GELÖST Hardware nass geworden

Diskutiere Hardware nass geworden im weitere Hardware Forum im Bereich Hardware Forum; Gestern hat es mir meine Souterrain-Wohnung überflutet. Mein PC, der auf dem Boden steht wurde ca. 12-15 cm tief unter Wasser gesetzt, das heißt...
Michel

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Gestern hat es mir meine Souterrain-Wohnung überflutet. Mein PC, der auf dem Boden steht wurde ca. 12-15 cm tief unter Wasser gesetzt, das heißt bei meinem Gehäuse, dass der unterste Rand des Mainboards mit den Anschlüssen für den Ein-/Aus-Schalter geflutet wurde sowie einige USB-Rearports. Glücklicherweise ist es mir vor dem Wasser gelungen, noch die Sicherung rauszuhauen.

Wie lange sollte ich den PC trocknen lassen, bevor ich ihn versuche wieder ans Netz zu nehmen?
 
I

imaetz70

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na am besten du öffnest das gerät und lässt es so, wengistens nen paar stunden stehen. nimm alle sachen aus dem tower raus (HDD; graka usw.) die kannst du VORSICHTIG mit einem tuch trocken legen.

den tower auch trocken legen und gut sollte es sein..

wenn du glück hast, läuft das gerät noch, wenn nicht, hilft dir wohl nur deine hausratversicherung..

PS: wie hast du denn diese überschwemmung hin bekommen???
 
Bullayer

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Ich würde den Rechner auf jeden Fall komplett zerlegen, nicht dass sich irgendwo Dreck ablagert.
 
Michel

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Mir kamen gestern aus meinen Freunden Dusche, Waschbecken, Spüle und Klo während unserem kleinen bescheidenen Unwetter ca. 5 Tonnen Wasser entgegen (grobe Schätzung bei etwa 10 cm Wasserstand auf 50m²). Mir blieb eigentlich nur noch Zeit die Sicherungen rauszuhauen. Ich lass den Rechner einfach mal trocknen und saug ihn dann aus, sollte eigentlich wieder funzen.

PS: Föhn habe ich im Moment keinen, den hat's als erstes weggeschwemmt (Wasserstand im Bad bei geschlossener Tür: ca. 70 cm).
 
Bullayer

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Das klingt nicht besonders gut. Habt ihr keine Rückstauklappe im Abfluß?
 
Michel

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Vermieter ist nicht da, aber sein Geschäftspartner (Baufirma) behauptet: Ja, aber die habe versagt. (komische Argumentation)

Ich vermute, dass keine Klappe vorhanden ist (kann es aber nicht beweisen und äußere mich deshalb hier nicht weiter).

Mal abwarten, was passiert, wenn der Vermieter aus dem Urlaub kommt. Normalerweise wäre das Ganze in meinen Augen was für seine Privathaftpflicht (da die klappe versagt habe).
 
Bullayer

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Ich glaub nicht, dass eine Rückstauklappe versagen kann. Aber es gibt Firmen, die kleine Kamera-Fahrzeuge haben, die man in den Abfluß fahren lassen kann.
 
Michel

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Ich warte jetzt erst mal das weitere Verhalten der Vermieterseite ab. Der Schaden ist sowieso da, da habe ich auch noch Zeit.
 
A

AlienJoker

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@Bullayer: die Rückschlagventile geben gerne mal nach, die halten eben auch nur einen bestimmten Druck aus und dann machts bumm, entweder weil es kaputt ist oder weil das ventil, um Schaden am Ventil selbst zu vermeiden, doch wieder öffnet.
 
Uese

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Ach, Michel, Du bist wirklich nicht zu beneiden! :cheesy Tut mir leid für Dich!


Es bleibt nur zu hoffen, dass zumindest alle materiellen Schäden vergütet werden. Aber was Dir noch bleibt, ist die ganze Schweinerei, eine Menge Reinigungsarbeiten, die Umtriebe und der damit verbundene Aerger.

Halt' die Ohren steif!
 
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Pseiko

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Falls du ne Hausratversicherung hast denk dran das zu melden. Ob Elementarschäden mit drin sind werden die schon wissen. Ist zwar eigentlich Selbstverständlich, aber gerade in solchen Situationen vergisst man gerne sowas zu haben. Gerade bei größeren Schäden werden die gerne pingelig, was Fristen angeht.
 
Michel

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Letztlich wird zu klären sein: Gab es ein Rückschlagventil oder nicht. Eine Hausratversicherung besitze ich nicht (ich weiß, eigentlich sträflich), aber die hätte wegen eines Elementarschadens sehr wahrscheinlich die Zahlung verweigert.

Danke aber für euer Mitgefühl!
 
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jdr_85

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Oh Sch****, du Armer!

Ich würde den nass gewordenen Teil der Hauptplatine vor dem Versuch der Wiederinbetriebnahme sicherheitshalber noch mit Isopropanol oder zumindest destilliertem Wasser reinigen. Wer weiß, was für ein Mock da im Wasser war und was sich eventuell noch abgesetzt hat!
 
Honni

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... Mal abwarten, was passiert, wenn der Vermieter aus dem Urlaub kommt. Normalerweise wäre das Ganze in meinen Augen was für seine Privathaftpflicht (da die klappe versagt habe).
Letztlich wird zu klären sein: Gab es ein Rückschlagventil oder nicht. Eine Hausratversicherung besitze ich nicht (ich weiß, eigentlich sträflich), aber die hätte wegen eines Elementarschadens sehr wahrscheinlich die Zahlung verweigert.
Danke aber für euer Mitgefühl!
Hallo Michel,
die Privathaftpflicht (PH) des Vermieters kommt hier nicht für Schäden auf. Der Vermieter müsste wenn eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht (HGH) haben, welche für Schäden aufkommt, die aus dem Eigentum des Hauses entstehen.

Als Beispiel, einem Mieter oder Passanten fällt vom Dach ein lose gewordener Dachziegel auf den Kopf. Und der Eigentümer ist nun mal für den ordnungsgemäßen Zustand des Daches verantwortlich. Hier wäre der Schaden also vermeidbar gewesen (durch Dachreparatur), daher greift die HGH.
Bei Schäden, die er nicht hätte verhindern können und bei denen er auch keine örtlichen Auflagen verletzt hat, kommt die HGH nicht auf. Beispielsweise Schnee auf dem Dach, durch Tauwetter fallen Schneebrocken auf ein vor dem Haus geparktes Auto = Schaden. Wenn in dieser Gegend keine Schneefanggitter an Satteldächern vorgeschrieben sind, kommt die HGH nicht dafür auf. Den Schaden (Scheefall) hätte der Vermieter aber auch nicht verhindern können, denn es ist niemandem zu zumuten, dass er auf ein schneebedecktes Dach klettert und eimerweise den Schnee herunter holt. Außerdem muss man (Autofahrer des geparkten Autos) damit rechnen, dass bei Tauwetter Schnee von Dächern herunter kommen kann.

Ähnlich verhält es sich mit den Rückschlagventilen. Sind diese in eurem Ort/Gegend seitens der Kommune vorgeschrieben?? Wenn nicht, sieht es leider sehr schlecht für dich aus, falls keine im Haus vorhanden war.
Aber selbst wenn eine Rückstausicherung vorhanden ist und diese wegen des überstarken Druckes nach gegeben hat, ist hier immer noch fraglich, ob sich diese auch in einem einwandfreien Zustand befand und regelmäßig kontrolliert worden ist. Kann der Vermieter dies nachweisen = auch schlechte Karten.

Letztlich ist aber noch wichtiger WAS durch WELCHE Gefahr beschädigt worden ist. Hier ist es DEIN HAUSRAT, der durch RÜCKSTAU (Elementarschaden) beschädigt bzw. zerstört worden ist. Und gegen solche Schäden kannst Du dich nur über eine gute Hausratversicherung (VHV) absichern.
Ein guter Versicherungsfachmann (Versicherungsgesellschaft) bietet bei einem Beratungsgespräch zur VHV neben den normalen Risiken (Sturm, Hagel, Leitungswasser, Brand, Blitzschlag, Explosion, Implosion, Einbruchdiebstahl, Beraubung, Vandalismus) auch immer die Absicherung bei Elementarschäden (Überschwemmung durch Hochwasser und Witterungsniederschläge, Erdbeben, Erdrutsch, Erdfall, Schneedruck, Lawinen, Vulkanausbrüche und Rückstau) an.
Bei der Beitragsberechnung spielt es dann eine wichtige Rolle, ob im Haus eine Rückstausicherung vorhanden ist oder nicht. Ist diese vorhanden, dann ist der Risikozuschlag für Rückstauschäden geringer, als wenn keine vorhanden ist.

Sorry, ich will Dir damit nicht den Abend vermiesen, sondern dich darauf vorbereiten, dass Du von Vermieterseite und dessen HGH wohl nix erwarten kannst. Bestenfalls kannst Du auf eine Kulanzregelung hoffen…

cu Honni

PS: Woher ich dies alles wissen will? Ich bin Versicherungsfachmann und berate meine Kunden bei VHV ausgiebig auf Elementarschäden. Zum Glück arbeite ich für eine Gesellschaft welche auch noch Elementarschäden in der Hausrat- und Wohngebäudeversicherung anbietet. Dies machen in Deutschland nämlich nur noch wenige Gesellschaften. Leider!

NACHTRAG:
Die Schäden am Gebäude, also nass gewordene Wände und der fest verlegte Fussboden in deiner Wohnung, sind über die Wohngebäudeversicherung (VGV) des Vemieters versichert. Vorausgesetzt er hat in der VGV auch Elementaschäden inkl. Rückstauschäden mitversichert...
Dann wären zumindest die Trocknungsmaßnahmen (hohe Stromkosten) in deiner Wohnung mitversichert.
 
Michel

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Eine Rückstausicherung ist durch die Gemeindeverwaltung explizit vorgeschrieben. Ich wohne untervermietet im Souterrain und verfüge - ACHTUNG - über keinen eigenen Strom- und Wasserzähler, sondern führe einen Pauschalbetrag ab. Es ist nicht davon auszugehen, dass meine Wohnung als Mitraum angegeben ist.

Das Haus ist über dreißig Jahre alt und ist in den letzten Jahren von Grund auf umgebaut worden. Da ich nicht davon ausgehe, dass bei der Errichtung des Hauses bereits eine Rückstausicherung eingebaut wurde, kann sie höchstens im Zuge der Umbaumaßnahmen nachgerüstet worden sein. Warum bei so einer Maßnahme nicht gleich Strom- und Wasserzähler einbauen und die Wohnung offiziell machen?

Mein Wohnraum liegt weiterhin weit unter der vorgeschriebenen Rückstauebene (10 cm über Straßenniveau). Regelmäßige Wartung des Rückstauschutzes kann ich mir schwer vorstellen, da es sich bei dem Haus ja nicht um ein reines Vermietungsobjekt handelt.

Meine Nachbarn erzählten mir, so ein Unwetter in der Pfalz in den letzten 30 Jahren nicht erlebt zu haben. So lange ich nicht weiß, ob ein Rückstauschutz vorhanden war, gebe ich die Hoffnung auf einen Ersatz meines Schadens nicht auf (mir werden wohl alle Möbel weggammeln).
 
Honni

Honni

Hardwarepapst
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OK, wenn die Rückstausicherung vorgeschrieben ist, dann könnte es besser für Dich aussehen.
Erkundige dich aber bitte bei der Gemeinde, ob diese Vorschrift nur für neu errichtete Häuser gilt oder auch nachträglich für bereits bestehende Häuser vorgeschrieben worden ist (Nachrüstpflicht!?). Das könnte nämlich trotz Grundsanierung/Komplettumbau des "alten" Hauses zum Knackpunkt werden.

Aber selbst wenn die HGH in so einem speziellen Fall greifen sollte, erhältst du leider nur den Zeitwert deiner Sachen, nicht den Neuwert/Wiederbeschaffungskosten...

Aber ich drück Dir fest die Daumen!!
Und mach bitte eine Hausratversicherung mit Elementar- u. Rückstau, dann bist Du nicht auf Gedeih und Verderb der HGH des Vermieters ausgeliefert. So viel kostet eine Hausrat wirklich nicht! Die sollte meiner Meinung nach für jeden Haushalt Pflicht sein! Denn die Kohle für einen kompletten oder auch nur teilweisen Ersatz im Schadenfall haben wohl die Wenigsten mal so eben in der Portokasse.
 
S

speedø

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Ich würde gerade bei Nässe und Feuchtigkeit bei Rechnern sehr Vorsichtig sein .
Selbst wenn der Rechner augenscheinlich Trocken zu sein scheint , kann irgendwo Feuchte sein .
Alle Steckverbindungen gerade Netzteil , Grafikkarte , Stromversorgung allgemein ,können dir den Rechner komplett Schrotten.Selbst wenn der Rechner läuft kann durch die entstehende Hitze immer noch irgendwo Kondenswasser entstehen und den Rechner doch noch zerstören.

Mein Tipp Rechner zerlegen ,alle Steckerverbindungen lösen und Trocknen.
Und nicht nur ein Paar Stunden .

Netzteil ohne Mainboard testen bevor du es wieder einbaust.

Ansonsten befürchte ich einen direkten oder einen Folgeschaden.
 
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