Helligkeit von Bildern einer DigiCam

Diskutiere Helligkeit von Bildern einer DigiCam im Grafik / Fotobearbeitung Forum im Bereich Software Forum; Moin, habe Bilder mit einer S3Pro gemacht. Dabei musste ich feststellen, das sich die Helligkeit auf versch. Rechnern unterscheidet. Das Org...
T

trfmfw

Threadstarter
Mitglied seit
24.09.2004
Beiträge
84
Moin,


habe Bilder mit einer S3Pro gemacht. Dabei musste ich feststellen, das sich die Helligkeit auf
versch. Rechnern unterscheidet. Das Org. der Kamera ist i.O. Leider weiss ich keinen Rat und habe dazu auch keine Lust,
alle dunklen (wirklich dunkel) zu verändern. Da auch die Bilder für eine Internetveröffentlichung
zu dunkel sind. Auch ein Kumpel sah die Bilder nur "dunkel" !!!!
Die Kamera speichert die Bilder in jpeg. Die Nutzung von RAW ist leider aus Kapazitätsgrnden und des Handlings wegen
nicht gegeben.

Manchmal hat ja schon jemand das gleiche erlebt und einen Rat für mich.
 
S

SuperTux

Gast
Jeder Monitor ist anders eingestellt und nicht immer richtig, deshalb wird auf manchen das Bild hell und auf anderen dunkel angezeigt.
 
T

trfmfw

Threadstarter
Mitglied seit
24.09.2004
Beiträge
84
Super Antwort !!!!!!!!
Ich bin kein DAU, also wenn möglich, erntgemeinte und dem Thema
hilfreiche Antworten



DANKE
 
Fireblade

Fireblade

Grüßt die Winboarder
Mitglied seit
10.12.2004
Beiträge
19.623
Handelt es sich bei deiner Digitalkamera um diese hier?

Fuji FinePix S3Pro*
SLR-Like-Digitalkamera / Bildpunkte Sensor: 12,30 Megapixel / USB 2.0 / Wechselspeicher: Compact Flash, xD Picture Card / Farbtiefe: 36 Bit / Sensor-Typ: CCD-Chip (23,5 x 15,6 mm) / Sucher: Spiegelreflex-Sucher (Dioptrienausgleich) / Auflösung: 3024 x 2016 Pixel / zusätzliche Bildauflösungen: 4256 x 2848 (interpoliert), 2304 x 1536, 1440 x 960 Pixel / Anschluss für Netzgerät / Dateiformat: JPEG, RAW / Abmessungen: 148 x 135 x 80 mm / Gewicht: 835 g

Wie alt ist diese?Es müßte in den Einstellungen irgendwo doch da was zu machen sein,ansonsten würde ich mich an den Verkäufer/Hersteller wenden.

Gruß Fireblade
 
C

china

Mitglied seit
14.01.2006
Beiträge
81
Standort
im Westerwald
Im Regelfall liegt es absolut nicht an der Kamera. Das Problem sind die unterschiedlichen Einstellungen der Monitore, auf denen das Bild betrachtet wird. Diese sind zu 90% auf persönliche Vorlieben eingestellt bzw. die Einstellungen zu Helligkeit und Kontrast entsprechen den ursprünglichen Einstellungen ab Werk. Noch dazu kommt, dass Röhrenmonitore im Laufe der Zeit altern und das Bild schlechter wird. Wichtig ist es in allen Fällen die Monitore (natürlich auch TFT) zumindest rudimentär zu kalibrieren, also in etwa auf die gleiche Ausgabe von Kontrast und Helligkeit einzustellen. Hierzu benutzt man am besten einen sogenannten Graukeil (Google -> Bilder), auf dem alle Farbverläufe deutlich sichtbar voneinander unterscheidbar sein müssen. Noch besser kalibriert man den Monitor mit aufwändigeren Kalibrierungsvorlagen, wie sie z.B. vom Photoindustrie-Verband e.V. kostenlos angeboten werden. http://www.photoindustrie-verband.de. Unterhalb der Rubrik "News" nach "DQ-Tool" schauen. Man findet eine Anleitung und die entsprechenden Testbilder zum Download. Besonders erschreckend ist der Effekt von nicht kalibrierten Monitoren bei Webdesignern zu erkennen, deren erstellte Internetseiten auf meinem kalibrierten Monitor (19" TFT) strahlen wie eine Supernova. Bilder kann man kaum erkennen, sie sind zu hell. Leider ist das keine Seltenheit. Auf einem Monitor der dunkel eingestellt ist würden diese Seiten in etwa korrekt angezeigt, allerdings saufen die Bilder von Internetseiten die dem Standard entsprechen (das sind die meisten professionellen) auf diesen Monitoren einfach ab und Farbverläufe sind nicht mehr erkennbar. Alles wird zu einer dunklen Matsche. Daher sollte man auf jeden Fall seinen Monitor kalibrieren und möglichst die Anleitung mit den Testbildern seinen Freunden und Bekannten zur Verfügung stellen und sie darauf hinweisen, wieso Bilder bei ihnen so dunkel bzw. zu hell erscheinen, obwohl das Originalbild perfekt ist. Auch im eigenen Interesse ist es wichtig den Monitor zu kalibrieren. Man macht hunderte Bilder und "verbessert" sie so, dass sie auf dem aktuellen Monitor toll aussehen. Dann kauft man sich einen neuen und stellt fest, das die vielen Bilder plötzlich ganz anders aussehen. Möglicherweise hat man die Bilder sogar durch das damalige "Verbessern" zerstört. Als kleiner Tipp am Rande: man sollte möglichst 1x das Originalbild sichern, egal wie es aussieht und erst dann mit einer Kopie an die Bearbeitung gehen. So hat man zu einem späteren Zeitpunkt immer noch das Original zur Hand.

Um die Bilder Deiner Kamera besser beurteilen zu können wäre es hilfreich, wenn Du ein paar davon einfach mal online zur Verfügung stellen würdest. Am besten Motive von denen man die Farben und die Helligkeit in etwa kennt wie z.B. blauer Himmel, Landschaftsaufnahmen mit Bäumen etc. Auch ist es manchmal sinnvoll zu überprüfen, ob evtl. ungewollte Änderungen an den Einstellungen der Kamera vorgenommen wurden. Meistens bleibt es jedoch ein Problem der Anzeige auf den unterschiedlich eingestellten (nicht kalibrierten) Monitoren.

MfG

china

PS: Um ein gutes Druckergebnis zu erhalten, dass ziemlich genau dem angezeigten Monitorbild entspricht, kalibriert man die Druckausgabe mit dem vorhandenen Farbmanagement in der Bildbearbeitungssoftware. Diese Funktionen sind z.B. in Photoshop, PhotoImpact und Corel-Produkten enthalten. Man macht mehrere Testdrucke und vergleicht die Farben mit dem angezeigten Monitorbild. Entsprechend den Abweichungen stellt man die Werte im Farbmanagement ein. Viel Arbeit, aber es lohnt sich. (Man muss beachten, dass der Monitor RGB-Farben verwendet und der Drucker CMYK). Im Profibereich genügen solche Einstellungen natürlich nicht. Hier verwendet man extrem teure Hardware mit der absolut genau die Farbwerte gemessen und entsprechende Einstellungsprofile für die verwendete Hard- und Software generiert werden.
 
Fireblade

Fireblade

Grüßt die Winboarder
Mitglied seit
10.12.2004
Beiträge
19.623
ZITAT Im Regelfall liegt es absolut nicht an der Kamera. Das Problem sind die unterschiedlichen Einstellungen der Monitore, auf denen das Bild betrachtet wird. Diese sind zu 90% auf persönliche Vorlieben eingestellt bzw. die Einstellungen zu Helligkeit und Kontrast entsprechen den ursprünglichen Einstellungen ab Werk.[/b]
Hi China,
das trifft leider nicht immer zu.Hatte auch schon Probleme mit Kameras.Mittlerweile hab ich die vierte.Da gab es vorher auch Probleme am Pc,das alles nicht so war wie ich wollte.Das beste ist,er testet die mal an ner anderen Kiste.

Gruß Fireblade
 
C

china

Mitglied seit
14.01.2006
Beiträge
81
Standort
im Westerwald
Hi Fireblade,

es war mir ein Bedürfnis einfach mal ein paar grundlegende Dinge zur Anzeige von digitalen Bildern zu sagen und auf die häufigsten Fehlerquellen in diesem Zusammenhang hinzuweisen. Natürlich kann in bestimmten Fällen auch ein Defekt vorliegen. Aus dem Grund bat ich "trfmfw" ein paar seiner Bilder zu veröffentlichen um zu sehen, wie dunkel sie tatsächlich sind. Mal schauen, ob er sich dazu durchringen kann. Auch bei mir gab es schon Kameras mit seltsamen Ergebnissen. Eine Fuji war die absolute Krönung und nach etlichen Tests kommen für mich persönlich, aus mehreren Gründen, keine Produkte von diesem Hersteller mehr in Frage. Sobald die PowerShot S3 IS erscheint wird sie die nächste in meinem Sortiment sein, neben einer Reihe liebgewonnener Spiegelreflexkameras, die noch absolut manuell zu bedienen sind und den guten alten 35mm Film verwenden. :inlove

Grüße nach Bochum (Exheimat meiner Frau)

china
 
Fireblade

Fireblade

Grüßt die Winboarder
Mitglied seit
10.12.2004
Beiträge
19.623
ZITAT(china @ 03.03.2006, 06:14) Quoted post
Hi Fireblade,

es war mir ein Bedürfnis einfach mal ein paar grundlegende Dinge zur Anzeige von digitalen Bildern zu sagen und auf die häufigsten Fehlerquellen in diesem Zusammenhang hinzuweisen. Natürlich kann in bestimmten Fällen auch ein Defekt vorliegen. Aus dem Grund bat ich "trfmfw" ein paar seiner Bilder zu veröffentlichen um zu sehen, wie dunkel sie tatsächlich sind. Mal schauen, ob er sich dazu durchringen kann. Auch bei mir gab es schon Kameras mit seltsamen Ergebnissen. Eine Fuji war die absolute Krönung und nach etlichen Tests kommen für mich persönlich, aus mehreren Gründen, keine Produkte von diesem Hersteller mehr in Frage. Sobald die PowerShot S3 IS erscheint wird sie die nächste in meinem Sortiment sein, neben einer Reihe liebgewonnener Spiegelreflexkameras, die noch absolut manuell zu bedienen sind und den guten alten 35mm Film verwenden. :inlove

Grüße nach Bochum (Exheimat meiner Frau)

china
[/b]
Hi nochmal,grüße nach dem Westerwald aus Bochum-Linden.
Zurück zu den Kameras.Ich hatte Pech mit Mustek,Sony und Jenoptik.
Jetzt hab ich ne Canon,die ist echt gut,bisher no Problems.

Gruß Fireblade :-)
 
C

china

Mitglied seit
14.01.2006
Beiträge
81
Standort
im Westerwald
Hi Fireblade,

die besten Erfahrungen habe ich auch mit Canon gemacht. Es gab nie Probleme und die Bildqualität war im Vergleich zu ähnlichen Produkten anderer Hersteller deutlich besser. Schlechte Erfahrungen habe ich besonders mit Fujifilm und Olympus gemacht. Bei Olympus wegen dem teilweise doch recht starken Bildrauschen. Jenoptik, Mustek und ähnliche Produkte sind eigentlich chinesische bzw. taiwanesische Fabrikate, die auch unter den Namen Praktika, Nytech, Shankex usw. erhältlich sind. Sie bestehen zwar aus Markenkomponenten, allerdings bunt gewürfelt und nicht selten, je nach Preis, aus zweiter Wahl bzw. veralteter Technik. So z.B. eine Linse von Sony, eine Platine mit CCD von Canon, etwas Kleber, etwas Spucke und fertig ist die Kamera. Nichts ist wirklich aufeinander abgestimmt und so sind auch die Bilder. Meistens haben die Kameras, wie z.B. Jenoptik, u.a. einen recht hohen Stromverbrauch. Das sind zumindest meine früheren Erfahrungen und die Erfahrungen meiner Bekannten. Hin und wieder kann man auch entsprechendes z.B. unter http://www.digitalkamera.de/ nachlesen. Da die meisten Kamerabesitzer sich nicht die Mühe machen einzelne Kameras vor Ort zu testen bzw. unabhängige Onlinetestberichte zu lesen, fallen sie oft auf die vollmundigen Versprechen z.B. der QVC-Moderatoren herein. Nettes Beispiel: "Was brauch ich so eine teure Kamera mit dem ganzen Mist drumrum. Bei QCV haben die eine mit 10x Digitalzoom und 8 Megapixeln für nur 99,00 € und klasse Bilder macht die auch, hab ich ja bei denen im Fernsehn gesehen. Da sind die Dinger von Canon, Olympus und so doch ein Mist gegen, die haben nicht mal ein 10x Digitalzoom!" Oh ha. (Ironie: an) Sowas liebe ich und bin immer wieder erstaunt, dass die Bilder solcher Kameras fast der Qualität eines Fotohandys gleichen (Ironie:aus). :cheesy

Allerdings möchte ich niemandem auf den Schlips treten. Selbstverständlich gibt es auch auch Kamerabesitzer denen alles Wurst ist und die einfach mal schnell ein paar Bilder machen wollen, egal wie sie aussehen. Sofern sie sich über die Ergebnisse nicht beschweren ist das dann auch OK.

MfG

china

PS: Manchmal hat man wirklich Glück und bekommt auch für kleines Geld eine brauchbare Kamera, aber selten. Erst der Vergleich zeigt die Unterschiede und die sind mit steigendem Preis (mit wenigen Ausnahmen) gewaltig. Canon ist schon seit Jahren bei mir der absolute Favorit.
 
Fireblade

Fireblade

Grüßt die Winboarder
Mitglied seit
10.12.2004
Beiträge
19.623
ZITAT(china @ 03.03.2006, 12:52) Quoted post
Hi Fireblade,

die besten Erfahrungen habe ich auch mit Canon gemacht. Es gab nie Probleme und die Bildqualität war im Vergleich zu ähnlichen Produkten anderer Hersteller deutlich besser. Schlechte Erfahrungen habe ich besonders mit Fujifilm und Olympus gemacht. Bei Olympus wegen dem teilweise doch recht starken Bildrauschen. Jenoptik, Mustek und ähnliche Produkte sind eigentlich chinesische bzw. taiwanesische Fabrikate, die auch unter den Namen Praktika, Nytech, Shankex usw. erhältlich sind. Sie bestehen zwar aus Markenkomponenten, allerdings bunt gewürfelt und nicht selten, je nach Preis, aus zweiter Wahl bzw. veralteter Technik. So z.B. eine Linse von Sony, eine Platine mit CCD von Canon, etwas Kleber, etwas Spucke und fertig ist die Kamera. Nichts ist wirklich aufeinander abgestimmt und so sind auch die Bilder. Meistens haben die Kameras, wie z.B. Jenoptik, u.a. einen recht hohen Stromverbrauch. Das sind zumindest meine früheren Erfahrungen und die Erfahrungen meiner Bekannten. Hin und wieder kann man auch entsprechendes z.B. unter http://www.digitalkamera.de/ nachlesen. Da die meisten Kamerabesitzer sich nicht die Mühe machen einzelne Kameras vor Ort zu testen bzw. unabhängige Onlinetestberichte zu lesen, fallen sie oft auf die vollmundigen Versprechen z.B. der QVC-Moderatoren herein. Nettes Beispiel: "Was brauch ich so eine teure Kamera mit dem ganzen Mist drumrum. Bei QCV haben die eine mit 10x Digitalzoom und 8 Megapixeln für nur 99,00 € und klasse Bilder macht die auch, hab ich ja bei denen im Fernsehn gesehen. Da sind die Dinger von Canon, Olympus und so doch ein Mist gegen, die haben nicht mal ein 10x Digitalzoom!" Oh ha. (Ironie: an) Sowas liebe ich und bin immer wieder erstaunt, dass die Bilder solcher Kameras fast der Qualität eines Fotohandys gleichen (Ironie:aus). :cheesy

Allerdings möchte ich niemandem auf den Schlips treten. Selbstverständlich gibt es auch auch Kamerabesitzer denen alles Wurst ist und die einfach mal schnell ein paar Bilder machen wollen, egal wie sie aussehen. Sofern sie sich über die Ergebnisse nicht beschweren ist das dann auch OK.

MfG

china

PS: Manchmal hat man wirklich Glück und bekommt auch für kleines Geld eine brauchbare Kamera, aber selten. Erst der Vergleich zeigt die Unterschiede und die sind mit steigendem Preis (mit wenigen Ausnahmen) gewaltig. Canon ist schon seit Jahren bei mir der absolute Favorit.
[/b]
Hi nochmal China...
Danke für deinen Bericht,war interessant zu lesen.
Ich geb dir da hundertpro recht.Ich bleibe jetzt auch bei Canon,hab schon früher Canon genutzt (die normalen SR Kameras) und war da immer mit zufrieden.Es gab nie Probleme.

Gruß Fireblade :deal
 
E

emil51

Mitglied seit
09.12.2005
Beiträge
756
Alter
66
Standort
an der schönen blauen Elbe
Hallo china
deine Ausführungen haben mich angeregt mal eine
Frage hier an dich loszulassen.
Ich habe einen Scanner, einen Drucker,
einen PC mit Röhrenmonitor und eine Digicam.
Nun meine Frage wie kalibriere ich die ganzen Komponenten
richtig (für einen Laien). :O :danke
Ich behandle einige Bilder auch am PC
und drucke dann auf Fotopapier, aber so
richtig bin ich mit den Resultaten nicht zufrieden... :no
Drucker: Canon i550
Scanner: hp scanjet 4470c
Kamera: Sony-Cyber-shot
Monitor: Philips107E
mfg.$
 
C

china

Mitglied seit
14.01.2006
Beiträge
81
Standort
im Westerwald
Hallo emil51,

zur Zeit habe ich extrem viel zu tun und daher leider sehr wenig Zeit fürs Winboard. Aber nun zu Deiner Frage. Als erstes solltest Du den Monitor kalibrieren. Dazu besorgst Du erst mal vom Photoindustrie-Verband e.V die entsprechenden Vorlagen und die sehr gut geschriebene Anleitung dazu. Lass Dich nicht verwirren und arbeite alle Schritte nach und nach ab. Nur die Ruhe. Damit sollte es eigentlich problemlos funktionieren. Das Kalibrieren des Monitors hat auch den Vorteil, dass Deine Bilder auf einem neuen Monitor, z.B. einem netten TFT, nach dessen Kalibrierung absolut gleich angezeigt werden.

Nach dem Kalibrieren öffnest Du ein Bild, egal ob von Scanner oder Digitalkamera, in Deiner bevorzugten Bildbearbeitungssoftware und bearbeitest es nach Deinen Wünschen (vorher solltest Du eine Kopie des Originalbildes anlegen). Anschließend hast Du mehrere Möglichkeiten, die Druckausgabe anzupassen. Entweder benutzt Du das Farbmanagement der Bildbearbeitungssoftware (sofern vorhanden) oder Du machst die nötigen Einstellungen im Optionsmenü des Druckertreibers, also in den Eigenschaften des installierten Druckers (dürfte einfacher für Dich sein).

Drucke ein Bild aus und schau Dir an, wo die Unterschiede zum Monitorbild sind. Verändere nicht die Monitoreinstellungen!

Nun änderst Du im Farbmanagement der Software bzw. in den Optionen des Druckertreibers alle nötigen Werte. Mehr bzw. weniger Helligkeit, mehr bzw. weniger Anteile der einzelnen Farben. Hierbei musst Du allerdings beachten, dass das Monitorbild nie zu 100% auf dem Ausdruck abgebildet werden kann (unter ganz bestimmten Bedingungen natürlich schon, da z.B. im Profidruck absolut nötig), da der Monitor und der Drucker völlig verschiedene Farbsysteme (RGB und CMYK) verwenden. Aber eine gute Annäherung ist immer möglich und das sollte auch Dein Ziel sein. Versuch und Irrtum bei jedem neuen Ausdruck führen Dich nach und nach zum fast perfekten Druckbild, vorausgesetzt Du hast alle Klippen der Bildbearbeitung an sich umschifft.

Mögliche Fehlerquellen beim Drucken sind auch oftmals die zu gering ausgewählte Druckauflösung, mangelhaftes Bildmaterial (zu geringe Auflösung für die gewünschte Druckgröße, Unschärfe etc.), ein Drucker, der bauartbedingt keine wirklich guten Ergebnisse liefern kann oder einfach ein ungeeignetes Druckpapier.

Den Scanner kalibrierst Du im Scannertreiber (sofern die Einstellungen vorhanden sind). Du passt einfach die Werte so lange an, bis das Bild vom Scanner beim Einlesen in die Bildbearbeitungssoftware in etwa so ist, wie es sein sollte.

Die Digitalkamera brauchst und kannst Du nicht kalibrieren (ist nicht ganz richtig, je nach Modell gibt es Möglichkeiten), höchstens nach persönlichen Vorlieben anpassen.

Tauschst Du allerdings irgendwann Drucker, Monitor oder Scanner aus, dann geht das ganze Spiel von vorne los.

Ich hoffe Dir ein wenig geholfen zu haben. Habe auch versucht es möglichst einfach zu schreiben und in Ermangelung von Zeit auch möglichst kurz und schnell.

MfG

china

PS: Notiere Dir alle Änderungen, so kannst Du jederzeit die Schritte rückgängig machen. Solltest Du bearbeitete Bilder Deinen Freunden und Bekannten geben, sollten deren Monitore auch kalibriert sein bzw. werden. Sind sie es nicht, dann wundere Dich nicht, wenn Deine Bilder dort einfach ätzend aussehen, zu hell oder zu dunkel oder keine Zeichnung mehr haben.
 
E

emil51

Mitglied seit
09.12.2005
Beiträge
756
Alter
66
Standort
an der schönen blauen Elbe
Danke china
die Ausführungen sind mir eine große Hilfe.
Da guter Fotodruck nicht gerade billig ist
besorg ich mir immer Fotopapier im Angebot
da kann es also schon zu Unterschieden kommen
und ein Monitor altert auch mit der Zeit,
na da kommt ja ein Haufen Arbeit auf mich zu.
PS. kann man den Monitor nicht auch auf ein
.......CMYK-Farbprofil einstellen?
ach so bei deiner Zeitknappheit...-muss ja nicht gleich sein.
trotzdem Danke für deine umfangreichen Ausführungen. :danke
mfg.$
 
R

Ronny

SPONSOREN
Mitglied seit
07.08.2004
Beiträge
12.311
Standort
Rheinland
@emil51

ZITAT... kann man den Monitor nicht auch auf ein CMYK-Farbprofil einstellen?[/b]
Auch wenn ich nicht ansatzweise so viel diesbezügliche Ahnung habe wie @china, würde ich mal sagen "Nein", denn die Farben eines Monitors werden ja (genau wie bei einem TV-Gerät) aus den Farben Rot, Grün und Blau zusammengesetzt, diese Bildröhren arbeiten also mit dem RGB-System.

Drucker dagegen benutzen zur Farbmischung üblicherweise die Farben Cyan, Magenta, Yellow und Black, arbeiten also mit dem CMYK-System. :blush
 
T

trfmfw

Threadstarter
Mitglied seit
24.09.2004
Beiträge
84
Und hier das2. Bild.
Und bitte keine Komentare über Ausleuchtung von Blitz.
Die Geschichte mit den Monitor-einstellungen, hab ich auch ignoriert,
schießlich sind ja nicht alle BIlder dunkel.
 

Anhänge

E

ElMariachi

Mitglied seit
28.04.2005
Beiträge
14
ZITAT(trfmfw @ 11.03.2006, 14:54) Quoted post
Und hier das2. Bild.
Und bitte keine Komentare über Ausleuchtung von Blitz.
Die Geschichte mit den Monitor-einstellungen, hab ich auch ignoriert,
schießlich sind ja nicht alle BIlder dunkel.
[/b]
Da du ja scheinbar gutgemeinte Ratschläge ignorierst, wirst du wahrscheinlich auch nicht glauben, das deine Kamera bei Bild 2 ein kleines bischen falsch eingestellt war.
Der Blitz hat seine Arbeit durchaus gut gemacht, aber ISO 100 und Blende 11 (!), da wird es bei solchen Veranstaltungen trotz Blitz schon mal zu dunkel.
Am besten schaust du dir mal das Histogramm des Bildes an.
Blende 8 wäre hier vollkommen ausreichend gewesen und ISO 200 hätte sicher auch nicht geschadet.
 
S

schnydra

Mitglied seit
21.06.2005
Beiträge
1.329
Bild Nr. 1 ist doch eigentlich i.O. Die Person vorne ist hell genug. Der Hintergrund ist einfach zu weit entfernt um etwas auszurichten mit dem Blitz.

Bei Bild Nr. 2 nützt der Blitz nichts, weil bei 4 Meter oder mehr Entfernung der Blitz nutzlos ist. Das ganze ist noch in Kunstlich aufgenommen, da schwächeln sowieso viele Kameras. Mach doch mal ein Foto bei Tageslich z.B. von einer Wiese.
Blitz nützt nur bis ca. 2-3 Meter, dann ist schluss.

Kommen wir wieder die Japaner in den Sinn, die mit Blitz in der Nacht einen ca. 10km weit entfernten Berg fotografieren wollten. :D
 
E

emil51

Mitglied seit
09.12.2005
Beiträge
756
Alter
66
Standort
an der schönen blauen Elbe
Hi trfmfw
...also wenn du es mit Blitzausleuchtung nicht hinkriegst
musst du nachbearbeiten. Es gibt Programme die haben eine
Stapelverarbeitung da geht viel aufn´ Rutsch.
Beispielbild Arbeitszeit ca. 1Minute.
[attachmentid=10348]

mfg.$
 

Anhänge

Thema:

Helligkeit von Bildern einer DigiCam

Helligkeit von Bildern einer DigiCam - Ähnliche Themen

  • Bildschirm Helligkeit ändert sich

    Bildschirm Helligkeit ändert sich: Die Helligkeit ändert sich ganz leicht nach dem letzten Windows 10 Update 1903 bei meinem Lenova Yoga Notebook. Alle 1 -2 sec. wird es ganz...
  • Probleme mit dem Blaulichtfilter und der Helligkeit

    Probleme mit dem Blaulichtfilter und der Helligkeit: Hallo, seit einigen Tagen, seit dem letzten WIN10 update, denk ich, spinnt der Blaulichtfilter an meinem Lenovo Mixx 510 egal ob im Tablet oder PC...
  • Bildschirm Helligkeit einstellen

    Bildschirm Helligkeit einstellen: Hallo, Ich versuche die Helligkeit einzustellen, aber finde unter Einstellungen, Anzeige etc. den Regler nicht. Unten rechts beim Info Box...
  • Die Helligkeit kann nicht eingestellt Werden

    Die Helligkeit kann nicht eingestellt Werden: Hallo Hilfreiche User der mir Vielleicht helfen wird, Ich habe einen Asus Laptop, der die Helligkeit des Bildschirmes nicht Verändern könne. Wie...
  • WhatsApp: hellere Bilder bei Dunkelheit - Halbmond-Symbol bringt mehr Helligkeit

    WhatsApp: hellere Bilder bei Dunkelheit - Halbmond-Symbol bringt mehr Helligkeit: In der App des Messengers WhatsApp gibt es auch eine Kamera-Funktion, um Bilder direkt aufzunehmen und zu versenden. Die Kamera kommt in dunkler...
  • Ähnliche Themen

    • Bildschirm Helligkeit ändert sich

      Bildschirm Helligkeit ändert sich: Die Helligkeit ändert sich ganz leicht nach dem letzten Windows 10 Update 1903 bei meinem Lenova Yoga Notebook. Alle 1 -2 sec. wird es ganz...
    • Probleme mit dem Blaulichtfilter und der Helligkeit

      Probleme mit dem Blaulichtfilter und der Helligkeit: Hallo, seit einigen Tagen, seit dem letzten WIN10 update, denk ich, spinnt der Blaulichtfilter an meinem Lenovo Mixx 510 egal ob im Tablet oder PC...
    • Bildschirm Helligkeit einstellen

      Bildschirm Helligkeit einstellen: Hallo, Ich versuche die Helligkeit einzustellen, aber finde unter Einstellungen, Anzeige etc. den Regler nicht. Unten rechts beim Info Box...
    • Die Helligkeit kann nicht eingestellt Werden

      Die Helligkeit kann nicht eingestellt Werden: Hallo Hilfreiche User der mir Vielleicht helfen wird, Ich habe einen Asus Laptop, der die Helligkeit des Bildschirmes nicht Verändern könne. Wie...
    • WhatsApp: hellere Bilder bei Dunkelheit - Halbmond-Symbol bringt mehr Helligkeit

      WhatsApp: hellere Bilder bei Dunkelheit - Halbmond-Symbol bringt mehr Helligkeit: In der App des Messengers WhatsApp gibt es auch eine Kamera-Funktion, um Bilder direkt aufzunehmen und zu versenden. Die Kamera kommt in dunkler...
    Oben