G4 - Hackintosh - Server

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maniacu22

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Hallo liebes Forum,



ich möchte euch gerne an meinem Projekt teilhaben lassen, in welchem ich aus einem ausrangierten Apple G4-Gehäuse einen modernen Home-Server machen möchte. Bitte seht es mir nach, dass ich nicht jeden Tag Fortschritte posten kann, da man ja nebenbei noch etwas arbeiten muss um sich unter anderem auch das Geld für die ganzen Anschaffungen finanzieren zu können. Ideen und Ratschläge sind trotzdem gern willkommen und können diskutiert werden.

Als erstes möchte ich auf das Gehäuse eingehen. Es ist ein ca. 10 Jahre altes Apple-Gehäuse, das die besten Tage bereits hinter sich hat, demnach soll es auch später noch lackiert werden, so dass ihm ein zweites Leben nicht vergönnt ist. Ich bin jetzt kein Apple-Fanboy, doch dieses Gehäuse finde ich einfach zeitlos schön und es ist auch zu schade, es einfach wegzuwerfen.
Das Projekt stellt für mich eine Herausforderung dar, da ich bisher immer nur PC-konforme „Fertig-Gehäuse“ verbaut habe. Dann mal ans Werk.


Geplante bzw. bereits vorhandene Hardware, die für den neuen Home-Server benötigt wird:


Gehäuse (vorhanden): Apple „Sawtooth“ PowerMac G4
CPU (vorhanden): Intel Xeon 1265L v2 – 4x 2,5 GHz + HT, integrierte Intel HD-Grafik mit 45 Watt TDP
CPU-Kühler (benötigt): bin mir da momentan noch nicht ganz schlüssig, kann erst mit Fortschreiten des Projektes genauer spezifiziert werden
Mainboard (vorhanden): ASRock H77 Pro4+M
Grafikkarte (nicht benötigt): wird nicht benötigt, da ausschließlich Server-Funktion und IGPU schon vorhanden
RAM (benötigt): denke da so an 2x 8 GB von Crucial
RAID-Controller (benötigt): möchte gerne ein RAID5 aufziehen, welches aus 3x 3TB-HDDs besteht, die meisten RAID-Controller verarbeiten aber nur max. 2 TB, oder habe ich etwas übersehen?
SSD (benötigt): eine 120 GB SSD für das Betriebssystem sollte schon sein
Netzteil (vorhanden): Enermax Infinity 650 Watt 80+ (ist mein altes Netzteil aus dem Hauptrechner, hatte mich nie wirklich im Stich gelassen und sollte trotz seines Alters dennoch reichen)
Zubehör (teilweise vorhanden): 1-2 Gehäuselüfter wären schon sinnvoll, einen be quiet Silent Wing 2 habe ich schon da

Um gleich vorweg ein paar mögliche Fragen aufzuklären. Das Projekt soll einen Home-Server entstehen lassen, der Hauptsächlich für privates Streamen von Filmen in FHD (später UHD) sowie Musik gewährleisten soll. Sicherlich hätte man auch einen kleineren Prozessor wie einen Pentium oder Celeron nehmen können, aber ich sehe da bei späteren UHD eher schwarz, was die CPU-Leistung anbelangt (ein entsprechendes Netzwerk dann vorausgesetzt). Ich möchte diesen Server so gut und sparsam (Energiebedarf) aufbauen und nicht in 1-2 Jahren schon wieder investieren müssen.
Bezüglich der Software habe ich mir momentan noch keinerlei Gedanken gemacht, wichtig ist es mir erstmal, die Hardware auf die Beine zu stellen.

So, nun die ersten Bilder, damit ihr eine Vorstellung von dem Projekt bekommt.

Das Opfer zum Ausschlachten:

DSC_0016.JPG

schönes, zeitloses Apple-Gehäuse

DSC_0017.JPG

hier sieht man schon an der I/O-Blende, dass einiges an Arbeit vor mir liegt

DSC_0014.JPG

besonders praktisch, das aufklappbare Mainboard-Tray

Als erstes muss sämtliche Apple-Hardware, sowie die Plastik-Verkleidung vorsichtig entfernt werden. Da ich das ziemlich zügig gemacht habe, fehlen für diese Arbeitsschritte leider die Bilder. Aber ich habe bezüglich der Verkleidung folgendes Bild gefunden:

G3-G4Case.jpg

So sieht dann das nackige Gehäuse aus, hat auch etwas, ist aber nicht in meinem Sinn:

DSC_0018.JPG

Nachdem ich durch das neue ASRock-Board (inklusive Test-Grafikkarte zwecks der Abstände), sowie Netzteil und be quiet!-Lüfter Maß genommen habe, darf mein Dremel mal beweisen, dass er etwas anderes kann, außer als die ganze Zeit im Schrank herumzulungern.

DSC_0011.JPG

zuerst die groben Arbeiten

DSC_0019.JPG

DSC_0020.JPG

im Anschluss die filigraneren Arbeiten wie komplett neue Abstandshalter, da ein Mac-Board nicht mit denen eines PC-Boards im ATX- respektive Micro-ATX-Standard konform ist. das heißt auch neue Löcher bohren und Gewinde für die Abstandshalter schneiden:

DSC_0023.JPG

die alten Abstandshalter (rot) müssen den neuen ATX-konformen Abstandshaltern (grün) weichen

DSC_0021.JPG

von bisher zwei gebohrten und mit einem M3-Gewindeschneider geschnittenen Gewinden fasst derzeit nur ein Gewinde den Abstandshalter für das Mainboard, der andere rutscht leicht durch. In den nächsten Tagen werde ich die restlichen Löcher wie auch Gewinde vorbereiten und werde dann entscheiden, wie ich dort weiter verfahre. Im Internet gibt es genügend Projekte, ähnlich dem meinem, wo von Anfang an auf M3-Maschinenschrauben als Abstandshalter gesetzt wird. Notfalls bleibt das dann als alternative Option übrig.

Fortsetzung folgt.....
 
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Bin mal gespannt, wie es weiter geht.
 
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...
RAID-Controller (benötigt): möchte gerne ein RAID5 aufziehen, welches aus 3x 3TB-HDDs besteht, die meisten RAID-Controller verarbeiten aber nur max. 2 TB, oder habe ich etwas übersehen?
...
Das kann doch höchstens eine Frage des Geldes sein. Die HighPoint RocketRAID 2700er Serie z. B. hat laut Herstellerseite bereits Unterstützung für HDs > 2 TB. Die entsprechenden Controller liegen beispielsweise bei Alternate zwischen 132,90 (2710; 1x SAS=4x SATA), 157,90 (2720SGL; 2x SAS=8x SATA) und 324,00 (2740; 4x SAS=16x SATA)
 
Bullayer

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Der PowerMAC war doch schwer wie Blei, oder?
 
maniacu22

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Der PowerMAC war doch schwer wie Blei, oder?
jo, das ist er, da die Konstruktion nicht aus dünnem "Trompetenblech" wie bei manch PC-Gehäuse (nicht alle) gefertigt ist. Beim Dremeln sind jetzt schon vier Trennscheiben drauf gegangen, und dabei fehlt noch ein Loch im Boden, welches ich aber erst schneiden (dremeln) möchte, sobald ich weiß, wie ich die CPU dauerhaft kühl und leise bekomme. Das Leergehäuse ist immer noch "fast" so schwer, wie der alte komplett ausgestattete CS 601-Tower, den ich jetzt meiner Mutti überlassen habe :D

Da ich aber seit ca. 2004 aus dem Alter raus bin, aller 6 Wochen den Rechner abzustöpseln um damit auf eine LAN-Party zu fahren, spielt das Gewicht doch keine wirkliche Rolle mehr. Als Server sogar ganz gut, da somit weniger Resonanz-Schwingungen entstehen oder übertragen werden ;)

Jetzt zu meinem Problem, vor dem ich derzeit stehe und warum das Projekt ins Stocken geraten ist. Die CPU-Kühlung. Da ich den inneren Aufbau so original wie irgend möglich erhalten möchte, steht mir eine maximale CPU-Kühlerhöhe von 75 Millimetern zur Verfügung. Den Boxed-Kühler möchte ich aufgrund der nun nicht gerade perfekten thermischen Eigenschaften des Gehäuses nicht verwenden. Ergo steht nur ein separater Luft-Kühler oder aber eine Kompakt-Wasserkühlung zur Verfügung.

Überlegung Luftkühlung:

Bei einer Luftkühlung kommt aufgrund der maximal verfügbaren Aufbauhöhe nur ein Top-Blower in Frage. Als Gehäuselüfter wird definitiv bei dem verändertem Loch in der Seitenwand ein 120er be quiet! Silent Wing 2 seinen Platz finden, der Frischluft ansaugt und ins Gehäuse, direkt auf das Board befördert. Einen weiteren 120er würde ich im Gehäuseboden platzieren wollen, der dern Kamineffekt unterstützen soll. Der einzige Lüfter, der für den Abtransport der Warmluft zuständig sein wird, ist der 135er vom Enermax-Netzteil. Falls jetzt ein Top-Blow-Luftkühler zum Einsatz kommen sollte, dann würde ich den wie den Silverstone Nitrogen NT06-Pro Topblow einsetzen wollen, und den Lüfter unter den Kühlkörper schnallen, so dass dieser nach "oben" in Richtung Netzteil zieht. Dummerweise ist dieser CPU-Kühler von Silverstone genau 7 bis 12 Millimeter zu hoch, obwohl es einen Versuch Wert wäre, falls ich mich doch vermessen haben sollte :D

Alternative wäre der Prolimatech Samuel 17, den man aufgrund des im Gehäuse herrschenden Airflow sicherlich auch passiv einsetzen könnte.

Überlegung Wasserkühlung (Kompakt):

Ich habe auch die Alternative Kompaktwasserkühlung in Betracht gezogen. Da die CPU eine TDP von lediglich 45 Watt aufweist, könnte ich mich bei der Suche einer Kompakt-WaKü ausschließlich auf die Pumpenlautstärke beziehen, da die Kühlleistung von jedem Anbieter allemal ausreichen sollte. Vorteil einer solchen Kühlmethode wäre die geringe Aufbauhöhe der Pumpeneinheit, die im Schnitt bei 35 Millimetern liegt. Nachteil ist die Lautstärke der Pumpe (mit denen jedes Modell irgendwo zu kämpfen hat, da dort teilweise überall die gleichen Pumpen verbaut werden) sowie die Schwäche, dass die Einheiten sicherlich als wartungsfrei deklariert werden, ich persönlich denen aber nicht mehr als 4-5 Jahre gebe, zumal der Server 24/7 laufen soll.
Weiterer Nachteil ist die Höhe des Radiators inklusive des Lüfters, womit 1-2 PCIe-Steckplätze auf dem Board nicht mehr nutzbar sein könnten.


Je nachdem wie ich mich dann entscheide, muss der Gehäuseboden umgebaut werden. Vielleicht hat einer von euch Erfahrungen mit diesen Kompakt-WaKüs sammeln können und kann mir diesbezüglich vielleicht ein paar Tips geben. :blush

Viele Grüße
 
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maniacu22

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Fortsetzung - Lackierarbeiten

Um dem Gehäuseäußeren auch einen edlen "Schliff" zu verpassen, dachte ich mir, ich lackiere auch nicht knallbunt, sondern schön dezent in Schwarz und Weiß.
Die ersten Versuche, die großen Seitenflächen vorher zu grundieren, sind kläglich gescheitert, da Apple sich dachte, dass sie die glänzenden Oberflächen mittels einer dünnen Folie schützen, die man natürlich nicht bemerkt. Die Grundierung hat diese Folie zum Reißen gebracht, was man selbst mit Farbe nicht wegbekommen konnte. Ergo habe ich dann alles säuberlich wieder heruntergeschliffen und den nächsten Farbauftrag ohne Grundierung gewagt. Die Ergenbisse sollten für sich sprechen:

DSC_0010.JPG
wer konnte denn Ahnen, dass sich die Grundierung nicht mit der Plastik-Folierung verträgt


DSC_0026.JPG
alles von den Seitenteilen abgeschliffen und gründlich gereinigt


DSC_0028.JPG
so sieht das schon viel besser aus


DSC_0027.JPG
auch die schwarzen Teile dürfen nicht fehlen


DSC_0029.JPG
Ich werde sicherlich noch ein zweites Mal darüber lackieren, damit auch alles deckend ist und perfekt aussieht​



In der Fortsetzung wird das "Grundgehäuse" fertig bearbeitet und anschließend auch lackiert, zumindest die sichtbaren Teile.

Habe immer noch keine Ahnung, was ich bezüglich des CPU-Lüfters machen soll. Könnte ja auch auf die Tundra TD04 von SilverStone warten, die macht zumindest keine Geräusche, was die Pumpe anbelangt und ein leiserer Lüfter ist allemal installiert. Bei den RAID-Controller-Karten sehen die von "DerZong" vorgeschlagenen Karten gar nicht mal schlecht aus. Allerdings ist der Preis auch nicht von schlechten Eltern, naja, wenn was richtig werden soll, muss eben noch ein wenig gespart werden. :D
 
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Bullayer

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Die Einzelteile sehen jetzt schon verdammt gut aus. Ich bin auf das Endergebnis gespannt.
 
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Fortsetzung 15. Juni 2014


Trotz des reletiv bescheidenen Wetters mit unvorhersehbaren Regenschauern war doch der heutige Sonntag ganz freundlich, um mein Projekt fortschreiten zu lassen. Die restlichen Bestellungen sind auch eingetroffen, so dass die "Anpassung" seinen Lauf nehmen konnte.

Beim CPU-Kühler habe ich mich jetzt gegen eine Wasserkühlung und für den "Samuel 17" von Prolimatech entschieden. Dazu gab es bei den Freunden von Caseking ein Bundle mit einem "Ultra Sleek Vortex"-Lüfter, der lediglich 12 Millimeter aufbaut - genau passend für die engen Platzverhältnisse. Zusätzlich soll dann ein 140mm-Silent Wing 2 vom Boden aus kühle Frischluft schaufeln, so dass ein Überdruck im Gehäuse entsteht, womit der Staub großteils draußen bleiben dürfte. Um gänzlich eine zu schnelle Verschmutzung auszuschließen, habe ich einen magnetischen Staubfilter von DEMCiflex gefunden, der an der Unterseite des Gehäuses angeheftet werden soll. Magnetisch deswegen, da dieser dann einfach und ohne Montageaufwand entnommen und gereinigt werden kann.

Die weitere Anpassung:

DSC_0038.JPG
anhalten und anzeichnen des 140er Lüfters an der Bodenplatte (Gehäuse steht Kopf)


DSC_0039.JPG
Außenmaße sind angezeichnet, Bohrungen für die 4 Halterungen wurden bereits gesetzt


DSC_0040.JPG
anhalten des Staubfilters, damit dieser später auch noch passt


DSC_0042.JPG
der Dremel hat mal wieder ganze Arbeit geleistet


DSC_0044.JPG
nochmal Lüfter anhalten, um weitere Aussparungen zu markieren, damit es später nicht zu Luftverwirbelungen kommt,
die den Geräuschpegel sinnfrei in die Höhe treiben


DSC_0046.JPG
mit einer geraden Trennscheibe eine Rundung hinzubekommen ist nicht ganz so einfach


DSC_0047.JPG
aber mit dem richtigen Willen klappt auch das, jetzt müssen nur noch die scharfen Kanten entgratet werden


DSC_0048.JPG
das Ergebnis kann sich denke ich mal sehen lassen :-)



Festplattenlogistik:

Da die Festplatten derzeit noch nicht existent sind, der Rechner aber soweit fertig werden soll, muss man sich dennoch Gedanken machen, wie man letztendlich drei HDDs und eine SSD unter bekommt. Da bei dem originalen Gehäuse insgesamt fünf Festplatten-Halter am Gehäuseboden angebracht gewesen sind, davon aufgrund der verbesserten Belüftung jetzt drei wegfallen, habe ich mir überlegt, eine Halterung vom Gehäuseboden, auf die gleiche Art und Weise im Gehäusedeckel einzubauen. Folgendes Bild gibt etwas mehr Aufschluss von meinen Überlegungen, man muss sich nur die Halterung "im Gehäuse" vorstellen:

DSC_0050.JPG


DSC_0054.JPG
wusste gar nicht, dass man mit dem Dremel und der Trennscheibe solch filigrane Arbeiten hinbekommt


DSC_0055.JPG
so sieht es im Ergebnis aus, später kommen natürlich noch
Gummistücken zwischen HDD-Tray und Gehäuse-Deckel,
damit die Resonanzen im erträglichen Maß bleiben​



Erstes Anpassen und weiteres Maß nehmen:

Wie man gleich im nächsten Bild erkennen kann, hat die Geschichte mit den originalen Abstandshaltern und dem Gewindeschneider aufgrund des verhältnismäßig "dünnen" Bleches nicht wirklich funktioniert. Somit ist Option B in Kraft getreten, womit ich die Abstandshalter durch M3-Schrauben und Muttern ersetzt habe, was optisch nun auch nicht sooo viel schlechter aussieht. Viel mehr Sorgen bereitet mir hier die Plastik-Platte auf dem Mainboardtray, die für den Schließmechanismus der Seitenwand essentiell wichtig ist. Bei dieser besagten Platte musste ich schon für die Abstandshalter die entsrechenden Löcher bohren, sägen und feilen:

DSC_0056.JPG


DSC_0057.JPG

Die Vorfreude auf diesen Moment war riesig, da man auf diesem Bild schon erahnen kann, wie schön dieses Projekt werden wird. Der CPU-Kühler ist probeweise (ohne CPU) aufgesetzt um erstens die "Plastik-Schließklappe" darauf anzupassen und zweitens zu prüfen, ob die Seitenwand auch zu geht, oder ob innen noch etwas gedremelt werden muss (was dann auch so gewesen ist).



Weitere Lackierarbeiten:

Zum Glück hat es bei uns heute mal nicht geregnet, so dass ich die Lackierarbeiten fortsetzen konnte. Neben Ausbesserungen der bereits getätigten Arbeiten (habe ich nicht alles nochmal fotografiert) war heute das Grund-Gehäuse sowie die Plastik-Platte für den Schließmechanismus und die Halterung für ein optisches Laufwerk - könnte dann auch noch eine HDD platz nehmen, da der Server kein ODD benötigt - an der Reihe.

DSC_0060.JPG
als kleinen Eye-Catcher habe ich mich bei dem ODD-Tray
sowie der Schließ-Platte für die Farbe Kupfer entschieden,
mal schauen, wie das dann wirkt, wenn alles zusammengebaut sein sollte


DSC_0061.JPG
Die weißen Seitenteile habe ich auch nochmal nachbearbeitet, denn es soll ja perfekt werden


DSC_0062.JPG
das Stahlgehäuse wird in einem matten Schwarz gehalten,
für die Lackierarbeiten habe ich die Dicht- und Dämmstreifen
an den Verbindungsstellen entfernt,
da diese durch eine Lackierung nicht besser geworden wären​


Jetzt werde ich ersteinmal alles gut durchtrocknen lassen, bevor ich dann zur Generalprobe alles zusammensetze. Ich kann nur hoffen, dass so wenig wie möglich Nacharbeiten anstehen werden. Die "Wolken", die bei der Gehäuselackierung noch zu sehen sind, trocknen später noch ganz und falls etwas zurück bleiben sollte, wird dies nicht zu sehen sein, da die Schließplatte sowie das Mainboard ja auch noch darauf gesetzt werden.

Fortsetzung folgt......
 
PsYch0

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Nachdem ich seit längerem auf Mac umgestiegen bin, interessiert mich hier natürlich der Fortschritt. Lass sehen!
 
maniacu22

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Ist fast fertig, zumindest lauffähig. Da mein RAM im Hauptrechner ausgestiegen ist, musste ich den, der hierfür gedacht war, erstmal dort einbauen :( Und da Mix-Computer diesbezüglich einen mieserablen Kundenservice aufweist, kann ich das nicht beschleunigen....der Vorgang ist seit über einem Monat in Bearbeitung.

Da der Rechner ansonsten soweit fertig ist, kann ich euch aber am kommenden Wochenende die Bilder vom derzeitigen Stand gerne hochladen. Einsatzbereit und wirklich nutzbar ist er hoffentlich noch dieses Jahr. Achso, auch die "LSI MegaRAID 9260-8i bulk low profile PCIe 2.0 x8 Controller", welche als Raid-Karte zum Einsatz kommen soll, konnte ich aufgrund anderweitiger Finanzierungen noch nicht anschaffen. Aber im Grunde ging es ja in dem Projekt um den Umbau an sich, welcher ja eigentlich als fertig angesehen werden kann ;)

dann sag ich mal bis zum kommenden Wochenende

viele Grüße
 
maniacu22

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So, nach langer Zeit des Wartens, aber wie versprochen, hier und jetzt die Fortführung meines Projekts.


Nach den doch recht anstrengenden Lackierarbeiten habe ich mich um die Verkabelung kümmern müssen. Da Apple im G4 noch sein eigenes System verwendet hat, mussten allerdings ein paar Umbaumaßnahmen stattfinden. Der Stecker, welcher in den hinter der Frontblende befindlichen Kasten für Power und LEDs zuständigen Kasten gesteckt wird, musste komplett umgebaut werden, was zugegebener Maßen den schwierigsten Teil des Umbaus darstellt.
Als erstes habe ich den Speaker des G4 umgebaut, indem ich einfach die zwei Speaker-Kabel des PC-Gehäuses angelötet habe:

DSC_0191.jpg

DSC_0192.jpg


Im Anschluss habe ich an das Power-Kabel sowie das Reset-Kabel und als kleines Gimmik noch eine grüne LED des alten PCs mit angelötet. (Ein Test blieb bisher noch aus, da mir immer noch der RAM fehlt):

DSC_0193.jpg

DSC_0194.jpg

DSC_0196.jpg

Es folgte der Einbau der Verkabelung, das fixieren der LED mittels Heißklebepistole und anschließendes abkleben, da die LED nur nach außen und nicht im gesamten Gehäuse leuchten soll:

DSC_0199.jpg

DSC_0202.jpg
 
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Finish des Projekts


Nach langer Zeit kann ich euch jetzt das fertige Projekt präsentieren (bis auf den immer noch fehlenden RAM, die RAID-Karte und ein bis zwei HDDs ist alles zusammengebaut). Den CPU-Lüfter musste ich weg lassen, da der Platz zum Netzteil einfach zu gering gewesen ist. Dennoch habe ich bei dem 45 Watt TDP Xeon einen Passiv-Kühler, welcher aber fast direkt von einem 120er Lüfter (der im Seitenteil), einem 140 Millimeter-Lüfter (der im Bodern) sowie einem 135-Millimeter-Lüfter (der im Netzteil) nahezu direkt mit Frischluft versorgt werden, bzw. durch den Netzteil-Lüfter abtransportiert werden. Hier hätte sich eventuell eine kleine Kompaktwasserkühlung besser gemacht, aber dann beim nächsten Mal:


DSC_0217.jpg

DSC_0225.jpg

DSC_0221.jpg

DSC_0217.jpg

DSC_0214.jpg

DSC_0211.jpg

DSC_0219.jpg

DSC_0208.jpg


So vom optischen bin ich sehr zufrieden mit der Leistung, die technische Seite kann ich leider noch nicht beurteilen. Falls ihr mehr Fotos haben wollt, schreibt mir eine PN. Wer sich auch einen Apple G4 umbauen möchte, kann mich ebenfalls anschreiben, ich habe noch ca. 10 Stück hier rumstehen, teilweise sogar noch mit original Apple-Inhalt @grins

Viele Grüße und ich hoffe euch gefällt dieser Umbau ebenso wie mir.

Daniel
 
JumpingJohn

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Das Gehäuse Design ist schon geil und zeitlos, das muss ich Apple jetzt mal lassen. Du hast es aber richtig gemacht und vernünftige Komponenten eingesetzt, ein dicken Respekt von mir für die viele gute Arbeit die du geleistet hast! :up
 
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