Hilfe von ElektroProfi

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Hallo,

wer hat eine Ahnung woran es liegen könnte.

Ich habe einen Modem Router für DSL mit 4 LAN Anschlüssen für 4 PCs - bisher waren immer höchstens 2 angeschlossen.

Nun wollte ich für meine Töchter die Nr. 3 dransetzen.

Aber jedesmal haut mir das Netzwerkkabel die Hauptsicherung raus.

Ich habe per Ausschlußverfahren alles getestet:

Es ist nicht das Kabel - Es ist nicht der PC od. das Board - Der Fehler ist nicht Raumgebunden.

Sobald ich das dritte RJ45 Kabel in den Router einstecke (bei eingeschaltetem PC ) ...Wums!!! Strom weg - Hauptsicherung (FI-Schalter sagt man glaube ich) raus!!!

Der Router-Hersteller sagt, das es nicht am Router liegen kann. O.K. - ich wohne im Altbau und ich hatte hier auch schon mal Stromprobleme, aber..... Egal wie viele Geräte im Haus an sind oder nicht - die Hauptsicherung springt nur dann raus wenn ich das 3. Kabel anschließe........

Was könnte die Ursache sein, wenn nicht der Router - oder wenn doch der Modem/Router, womit könnte es dann zusammenhängen????

Wer hat hier Ahnung bitte????
Ich erwarte keine perfekte Diagnose (aus der Ferne eh schwer möglich - ich weiß), aber bitte Ansätze wo ich prüfen könnte. Einen Elektriker ohne Verdacht zu bestellen wäre ein bißchen teuer...

Hilfe
mfg
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Ronny

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Der FI-Schalter ist ein sogen. "Fehlerstrom-Schutzschalter". Wenn der rausspringt, bedeutet dies, dass irgendwo in dem von ihm abzusichernden Stromkreis ein übermäßig hoher "Fehlerstrom" fließt, was wiederum bedeuten dürfte, dass irgendein mit Netztspannung betriebenes elektrisches Gerät einen evtl. lebensgefährlichen Isolationsfehler aufweist!

Aus diesem Grunde würde ich auf jeden Fall die Herbeiziehung eines Elektrikers in Betracht ziehen! Hier besteht unter Umständen Lebensgefahr!
 
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Schon klar - ich will auch gar nicht selber basteln. Ich wollte nur das Problem eingrenzen, um zu wissen...wer denn jetzt supporten muß.

Der Router Hersteller, oder der Elektriker.

Hatte einen Elektrikerkollegen gefragt, der mit den Tipp gab, einmal ein anderen Netzstecker zu verwenden (vorausgesetzt, der hat die gleichen Spezifikationen). Es könnte auch der Netzstecker defekt sein.

Hat jemand noch eine Idee?

Danke schon mal ( auch an Ronny 2)

mfg
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Ronny

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Noch was:

Wenn der Router - wovon ich ausgehe - über ein externes Netzteil, was diesen mit wahrscheinlich 12 V versorgt, betrieben wird, also kein eingebautes Netzteil besitzt, kann im Router kein Netz-Isolationsfehler auftreten, so dass dieser m. M. nach als Fehlerquelle auszuschließen wäre.

Mein (allerdings ganz vager) Tipp wäre, dass die Fehlerquelle in dem neu hinzugekommenen PC liegen könnte, der ja jetzt vermutlich über eine eingebaute Netzwerkkarte an den Router angeschlossen werden soll.

Allerdings - wie gesagt - das ist ein Schuss ins Blaue!

Und noch 'ne Bitte: Bis die Fehlerquelle lokalisiert und behoben ist, bitte die Töchter möglichst fern halten von der Gefahr!
 
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Hallo Ronny2,

danke nochmal...

nein - der PC ist es garantiert nicht.

Unabhängig welche PCs ich zuerst anschließe oder weg lasse.
Wenn das dritte Netzwerkkabel den Router trifft, macht es bumm und ist dunkel.

Ich sagte doch... Test per Ausschlußverfahren.

Wenn dein Posting korrekt ist, müßte es der Netzstecker sein, der ab der Stromzufuhr des dritten Kabels überlastet wird.

Das wäre die letzte Erklärung. Aber wenn ich an meine Erfahrungen mit Computer so zurückdenke - bei mir kommt immer das Unerklärliche.

mfg
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Ronny

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Wenn dein Posting korrekt ist, müßte es der Netzstecker sein, der ab der Stromzufuhr des dritten Kabels überlastet wird.
Na ja, verlass' dich mal lieber nicht auf die "Korrektheit" meines Postings, das sind nur Dinge, die mir aus der Vergangenheit her noch so im Kopf geblieben sind!

Und wenn der Schalter, der da abschaltet, wirklich ein FI-Schalter ist, glaub' ich nicht so wirklich, dass es an einer "Überlastung" des Stromkreises liegt. Hierfür sind nämlich die Sicherungen zuständing. Die schalten verhältnismäßig "träge" ab, um eine Überhitzung der Leitung und damit einen Kabelbrand zu verhindern.

Der FI-Schalter schaltet (je nach Typ) in ca. einer tausendstel Sekunde ab, um einen lebensgefährlichen Stromschlag beim Menschen zu verhindern!

BTW: Hast Du eigentlich schon mal ein anderes Netzwerkkabel als das "dritte Kabel" verwendet?
 
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Originally posted by Ronny2@15.08.2005, 15:55
Und wenn der Schalter, der da abschaltet, wirklich ein FI-Schalter ist, glaub' ich nicht so wirklich, dass es an einer "Überlastung" des Stromkreises liegt. Hierfür sind nämlich die Sicherungen zuständing. Die schalten verhältnismäßig "träge" ab, um eine Überhitzung der Leitung und damit einen Kabelbrand zu verhindern.

Der FI-Schalter schaltet (je nach Typ) in ca. einer tausendstel Sekunde ab, um einen lebensgefährlichen Stromschlag beim Menschen zu verhindern!

BTW: Hast Du eigentlich schon mal ein anderes Netzwerkkabel als das "dritte Kabel" verwendet?
Yepp - hatte extra ein nagelneues Kabel gekauft. Mit einem Kabel weniger angeschlossen, läuft das ursprgl. durchknallende Kabel übrigens bestens.

Re: FI-Schalter und Sicherungen - Dies Haus hier ist schon einiges alt, besitzt keine gerade Wand und keinen rechten Winkel (geil beim Boden verlegen). Es gab hier schon einige Überraschungen und wundern tut mich hier nur schwerlich noch etwas.

Gebe morgen od. heute abend bescheid, wenn ich ein anderes Netzteil probiert habe.

mfg
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Der FI-Schalter schaltet (je nach Typ) in ca. einer tausendstel Sekunde ab, um einen lebensgefährlichen Stromschlag beim Menschen zu verhindern!
Nö.
ca. 40ms bei 30 mA Fehlerstrom.
 
lordofazeroth

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Wenn dein Posting korrekt ist, müßte es der Netzstecker sein, der ab der Stromzufuhr des dritten Kabels überlastet wird.
Nein. Der Fehlerstrom-Schutzschalter, schaltet erst ab, wenn zwischen dem (zum Gerät) hinfließenden Strom und dem wieder zurückkommendem Strom ein Unterschied ist. Siehe Posting von mir oben (Sorry ich bin der Guest - wollte ja editieren aber....).

Wenn dein Posting korrekt ist, müßte es der Netzstecker sein, der ab der Stromzufuhr des dritten Kabels überlastet wird.
Nein. Wenn es das wäre, dann müsste die Leitung schon warm sein.

Die schalten verhältnismäßig "träge" ab, um eine Überhitzung der Leitung und damit einen Kabelbrand zu verhindern.
Richtig. Kurze Einschaltstromstöße werden (meistens) ignoriert.
Wenn nicht, dann hängt wirklich zuviel auf einer Sicherung drauf.


Versuch mal die PC's an getrennte Sicherungen anzuschließen. Vielleicht über ein Verlängerungskabel im nächsten oder übernächsten Raum.
 
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Originally posted by lordofazeroth@16.08.2005, 10:06
Nein. Der Fehlerstrom-Schutzschalter, schaltet erst ab, wenn zwischen dem (zum Gerät) hinfließenden Strom und dem wieder zurückkommendem Strom ein Unterschied ist.

Wenn dein Posting korrekt ist, müßte es der Netzstecker sein, der ab der Stromzufuhr des dritten Kabels überlastet wird.
Nein. Wenn es das wäre, dann müsste die Leitung schon warm sein.

Die schalten verhältnismäßig "träge" ab, um eine Überhitzung der Leitung und damit einen Kabelbrand zu verhindern.
Richtig. Kurze Einschaltstromstöße werden (meistens) ignoriert.
Wenn nicht, dann hängt wirklich zuviel auf einer Sicherung drauf.


Versuch mal die PC's an getrennte Sicherungen anzuschließen. Vielleicht über ein Verlängerungskabel im nächsten oder übernächsten Raum.
Hallo,

also vorab schon mal - der Netzstecker ist es nicht. Ich habe es mit dem eines Notebooks versucht mit dem gleichen Effekt. Nachdem ich es mal mit einem anderen dreier Stecker versucht habe, hatte es erst gedauert, bis der FI Schalter raussprang.

So hatte ich gedacht, die Mehrfachsteckdose müßte aufgrund Ihres Alters mal ausgetauscht werden.

Allerdings mußte der Router/Modem wohl erst resetten und nachdem er endgültig hochgefahren war, sprang dann der FI-Schalter wieder raus.

Die drei Computer hängen alle auf verschiedenen Sicherungen in verschiedenen Räumen. Egal in welcher Reihenfolge ich diese zuschalte, beim dritten macht es Klack.

In dem einen Raum hatte ich vor kurzem erst einen Stromfehler der durch Elektriker behoben wurde - diese Sicherung für die angeschlossenen Räume hatte tatsächlich bis dahin zur Überlastung geneigt. Aber ich könnte jetzt in diesen angeschlossenen Zimmern jetzt zusätzlich noch einen Staubsauger anschließen, eine Bohrmaschine u.s.w. - erst beim dritten Netzwerkstecker RJ45 macht es klack. Und wie gesagt, die Reihenfolge der PC / Zimmer die ich zuschalte ist nicht ausschlaggebend, sondern wenn ich das dritte zuschalte.

Ich kaufe jetzt noch einen neuen teurere Markenmehrfachsteckdose. Wenn es dann noch immer nicht geht, bleibt wohl nur der Router-Hersteller oder der Elektriker. Aber verstehen kann ich es nicht.

Übrigens deine Comments, die ich oben zitiert hatte werfen bei mir echte ??????? auf.

Das mit dem "Unterschied" und den kurzen "Einschaltstromstößen" - könntest du es noch einmal für Laien ausführen???

Halte euch auf den Laufenden - denn dieses Rätsel ist echt komisch.

mfg
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lordofazeroth

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Unterschied:
Ein FI besitzt eine Spule. Wenn keine Stromdifferenz zwischen den beiden Leitungen (L1 und N) ist, dann heben sich die beiden erzeugten Felder auf >>> in die Spule wird keine Spannung induziert >>> FI löst nicht aus.

Ist ein Unterschied zwischen den Strömen, weil z.B. Strom durch den PE Leiter abgezweigt wird (Isolationsfehler) wird eine Spannung induziert >>> FI löst aus.




Einschaltstromstöße:
Wenn ein elektrisches Gerät, z.b.PC, eingeschaltet wird, kann es vorkommen, dass dieser zuerst sehr große Ströme zieht. (>200A). Da Haussicherungen meist nur auf 16A ausgelegt sind, müssen diese träge reagieren, sonst machts jedesmal bumm wenn du den PC ausschaltetst.
(Hatten wir mal im Labor: Stromausfall, Beim zuschalten der Spannung flog immer die Sicherung. Die Hälfte der PCs mussten abgesteckt werden, damits funktionierte.

Zu deinem Problem:
Diesen Fehler kenne ich nur bei einer besonderen Netzform, die in Häusern normalerweise nicht gebaut wird. In Krankenhäusern z.B. ist es gefählich wenn ein Gerät einen Fehler hat (wegen der Patienten - für nen Komapatienten ist es nicht so lustig wenn sein Lebenserhaltungsgerät ausfällt.). In Krankenhäusern führt erst ein zweiter Fehler zur Abschaltung der Geräte (man hat also genug Zeit den ersten Fehler zu reparieren, bevor was passiert).
(Ist aber eher unwahrscheinlich, dass das bei dir zutrifft.)

EDIT:
Hast du einen 4. PC oder Läppy um herauszufinden ob einer der anderen was hat?
 
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Ronny

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@Planet P

Bist Du wirklich sicher, dass es sich bei dem auslösenden Gerät um einen FI-Schutzschalter und nicht einfach nur um 'nen Sicherungsautomaten handelt?

Was steht eigentlich auf deinem Stromzähler, "Wechselstromzähler" oder "Drehstromzähler"?
 
Planet P

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@ Ronny 2 -

ich schau heute abend noch mal und poste es dann... (aber eigentlich denke ich, das es ein FI-Schalter ist - der Schalter der alle Sicherungen ausschaltet).

@lordofazeroth: (mann - welch komplizierter Nick )

Der Fehler ist wirklich PC-unabhängig - wie schon gesagt und per Ausschlussverfahren ausgetestet.

Ich bin total überfragt. Kann es denn am Gerät (Router) liegen, wenn er doch mit zwei Kabeln einwandfrei läuft??? Kann es am Mehrfachstecker liegen, in dem der Router eingestöpselt ist (und noch mehere Geräte)?

Warum trat der Fehler anfangs sofort auf, wenn ich mit dem 3. Kabel den Steckplatz nur berührte und während und nach Austausch der Steckleiste nur nach Verzögerung? Kann es an der Resetdauer des Routers liegen?....????
Werde morgen (heute keine Zeit) mal ne neue Steckdosenleiste kaufen. Auch wenn ich nicht ganz dran glaube....

Hat noch jemand eine Idee?

mfg
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4sternedelux

4sternedelux

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ich glaub eher nicht das es sich bei dir um einen FI handelt. da diese normalerweise nie als Hauptsicherung genutzt werden. ein FI ist je nach auslegung mindestens doppelt so breit wie ein normaler sicheungsautomat und hat einen testknopf um die funktion von zeit zu zeit zu überprüfen (siehe Bild).
was dein problem angeht ist das ganze schon sehr seltsam. da ein netzwerkkabel ja eigendlich nichts mit deiner normalen hausstromversorgung zu tuen hat.
passiert das eigendlich unabhängeg davon welcher port als letztes eigesteckt wird? wenn ja kann ich mir eigendlich nur denken das irgendwo im router durch das kabel ein kurzschluss ausgelöst wird welcher die sicherung schmeist.
oder stecke mal alle netzwerkkabel ein solange rechner und router keinen strom haben und gib dann mal nacheinander saft auf die geräte. vileicht hilft das ja weiter.

MFG
Thomas
 

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Bert

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... oder kauf dir nen anderen router, dürfte immer noch billiger sein als die anfahrtskosten des elektrikers.
 
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Originally posted by Bert@16.08.2005, 16:00
... oder kauf dir nen anderen router, dürfte immer noch billiger sein als die anfahrtskosten des elektrikers.
Naja, die Sache sollte man zumindest nicht nur in Hinblick auf die Kosten betrachten. Zumindest besteht ja die Möglichkeit, dass seine Haus-Elektroinstallation einen Fehler aufweist, der Gefahr für Leib und Leben darstellt! Und ich glaube doch, dass man dieser Sache dann auf den Grund gehen sollte! Alles Andere kann deutlich "teurer" werden!
 
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Originally posted by Bert@16.08.2005, 16:00
... oder kauf dir nen anderen router, dürfte immer noch billiger sein als die anfahrtskosten des elektrikers.
Hallo,

nützt wohl kaum etwas, wenn es nicht am Router liegt. Erst mal sollte ich mir einen anderen Roiuter ausleihen, um das auszuschließen.

Heute schau ich anhand der Zeichnung von 4SternedeLuxe

(danke übrigens dafür - ist hilfreich)

nach, ob es ein FI-Schalter auch ist, oder ob ich nur dachte es wäre einer. Morgen kaufe ich ne andere Leiste, werde mir einen anderen router leihen und dann sollte der Fehler soweit lokalisiert sein, dass ich weiß wer zuständig ist:

Der Router-Hersteller oder der Elektriker.

Im Falle das der Router die Fehlerquelle ist, ist es ein Garantiefall - ich zahl nix.
Habe ich ausgeschlossen, das es an meinen Geräten (Router, Steckdosenleiste u.s.w.) liegt, kann ich beruhigt den Elektriker anfordern ...lassen, das ist dann Vermietersache...
hoffe ich...

mfg
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Carly

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Hallo ich würde einen Elektriker bestellen.
Ein FI besitzt eine Spule. Wenn keine Stromdifferenz zwischen den beiden Leitungen (L1 und N) ist, dann heben sich die beiden erzeugten Felder auf >>> in die Spule wird keine Spannung induziert >>> FI löst nicht aus.
Was noch nicht erwähnt wurde ein FI löst bei einem bestimmten Fehlerstrom aus z.B. bei 15 mA.( Es gibt auch welche die bei 30 mA auslösen ) So kann es auch sein das es mehrere Fehlerquellen gibt die sich dann zu einem großen Fehlerstrom addieren.
Es spielt keine Rolle wie viele Geräte man an hat oder nicht wenn der Fehlerstrom überschritten wird löst ein FI aus.
Es könnten also mehrere Geräte einen Felerstom haben. Es kann auch nur ein Gerät sein .

Aber 15 oder 30 mA über ein Netzwerkkabel???? Ist das nicht ein bischen zu viel für ein Netzwerk ??? :nixweis
 
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Originally posted by 4sternedelux@16.08.2005, 15:34
ich glaub eher nicht das es sich bei dir um einen FI handelt. da diese normalerweise nie als Hauptsicherung genutzt werden. ein FI ist je nach auslegung mindestens doppelt so breit wie ein normaler sicheungsautomat und hat einen testknopf um die funktion von zeit zu zeit zu überprüfen (siehe Bild).
was dein problem angeht ist das ganze schon sehr seltsam. da ein netzwerkkabel ja eigendlich nichts mit deiner normalen hausstromversorgung zu tuen hat.

Also da steht ganz klar: Siemens NFI Schutzschalter - dann noch 30mA und 220V-380V

So viel dazu. Habe heute eine recht hochpreisige Steckdose geleistet und werde das ganze jetzt noch einmal damit probieren.
Dann kommt die Tage noch ein Servicetechn. meines DSL-Providers (das Büro ist um die Ecke) mit einem anderen Router und einer anderen NTBA-Splitter vorbei. Das wird dann auch getestet.
Solange dürfen halt nur zwei Rechner gleichzeitig ins Netz.

Sobald ich mehr weiß informiere ich euch. Danke für eure Hilfeversuche.
Wenn Ihr aber noch mehr Ideen habt... nur weiter her damit....

mfg
Planet P
 
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rgbs

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Hallo Planet P,

so wie ich das sehe, baust Du doch über Dein Netzwerk einen
zusätzlichen PE-Kreis auf.
Die Gehäuse der Rechner sind mit PE verbunden und dort liegt aber auch Masse ( oder Angelsächsisch Ground) vom LAN.
Muss so sein, da ansonsten Störeinstreungen das Ganze flachlegen würden.
Ich nehme jetzt mal an, dass Dein Router über ein Steckernetzteil
versorgt wird, und s e i n Ground nicht mit PE verbunden ist.
Es gibt nun zwei Möglichkeiten das Elend auszuräumen:
Routergehäuse per Draht mit PE zu verbinden, oder (teurer)
FI-Schalter der weniger empfindlich ist einbauen lassen

Viel Spass noch

RG

PS: PE = Protection Earth = Schutzkontakt = Leitungsfarbe Grün / Gelb
 
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