Killer-Spam versetzt US-Bürger in Angst und Schrecken

Diskutiere Killer-Spam versetzt US-Bürger in Angst und Schrecken im IT-News Forum im Bereich IT-News; In den USA werden seit einigen Wochen offenbar massenhaft Mails versendet, in denen der Absender vorgibt, ein professioneller Killer zu sein, der...
#1
Eric-Cartman

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In den USA werden seit einigen Wochen offenbar massenhaft Mails versendet, in denen der Absender vorgibt, ein professioneller Killer zu sein, der den Auftrag hat, den Empfänger umzubringen. Gegen eine entsprechende Bezahlung würde der Absender aber von seinem Vorhaben absehen und Informationen zu seinem Auftraggeber heraus rücken. Das FBI gibt nach Ermittlungen Entwarnung und rät Anwendern, nicht auf die Mail zu antworten.

Phishing-Mails kennt (hoffentlich) jeder, auch Spam der Nigeria-Connection dürfte alt bekannt sein. Eine Mischung aus beiden Betrugsformen flutet derzeit Mail-Fächer in den USA und setzt dabei vor allem auf die Furcht der Empfänger. Denn in der Mail, die das FBI mittlerweile als Hoax einstuft, gibt der Absender vor, ein Profikiller zu sein, der den Empfänger sozusagen auf seiner "To-Do-Liste" stehen hat. Gegen eine Zahlung in Höhe von 20.000 US-Dollar würde er aber die Arbeit ruhen lassen und Informationen zu seinem Auftraggeber preis geben. Der Empfänger wird dabei deutlich darauf hingewiesen, auf keinen Fall die Behörden einzuschalten.

Bislang hat das FBI 115 Beschwerden bezüglich dieser Mails erhalten. Dem Internet Crime Complaint Center (IC3) des FBI, das diese Fälle untersucht, liegen aber laut Special Agent John Hambrick, Chef des IC3, noch keine Berichte über finanzielle Schäden oder gar durchgeführte Ermordungen vor. "Dies ist ein Hoax, tun Sie sich selbst einen Gefallen und antworten Sie nicht", so Hambrick.

Dieser Ratschlag ist durchaus sinnvoll und empfiehlt sich für jegliche Art von Spam. Denn wird auf eine solche Mail geantwortet, weiß der Absender, dass diese Mail-Adresse aktiv ist und genutzt wird. In speziell diesem Fall jedoch erspart es den Angeschriebenen weitere Überraschungen. So verweist das FBI auf einen Anwender, der auf die Killer-Mail geantwortet hat. Der Mann forderte, in Ruhe gelassen zu werden und drohte damit, die Behörden zu informieren. Der Spammer antwortete allerdings auf diese Mail, wiederholte die Drohung und stattete die Mail mit persönlichen Daten des Empfängers aus. Dazu gehörten laut FBI die Büro-Adresse, der Familienstand und der volle Name seiner Tochter.

Hier sieht man, wie Betrüger persönliche Informationen eines Opfers, an die sie per Internet, Telefonbüchern oder Phishing herankommen, nutzen können, um Personen einzuschüchtern und (in diesem Fall) zu Geldzahlungen zu veranlassen. Bislang sind diese Mails nur in den USA aufgetaucht, es ist aber gut möglich, dass auch deutsche Anwender bald Post vom "Killer" bekommen.

Quelle: IDG Magazine Verlag GmbH/PC-WELT Online
 
#2
F

Freak-X

Gast
Eine Dreistigkeit sowas! - Aber wer das ernst nimmt und auch noch Zahlt, dem kann man nicht helfen! :no - Hoffentlich wird diese Mistsau bald verknackt!
 
#3
A

aggressor

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Find ich krass und schlimm, es wird immer schlimmer mit dem SPAM.
 
#5
M

MadMaster

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Also ich würde mir auch erstmal einen Kopf machen.
Tut mir leid. Morddrohungen bekomme ich nicht jeden Tag.
Spam wird schon Standardmäßig ignoriert, aber bei einer Morddrohung, würde ich mir auch solangsam gedanken machen ...
 
#6
Bullayer

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Ich arbeite in der EDV-Abteilung, da sind Morddrohungen von Usern an der Tagesordnung :D
 
#7
P

Phraser

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"Dies ist ein Hoax, tun Sie sich selbst einen Gefallen und antworten Sie nicht", so Hambrick.

Dieser Ratschlag ist durchaus sinnvoll und empfiehlt sich für jegliche Art von Spam. Denn wird auf eine solche Mail geantwortet, weiß der Absender, dass diese Mail-Adresse aktiv ist und genutzt wird.
Wenn das nur alle wüssten... :wut
 
#8
E

emmert

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Genau! Das meiste, was von Unbekannten kommt, ist doch so und so nur Müll.
 
#11
K

katze2807

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In den USA werden seit einigen Wochen offenbar massenhaft Mails versendet, in denen der Absender vorgibt, ein professioneller Killer zu sein, der den Auftrag hat, den Empfänger umzubringen. Gegen eine entsprechende Bezahlung würde der Absender aber von seinem Vorhaben absehen und Informationen zu seinem Auftraggeber heraus rücken. [/URL][/QUOTE]

Wie krank muss man sein, um sich sowas auszudenken :wut
 
#12
S

seppjo

Gast
Naja, der Kerl hat wohl zu viele Hollywood Filme gesehen. :)
Ne, mal im Ernst. In den USA kann man bestimmt schon für große Verwirrung sorgen wenn man auf einen Zettel groß "Virus" oder "Killer" schreibt und diesen irgendwo liegen läßt. Damit ist ein terroristischer Delikt dort wohl schon erfüllt. Ob jetzt die Idee oder der Umgang damit mehr weh tut ist sehr fraglich. :blink
 
#13
Bullayer

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In den USA musst Du Dir nur nen Turban aufziehen und unrasiert über die Straße laufen, dann bricht schon Panik aus.
 
#14
Fireblade

Fireblade

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Die Tage war ein Tv Bericht...
Da war ein deutscher Geschäftsmann arabischer Herkunft,die haben den ohne Grund einfach eingelocht und er durfte wieder nach Stuttgart zurück fliegen.Alles was irgendwie arabisch aussieht..da sind die hinterher und haben Schiss.
 
#16
Michel

Michel

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Sowas wandert bei mir automatisch in den SPAM-Ordner und ich krieg es nie zu Gesicht. Andererseits: Falls mich wirklich mal jemand umbringen will, schreibt mir eine Forderung um darauf zu verzichten und diese Mail landet aus Versehen im SPAM. Nicht auszudenken...:D
 
#17
Fireblade

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Was auch irgendwie sehr verständlich ist..
Aber man kann ja nicht alles was arabisch ausschaut alles über einen Kamm scheren.Das ist Diskriminierung.
Ich glaube bis heute nicht was da am 11.9.2001 abgegangen ist.
 
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