Honolulu ist jetzt WAC!

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Nein, keine Panik, es nichts auf Hawaii passiert!
Es ist besser, es betrifft die ganze Welt.
Zumindest die Microsoft®-Welt, denn endlich wurde zum Patchday 04/2018 das „Project Honolulu“ von Microsoft mit dem Namen „Windows Admin Center“ released. So ganz überrascht ist wohl niemand, denn die Gerüchteküche hat uns sowohl den Erscheinungszeitpunkt, als auch den Namen erwarten lassen.Aber zum WAC.
Die Versprechen des schon als kostenfrei bleibend angekündigten Tools mit dem Entspannung verheißenden Namen „Project Honolulu“ erzeugten nicht nur haufenweise „Ahhhs“, sondern beantworteten auch für viele die Frage der Lückenschließung seitens der Management-Tools für die überschaubareren Umgebungen der Microsoft gestützten Netzwerke.
Grübelnd beobachtet bestimmt so mancher die verlustgebundenen „Umbauten“ der Systemsteuerung in Windows 10 zu den „Windows Einstellungen“. Wer als Profi auf Bordmittel zurückgreifen möchte und noch nicht wirklich in der überaus empfehlenswerten PowerShell angekommen ist, überlegt bestimmt hier und da schon den Einsatz von Drittherstellerprodukten.
Auch die Druiden, Hirten und Hüter von Windows Servern in kleineren bis mittleren Umgebungen lebten bislang mit einer unvollkommen klingenden Betonung des recht gelungenen Server-Managers auf „Server“. Anstrengender wurde es dann auch noch für die „einzeln mit illustrationsarmen Systemen“ Werkelnden, die hier und da eben doch zu viel Zeit mit dem „Wie jetzt?“ verbracht haben. Denken Sie doch mal zurück an Ihren ersten Windows Server Core oder den kostenfreien Hyper-V Server.
Nun bekommen wir zwar keinen Windows-Manager, also kein entsprechendes Gegenstück zum Server-Manager, sondern gleich eine übergeordnete Sammelbox für diverse Manager.
Ich behaupte mal ganz kühn dass diejenigen, die nicht groß genug kochen um System Center & Co. einsetzen zu können, sich eher auf die beiden inkludierten Tools „Server-Manager“ & „Computerverwaltung“ stürzen. Zwei bekannte Begriffe sicherlich, aber offensichtlich neu interpretiert.
Auch ist überraschenderweise wohl nicht jeder erpicht darauf zu erfahren, wie man jetzt effizienter die Cloud angebundenen On-Premises-Umgebungen - kurz: Hyper-Converged Infrastrukturen - im Zusammenhang mit Microsoft Azure verwalten kann. Und wenn doch: Voilà!
Aber auch wenn ich mich beim Entdecken & Ausprobieren des webbasierenden Tool-Sets mit leuchtenden Augen im Freudenrausch des Neuen wälze, bleiben noch so einige Baustellenschilder mit diversen Versprechen im Blickfang. Also ist der Anfang zwar gemacht, aber damit auch jene mit einer konstruktiven Meinung sich einbringen können sind alle freundlich eingeladen, sich mit dem inkludierten Feedback via „UserVoice“ zu beteiligen.
Windows Server UserVoice: https://windowsserver.uservoice.com/forums/295071/category/319162
Mir beispielsweise fehlt die Entsprechung des Dashboards im „alten“ Server-Manager, mit dem ich den Rollen-Kacheln angesehen habe, wie stressig mein Tag diesbezüglich wird (gefühlt jedenfalls).
Nicht abwarten, sondern mitmachen und dabei auch gerne Tee trinken ist die Devise.
Für einen genaueren Blick auf die Thematik lohnt es sich bestimmt, vorher hier vorbeizuschauen:
https://aka.ms/windowsAdminCenter
Neben den vielen wichtigen Informationen dazu finden Sie dort den Download-Link und die wichtigen Systemvoraussetzungen für dieses neue webbasierende Tool-Set. Ebenfalls lohnt es sich, die einführenden Videos anzuschauen. Man erfährt dabei auch relativ schnell und kompakt, wie die neuen Ideen zu verstehen sind, was es bedeutet, dass WAC auf bestehende Management-Landschaften aufbaut usw..
Es sei noch ergänzend dazu erwähnt, dass derzeit nur die Browser „Microsoft-Edge“ und „Google-Chrome“ als Frontend genutzt werden können.
Die Liste der supporteten Systeme für das WAC ist nicht gerade lang und so bleibt nur Windows 10 (ab 1709), Windows Server 2016 und Windows Server (1709) zum Betreiben des WAC-Gateways. Dieses stellt den Management-Webdienst zur Verfügung, welchen Sie dann mit einem der beiden Browser betreten. Das brandneue und seit dem 1. Mai auch final erhältliche Windows 10 (1803) reiht sich hier nahtlos ein.
Achten Sie außerdem auf die Voraussetzungen der zu verwaltenden Systeme, wie beispielsweise die sehr hohe Population der Windows Server 2012 (R2). Vielleicht ist dies ja ein willkommener Grund, die längst überfällige Aufrüstung zum Windows-Management-Framework 5.1 oder höher nachzuholen?!
Und richtig, das riecht nicht nur nach viel PowerShell im Hintergrund, es ist auch logischerweise die Hauptzutat für solche wohlschmeckenden und zeitgemäßen Lösungen.
Ich habe es mir bereits gemütlich in meinem neuen Windows-Admin-Center eingerichtet und empfehle Ihnen zumindest den funktionalen Blick. Auch wenn ich kaum noch die Hände frei habe vor lauter alter und neuer Werkzeuge in meiner Microsoft-gestützten IT-Infrastruktur, es lohnt sich.
Ihr Ralf Lieske

[verschoben und gesperrt, ist hier nicht Thema.]
 
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