Intel Kaby Lake Prozessoren der Core i3-Serie sowie auch Xeon-CPUs erhalten Facelift mit höherem Takt

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Kurz bevor AMD seine neuen Ryzen-3-CPUs auf den Markt bringt, zeigt sich nun auch Intels "Antwort" in Form von überarbeiteten Einsteiger-Prozessoren der Core i3-Familie (Kaby Lake) sowie auch den kleineren Xeon-Server-CPUs, welche allesamt mehr Takt aufweisen, aber unter der Haube immer noch auf die gleiche Basis setzen




Obwohl über den Intel Processor Families Specification Update die Rede von einer Beschleunigung etlicher Kaby-Lake-Prozessoren die Rede ist, sind dort nur die beiden Prozessoren in Form des Core i5-7640X sowie Core i7-7740X aufgeführt. Wie die Kollegen von cpu-world jetzt in Erfahrung bringen konnten, plant Intel auch die Kaby-Lake S- als auch U-Modelle sowie die Xeon-Server-CPUs einem Facelift zu unterziehen.




Für den Desktop-Bereich (Kaby Lake S) sind vier neue Core i3-Modelle vorgesehen, welche sich in den Produktionsnummern um die Zahl 20 erhöhen. Bei allen vier neuen Desktop-CPUs handelt es sich um Dual-Core-Prozessoren mit Hyperthreading, welche auf einen Turbo-Modus verzichten müssen. Bei gleicher TDP im Vergleich zu ihren Vorgängern sollen sowohl der Core i3-7120, Core i3-7120T, Core i3-7320T sowie auch der Core i3-7340 jeweils 100 MHz mehr Takt aufweisen.




Die Notebook-Prozessoren sollen ebenfalls vier Neuzugänge in Form des Core i3-7007U, Core i3-7110U. Core i5-7210U sowie Core i7-7510U erhalten, wobei der i5 sowie auch der i7 mit Hyperthreading sowie Turbo-Modus daher kommen. Bei dem Core i3-7007U scheint es sich um ein neues Einstiegsmodell zu handeln, da dieses einen geringeren Takt als das bisherig kleinste Modell in Form des Core i3-7100U aufweist, welches wiederum vom Core i3-7110U abgelöst werden dürfte.




Zu guter Letzt findet auch noch eine neue Xeon-Server-CPU ihren Weg ins Portfolio, welche als Xeon E3-1285 V6 den Xeon E3-1275 v6 beerben könnte. Der Quad-Core-Prozessor mit Hyperthreading leistet mit 4,1 Gigahertz im Grundtakt 300 MHz mehr, während im Turbo-Modus auf 4,5 GHz statt wie bisher auf 4,2 GHz beschleunigt wird. Allerdings erhöht sich auch die TDP von 73 auf 91 Watt.


Bild und Material: cpu-world.com


Meinung des Autors: Mittlerweile dürfte nun jeder wissen, dass Intel aktuell keine neue Architektur auf Lager hat, so dass sie in den kommenden Wochen zu erwarten wäre. Um aber selbst im Einsteiger-Bereich nicht zu viele Kunden zu verlieren, prügelt man eben noch ein paar Megahertz aus der vorhandenen Plattform - ob das wirklich so gut ist? Ich persönlich würde niemanden mehr eine Dual-Core-CPU für über 100 Euro empfehlen. Einzig der im Artikel nicht explizit erwähnte Pentium G4560 wäre hier für weit unter 100 Euro noch eine Empfehlung wert, was aber Intel wiederum nicht möchte.
 
Alfiator

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Wollen wir mal nicht hoffen das Intel seine CPU´s nicht auf Kosten der Lebensdauer die Taktung nach oben treibt.Evtl bekommt auch das Kühlsystem (deutlich) mehr zu tun. :hm
Erinnert irgendwie an den P4.....:D
 
maniacu22

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Erinnert irgendwie an den P4.....:D

Jup, schreib ich ja schon in einem Artikel zu den neuen Skylake-X-CPUs, welche arg an der Kotzgrenze der "normalen" Kühlmöglichkeiten arbeiten. Wenn die Architektur ausgelutscht ist (wie man so schön sagt), muss halt die Brechstange her. Wie damals beim P4, welcher selbst mit Rekord-Taktungen kein Land gegen AMDs Athlon XP gesehen hat. Intel hat wahrscheinlich nicht damit gerechnet, dass Zen (Ryzen) so ein riesiger Erfolg wird.

Ich freu mich auf jeden Fall, dass es AMD geschafft hat, den Markt wieder gewaltig aufzumischen. Fehlt nur noch, dass Vega einen ähnlich großen Erfolg einfahren kann, auch wenn ich es ehrlich gesagt nicht glaube. Aber lassen wir uns überraschen ;)
 
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Ich denke auch das Intel es so AMD nicht zugetraut hat.Diesmal hat sich Intel auf den Lorbeeren ausgeruht was aber auch zeigt das man ein konkurrenzfähiges Produkt nicht mal so eben aus dem Ärmel (oder der Schublade) zieht.Auf jeden Fall muss Intel nachlegen und zwar so schnell wie möglich aus ihrer Sicht...
 
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