Kriminologe: LKA-Experten so gut wie Computer-Hacker

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Eric-Cartman

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Im Kampf gegen Kinderpornografie im Internet hat die Polizei nach Ansicht des Kriminologen Prof. Christian Pfeiffer in den vergangenen Jahren große Fortschritte erzielt.

"Die Ermittler sind mittlerweile technisch in der Lage, das Dunkelfeld aufzudecken", sagte der Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN). Die Internet-Spezialisten der Landeskriminalämter seien inzwischen so gut wie Computer-Hacker und könnten mit ihrem Wissen Käufer von Kinderpornografie überführen. Die sogenannten Cyber-Cops in Bayern seien Vorreiter dieser Entwicklung.

Bei ihren Streifzügen durchs Internet können die speziell ausgebildeten Beamten allerdings nur stichprobenartig vorgehen. Die jüngste bundesweite Polizeiaktion gegen Händler und Nutzer von Kinderpornografie im Netz war einem Bericht der "Mitteldeutschen Zeitung" zufolge durch den Hinweis eines Internetanbieters in Berlin ausgelöst worden. Die Firma hatte auf ihren Servern einen ungewöhnlich intensiven Datenverkehr registriert und festgestellt, dass dort Kinderpornos heruntergeladen wurden. Sie erstattete Strafanzeige. Nach Informationen des Radiosenders MDR Info gibt es bundesweit 12.000 Verdächtige (wir berichteten).

"Viele Straftäter ahnen nicht, wie groß das Risiko ist, etwa beim Herunterladen von Gewaltvideos erwischt zu werden", erklärte Pfeiffer. "Schwieriger ist es dagegen, der Hersteller von Kinderpornografie habhaft zu werden. Sie sitzen meistens im Ausland."

Einen abschreckenden Effekt sieht Pfeiffer, wenn Strafverfahren wegen des Besitzes von Kinderpornografie gegen "gut beleumundete Bürger wie Lehrer oder Professoren" eingeleitet werden. Häufig zählten Männer aus der Mittelschicht zu den Tätern.

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#2
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Die jüngste bundesweite Polizeiaktion gegen Händler und Nutzer von Kinderpornografie im Netz war einem Bericht der "Mitteldeutschen Zeitung" zufolge durch den Hinweis eines Internetanbieters in Berlin ausgelöst worden. Die Firma hatte auf ihren Servern einen ungewöhnlich intensiven Datenverkehr registriert und festgestellt, dass dort Kinderpornos heruntergeladen wurden. Sie erstattete Strafanzeige. Nach Informationen des Radiosenders MDR Info gibt es bundesweit 12.000 Verdächtige (wir berichteten).
Ich finde es bescheuert das diese perversen kriminellen vorgewarnt wurden!!!
Die Medien haben das sofprt an die große Glocke gehangen.
Die hätten mal lieber die Klappe halten sollen,damit sie noch mehr von diesen kopfkranken Gesocks schnappen.
 
#3
S

simmen

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Ganz deiner Meinung, aber was mir ein bisschen sorgen macht ist, dass die internet provider doch offenbar wirklich sehr genau wissen was man sich runter oder hoch läd, auch wenn dadurch solche fälle aufgedeckt werden, der datenschutz bleibt auf der strecke, wenn die nicht verantwortungsvoll damit umgehen...
 
#5
Fireblade

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@simontinius
Im Internet wird alles mitprotolloliert und die Provider wissen sehr genau was die User im Internet treiben.Anhand von Cookies usw. wird alles ausgelesen und die können sich praktisch ein Profil von dir erstellen und dich zielgerecht mit Spamm zumüllen.
So weiß mein Provider dann garantiert auch das ich zu fast 100 % auf Winboard abhänge und winboardsüchtig bin. :D

@Schard..hier
 
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