GELÖST Linux vs Windows?

Diskutiere Linux vs Windows? im Linux Forum im Bereich Weitere Betriebssysteme; Hallo, mein Kumpel ist total überzeugt von Windows und ich von Linux, genauer gesagt von Ubuntu. Ich verwende Ubuntu 11.04 mit Unity. Naja...
L

LinuxOS

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Hallo,
mein Kumpel ist total überzeugt von Windows und ich von Linux, genauer gesagt von Ubuntu.

Ich verwende Ubuntu 11.04 mit Unity.
Naja, jedenfalls wollte ich euch mal fragen was ihr davon haltet.
Vielleicht bin ich hier in einem Windows Forum auch falsch, aber ich wollte halt mal die Meinung von Windows Jüngern hören. :D
Könnt ihr vielleicht kurz und sachlich die Vorteile der beiden Betriebssysteme nennen? Mein Kumpel denkt nämlich, dass Linux das schlechteste wäre, dass einem PC jemals passiert ist. ^^

MfG
 
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EvilMoe

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Es gibt kein allheilmittel.
Server klar Linux, aber auch da hat Windows Teilweise seine Vorzüge.
Office kann man mit beidem sehr gut arbeiten.
Spiele und für den Hausgebrauch wird man von Windows meist nicht ganz von weg kommen.
 
Michel

Michel

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Zunächst mal :huhu und :welcome

Hallo,
mein Kumpel ist total überzeugt von Windows und ich von Linux, genauer gesagt von Ubuntu.

Ich verwende Ubuntu 11.04 mit Unity.
Naja, jedenfalls wollte ich euch mal fragen was ihr davon haltet.
Vielleicht bin ich hier in einem Windows Forum auch falsch, aber ich wollte halt mal die Meinung von Windows Jüngern hören. :D
Könnt ihr vielleicht kurz und sachlich die Vorteile der beiden Betriebssysteme nennen? Mein Kumpel denkt nämlich, dass Linux das schlechteste wäre, dass einem PC jemals passiert ist. ^^

MfG
Die Vorteile von Windows liegen auf der Seite der privaten Desktop-Nutzung, vor allem bei Spielen und teilweise (je nach Distribution) auch im Multimedia-Bereich, weil einige Distributionen die Multimedia-Nutzung durch eine sehr restriktive OpenSource-Politik erschweren.

Linux hat den Vorteil, dass die Architektur wesentlich seltener Opfer von Attacken auf die am häufigsten genutzten Anwendungen und Plugins wie bei Windows wird. Zudem ist Linux aufgrund einer großen Entwickler-Gemeinde innovativer als Windows, wenn auch im Gewirr der vielen Stimmen die Einheitlichkeit etwas leidet und viele Wege zu einem Ziel existieren, was die ganze Sache für den Laien kompliziert machen kann.

Im kommerziellen Bereich ist Linux stärker konfigurierbar als Windows und lässt sich so auch besser auf die Bedürfnisse von Firmen zuschneiden. Auch hier spielt wieder die weniger anfällige Sicherheitsarchitektur eine Rolle.

Alles in allem ist es ein Märchen, dass Windows viel einfacher ist als Linux (siehe Ubuntu), jedoch braucht es durch die Fülle an Möglichkeiten viel mehr, um ein echter Linux-Profi zu werden.
 
L

LinuxOS

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Okay, danke. Werde ich ihm mal unter die Nase reiben :D
MfG

PS: Noch eine Sache:
Mein Kumpel sagt auch, dass Ubuntu die Festplatte fetze :D
Kann doch gar nicht sein, dass durch eine Installation von UBuntu die Hardware gefetzt wird, oder?
 
Kellerk1nd

Kellerk1nd

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Ich verwende Windows auch nur zum spielen und um Präsentationen zu machen.
Recherche und Office Kram mach ich alles über Debian.
Ubuntu mag ich nichtmehr wegen Unity, denn ich bin Gnome gewöhnt und will nicht einfach umsteigen auf ne andere Klickibuntiplatform die eigentlich nur n billigerer Fenstermanager mit Plugin ist.
 
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LinuxOS

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Office Kram mit Debian?
Er sagt nämlich auch, dass man mit Linux und OpenOffice nicht so gut arbeiten kann wie mit Office. :D (Dummes Geschwätz, oder?) Denkt ihr auch, dass Office nur Geldverschwendung ist?
Ich finde OpenOffice auch von den Funktionen her besser. Es kommt mir nämlich immer so vor, als ob es mehr Funktionen als die 500€ Version hätte.
 
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LinuxOS

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Hast Recht. Schade, dass es hier keinen Danke Button gibt. ^^
Ich denke auch, dass er nur Linux nieder machen will. Das coolste ist ja eh, dass er immer sagt wie schlecht Linux ist, kennt aber selber keinen einzigen Grund :D
Wenn ich frage:
"Was ist denn an Ubuntu so schlecht", sagt er immer nur "alles" :D
Okay, ich denke das Thema ist geklärt.

Danke an alle!
 
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Albatros48

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Ich finde OpenOffice auch von den Funktionen her besser. Es kommt mir nämlich immer so vor, als ob es mehr Funktionen als die 500€ Version hätte.
Man kann z. B. MS Office Home and Student 2010 (schon für ca. 80€ zu haben) überhaupt nicht mit OpenOffice vergleichen!
MS Office ist wesentlich flotter und ausgereifter. Schon allein der Programmstart bei OpenOffice dauert im Vergleich eine Ewigkeit!:wut

Ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe beide in Betrieb.
 
automatthias

automatthias

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nur ein paar wenige Argumente (ich könnte noch viel mehr):
MS Office kostet Geld - OpenOffice nicht.
Für den Hausgebrauch, also das was die meisten User brauchen, reicht OO vollkommen aus. Und das mit dem langsamen Start gilt nur bedingt (s.u.)
MS Office ist dagegen insbes. bei Excel unschlagbar. Da geht einfach mehr als mit OO Calc. Allerdings ist MS Word (seit zig Versionen) dafür bekannt, dass z.B. nach längerem Schreiben und Editieren plötzlich ein Dokument kaputt ist (selber oft genug erlebt). Mit OpenOffice kann ich auch noch Dokumente einlesen und bearbeiten, die ich im vorigen Jahrtausend mit Starwriter für DOS (dem Vorläufer von OO) geschrieben habe. Das geht mit Word m.W. nicht.

Linux vs. Windows: Windows bietet einfach mehr Anwendungen, insbes. im Bereich Multimedia und Spiel.
Im Server-und Netzwerkbereich ist Linux i.d.R. besser administrierbar. Microsoft-Netzwerkskram vermüllt jedes anständige Netz. Man muss nur einmal messen, wieviel Datenmüll im Netz alleine das Öffnen eines viel genutzten Word-Dokuments produziert, weil im Dokument sämtliche Drucker gespeichert sind, die das Dokument schon mal gesehen hat, und Word versucht, alle diese zu finden. Da kann der Word-Start auch schon mal recht lange dauern wg. der Timeouts.

Ganz wichtig: Linux ist ein echtes Mehrbenutzersystem, Windows nicht. Deshalb ist auch das Taskmanagement unter Linux besser.

@Jann F: Unity baut auf Gnome auf, und man muss es ja nicht installieren.
 
Sascha_R

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Im Server-und Netzwerkbereich ist Linux i.d.R. besser administrierbar. Microsoft-Netzwerkskram vermüllt jedes anständige Netz. Man muss nur einmal messen, wieviel Datenmüll im Netz alleine das Öffnen eines viel genutzten Word-Dokuments produziert, weil im Dokument sämtliche Drucker gespeichert sind, die das Dokument schon mal gesehen hat, und Word versucht, alle diese zu finden. Da kann der Word-Start auch schon mal recht lange dauern wg. der Timeouts....
Das würde ich gerne genauer von dir belegt haben. KAnn ich so nicht bestätigen. Keines der MS Netze die ich kenne wird mit der Zeit langsam und träge. Hast du hierfür Messwerte?
 
Kellerk1nd

Kellerk1nd

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@Jann F: Unity baut auf Gnome auf, und man muss es ja nicht installieren.
Nunja, eigentlich stimmt das so nicht, denn unity ist eigentlich nur ein Plugin für Compiz.
Und man muss es sehrwohl installieren wenn man sich ne stinknormale iso CD zieht und muss danach schauen wie man Gnome wieder als Standard setzt.

Ich finde es ist echt ein Schritt rückwärts, denn damit hat man auch viele user verunsichert ;)
 
V

Verstehnix61

Gast
Windows vs Linux, die ewige Frage.

Genau so gut könntest Du einen Mercedes- und einen BMW-Fahrer fragen, welches Auto das bessere ist! Meinungen darüber sind von eh her subjektiv, sowohl was die Autos betrifft als auch die OS.

Beide haben Ihre Daseinsberechtigung.
Sicher, Windows ist halt sehr darauf zugeschnitten die allgemeine Bevölkerung, mit wenig PC-Kenntnissen, zufrieden zustellen, während Linux doch eher etwas für "PC-Profis" ist. Oder zumindest war. Wenn ich so sehe, wie Linux noch so vor 5 Jahern ausgesehen hat und zu konfigurieren war, dann hat sich schon sehr viel in Richtung Benutzerfreundlichkeit getan (gerade für PC-Laien)!
Nicht zuletzt, aber das ist natürlich nur meine persönliche Meinung, erlangt Windows seine grosse Popularität daher, das es bei fast jedem PC als Gratisbeigabe dazu gehört.
 
A

AlienJoker

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@Verstehtnix: Spiel mal anspruchsvolle 3D-Games unter Linux oder schau eine DVD und du weißt, warum Windows populär ist. Ich bin schon bei der Installation vieler Spiele gescheitert, die von Wine und seinen Aufsätzen offiziell unterstützt werden. Windows ist EINFACHER zu handhaben. Lange gab es ja nichtmal eine legale Möglichkeit, DVDs unter Linux anzusehen, inzwischen gibt es wenigstens wieder ein aktuelles Programm dazu (nein, nicht VLC + LibDeCSS)

Das kommt immer darauf an, was man möchte. Als Office- und Internetmaschine geben sich beide nix, im Multimedia- und Gamingbereich kann man Linux nur mit Einschränkungen genießen, als Server würde ich Windows getrost links liegen lassen. Wenn man Windows da doch braucht, gibts Samba.
Auf einem laptop hat Linux treiberbedingt nicht ganz die Laufzeit, die Windows bietet, dafür gibts einen sauberen Paketmanager, der das System nicht verlangsamt, wenn man regelmäßig Programme installiert und wieder entfernt, stetig dazulernende Dateisysteme, flexible Desktops, Quickboot-Systeme, individuell zugeschnittene Distributionen für verschiedene Zwecke...

Die Aussage, Linux würde Hardware beschädigen, ist Schwachfug.


Was Office angeht: Ich persönlich mag OOo nicht. Ich finde es zu träge beim Start und für den heimgebrauch braucht man meist nur den Writer und dass kann Wordpad oder ähnliches auch. Auch im beruflichen bevorzuge ich MS Office. Bei OOo habe ich seit Jahren das Gefühl, dass die Entwicklung ein wenig einschläft. Der aktuelle Streit und die Splittung des Projekts hat das kaum verbessert. Die Einstellungsdialoge finde ich ein Desaster für Ottonormalanwender.
Technisch geben sich beide Pakete bei Textverarbeitung und Tabellenkalkulation im Homebereich nix. Sobald man die Möglichkeiten wirklich ausschöpft, kommt OOo gefühlt schneller an seine Grenzen.
 
J

jdr_85

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Ich nutze auch beides und finde ebenfalls, dass beides seine Daseinsberechtigung hat, man kann nicht sagen, dass das Eine oder das Andere grundsätzlich besser ist.
Bin auf meinem normalen alten Arbeitsrechner auch bei dem guten alten XP geblieben, weil einfach vieles unkomplizierter ist (abgesehen teilweise von der Softwareinstallation) und XP inzwischen auch was die Stabilität angeht sehr brauchbar ist. Grafikleistung ist besser und man muss nicht frickeln, weil unter Windows die Hardware natürlich komplett unterstützt wird. Wobei das z. B. bei einem aktuellen Ubuntu teilweise sogar einfacher ist, da man nicht noch händisch Treiber installieren muss...
Ubuntu sieht dagegen besser aus (relativiert sich natürlich, wenn man es nicht mit XP, sondern mit Vista [7 lasse ich außen vor, weil MS es immer noch nicht geschafft hat, dass die Fensteranimationen nicht ruckeln...] vergleicht) und ist etwas stabiler.
Auf dem Server würde ich nur Linux oder BSD einsetzen.

Linux macht keine Festplatten kaputt. Dein Bekannter spielt sicher darauf an, dass viele Festplattenhersteller unverständlicherweise absolut idi0tisch kurze Werte vorgeben, wann der Kopf geparkt werden soll, WD z. B. bei seiner WD...BEVS-Serie. Windows überschreibt diesen Wert teilweise, Linux nicht. Dadurch steigt der Load Cycle Count in astronomische Höhen. Das Problem hätte ich aber auch unter XP, wenn ich nicht nach jedem Starten die Festplattenenergieverwaltung manuell auf einen anderen Wert stellen würde.

Edith:
Ich mag OpenOffice im Gegensatz zur hier allgemein vorherrschenden Meinung lieber als MS Office. Habe MS Office 2007 damals kostenlos über die Studieneinrichtung bekommen, aber es ist nicht einmal installiert, da ich nur Outlook genutzt habe, was ich aber seit ich meine Termine/Kontakte mit Thunderbird bzw. jetzt mit googlemail synchronisiere, nicht mehr benötige. Habe meine Diplomarbeit auch mit OpenOffice geschrieben und nach etwas Einarbeitung gab es überhaupt keine Probleme, während die MS-Office-Anhänger sich die ganze Zeit nur über Word ausgeheult haben. Kann natürlich nicht beurteilen, ob es sich um ein Layer-8-Problem gehandelt hat, aber denke eher nicht.
Den langsamen Start und die altbackene Oberfläche finde ich jetzt nicht so störend, dafür kann ich mich an die komischen Ribbons nicht gewöhnen. Die Datenbankanwendung kann natürlich mit Access nicht mithalten, aber Textverarbeitung und Tabellenkalkulation sind für den Heimgebrauch ausreichend. Wordpad reicht hingegen normalerweise nicht...
 
V

Verstehnix61

Gast
@AlienJoker, ich spreche auch nicht von anspruchsvollen 3D-Spielen, welche für Windows programmiert sind. Sie sind nun mal für Windows programmiert und nur, wenn überhaupt, teilweise unter Linux nutzbar.Das hat aber nichts mit dem OS zu tun, sondern mit dem programmiertem Spiel!
Bei Software, welche sowohl für Windows, als auch für Linux programmiert wurde, wird niemand einen Unterschied in der Funktion feststellen. Siehe Dein nicht geliebtes OpenOffice. Nutze es schon seit es noch "StarWriter für DOS" hiess. Das gute daran, ich kann ohne Probleme meine Dokumente, z.B. in Windows erstellt, auf einem PC mit Linux weiter bearbeiten :D und umgekehrt.
Unsere Firma hat vor etwa einem Jahr komplett auf OpenOffice bzw. LibreOffice umgestellt. Na gut, wir sind kein Weltkonzern, sondern ein KMU und haben einfach keine Lust mehr diesen kostspieligen Versionswahnsinn von M$ noch weiter mit zu tragen.

Doch wie schon gesagt, Mercedes oder BMW ;), Ansichtssache....
 
Rion

Rion

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Ich habe früher mal ein Jahr lang Ubuntu benutzt, da mein Computer damals nicht mit Windows zurecht kam. Irgendwie ist der immer abgestürtzt. War aber auch nicht der beste. Als ich Ubuntu drauf hatte, hatte ich keine Probleme mehr, aber ich kam nie von Windows weg, so hatte ich mir auch bald einen neuen Computer mit Windows gekauft.
Für Leute die nicht viel spielen und die sich auf die Open Source kraft eines Linux Systems verlassen , ist Ubuntu ein gutes vollwertiges Betriebssystem.
 
V

Verstehnix61

Gast
Also, Ubuntu ist da nicht so mein Favorit, es versucht mir zu sehr Windows nachzuahmen! Da gibt es bessere Ditris, welche allerdings auch mehr Kenntnisse erfordern. Aber für Leute, welche sich überhaupt erst mal mit Linux beschäfitigen wollen, ist das schon mal eine gute Wahl und man kann es eben ohne Installation testen!
 
D

duesso

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Also sobald ich mir doch einen neuen Laptop gönne, wird mein alter definitv Linux bekommen und ich will mich dann auch mal richtig einarbeiten ;)
Verkehrt ist der Ansatz von Linux nicht und beide haben vor-und Nachteile.

Openoffice finde ich für den Privatgebraucht perfekt und gebe Matthias da völlig Recht. Im Büro arbeite ich viel mit Pivottabellen da lernt man Excel schnell schätzen, das steckt in OO total in den Kinderschuhen !

Ansonstne nutze ich aber Word z.B. aktuell um meine Seminar und jetzt meine Abschlussarbeit fürs Studium zu schreiben - ein Umsteigen auf OO ist mir da jetzt zu kompliziert z.B. was das Anlegen vn Verzeichnissen etc. angeht !
Word schreddert leider ab und an großte Dokumente - hier hilft nur regelmäßiges sichern, um den Datenverlust klein zu halten !;)
 
automatthias

automatthias

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Das würde ich gerne genauer von dir belegt haben. KAnn ich so nicht bestätigen. Keines der MS Netze die ich kenne wird mit der Zeit langsam und träge. Hast du hierfür Messwerte?
Ich habe nicht gesagt, dass das Netz mit der Zeit träge wird. Es geht um den grundsätzlichen Datenmüll, den MS ins Netz bläst, und der selbst von Worddokumenten verursacht werden kann.
In einem kleinen Netz kriegt man das kaum mit. Aber in einem größeren Netz mit MS-Hintergrund hat man z.B. den Effekt, dass der Explorer manchmal ganz schön lange braucht, um alleine die verfügbaren (Netzwerk)laufwerke anzuzeigen.
Schalte einmal bei einem Windows-Rechner im Windows-Netzwerk das TCP/IP aus, und schaue Dir den restlichen Traffic mit dem Wireshark an...

Noch eine Anmerkung zu der Behauptung mit der zerfetzten Platte: wenn er die Hardware meint, dann muss es Zufall gewesen sein.
Was die logische Stuktur einer Partition angeht, kann man z.B. bei Verwendung einer frühen Betaversion einen neues Filesystems Überraschungen erleben. Und man kann von der Shell aus mit einem simplen "echo" Befehl die Partition überschreiben. Aber gerade Ubuntu ist an der Stelle für den Normalverbraucher gut geeignet, weil es eben mit den root-Rechten sparsamer umgeht.

Übrigens ist Linux i.A. auch sehr viel ressourcenschonender als Windows, sodass man es problemlos auch noch auf älterer Rechner packen kann.
 
Thema:

Linux vs Windows?

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