MacOS X 10.5: Ein erster Blick auf das neue Apple-Betriebssystem

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#1
Eric-Cartman

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Mac-OS X 10.5 bringt viele interessante Funktionen mit. Zum verbesserten Finder kommen auch mit Spannung erwartete Extras wie Time Machine und Boot Camp. Aber das ist noch lange nicht alles.

Nach einer Verzögerung veröffentlicht Apple nun am Freitag (26.10) das lang erwartete MacOS X 10.5 - auch Leopard genannt. Neben neuen Finder-Funktionen wie Cover Flow, Stapel und Quick Look liefert Apple auch spannende Extras mit, etwa das Backup-Programm Time Machine oder die lang ersehnte, erste finale Version von Boot Camp. Dazu kommen viele Verbesserungen, auch in den mitgelieferten Programmen und Utilities. Laut Angaben von Apple hat MacOS X 10.5 über 300 Neuheiten zu bieten, was sicherlich etwas großzügig gerechnet ist, weil auch Kleinigkeiten mitgerechnet werden.

Unsere Schwesterpublikation Macwelt wirft in dem Artikel "Erste Schritte mit Mac-OS X 10.5 Leopard" einen ausführlichen Blick auf das neue Betriebssystem. In dem Artikel fehlen übrigens noch die Screenshots, die erst ab Freitagabend veröffentlicht werden dürfen und dann dem Artikel hinzugefügt werden.

Bereits am Kiosk erhältlich ist das neue Macwelt-Sonderheft, in dem sich alles um MacOS X 10.5 dreht.

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#3
T

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Mac OS X Leopard soll ZFS nur lesen können! Denke mal, dass sie ZFS bei 10.6 als Dateisystem nutzen! Hab aber auch nichts gegen HFS+, immerhin brauche ich das nicht zu defragmentieren :pfeifen

Weiß eigentlich jemand, ob ich auf einem Space, auf dem ich gerade was zocke zu einem anderen wechseln kann, ohne, dass das Spiel beendet wird?
 
#4
MountWalker

MountWalker

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Ich glaube nicht, dass ZFS auf Mac jemals Standarddateisystem wird, es ist eben nur für Server interessant. HFS+ wird übrigens auf mac OS X regelmäßig defragmentiert, egal ob man das nun will, oder nicht - der Hintergrunbdprozess läuft immer und defragmentiert, wenn es notwendig ist und gerade keine anderen Festplattenzugriffe stattfinden. Findet sicherlich kaum jemals wirklich statt, wenn das Dateisystem nie zu mehr als 80% belegt wird.

P.S.
Ich würds ja cool finden, wenn Apple mal auf die Idee kommen würde, ReiserFS oder EXT3/4 wenigstens im Lesezugriff zu unterstützen.
 
#5
T

Think different

Gast
Ich glaube nicht, dass ZFS auf Mac jemals Standarddateisystem wird, es ist eben nur für Server interessant. HFS+ wird übrigens auf mac OS X regelmäßig defragmentiert, egal ob man das nun will, oder nicht - der Hintergrunbdprozess läuft immer und defragmentiert, wenn es notwendig ist und gerade keine anderen Festplattenzugriffe stattfinden. Findet sicherlich kaum jemals wirklich statt, wenn das Dateisystem nie zu mehr als 80% belegt wird.

P.S.
Ich würds ja cool finden, wenn Apple mal auf die Idee kommen würde, ReiserFS oder EXT3/4 wenigstens im Lesezugriff zu unterstützen.
Ja, das meine ich ja mit HFS+ ;) Außerdem speichert Mac OS X so geschickt, dass eine Defragmentierung kaum nötig ist.
 
#6
MountWalker

MountWalker

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... Außerdem speichert Mac OS X so geschickt, dass eine Defragmentierung kaum nötig ist.
Das meine ich ja mit, "wenn nie mehr als 80% belegt werden". ;) Darüber wirds für jedes Dateisystem problematisch, im Kofler steht dehshalb auch für ReiserFS und EXT3, die Defragmentierung genauso gut vermeiden wie HFS+, dieser Richtwert drin (beim Thema Wählen von Partitionsgrößen). ;)

NTFS speichert übrigens eigentlich ähnlich intelligent, hat seine massiven Probleme aber trotzdem, weil die MasterFileTable mit vielen kleinen Dateien, bspw. bei Filesharing oder vielen Configdateiuen auf der Systempartition, den ihr zugesicherten Platz sprengen kann, wobei sie fragmentiert. Auf Nicht-System-Partitionen fragmentiert NTFS daher auch gar nicht so schlimm (sofern kein Filesharing drauf läuft). ;)
 
#7
milchschnitte

milchschnitte

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Ja, das meine ich ja mit HFS+ ;) Außerdem speichert Mac OS X so geschickt, dass eine Defragmentierung kaum nötig ist.
ich dachte es wär eher so das osx einen defragmentierungsprozess im hintergrund laufen lässt. das geht unter windows mit "O&O defrag" auch.
 
#9
Cyron

Cyron

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Mit HFS+ kenne ich mich leider nicht aus.

Ext2/3 speichern die Daten sehr konsequent als Stück, nach etwa 2 monatiger Benutzung ist mein Ext3 /-Dateisystem gerade mal zu 1,8% fragmentiert. (/home wird in einer zusätzlichen Partition gesichert).

Zum Vergleich, Windows XP, auch mit zusätzlichen Userdaten fragmentiert sein NTFS-Dateisystem innerhalb von 2 Wochen auf so dass 25% der belegten Datenmenge starke Fragmentierung aufweißt und sämtliche Dateien quer über das Laufwerk verteilt gesichert sind.

Windows' NTFS-Treiber haben zusätzlich das Problem, dass wenn mehrere Dateien gleichzeitig auf die Festplatte geschrieben werden, diese ineinander geschrieben werden, also ein Block der einen und ein Block der nächsten Datei und so weiter. Das mag vielleicht bei Schreibzugriffen Beschleunigung bewirken, aber nur bei diesem einen Zugriff, denn beim nächsten exisitiert die eine Datei vielleicht gar nicht mehr, und die nächste muss die Lücken nutzen.

ZFS kennt wie Ext2/3 meines Wissens nach keinen Defragmentierungsalgorithmus. Allerdings machen es sicherheitstechnische Einrichtungen wie "Copy on Write" welches atomare Änderungen an Dateien möglich machen und so Datenverlust und Inkonsistenz wirksam vorbeugen es technisch unmöglich die Dateien dauerhaft ohne zusätzliche Umorganisierung an einem Stück gespeichert zu halten, besonders wenn die Dateien oft geändert werden (und nicht nur Stücke angehängt werden wie z.B. bei TV-Mitschnitten).

Ich nutze nun ZFS on Fuse über 3 Wochen für die /home-Partition und bin sehr glücklich damit, natürlich, ohne Optimierungen ist die Geschwindigkeit alles andere als berauschend, aber für TV-Aufnahmen benutze ich einen zusätzlichen RAID5 Verbund mit Ext3 und das /-Dateisystem (auch ein Raid5-Verbund mit Ext3) beherbergt meinen Mysql-Datenspeicher.

Von der /-Partition lese ich etwa mit 160MB/s und schreibe mit 140MB/s, dadurch sind Programmstarts und ähnliches deutlich beschleunigt. Die (durch zusätzlichen Verschlüsselungslayer und unoptimierten Dateisystemtreiber bedingten) langsamen 12MB/s lesend und 8-10MB/s schreibend auf /home sind auch zu verschmerzen, ohne zusätzlche Dateisystembelastung sind sogar TV-Aufnahmen ohne Probleme möglich, nur das Spulen wird zur Gedultsprobe, da hier sehr schnell viele Daten gelesen werden müssen.

Mein kleiner Erfahrungsbericht zu ZFS, Ext2/3 und NTFS ich hoffe das war nicht zuuu sehr off-topic.

LG Cyron
 
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