Laserdrucker vs Tintenstrahldrucker: welcher ist besser für den Anwender

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Wer im Privatbereich einen Drucker benötigt, steht oftmals vor der Wahl zwischen Laserdrucker und seinem Tintenstrahl-Pendant. Doch welcher von den beiden ist die bessere Wahl für mich? Diese Frage lässt sich jedoch nicht so pauschal beantworten, da jedes der beiden Geräte seine Vor- und Nachteile aufzuweisen hat


Printer.jpg


In diesem Ratgeber möchten wir die Unterschiede zwischen Laserdruckern und Tintenstrahldruckern erläutern, nebenbei alternative Druckmethoden anschneiden und im allgemeinen Hilfestellung bei der Kaufentscheidung geben


Obwohl sich die Auffassung, dass ein Tintenstrahldrucker in den Seitenkosten teurer als ein Laserdrucker sein soll, hartnäckig hält ist dem nicht immer so. Es kommt immer darauf an, für welche Arbeit man den Drucker gedenkt einzusetzen. Im Schwarz-Weiß-Druck kann der Laserdrucker durchaus günstiger sein als sein Pendant mit der Tintentechnik, jedoch wendet sich das Blatt sehr schnell, wenn es in Richtung Farbdruck geht. Da haben die Tintenstrahldrucker immer noch die Nase vorn, weil die teuren Farb-Tonerkartuschen sowie die Anschaffungskosten der Geräte mit in die Berechnung einfließen.
Auf www.druckkosten.de kann man sich die Druckkosten aller aktuellen, aber auch älteren Drucker anzeigen und auch vergleichen lassen, was einem zusätzlich bei der Entscheidungsfindung behilflich ist.


Unterschiede zwischen den Druckerarten:

Tintenstrahldrucker arbeiten mit einer höheren Auflösung als ihre Laserpendants und bringen durch feine Tintentröpfchen selbst schwierigste Bildbereiche wie etwa einen Abendhimmel in verschiedensten Pasteltönen in bester Qualität aufs Papier. Auch ist der Tintenstrahldruckerim Vergleich zum Laserdrucker als einziger in der Lage, rahmenlose Fotos ausdrucken zu können.
Dafür muss der Anwender aber auch einige Nachteile in Kauf nehmen.
Einer der größten Nachteile eines Tintenstrahldruckers stellt die regelmäßige Wartung dar, welche der Drucker entweder selbstständig durchführt oder den Anwender dazu auffordert.
Diese Wartung ist nötig, damit die Tinte nicht eintrocknet und den empfindlichen Druckkopf verstopft. Auch die Papierqualität spielt bei einem Tintenstrahldrucker für den Fotoausdruck eine entscheidende Rolle. Einigermaßen passable Ergebnisse werden ausschließlich auf speziellem Tintendruck-Foto-Papier erzielt, bei welchem ein im DIN-A4-Format großes Blatt etwa 10 Cent kostet. Preiswertes Premium-Papier gibt es in der gleichen Größe schon für 1 Cent.
Ein weiterer Nachteil bei vielen Tintenstrahldruckern stellt die Farb- und Licht-beständigkeit der Ausdrucke dar. Da viele Tintenstrahldrucker selbst bei schwarzer Schrift noch Farbanteile aus der Farbpartone zumischen, kann es vorkommen, dass sich diese Ausdrucke nach einigen Jahren verfärben. Zudem ist es ein leidiges Thema, dass Tinte bei Feuchtigkeit nicht wischfest ist.


Canon-Tinte.jpg


Die Laserdrucker gibt es in der günstigen Schwarz-Weiß-Ausführung aber auch in der etwas teureren Farb-Variante. Vorteile beim Laser sind ganz klar in der Druckgeschwindigkeit zu erwähnen, da ein Laserdrucker beispielsweise für ein Foto in A4-Größe im Schnitt zwischen 20 und 30 Sekunden benötigt, wobei ein Tintenstrahler für ein Foto im 10 x 15 Format schon länger als eine Minute benötigt.
Auch der Anspruch an das Druckmaterial ist bei einem Laserdrucker um ein vielfaches geringer als bei seinem Tintenstrahl-Pendant. Selbst auf einem normalen Kopierpapier werden Fotos scharf und zugleich in leuchtenden Farben ausgegeben, wobei die Ausdrucke sich durch eine hohe Farb- und Licht-Beständigkeit, hohe Abriebfestigkeit sowie eine Unempfindlichkeit gegen Feuchtigkeit auszeichnen. Selbst wenn ein Wassertropfen auf einem Laserausdruck landet, kann dieser einfach wieder abgewischt werden, ohne, dass der Ausdruck verschmiert.


Brother-Laser.jpg


Ein großer Nachteil von einem Laserdrucker ist der vergleichsweise hohe Energieverbrauch, wobei die Drucker gerade im Textdruck am meisten verbrauchen, da gerade dann die Druckmechanik am meisten belastet wird. Doch der Stromverbrauch im Betrieb ist eher von nachrangiger Bedeutung. Wichtiger ist die Leistungsaufnahme, während der Drucker auf seine nächsten Aufträge wartet. Alle Druckertypen unterscheiden zwischen den zwei Modi – Ruhe und Energiesparen. Wird der Drucker im Energiesparmodus angesprochen kann gerade bei Laserdruckern die Reaktionszeit vom Senden des Druckauftrags bis hin zum Ausdruck etwas größer sein als bei den Tintenstrahlern, da das Gerät erst wieder auf Betriebstemperatur gebracht werden muss.


Funktionsweise der verschiedenen Druckerarten:

Tintenstrahldrucker:

Ein Tintenstrahldrucker spritzt sehr kleine Tintentröpfchen auf das zu bedruckende Medium. Die Vorgänger der heutigen Ink-Jet-Drucker sind die Matrix-Drucker, welche heute noch in technischen oder medizinischen Bereichen eingesetzt werden, um Messwerte als Tintenkurven auf Papier zu bringen. Bei heutigen Ink-Jet-Druckern werden die die Tröpfchen nur nach Bedarf (Drop on Demand) aus den Düsen auf das Papier geschleudert, um einzelne Punkte von der Größe 0,3 bis 0,4 Millimetern zu erzeugen. Einfache Tintenstrahldrucker erreichen eine Auflösung von etwa 300 bis 360 dpi, während leistungsfähigere 1.200 dpi und mehr erreichen sollen. Tintenstrahldrucker sind in der Regel hinsichtlich der Anschaffungskosten preiswerter als Laserdrucker, jedoch können die Kosten für Tinte in einigen Fällen nahe am Gerätepreis oder sogar darüber liegen. Viele Hersteller verdongeln ihre Patronen mit Hilfe von Microchips und verhindern zugleich, dass Patronen günstigerer Fremdanbieter gar nicht erst in den Geräten funktionieren, da dort der Chipcode nicht vorhanden ist.

Laserdrucker:

Der Laserdrucker ist ein fotoelektrischer Drucker, der eine Bildtrommel mit einer in der Regel nutzbaren Oberfläche einer DIN-A4-Seite nutzt. Diese rotierende Trommel wird statisch aufgeladen und wird, je nach Druckauftrag, von einem sich zeilenweise hin- und herbewegenden Laserstrahl beschrieben, welcher über mehrere intern gelagerte Spiegel reflektiert wird. Trifft der Strahl auf die Trommel, wird die Ladung an dem jeweiligen Punkt entfernt. Somit entsteht ein Negativ des späteren Ausdrucks auf der Trommel, worauf im Anschluss das Toner-Pulver aufgebracht wird, welches die gleiche Ladung wie die Trommel hat. Somit haftet das Pulver nur an den Stellen, an denen der Laser im Vorfeld die Ladung gelöscht hat. Jetzt wird das Toner-Abbild auf wiederum statisch aufgeladenes Papier gebracht und dort durch erhitzen fixiert. Der Laser-Drucker gehört zu der Kategorie „Seitendrucker“, wobei immer das komplette Bild einer Seite auf die Bildtrommel gelangt, bevor diese dann ausgedruckt wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein vollformatiges Bild oder nur einen kleinen Punkt handelt.

Ein Farblaserdrucker unterscheidet sich vom Grundprinzip her nicht von einem Schwarz-Weiß-Laserdrucker, außer dass noch zusätzliche Tonerbehälter und eventuell noch weitere separate Belichtungseinheiten für die einzelnen Farben Cyan, Mangenta, Gelb und Schwarz zur Verfügung gestellt werden. Die Bildtrommel wird in diesem Fall aber viermal belichtet – für jede einzelne Farbe einzeln. Die einzelnen Grundfarben werden mit dem entsprechenden Toner übereinander gedruckt und im Anschluss fixiert.

LED-Drucker:

Ein LED-Drucker arbeitet nach dem Prinzip des Laserdruckers, wobei allerdings statt der Laser- und Umlenkungsspiegeleinheit eine kleine LED-Leiste verwendet wird, welche die gesamte Papierbreite abdecken kann. Der Vorteil im LED-Druck besteht darin, dass aufgrund weniger beweglicher Teile eine höhere Zuverlässigkeit, eine höhere Lebensdauer sowie eine geringere Umweltbelastung zum Tragen kommen.

Thermoautochromdrucker:

Gerade Fotoagenturen nutzen dieses Verfahren, um hochwertige Fotoabzüge zu erschaffen.
Bei diesem Verfahren, auch TA-Verfahren, ist im vergleich zu allen anderen hier genannten Druckarten eine echte Halbtonwiedergabe möglich. Das bedeutet, dass die einzelnen Farben nicht wie beispielsweise beim Tintenstrahldrucker durch enge Muster nebeneinander gedruckt werden, um den optischen Eindruck vieler unterschiedlicher Farben entstehen zu lassen. Der TA-Drucker ist ein Gerät, welches keinerlei Verbrauchsmaterialien außer einem Spezialpapier benötigt, in welchem die drei Grundfarben bereits im Papier enthalten sind. Die im Papier „integrierte“ Farbe ist in drei unterschiedlich tiefen Schichten eingebettet, wobei jede Farbe auf einen unterschiedlichen Temperaturbereich reagiert, und somit auch getrennt aktiviert werden kann. Dadurch soll es möglich sein, jede beliebige Farbe zu mischen.
Dazu werden drei Druckdurchgänge benötigt, für jede Farbe einen. Die restliche unbenutzte Farbe wird anschließend durch UV-Licht neutralisiert und fixiert somit das Bild.
Außer dem teuren Spezialpapier fallen somit aber keine weiteren Verbrauchsmaterialien an.
Der Fotodruck findet Anwendungsbereiche bei der Bild- und Fotobearbeitung im speziellen bei Werbeagenturen.


TA-Drucker.jpg


Gerätetypen und ihre Ausstattung

Neben so genannten Stand-Alone-Druckern haben sich gerade für den Heimbereich die All-In-One-Drucker besonders verdient gemacht. Während ein Stand-Alone-Gerät früher den Vorteil genossen hab, deutlich günstigere Anschaffungskosten als ein All-In-One-Gerät zu haben, ist dieser mittlerweile bedeutungslos, da es gute AIO-Geräte bereits zwischen 100-150 Euro gibt.

Jedoch sollte man sich vorher genau überlegen, was man von einem Drucker alles erwartet, denn ein späteres Nachrüsten fehlender Features ist entweder sehr teuer oder in vielen Fällen gar nicht erst möglich. Viele Drucker sind mit einem eigenen Arbeitsspeicher ausgerüstet, was gerade dann von Vorteil ist, wenn mehrere Druckaufträge in der Warteschlange stehen, beispielsweise in Büros, wo mehrere Computer auf einen Drucker zurück greifen. Dieser Arbeitsspeicher lässt sich in den seltensten Fällen nachträglich aufstocken, so dass man vor einer Anschaffung eines neuen Druckers gleich auf genügend Arbeitsspeicher für die notwendigen Aufgaben vorsieht.
Falls auch diverse Druckersprechen wie PCL 6 oder PostScript 3 benötigt werden, sollte das Druckermodell diese gleich von Anfang an beherrschen, denn eine nachträglich Implementierung ist schwer möglich.
Eine Duplex-Einheit eignet sich zum automatischen Bedrucken von Vorder- sowie Rückseite eines Blattes und nicht jeder Drucker lässt sich nachträglich damit ausstatten.
Auch ist nicht für jeden Drucker eine zusätzliche Papierkassette optional erhältlich, dies sollte vor einem Kauf in Erfahrung gebracht werden.
Es gibt auch einige Drucker, die Sonderausstattungen wie ein Vorschau-Display, Speicherkarten-Leser, oder eine CD-Druck-Funktion bieten. Dies sollte ebenfalls vor dem Kauf in Betracht gezogen werden, falls wirklich benötigt, da ein Nachrüsten in den meisten Fällen nicht mehr möglich ist.


Netzwerktechnik bei Druckern:

Die meisten aktuellen Drucker lassen sich klassisch über ein USB-Kabel mit dem Computer verbinden. Doch was ist, wenn mehrere Rechner auf ein und denselben Drucker zugreifen können sollen. Normale Ethernet-Ports sind im Normalfall bei Laserdruckern zu finden, da diese durch ihre Spezifikationen dafür ausgelegt sind, dass diese in einem kleinen, oder auch größeren Netzwerk ihren Dienst verrichten müssen.
Viele neue Multifunktionsgeräte, sowohl Tinte oder auch Laser bringen als Drahtlosschnittstelle WLAN mit, welches mittlerweile fast ausschließlich im IEEE 802.11n-Standard verbaut wird. Somit lässt sich jetzt nicht mehr nur mit einem PC, sondern auch von allen möglichen WLAN-fähigen Geräten wie Smartphones oder einen Tablet-PC darauf zugreifen. Zum Ausdruck gelangt man mit diesen Geräten über verschiedenste Wege, wie zum Beispiel per App, E-Mail oder dienste wie Apples AirPrint oder auch Google CloudPrint. Aber auch die Druckerhersteller bieten mittlerweile verschiedenste Cloud-Dienste für alle möglichen Zusatzgeräte an.


Fazit: Tintenstrahldrucker oder doch lieber Laserdrucker

Wer weiß, was er druckt bzw. von seinem Drucker erwartet hat es relativ leicht. Für den überwiegenden Textdruck mit Verzicht auf Farbe empfiehlt sich ganz klar ein Schwarz-Weiß-Laserdrucker. Im Bürobereich, wenn Grafiken, Präsentationen sowie Bilder in leuchtenden Farben ausgegeben werden sollen, aber auch umfangreiche Textdokumente gedruckt werden können, ist ein Farblaser die erste Wahl.
Für den privaten Bereich, die alljährliche Steuererklärung, E-Mails oder Fotos ohne Rand stellt der Tintenstrahl-Drucker die beste Alternative dar.

Bei den Druckern für den Heimbereich haben sich die so genannten Multifunktionsgeräte, oder All-In-One-Geräte mittlerweile durchgesetzt, da sie neben Drucken auch noch Scannen und Kopieren können. Einige besitzen sogar eine integrierte Faxfunktion, was für den Büroalltag immer noch ein unverzichtbares Feature darstellt. Auch die Anschaffungsosten der Multifunktionsgeräte liegen nicht mehr höher als bei reinen Druckern, zumal die Druckwerke mittlerweile als sehr ausgereift und zuverlässig gelten.
Ein reiner Drucker macht nur noch Sinn, wenn es um spezielle Anwendungen wie den professionellen Fotodruck handelt, da es dort eher auf jede Farbnuance als den erhöhten Seitenpreis geht. Auch bei Ausdrucken vom Format DIN-A2 und größer gibt es derzeit keine Multifunktionsgeräte, so dass man auf ein Single-Gerät zurückgreifen müsste.
 
S

Schnick-Schnack

Gast
Die Tintenstrahler haben sich in Thema Qualität & Geschwindigkeit (unter anderem auch Funktionsumfang des Gerätes oder der bedruckbaren Medien / Materialien) in den letzten Jahren erheblich gemausert . Für den "Home-Anwender" sind die mehr als nur ausreichend .

Nach meiner Meinung muss ein Laserdrucker auch im Gewerblichen Bereich nicht unbedingt sein . Oft wird ja immer als Grund angegeben , das der Laserdrucker mehr drucken kann . Das lässt sich bei einem Tintenstrahler oft problemlos durch Nachrüstung kompensieren , in dem man ein CISS System verwendet .

Zum Beispiel (Keine Werbung):
http://www.ebay.de/itm/CISS-CIS-Bro...enpatronen&hash=item5d253b05e1#ht_8771wt_1161

Laserdrucker sind "wenn" sehr Wartungsintensiv bzw. Kostenintensiv wenn es zu einer Wartung oder Reparatur kommt .

Tintenstrahler hingegen sind recht einfach (Im Vergleich zum Laserdrucker) konstruiert , und sind auch durch den niedrigen bzw. niedrigeren Anschaffungspreis schnell/er bzw. problemloser (finanziell betrachtet) zu ersetzen .

Mit etwas Übung können z.B. die CISS Systeme auch von jemandem aus einem / dem Büro einfach nur rechtzeitig nachgefüllt werden . Ohne das man dabei eine Sauerei macht .

Zum Beispiel (Keine Werbung):
http://www.ebay.de/itm/Einspritz-Ta...C_Modellbau&hash=item27d75e5460#ht_736wt_1161

Ich habe das auch schon bei ein paar Firmen vorgeschlagen , und das wurde übernommen , und im laufe der Nutzung waren die auch von der "Einfachheit" der Bedienung erfreut . Man konnte auch die "Betriebskosten" hingegen dem Laserdrucker senken .

Aber das muss und soll jeder selber entscheiden . Ist wahrscheinlich wieder eine dieser Glaubensfragen .

Gruß

Schnick-Schnack
 

gman24

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was mich an den tintenstrahldruckern aber stört (und selten erwähnt wird): druckt man mal ein paar wochen nicht, ist die chance gross, dass die farbe im druckkopf eingetrocknet ist und man ziemliche mühe hat, das ding wieder zum laufen zu bringen. das ist mir auf arbeit schon reichlich oft passiert.

dieses problem gibt es bei lasern nicht.
 
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Schnick-Schnack

Gast
was mich an den tintenstrahldruckern aber stört (und selten erwähnt wird): druckt man mal ein paar wochen nicht, ist die chance gross, dass die farbe im druckkopf eingetrocknet ist und man ziemliche mühe hat, das ding wieder zum laufen zu bringen. das ist mir auf arbeit schon reichlich oft passiert.

dieses problem gibt es bei lasern nicht.

Das stimmt nur bedingt eingeschränkt !!!!

Manche Tintenstrahldrucker haben eine Art "Gummistöpsel" , der sobald der Druckkopf in Ruheposition ist , von unten an den Druckkopf heran geführt wird .
Das ist zwar nicht die ultimative Lösung , verhindert aber erheblich das austrocken , bzw. verlängert erheblich die Zeitspanne , bis im Druckkopf diverse Farbkanäle austrocknen .

Bei manchen Brother Tintenstrahldruckern gibt es ein automatisierte Wartung . D.H. , das der Drucker in einem bestimmten vorgegebenen Zeitfenster automatisch seinen Druckkopf reinigt .

Ich selbst nutze auch einen Brother Tintenstrahldrucker , und hatte noch nie Probleme mit dem Drucken nach einer längeren Pause - z.B. Urlaub oder KH mit anschließender Reha , da war ich fast 3 Monate nicht am Rechner , bzw. wurde der Drucker fast 3 Monate nicht benutzt .

Der Drucker hat eine Art "Stand-Bye" Funktion , der ist zwar eingeschaltet , aktiviert sich erst vollständig , wenn man ihn benutzen will (Druckauftrag oder Scann / Kopie / Fax) . Natürlich lässt er sich auch komplett abschalten , aber dann funktioniert auch diese automatische Wartung nicht , bzw. funktioniert nur dann wieder , wenn der Drucker wieder eingeschaltet wird / worden ist .

Gruß

Schnick-Schnack
 

boser

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Nicht zu Vergessen, das Druckvolumen.
Ich hab mir ein Brother-Laserdrucker zugelegt, weil ich einmal im Jahr ein Druckvolumen von 4.000 Seiten, doppelseitig, dh. insgesamt 8.000 Seiten drucken muss, innerhalb von einer Woche. Die Zeit spielt eigentlich keine Rolle, die hat man(, oder ich bin selbst Schuld, da ich Schlafmützenartig durch die Welt gewandelt bin.). :D
das Argument Druckvolumen wollte ich damit nur angesprochen haben.
 

Alfiator

On Air
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Wer so wie ich wenig druckt ist mit einem günstigem Farblaser gut bedient.Und wenn der Toner am Ende ist gibt es halt einen neuen Drucker weil der Ersatz des selben die identischen Kosten des Gerätes nach sich zieht.Zwar nicht im Sinne des Herstellers aber ich denke ich erreiche diese Grenze heute und morgen eh nicht.Ich denke mal ca 1500 Seiten sollte das Gerät normal schaffen aber ob ich das jemals erreiche....:knall
 

DerZong

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Wer so wie ich wenig druckt ist mit einem günstigem Farblaser gut bedient.Und wenn der Toner am Ende ist gibt es halt einen neuen Drucker weil der Ersatz des selben die identischen Kosten des Gerätes nach sich zieht.Zwar nicht im Sinne des Herstellers aber ich denke ich erreiche diese Grenze heute und morgen eh nicht.Ich denke mal ca 1500 Seiten sollte das Gerät normal schaffen aber ob ich das jemals erreiche....:knall
Wobei gerade dies meist eine Milchmädchenrechnung ist, denn die "Starter-Kartuschen" haben in fast allen Fällen eine geringere Reichweite als die nachzukaufenden Kartuschen. Somit kommt man nach Austausch der ersten verbrauchten Kartusche wesentlich weiter aus, als wenn man sich ein neues Gerät kauft. :prof
(natürlich kann es auch Ausnahmen geben :hehe)
 
S

Schnick-Schnack

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Das angesprochene Druckvolumen (Anzahl der Seiten) kompensiere ich durch das CISS System . Und im Vergleich zum Toner ist das erheblich günstiger , und auch Wartungsfreundlicher bzw. kann wieder problemlos aufgefüllt werden .
 

maniacu22

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Also ich möchte dazu mal sagen, dass ich Anfang des Jahres bewusst auf einen Laser umgestiegen bin. Mein alter Brother (MultifunktionsTintenstrahler) hatte mir 10 Jahre gute Dienste geleistet ;) Nur muss ich dazu sagen, dass er die letzten Jahre keinen vernünftigen Tintenstand mehr anzeigen konnte. Neue Cyan-Patrone rein (nur als Bsp.), und er sagte mir selbst nach Neustart und Druckkopfreinigung immer noch an, dass Cyan leer ist, hat aber dennoch gedruckt.
Mein jetziger ist ein S/W-Laser Kombi mit dem Vorteil, dass der nicht permanent irgendwelche Köpfe reinigen muss, und zudem wesentlich schneller druckt. Hier fehlt die Funktion über die Tonerreichweite zwar völlig, aber wayne :sleepy
Wenn das Gerät 6 Jahre durchhält, hat es seine Kosten in meinen Augen amortisiert ;)
 
G

GaxOely

Gast
Es ist auch heute noch wichtig das Laserdrucker in einem gut durchlüfteten Raum betrieben werden, es gibt auch heute Personen welche auf die Emissionen reagieren.

http://www.suva.ch/factsheet-gesundheitsgefaehrdung-durch-laserdrucker-kopiergeraete-toner.pdf

Jetzt weis ich warum meine Lunge so schwarz ist
crazy.gif



Spaß beiseite:
Ich nutze seit 2002 nur noch einen HPLaserjet5p
So..... ein bis zweimal im Monat in Betrieb.
Bisher einen Toner verbraucht!
Jedes Betriebssystem wird unterstützt.
Einfach genial was Hewlett da mit Microsoft auskaspert, damit der Drucker immer noch läuft!
 

juergen1

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Ich habe einen HP 1050. Betrieben wird er mit den HP 301 XL Patronen,
welche bei farbigen Din-A4 Seiten gut an die 80 Seiten reicht.
Diese Reichweite ist real, und nicht mit 480 Seiten wie von HP verschönt.
Der Drucker ist ein wenig klapprig, Naja für 35 Euro, aber muß sagen,
er macht was er soll, und selbst Fotodrucke auf speziellen Papier,
wie aus dem Fotolabor.
Wenn Laserdrucker Fotos drucken würde, ohne daß Rasterpunkte zu sehen wären, hätte ich mir wahrscheinlich schon einen Laserdrucker gekauft.
Aber Fotoausdrucke sind auf einen Tintenstrahldrucker einfach nicht zu toppen.
Kosten für die Patronen sind sehr unterschiedlich.
Bei Conrad 28 Euro, im Internet ca. 20 Euro, Originale selbstverständlich, keine Nachgefüllten.
Nachfüllen geht meistens sehr gut, ab und an, sind auch welche darunter, da klappt das irgendwie nicht so, aber im Grunde kann man damit sehr zufrieden sein.
 

GrafikNerd

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Meiner Meinung nach gibt es nichts besseres als einen Laserdrucker, da kann einfach niemals ein Tintenstrahldrucker mithalten. Als Grafikdesigner habe ich häufig hohe Anzahlen an Druckaufträgen, die ich bis zu einer gewissen Anzahl auch vom Home-Office drucke. Hier setze ich seit Jahren auf Canon. Allerdings finde ich, dass heutzutage auch Onlinedruckereien eine Alternative sein können.

Grüße! GrafikNerd
 

juergen1

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Nein, man kann nicht einfach sagen, es gibt nichts besseres als einen Laserducker,
es kommt drauf an, was man drucken möchte.
Bei Präsentationen, Logos oder als Grafikdesigner, Architekten geht nichts über einen Laserdrucker,
da man hier getrost Abstriche bei Rastern machen kann, und wohl auch die Druckkosten niedriger sein dürften als bei einem Tintenstrahler.
Will man des öfteren auch mal Fotos drucken, liegt die Wahl eindeutig beim Tintenstrahler,
wird aber aus dem oft ein sehr oft, dann geht man aus Kostengründen besser zum Fotoshop, DM etc.
 

maniacu22

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Nein, man kann nicht einfach sagen, es gibt nichts besseres als einen Laserducker,
es kommt drauf an, was man drucken möchte.
Bei Präsentationen, Logos oder als Grafikdesigner, Architekten geht nichts über einen Laserdrucker,
da man hier getrost Abstriche bei Rastern machen kann, und wohl auch die Druckkosten niedriger sein dürften als bei einem Tintenstrahler.
Will man des öfteren auch mal Fotos drucken, liegt die Wahl eindeutig beim Tintenstrahler,
wird aber aus dem oft ein sehr oft, dann geht man aus Kostengründen besser zum Fotoshop, DM etc.

genau, so in etwa hatte ich es ja auch im Fazit geschrieben :-) Die so genannten Copy-Shops (oder auch DM) sind für viele Fotoausdrucke sowieso die bessere Wahl, da dort meistens Maschienen stehen, deren Qualität nochmals weit über der von Heimanwender-Geräten liegt, und die Preise vergleichsweise sehr günstig sind. ;)
 

GrafikNerd

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genau, so in etwa hatte ich es ja auch im Fazit geschrieben :-) Die so genannten Copy-Shops (oder auch DM) sind für viele Fotoausdrucke sowieso die bessere Wahl, da dort meistens Maschienen stehen, deren Qualität nochmals weit über der von Heimanwender-Geräten liegt, und die Preise vergleichsweise sehr günstig sind. ;)

Klar, als Heimanwender sind einem gewisse Grenzen gesetzt. Wenn es um Fotodrucke oder besonders wichtige Druckaufträge geht (Flyer, Plakate o.ä.) greife ich mittlerweile auf externe Anbieter und Copy-Shops zurück.

Mittlerweile hat man ja da die Qual der Wahl. Womit habt Ihr gute Erfahrungen gemacht? Heimischer CopyShop, DM, Onlinedruckereien?
 

juergen1

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Laserdrucker alles gut schön, aber wie sieht es mit der Feinstaubbelastung aus ?
Daß die Krebseregend sind, ist bekannt denk ich. Und ich hätte keine Lust, die ständig einzuatmen wenn ich was drucken will. Und man kann ja schlecht bei jedem Druckvorgang den Drucker ins Freie stellen.
 

Hups

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Da sind sich die Mediziner nicht einig. Tendenziell ist es aber eher nicht so gefährlich.
 
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Schnick-Schnack

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Da sind sich die Mediziner nicht einig. Tendenziell ist es aber eher nicht so gefährlich.

Teilweise hat @Hups recht , der Raum in dem der Laserdrucker betrieben wird , sollte lediglich "gut" belüftet sein .

Ich hatte letztens auch irgendwo gelesen , das das mit den Toner gesundheitsgefährdent sein soll .

Aber was ist gesundheitsgefährdent ???

Da ist ein riesiger Raum für Interpretation bzw. Mutmaßungen und evtl. auch Anschuldigungen .

Mir ist aber auch kein Fall bekannt , das eine Erkrankung auf den Toner zurück geführt werden konnte .

Das die Laserdrucker nicht unbedingt gesundheitsfördernd sind , steht Anschein vermutend außer Frage .

Ist eben alles ein Frage des Standpunkt .

Aber was ist Heute noch gesund ???

Arbeiten bis 67 auf keinen Fall .... :D
 
Thema:

Laserdrucker vs Tintenstrahldrucker: welcher ist besser für den Anwender

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