Kaspersky: Anzahl falscher Antivirenprogramme hat sich seit 2008 versechsfacht

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#1
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Die Datenbank des Sicherheitsanbieters enthält derzeit rund 30.000 Signaturen gefälschter Antivirenprogramme. Die Zahl sogenannte Scareware nimmt weiter zu. Anwender sollten keinem Programm trauen, das ungefragt den Rechner scannt.
Wjatschewslaw Sakorschewski, Virenanalyst bei Kaspersky Lab, hat vor zunehmender Gefahr durch gefälschte Antivirenprogramme - sogenannter Scareware - gewarnt. In der ersten Jahreshälfte 2009 seien sechsmal mehr gefälschte Antiviren-Programme im Umlauf gewesen als im selben Zeitraum 2008. Aktuell enthalte die Kaspersky-Datenbank rund 30.000 Signaturen gefälschter Antivirenprogramme.



Falsche Sicherheitssoftware geht oft nach einem bestimmten Schema vor: Nachdem sich das Programm auf dem System eingenistet hat, führt es einen Pseudo-Virenscan durch und meldet als "Ergebnis" eine angeblich entdeckte Schadsoftware. Anschließend wird dem Anwender eine kostenpflichtige Lizenz angeboten, mit der er die "entdeckten" Fehler korrigieren und das System bereinigen kann.
Die betrügerischen Programme lehnen sich in der Aufmachung oft stark an echte Sicherheitssoftware oder Microsoft-Werkzeuge an. Im günstigsten Fall ist der Nutzer nur sein Geld los, oft verschleiert die Scareware aber zusätzlich das Vorhandensein schädlicher Programme oder übermittelt persönliche Daten an Dritte.
Um sich vor gefälschten Antivirenprogrammen zu schützen, empfiehlt Sakorschewski, zuerst zu überprüfen, ob der Hersteller technische Unterstützung und eine offizielle Website anbietet. Wie Mathias Wenig, Technical Account Manager bei Symantec, im Interview mit ZDNet kürzlich berichtete, ist aber auch das kein Ausschlusskriterium mehr: Auch die Betrüger unterhielten inzwischen teilweise mehrsprachige "Support-Center", die Anwendern sogar beim Entfernen echter Sicherheitsprogramme behilflich seien.
Als weitere Vorsichtsmaßnahme rät Sakorschewski, keinem Programm zu trauen, das den Computer erst scannt und anschließend Geld für die Bereinigung verlangt. Wichtig sei es auch, Meldungen über ein angebliche Infizierung des Rechners zu ignorieren, wenn sie nicht vom tatsächlich eingesetzten Sicherheitsprogramm stammen.



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#2
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AlienJoker

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Und warum? Weil die Umsonst-Mentalität der Menschen da gerne drauf einsteigt.
 
#3
Hups

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Katzennarr
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Glaube ich nicht.
Ich denke eher, das es an diesem unüberlegten anklicken liegt.
Ist doch wie bei Spammails, da wird seltsamerweise auch immer noch auf irgendwelche Links geklickt.
 
#5
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Fred12

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hm wo bekommen die Leute die Dinger alle her? ich würd mich das eh nur auf der kaspersky homepage runterladen...
 
#6
mic5

mic5

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Diese sogenannte Scareware findet dich, ob du jetzt nun was geklickt hast oder nicht.

War schon dabei, frisch installierter PC, kaum am Netz war schon die erste meldung da (noch keine Sicherheitssoftware installiert), geht natürlich länger wenn schon was Offizielles installiert ist.

Es gibt da ganz hässliche.

Sollte jemand davon betroffen sein:
- Spyaxe: www.pctipp.ch, WEBCODE 32076
- WinFixer/ErrorSafe: www.wintotal-forum.de/index.php/topic,100715.0.html
- SpyTrooper/SpyAxe: www.wintotal-forum.de/index.php/topic,100995.0.html

Die Links hab ich vor Jahren mal zusammengestellt, da die im bekanntenumfeld heufig anzutreffen waren.
Hatte mal noch mehr links, zu nützlichen Removers, aber diese sind mittlerweile tot und noch nicht aktualisiert.
Ob es hier im WB auch so nützliche Remover Anleitungen gibt, weiss ich nicht, da nicht nachgschaut.
 
Thema:

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