GELÖST Lokales Netzwerk ohne Internet

Diskutiere Lokales Netzwerk ohne Internet im Netzwerke & DSL Forum Forum im Bereich Hardware Forum; Hallo, ich möchte bei uns im Kirchenbüro einen 4. Rechner ins Netzwerk einbinden. Die bisherigen 3 sind alle mit dem Router (Speedport 710 V)...

Skid

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Hallo,

ich möchte bei uns im Kirchenbüro einen 4. Rechner ins Netzwerk einbinden. Die bisherigen 3 sind alle mit dem Router (Speedport 710 V) verbunden und nutzen das Internet als auch das lokale Netzwerk mit Drucker, Kopierer und Netzwerkfestplatte.

Das Problem ist aber, dass der 4. Rechner so alt ist, dass maximal Windows XP SP1 darauf läuft. Demzufolge gehe ich mit dem Rechner auch nicht ins Internet, sondern möchte ihn nur für das lokale Netzwerk konfigurieren. Aber ich bin ja gleich immer im Internet, sobald ich mit dem Router verbunden bin.

Wie kann ich denn das lokale Netzwerk nutzen, ohne gleich mit dem Internet verbunden zu sein?

Bei einem Kumpel haben wir schon mal mit zwei Netzwerkkarten in den jeweiligen PC's gearbeitet, wo man dann unabhängige Netzwerke aufbauen kann. Aber das ist viel Kabellage. Außerdem ist einer von den bisherigen 3 Rechnern mit WLAN verbunden. Das würden dann bedeuten, dass derjenige nur ins Internet gehen kann, aber nicht das lokale Netzwerk nutzen kann.

MFG
Skid
 

Bullayer

Schwergewicht
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Versuchs mal mit nem Mac-Filter im Router.
 

LauxAimoEwa

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Du könntest dem Rechner eine feste IP-Adresse aus dem Netzwerkbereich des Routers geben (z.B. 192.168.2.110) allerdings ohne die Gatewayadresse (ohne die weiss der Rechner nicht, wie er ins Internet soll)...
 

tomcat3

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Hallo,
Wie kann ich denn das lokale Netzwerk nutzen, ohne gleich mit dem Internet verbunden zu sein?

Hallo,

gibt es im deinem Router vielleicht eine Kindersicherung, mit der du einzelnen Rechnern (zu bestimmten Zeiten) ins Internet lassen kannst?
Damit könnte man das einstellen.
Ich hab' im Internet leider kein Handbuch für einen Speedport 710 V gefunden um das zu kontrollieren.

Gruß
tomcat3
 

Hups

Katzennarr
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Du könntest dem Rechner eine feste IP-Adresse aus dem Netzwerkbereich des Routers geben (z.B. 192.168.2.110) allerdings ohne die Gatewayadresse (ohne die weiss der Rechner nicht, wie er ins Internet soll)...
Gefühlsmäßig würde ich als Standardgateway schon die IP-Adresse vom Router eintragen, aber dafür beim DNS-Server eine ungültige Adresse nehmen.
 

Skid

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Gefühlsmäßig würde ich als Standardgateway schon die IP-Adresse vom Router eintragen, aber dafür beim DNS-Server eine ungültige Adresse nehmen.

Ja klingt logisch. Er hätte zwar auf den Router Zugriff, aber die Internet IP wäre dann eben eine andere oder man trägt gar keine ein.

Auch das mit der Kindersicherung werde ich mal prüfen. Ich glaub dort war auch ein Punkt im Routermenü.

Danke erstmal für Eure Antworten.

MFG
Skid
 

Hups

Katzennarr
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Die IP-Adresse für den Rechner würde ich schon normal vergeben, oder über DHCP zuweisen lassen.
Halt nur beim DNS-Server eine ungültige IP eintragen.
 

Pater Born

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Du könntest dem Rechner eine feste IP-Adresse aus dem Netzwerkbereich des Routers geben (z.B. 192.168.2.110) allerdings ohne die Gatewayadresse (ohne die weiss der Rechner nicht, wie er ins Internet soll)...

Hallo LauxAimoEwa,

ich halte Deinen Vorschlag für sehr interessant, vor allem deshalb, da er auch so einfach umzusetzen wäre. In einem anderen Thread kamen die Teilnehmer zu einem ähnlichen Ergebnis - vgl. http://www.thunderbird-forum.de/boa...-1-pc-nur-lokal-wie/?highlight=lokal#post7940. Der PC kommt also nicht ins Internet.

Was mich allerdings zusätzlich interessieren würde: Ist der PC dann auch von der Internetseite her unerreichbar? Oder kann ein "Angreifer", wenn er den Router und dessen IP-Bereich identifiziert hat und dann von 192.168.xxx.0 bis 255 durchscannt, auf diesen in irgendeiner Form zugreifen - schließlich ist er ja an einem der LAN-Ports des Routers angeschlossen und dürfte von allen angeschlossenen Rechnern am schlechtesten geschützt sein?

- - - - - - -

Das Problem ist aber, dass der 4. Rechner so alt ist, dass maximal Windows XP SP1 darauf läuft.

Hallo Skid,

warum sollte denn das SP3 nicht mehr darauf laufen? Nach meinen Erfahrungen sind mit dem SP3 selbst keine nennenswerten Performance-Einbußen verbunden, auch nicht auf älteren PCs, und gleichzeitig werden zahlreiche Bugs behoben, mit denen Du Dich dann nicht mehr rumärgern musst. Du solltest lediglich danach den "AutoStart-Bereich" so gut es geht ausmisten (das geht z.B. mit CCleaner im "Probierverfahren" sehr einfach) und alle für den Rechner nicht benötigten Dienste deaktivieren (- beides gilt aber auch bereits für das SP1).

Viele Grüße

Pater Born
 
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Skid

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Was mich allerdings zusätzlich interessieren würde: Ist der PC dann auch von der Internetseite her unerreichbar? Oder kann ein "Angreifer", wenn er den Router und dessen IP-Bereich identifiziert hat und dann von 192.168.xxx.0 bis 255 durchscannt, auf diesen in irgendeiner Form zugreifen - schließlich ist er ja an einem der LAN-Ports des Routers angeschlossen und dürfte von allen angeschlossenen Rechnern am schlechtesten geschützt sein?

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Interessanter Gedanke.


Hallo Skid,

warum sollte denn das SP3 nicht mehr darauf laufen? Nach meinen Erfahrungen sind mit dem SP3 selbst keine nennenswerten Performance-Einbußen verbunden, auch nicht auf älteren PCs, und gleichzeitig werden zahlreiche Bugs behoben, mit denen Du Dich dann nicht mehr rumärgern musst. Du solltest lediglich danach den "AutoStart-Bereich" so gut es geht ausmisten (das geht z.B. mit CCleaner im "Probierverfahren" sehr einfach) und alle für den Rechner nicht benötigten Dienste deaktivieren (- beides gilt aber auch bereits für das SP1).

Nun, das ist soweit ich gesehen habe ein AMD K6 III mit einer 6 GB Festplatte. RAM Speicher war glaube ich 128 MB. Grafikkarte ist auch onboard mit 32 MB. Zumindest als Antivir noch installiert war, lief die Kiste dermaßen schwerfällig. Da er sowieso nicht im Netz war, deinstallierte ich Antivir und er wurde schon etwas schneller.

MFG
Skid
 

Hups

Katzennarr
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Eigentlich ist der Router dafür zuständig, das der Rechner von außen nicht erreichbar ist.
Würde der Router geknackt werden, dann könnte man natürlich auch auf diesen einen Rechner zugreifen.
 

Skid

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Es klappt jetzt. :up

Bei der Routerbezeichnung hatte ich einen Zahlendreher drin. Es ist ein Speedport W 701 V. Jedenfalls konnte ich über die Filterfunktionen festlegen, wer lokal, lokal und Internet oder nur Internet zugreifen darf. Habe es an meinem Bürorechner erstmal getestet, ehe ich mich an den anderen Rechner wage.

MFG
Skid
 

Pater Born

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Nun, das ist soweit ich gesehen habe ein AMD K6 III mit einer 6 GB Festplatte. RAM Speicher war glaube ich 128 MB.

Hallo Skid,

Du hast Recht, 128 MB RAM und 6 GB HD (!) sind wirklich ziemlich grenzwertig.

Bei der Routerbezeichnung hatte ich einen Zahlendreher drin. Es ist ein Speedport W 701 V.

Zum Speedport W 701 V möchte ich Dich noch rein informativ auf diesen (allerdings etwas älteren Link - Stand Februar 2007) hinweisen: http://igh.histsem.uni-bonn.de/routerinst.asp#Abschnitt9

Vielleicht kannst Du ja gelegentlich hören lassen, wie sich Deine Lösung bewährt.

Viele Grüße

Pater Born
 

LauxAimoEwa

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Noch ein kleiner Zusatz...

Eine ungültige DNS-Serveradresse würde dazu führen, dass die anderen internen Rechner auch nicht mehr richtig angesprochen werden können (jaja - mit NetBIOS usw. geht's trotzdem noch...).
Deshalb mein Vorschlag mit dem Weglassen des Gateways. Damit können dann zwar Adressen aufgelöst werden, aber der Rechner kommt trotzdem nicht aus dem eigenen Subnetz raus, da er den Weg einfach nicht kennt.

Aber schön, dass der Router eine eigene Lösung für solche Dinge parat hat.
 

hundesohn

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Was mich allerdings zusätzlich interessieren würde: Ist der PC dann auch von der Internetseite her unerreichbar? Oder kann ein "Angreifer", wenn er den Router und dessen IP-Bereich identifiziert hat und dann von 192.168.xxx.0 bis 255 durchscannt, auf diesen in irgendeiner Form zugreifen -

im normalfall kann dies nicht gehen, da diese ip-adressen nicht ins internet geroutet werden (dürfen). dazu benötigt es NAT.

ist allerdings dein router gehackt (da er ja die einzige Maschine mit einer internetfähigen ip ist), kann ich darüber natürlich in das dahinterliegende netzwerk eindringen. deshalb ist hier ein gutes passwort und nicht die standardvorgaben vom hersteller zu nehmen.
"gute" router erlauben einem auch, nicht nur das passwort, sondern auch den benutzernamen zu ändern (doppelte sicherheit, da nicht ein standarduser, meist admin oä verwendet wird)

hundesohn

ps: laß für den entsprechenden rechner, der nicht ins internet soll, die gateway adresse weg.
sollte die namensauflösung in deinem netzwerk dann eventuell nicht mehr auf diesem rechner funktionieren, kann man immer noch die hosts datei pflegen (was bei 4 rechnern kein allzu großer aufwand wäre)
 

Skid

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Hallo Skid,

Zum Speedport W 701 V möchte ich Dich noch rein informativ auf diesen (allerdings etwas älteren Link - Stand Februar 2007) hinweisen: http://igh.histsem.uni-bonn.de/routerinst.asp#Abschnitt9

Vielleicht kannst Du ja gelegentlich hören lassen, wie sich Deine Lösung bewährt.

Viele Grüße

Pater Born

Ich schau mal, wie sich das Ganze entwickelt. Bisher habe ich noch nichts ungewöhnliches bemerkt, denn ich habe schon mal bei einer Bekannten gesehen, wie es aussieht, wenn ein Router gehackt wird. Keine schöne Sache.

MFG
Skid
 
Thema:

Lokales Netzwerk ohne Internet

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