Kommentar: Ein Amoklauf und die üblichen Killerspiel-Reaktionen

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Eric-Cartman

Eric-Cartman

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Nach dem - in aller Form verurteilungs- und verabscheuungswürdigen - Amoklauf in einer Schule in Nordrhein-Westfalen folgen nun erneut die üblichen Reflexe von Politikern - Verbot von "Killerspielen". Ob ein solches Verbot den Amokläufer von seiner Tat abgebracht hätte, wage ich aber zu bezweifeln.

Der gestrige "Brennpunkt" bewies erneut, wie Spielefans von Menschen, die von der Materie nicht den blassesten Schimmer haben, eingeordnet werden. In der Sendung leitete der Moderator ein Interview mit einem Psychologen sinngemäß wie folgt ein (aus meiner Erinnerung): "Der Täter war ja bekannt dafür, ein Einzelgänger, Waffennarr und Computerspieler zu sein". Im weiteren Verlauf wurden Videos von "Killerspielen" (ich glaube, es war Quake) eingeblendet.

Schon zu diesem Zeitpunkt war klar, was heute folgen würde: Die üblichen Beißreflexe unserer Politiker. So fordert CDU-Mann Wolfgang Bosbach laut eines Berichts der Netzeitung : "Sollte sich tatsächlich herausstellen, dass der 18-jährige Täter sich über einen längeren Zeitraum und intensiv mit so genannten Killerspielen beschäftigt hat, müsste der Gesetzgeber nun endlich handeln". Sekundiert wird Bosbach von dem brandenburgischen Innenminister Jörg Schönbohm (CDU): Seiner Ansicht nach müsse "konsequent gegen Spiele vorgegangen werden, die Gewalt verherrlichen", so der Politiker gegenüber der Netzeitung.

Einzig von den Grünen kommt eine Reaktion, die der Problematik eher gerecht wird. So erklärte Volker Beck gegenüber der Netzeitung: "Wenn die Informationen zutreffen, dass der Täter gesellschaftlich isoliert war und seine Zeit hauptsächlich mit dem Spielen von Killerspielen verbracht hat, dann muss jetzt verstärkt eine Debatte um Förderung von Medienkompetenz und eine sinnvolle Computernutzung geführt werden. Hier reicht die einfältige Forderung der Großen Koalition nach einem Verbot von Killerspielen sicher nicht aus, zumal Verbotenes für Jugendliche bekanntlich umso reizvoller ist."

Dazwischen tummeln sich noch Vertreter von Lehrerverbänden und weitere "Experten", die offensichtlich allen Ernstes der Ansicht sind, dass ein Verbot derartiger Inhalte künftig dafür sorgen wird, dass derartige Amokläufe nicht mehr geschehen.

Um eines klar zu stellen: Mein Mitgefühl gilt selbstverständlich allen Betroffenen dieser Tragödie! Doch wie immer wird als Ursache in erster Linie ein Punkt hervorgehoben: Er war Computerspieler - wie Millionen anderer Kinder, Jugendliche und Erwachsene auch.

Im gestrigen Brennpunkt waren auch Privatvideos des Amokläufers zu sehen, wie er selbst gebastelte Bomben zündete und mit Waffen hantierte. Niemand fragt nun aber, wie er a, an Waffen kam und b, woher er die Kenntnisse für die Herstellung von Sprengstoff hatte. Alles reduziert sich momentan auf eines: Killerspiele - beziehungsweise das Verbot selbiger.

Nach dem Amoklauf von Erfurt, der PC-Spiele erst in das Blickfeld unserer Volksvertreter gebracht hat, hat niemand das Verbot von Schützenvereinen gefordert. Warum eigentlich nicht? Dort lernen Menschen immerhin den Umgang mit echten Waffen. Aber: Schützenvereine sind in unserer Tradition verankert - Computerspieler nicht.

Ich bin kein Psychologe und will mir auch nicht anmaßen, über die Gründe für den aktuellen Amoklauf zu spekulieren, aber mit Sicherheit dürfte bei diesem jungen Mann einiges schief gelaufen sein und das seit Jahren. Wenn nun ehemalige Lehrer des Mannes im Fernsehen erklären, dieser habe kaum beziehungsweise nie gesprochen und sei sehr verschlossen gewesen, frage ich mich: Warum haben Sie nichts getan? Aber hinterher die Schuld bei Ballerspielen zu suchen, ist sicherlich bequemer, keine Frage...

Dass Menschen mit einer aggressiven Tendenz, auch aggressive Inhalte bevorzugen (Film, Musik, Spiele), ist nichts Neues. Immer wieder wird bei solchen Tragödien aber aus meiner Sicht der Fehler gemacht, die Symptome zu bekämpfen und nicht deren Ursache.

Festzuhalten bleibt: Wir haben in Deutschland eines der schärfsten Jugendschutzgesetze und die USK macht ihre Arbeit gut, auch wenn sich über den ein oder anderen Fall sicherlich streiten lässt. Extrem gewaltverherrlichende Titel erhalten keine Freigabe und können indiziert werden, was aus meiner Sicht bei einigen Machwerken auch Sinn macht. Aber: Jeder Erwachsene soll das Recht haben, Spiele, die für sein Alter bestimmt sind, auch kaufen zu dürfen, ohne an der Kasse schief angesehen oder als potenzieller Amokläufer verunglimpft zu werden. Wer in seiner Freizeit gerne mal ein Ballerspiel zockt (wie auch ich), sollte dies genauso tun dürfen, wie derjenige, der sich einen Porno oder Horrorfilm ansieht.

Was wir benötigen, um derartige Vorfälle möglicherweise zu verhindern, sind Eltern und(!) Lehrer, die hinsehen anstatt weg zu sehen. Die darauf achten, was ihre Kinder am PC oder der Konsole spielen und eingreifen, wenn Inhalte ins Spiel kommen, die nicht für das jeweilige Kind/Jugendlichen freigegeben sind. Verbote nutzen in Zeiten von Tauschbörsen und Import-Händlern nur wenig. Medienkompetenz heißt das Zauberwort. Und diese müssen Eltern ihren Kindern vermitteln - so unbequem es auch sein mag.

Was meinen Sie zu diesem Thema? Posten Sie Ihre Meinung unter den News!

Quelle:IDG Magazine Verlag GmbH/PC-WELT Online
 
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#2
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seppjo

Gast
Naja, ich verstehe auch nicht warum immer gleich nach Spielen... geschrieen wird. Wahrscheinlich will man von dem gesellschaftlichen Dilemma in dem man sich zwischenzeitlich befindet ablenken.
Wenn es an Spielen & Horrorfilmen liegt, müßte ich schon lange komplett ausgeflippt sein.

Was da schief läuft befindet sich eher auf einer menschlichen Basis. Da sind die Sinne... völlig daneben gewesen. Der Kerl schreit doch nach Aufmerksamkeit oder? Leider können durch unsere neuen tollen Medien solche Schreie wohl leicht überhört werden. Eingentlich kann er einem nur leid tun.

Erziehung auf dem absteigenden Ast von unserer noch so genialen Gesellschaft gefördert.

Geistige "virtuelle" Beanspruchung, ohne einen entsprechenden körperlichen Ausgleich zu haben, scheint sich auf dauer negativ auszuwirken.
 
#3
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Freak

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Mann kann sich ja immer wieder darüber streiten, aber wer zum Teufel kommt in einer Schlagzeile immer wieder auf Killerspiele????

Vielleicht die Lehrer in deren Schule, die den einfach im Stich gelassen haben und meinen das er eh bescheuert war, weil er "Killerspiele" gespielt hat. Und?

Ich Spiele auch F.E.A.R., HL 2, DOOM3, Quake 3 & 4 und UT! Bin ich nun ein potenzieller Killer? Müssen meine Freunde jetzt vor mir Angst haben?? :sneaky

Ich würde die Richtung mal eher Schule und Eltern schieben! Verlassen von den Eltern, oder alleine gelassen auf dem Schlachtfeld der Schule? Ich für meinen Teil meine das in der Schule immer noch die Macht des stäkeren Zählt. Das Kapieren aber weder die Eltern noch die Lehrer. Vielleicht ist es vielen noch nicht aufgefallen, aber eine Klasse zusammenhalten sollte und nicht gegenseitig um die Macht des stärkeren kämpfen.

So ein Ausfall ist mal wieder das Paradebeispiel für das Unterlassen von Hilfeleistungen! Nur wiedermal will keiner den Scharzen-Peter zugeschoben bekommen. :blush

Wie seht ihr das?

Gruß Freak
 
#4
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SuperTux

Gast
Was bringt eine erneute Diskussion, die es schon ein paar Mal in der gleichen Form gegeben hat? Man muss fordern, dass die Politiker ihre unsinnigen Forderungen einstellen und lieber die Gründe bekämpfen, die zu der Einstellung des Täters führen! Und ich denke, da sind am meisten die Eltern des Täters gefordert, denn diese haben sich um ihn gekümmert und ihn erzogen.
 
#6
Bullayer

Bullayer

Schwergewicht
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Wenn aber beide Elternteile berufstätig sein müssen, um ihre Kinder in diesem Land aufziehen zu können, dann ist auch der Staat bzw. die Politik gefordert, etwas zu ändern. Es gibt doch immer weniger Menschen, die sich für ein Kind entscheiden. Die meisten Entscheidungen gegen Nachwuchs werden doch mittlerweile aus finanziellen Gründen getroffen!
 
#7
S

SuperTux

Gast
Richtig, bullayer, und du glaubst, das erreicht man durch das Verbot von Computerspielen? Meinst du, dann fühlen sich Kinder besser und verstanden?

Es wird wieder einen Amok-Lauf in einer Schule geben, und dann werden wieder Kinder und Lehrer getötet, nicht nur verletzt, wie dieses Mal. Und alle Eltern sollten sich klarmachen, dass ihr Kind vielleicht beim nächsten Mal tot ist.
 
#8
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Dirk.M

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Hallo,

meiner Meinung nach müsste erst einemal geklärt werden, wo die Waffen herkommen.

Mit einem "Killerspiel" kann man bekanntlich niemanden real töten, aber mit Waffen schon.

Gruß Dirk
 
#9
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Einstein72

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Es ist doch immer wieder das gleiche Thema, welches von den Politikern und von selbsternannten Experten ins Feld geführt wird, nach solch einer Tragödie.

Die Schuld nach diesem Geschehen auf die sogenannten "Killerspiele" zu schieben zeugt eigentlich für mich davon, dass sich weder die Politiker noch die meisten "Experten" sich ernsthaft mit diesem Problem auseinander gesetzt haben. Meiner Meinung nach liegt das Problem vielmehr im Elternhaus, wo scheinbar einiges in der Erziehung schief gelaufen ist bzw. wo Jugendliche sich selbst überlassen werden, weil es anstrengend ist, sich mit den Problemen und Anliegen der eigenen Kinder auseinander zusetzen. Und diese Versäumnisse soll dann die Schule bzw. die Gesellschaft ausgleichen. Ich denke zwar nicht, dass unser Schulsystem das Beste ist, aber es ist genauso wenig hilfreich immer alle peronellen "Fehlentwicklungen" auf die mangelnde Erziehung und Bildung durch unser Schulsystem zu schieben. Und ebenso wenig ist es sinnvoll die "Killerspiele" als Ursache anzuführen. Es gibt diesbezüglich die ein oder andere Studie dazu, die im Kern zu dem Ergebniss kommt, dass diese Spiele durchaus dazu geeignet sind, aufgebaute Frustrationen abzubauen und das "seelische" Gleichgewicht wiederherzustellen.

Kurzum, wenn sowohl das Elternhaus, das persönliche Umfeld eines jeden Einzelnen und nicht zuletzt die Gesellschaft (insbesondere Politik und Wirtschaft) die nötige Verantwortung übernehmen würden die angemessen wäre, dann hätten wir wahrscheinlich viel weniger solche Geschehnisse.

Gruß Einstein72.
 
#10
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Freak-X

Gast
Wieder mal die übliche Panikmache - Politiker müssen sich damit wichtig machen, sonst wären sie keine Politiker...
 
#11
uboot1

uboot1

Im Notfall jederzeit.
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bei FFB
Ich melde mich zu Wort, weil ich in einer ähnlichen Situation war wie der junge Mann.
Ich war seit meiner Kindheit ab 3 Jahren in Internaten. Dort haben mich die "Großen" fast jeden Tag vermöbelt, wenn ihnen danach zumute war.

Ich habe in der Schule unter neurotischen Lehrern gelitten.

Ich habe mit 16 Jahren eine scharfe Waffe abends beim Ausgehen dabei gehabt. Da es meinen Erziehern wurst war, wo ich war und mit wem, fiel das niemandem auf. In manchen Situationen hat nicht viel gefehlt, daß ich ausgerastet wäre.
Scharfe Waffen gehörten zu meinem Leben wie Taschenmesser; ich war auch ein Waffenliebhaber (man könnte auch Waffennarr sagen).
Ich hatte damals keine Computerspiele, aber ich ging fast jeden Abend in den Mathäser in München, wo der "Helishooter" stand, eine Hubschrauberkanzel, von wo aus man den Heli steuerte und auf Ziele (Menschen und Gebäude) schoß.
Weil ich keine Freunde hatte, verlor ich mich in diesem Spiel so, daß es zu meiner Ersatzwelt wurde.
Tagsüber dachte ich oft daran, wie ich sicher nachts wieder einen neuen Rekordlevel erreichen würde und es war für mich völlig normal, auf Menschen zu schießen. (Im Spiel)

Ich hatte damals einen großen Haß "auf alle" weil ich noch nicht differenzieren konnte, wer mich eigentlich so fertig machte. Heute weiß ich, daß es nicht die waren, unter denen ich vermeintlich litt, sondern meine Eltern, die nie in Erscheinig traten.

Heute weiß ich:

Die Kombination aus Ersatzwelten (Spiele, andere virtuelle Welten) Einsamkeit und weiteren widrigen Umständen (Internate) kann zum Kurzschluß führen. Das hängt auch von der Persönlichkeit ab. Manche sind labiler, manche mehr gefestigt. Die können stundenlang ballern und bleiben doch in der Realität.

Aus meiner Sicht war es nicht das Ballerspiel, was mich gesteuert hat, sondern die Einsamkeit und die Pespektivlosigkeit. Das kann einen jungen Menschen extrem aggressiv machen und er kann seine Aggressivität weder zuordnen noch steuern.
Daher meine ich, daß es nur eine Facette ist, Computerspiele zu verbieten. Zur Prävention gehören zum viel größeren Teil Eltern, die als solche in Erscheinung treten, dem Kind ein reales Vorbild sind und immer für den Kleinen da sind. Dann kann er irgendwann auch ballern ohne verbogen zu werden. Nur labile Kinder, und das werden sie, wenn sie alleine aufwachsen, verfallen auch der virtuellen Welt.
Ich kann dem Kerl nachfühlen, daß er irgendwann die Schnautze voll hatte. Nicht er ist der Drecksack; unter einer behutsamen Hand wäre es vielleicht ein prächtiger Kerl geworden. Die, denen er es vielleicht zu verdanken hat, bleiben verborgen.

Uboot
 
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#12
JumpingJohn

JumpingJohn

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Es ist ja eigentlich schon alles gesagt und ich kann mich euren Aussagen nur anschließen, das wir uns hier in diesem Board einig sind ist wohl un übersehbar und auch spitze :Up, aber die die es lesen sollten um uns die "Killerspiel"-Spieler besser zu verstehen werden diesen Threat mit unseren Kommentaren zu dieser Tragödie wohl nie zu gesicht bekommen. Oder gibt es hier im Board angesehene Politer, glaube wohl kaum. Liegt wohl daran das für sie ein PC nur eine bessere Schreibmaschine ist, wenn se nicht funktioniert, kommt der Techniker oder Müll, wie sollen Politer die Gamer verstehen wenn sie die Thematik PC im ganzen nur oberfläschlich betrachten, dabei ist der PC der Arbeitgeber der Zukunft. Aber wie die Momentane Situation es nun gerade will ist eben angesagt gegen ihn zu wettern um die Wählerstimmen zu ergattern die genauso ahnungslos sind!

Sind PC-Freaks und Gamer wirklich eine solche Minderheit, das es sich lohnt gegen sie zu wettern? Ich kann es mir nicht vorstellen.
 
#13
Mr.Eyeballz

Mr.Eyeballz

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Sollen die doch "Killerspiele" in DE doch verbieten

1. Die deutschen Versionen sind sowieso meist irgendwie kastriert (kein Blut ect.)
2. Es gibt genügend andere Wege als den Laden um die Ecke um an sowas heranzukommen. Der Esel lässt grüßen
3. Grade was verboten ist ist doch interessant für die Jugend (rauchen, saufen)
 
#14
Fireblade

Fireblade

Grüßt die Winboarder
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Wir haben in Deutschland eines der schärfsten Jugendschutzgesetze
Das stimmt hundertpro,schärfer geht nicht mehr.
Die Politiker haben einen Knall!
Was können die Spiele dafür...CS wäre ja so krass und haste nicht gesehen.
Wieviel tausende oder noch mehr zocken das.
Dann müßte zb.der Bundesliga oder 2.Liga/Regionalliga Fußball auch verboten werden.
Wenn ich das hier sehe wie viele Hools hier am WE rumlaufen,die nur rumrandalieren,sag nur Rot Weiß Essen,Schalke,BVB usw.
Ich kenne Emsdetten ganz gut,weil ich da öfter mit Freunden schon ne Motorradtour unternommen habe,ist ein kleines verschlafenes Landeierkaff.
Die Eltern sind Schuld daran,die haben was bei der Erziehung was verbockt,so daß der Junge nen Psychopath geworden ist.
 
#15
P

Paule

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Mich würde mal ein empirischer, quantitativer Nachweis interessieen. Wieviele junge Personen ( vor allem männliche) spielen "Gewaltspiele"? Eine ganze Menge! Man siehe sich die Verkaufszahlen an, zudem illegale Kopien, viele spielen auch zig Jahre alte Games (z.B. CS). Ich persönlich gehörte auch dazu,momentan nicht so viel. Aber: Ich kenne sehr viele, die zocken oder gezockt haben! Sowohl an der Schule, als auch jetzt an der Uni. Und das sind nicht alles Freaks, Randgruppen, Vernachlässigte etc., sondern z.T. hochintelligente Personen, sonst hätten ich/die nicht Abi mit 1,x gemacht.
Insofern...traurig, wie man die Gefühle der Betroffenen ausnutzt und versucht, sich durch die Bilder einen Amoklaufes zu profilieren.
 
#16
S

SuperTux

Gast
Und was kann man dagegen tun, dass die Politiker so einen Mist reden und was kann man tun, damit es wirklich besser wird?
 
#17
msueper

msueper

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An die wirklichen Gründe trauen sich aber Politiker nicht ran. Die haben Angst in Fettnäpfe zu treten oder sich sonstwie Feinde zu machen. Die Wirklichkeit ist leider nicht so einfach und Alibi-Massnahmen trösten die Masse erstmal...
 
#18
F

Freak

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Wieviele junge Personen (vor allem männliche) spielen "Gewaltspiele"?
Ich und eigentlich fast jeder denn ich kenne. Sind wir schon eine Mafia Organisation? Gut, klingt wirklich komisch wenn ich auf ner LAN beinem Freund mitteile, dass ich in gleich "killen" werde. Aber ich meine das ja nur im Spiel, dass muss man trennen können. Realität von der Simulation, wobei man sagen muss, wie man Realität definiert...

Gruß Freak :sing
 
#19
S

seppjo

Gast
@SuperTux,
die Wahrheit schreiben und zeigen daß man noch ein Gehirn hat ist sicher schonmal kein Fehler!
Aktiv (tun) vorgehen ohne selbst unter den politikern zu sitzen dürfte leicht missverstanden werden. :) -> Die richtigen Politiker wählen oder selbst in die Politik einsteigen.
 
#20
Mr.Eyeballz

Mr.Eyeballz

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Die richtigen Politiker wählen oder selbst in die Politik einsteigen.
Die Politiker die man wähl interessieren sich spätestens nach der Wahl sowieso nur noch für sich... Und zum selber einsteigen... kannste vergessen..
weil es fehlt die Kohle um sich zur Wahl aufstellenzulassen ... keine Lobbyverband würde dich unterstützen weil Du denkst und denkende Personen werden in der Politik nicht gebraucht nur Roboter die alles nachplappen (schöne Grüße an Fr. Zypriss)
 
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