Google Chrome soll ab 2018 einen eigenen Werbeblocker erhalten

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maniacu22

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Als einer der weltweit meistgenutzten Browser soll Google Chrome ab 2018 einen Werbeblocker integriert bekommen, der einen Mittelweg aus den aktuell verfügbaren Adblockern sowie nervender als auch unterbrechender Werbung darstellen soll. Ziel des eigenen Werbeblockers ist es also nicht, sämtliche Werbung und die damit verbundenen und auch wichtigen Werbeeinnahmen zu blockieren, sondern der Werbebranche eine Art Zwang aufzudrücken, eben keine nervende Werbeeinblendungen mehr zu nutzen




Über Werbung können Inhalte im Netz finanziert werden, die sonst nicht möglich wären. Das gilt für die meisten Online-Portale wie auch Foren, wozu auch unsere Seite gehört. Allerdings mehrt sich im Netz immer mehr Werbung, die aus Bannern besteht, die sich in den Vordergrund schieben, unerwartete Musik abspielen und weitere Faktoren, welche den Internet-Nutzer dazu bringt, sich die bekannten Ad-Blocker zu installieren. Allerdings schaden solche Ad-Blocker der gesamten Branche, da die Werbeeinnahmen der Seitenbetreiber gegen Null gehen.

Wie Rahul Roy-Chowdhury, VP Product Management über den Chromium-Blog jetzt angekündigt hat, möchte Google eine Art Mittelweg einschlagen, indem der Google-Chrome-Browser ab 2018 einen speziellen Ad-Blocker integriert bekommen soll, der nur die Werbeeinblendungen blockieren soll, die bei den Nutzern für den Missmut sorgen, einen externen Ad-Blocker zu nutzen. Hier werden vor allem die automatisch startenden Töne, aufblitzende Anzeigen oder auch Pop-Ups, die den gesamten Bildschirm einnehmen angesprochen.




Der neue Werbeblocker soll in Zusammenarbeit mit der Coalition for Better Ads entstehen, welche aus einer Vielzahl von Unternehmen besteht. Als Zielsetzung sollen sogenannte Initial Better Ads Standards entwickelt werden, an die sich die Werbeentwickler zu halten haben, insofern sie ihre Werbung durch den Chrome-Browser weiterhin angezeigt bekommen möchten. Um eine Win-Win-Situation herbeizuführen, sollen die neuen Standards auch dafür sorgen, dass die Nutzung der bisherigen Ad-Blocker abnimmt, die sämtliche Werbung unterdrücken, insofern die Seiten nicht gegen Geld auf eine Whitelist gesetzt werden.


via heise


Meinung des Autors: Ich habe selbst die "Anfänge" des Internets miterlebt und weiß dadurch sehr wohl, wie sich auch das Werbefeld in den vergangenen 20-30 Jahren zum Negativen verändert hat. Persönlich habe ich nichts gegen kleinere Werbebanner (ohne Ton), da ich weiß, dass diese wichtig, aber für den Leser nicht störend sind. Anders verhält es sich mit Werbe-Anzeigen, die im Hintergrund neue Tabs zu Online-Casino etc. öffnen, auf einmal extrem laute Musik oder Töne von sich geben oder auch Einblendungen, deren "Exit-Button" nicht als solcher funktioniert, sondern wiederum auf eine weitere Seite weiterleitet. Auch wenn ich selber in meiner redaktionellen Arbeit von Werbeeinnahmen "abhängig" bin, kann ich trotzdem Nutzer verstehen, die aktuelle Werbeeinblendungen über Adblock Plus oder Ublock deaktivieren, nur ist ein dauerhaftes Deaktivieren sämtlicher Werbung auch nicht die Lösung und nicht sehr lange tragbar. Ich finde es gut, dass Google an einem eigenen Werbeblocker arbeitet, der nach gewissen Standards operiert.
 
M

microsoft

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Wahrscheinlich wären die Websites vor allem auf Smartphones schneller geladen und aufgebaut wenn der ganze Werbemüll nicht wäre. :cheesy
 
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