Lizenzgebühren: Microsoft antwortet im Streit mit EU-Kommission

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Eric-Cartman

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Microsoft hat im Streit um EU-Strafmaßnahmen eine von der EU-Kommission gesetzte Frist eingehalten. Wie die Kommission am Montag in Brüssel mitteilte, ging ein Schreiben des weltgrößten Software-Konzerns rechtzeitig ein.

Die Frist lief am Montag um Mitternacht aus. Die Behörde hatte am 1. März gegen den Konzern ein neues Verfahren wegen überhöhter Lizenzgebühren für Schnittstelleninformationen eröffnet. Sollte Microsoft die Bedenken der Kommission nicht ausräumen können, könnte ein Bußgeld von bis zu 900 Millionen Euro verhängt werden. Die Brüsseler Wettbewerbshüter erklärten, das Schreiben nun prüfen zu wollen.
Schon seit Jahren gibt es Streit darüber, wie das Betriebssystem Windows für Arbeitsgruppenrechner mit Anwendungen anderer Hersteller dialogfähig gemacht werden kann. Dazu kam der Vorwurf überhöhter Preise.

Die Kommission hatte bereits vor drei Jahren ein Rekordbußgeld von 497 Millionen Euro gegen Microsoft verhängt und das Unternehmen zur Öffnung von Windows für mehr Wettbewerb verurteilt. Seitdem läuft ein erbitterter Streit um die Umsetzung der Sanktionen. Im vergangenen Juli gab es bereits ein weiteres Bußgeld wegen Nichterfüllung der Strafmaßnahmen von 280,5 Millionen Euro. Der Wettbewerbsfall Microsoft ist der mit Abstand schwierigste in Brüssel. Das Unternehmen hatte beim EU-Gericht in Luxemburg gegen die Sanktionen aus dem Jahr 2004 geklagt.

Quelle: IDG Magazine Media GmbH/PC-WELT Online
 

Eric-Cartman

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sind das auch und haben auch keine Ahnung von sowas!
 

Eric-Cartman

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keine Ahnung! musst mal nachfragen bei EU-Kommision beim zuständigen EU-Kommisar (keine ahnung wie die alte noch heisst) :D

die tuen als ob
 

Bullayer

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Das kennt man ja von unseren Luftblasen. Die machen auch einen guten Eindruck bei völliger Ahnungslosigkeit.
 

eifelyeti

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Entgegen aller Gerüchte: in Berlin und Brüssel gibt es Leute , die Ahnung haben!
Die machen ihre Arbeit !!! Diejenigen , die keine Ahnung haben , schimpfen sich Experten und geben Interviews!!!!!!!
 

Michel

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Die gehen immer höher mit den Bußgeldforderungen,was soll das?

Die Bußgeldforderungen sind so in ihrer Höhe veranlagt, dass M$

a) den Schaden, den es bei anderen Softwareanbietern verursacht, berappt
b) noch eine ordentliche Strafe dazubrummen muss

Das geht meiner Ansicht nach völlig in Ordnung. Nur so geben sie die Schnittstelle frei und der Wettbewerb wird nicht schlimmer verzerrt als ohnehin schon.
 

Fireblade

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Anders kann man dann wohl nicht bestrafen,als so hohe astronomische Summen.
Aber wenns drauf ankommt zahlt Billy Boy das aus der Portokasse,da lacht der doch drüber.
 
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