Gericht: Bis zu 100 Stunden privates Surfen kann erlaubt sein

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Büroangestellte, die den dienstlichen Internet-Anschluss für private Zwecke nutzen, können unter Umständen bis zu 100 Stunden pro Jahr online gehen, ohne Sanktionen fürchten zu müssen.

ngestellte dürfen am Arbeitsplatz unter Umständen bis zu 100 Stunden im Jahr privat online gehen. Wenn der Arbeitgeber es nicht ausdrücklich verboten hat, müssen Mitarbeiter selbst bei regelmäßiger Privatnutzung keine Sanktionen fürchten. Das geht aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Köln hervor, auf das die Gesellschaft für Wirtschaftsinformation in München hinweist (Az.: 4 Sa 1018/04). Die private Nutzung des Internets am Arbeitsplatz sei heute derart "sozialtypisch", dass ohne ein Verbot von Eingeständnis oder Duldung des Arbeitgebers auszugehen sei.

Im verhandelten Fall hatte ein Arbeitgeber Schadensersatz von einer Mitarbeiterin verlangt. Diese hatte den Internetzugang im Büro regelmäßig privat genutzt. Der Arbeitgeber machte geltend, er habe die Nutzung zwar nicht ausdrücklich verboten - sie aber auch nicht erlaubt. Dem Gericht zufolge reicht eine solche Begründung aber nicht aus, um von Mitarbeitern Schadensersatz zu verlangen.

Surfen während der Arbeitszeit kann zu fristloser Kündigung führen (PC-WELT Online, 14.10.2005)

Quelle: IDG Magazine Verlag GmbH/PC-WELT
 
#2
Mr.Eyeballz

Mr.Eyeballz

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dann soll ein Arbeitgeber halt einen Filter in den Proxy einbauen auf dem titten.de , Bild.de usw. gesperrt sind. dann kann ein MA nur noch firmlich surfen
 
#3
Fireblade

Fireblade

Grüßt die Winboarder
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ZITAT(Mr.Eyeballz @ 03.05.2006, 13:17) Quoted post
dann soll ein Arbeitgeber halt einen Filter in den Proxy einbauen auf dem titten.de , Bild.de usw. gesperrt sind. dann kann ein MA nur noch firmlich surfen
[/b]
Das machen die meisten Firmen ja.Diese Seiten sind absolut tabu.
 
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