G-E-Zfilter 2007: Software will Internet-PCs vor GEZ-Gebühr retten

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#1
Eric-Cartman

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Die Entwickler der Software g-e-zfilter 2007 versprechen Käufern: Wer diese Software installiert hat, braucht für seinen PC im kommenden Jahr keine GEZ-Gebühr zahlen. Noch gibt es diese Software aber noch nicht. Dafür aber drei Rechtsgutachten.

Die Deutsche Gesellschaft für Softwaresicherheit Ltd. ( DGSS ) hat mit G-e-zfilter 2007 eine Software angekündigt, die dafür sorgen soll, dass für den betreffenden Rechner auf dem sie installiert ist keine GEZ-Gebühren anfallen. Der Computer wird laut den Entwicklern durch eine Internet-Filter-Software derart modifiziert, dass mit dem Rechner kein Empfang von Radio- oder TV-Live-Streams mehr möglich ist. Einmal installiert lässt sich die Filter-Software auch vom Anwender nicht mehr so einfach deinstallieren.

"Damit die Gebührenbefreiung rechtlich auch greift, kann man g-e-zfilter nur mit erheblichem Aufwand vom Rechner löschen", so die Entwickler. Das bedeutet in diesem Fall: Der Anwender muss das Betriebssystem neu aufsetzen. Der Anwender selbst kann sich der Software also nicht so einfach entledigen. Die Behauptung, dass durch die Software die Rundfunk-Anmeldepflicht für Internet-PCs entfällt, untermauert der Hersteller mittels dreier in Auftrag gegebener und zum Download bereitstehender Rechtsgutachten. Sie alle kommen zu dem Schluss, dass ein durch eine derartige Software modifizierter Rechner kein Rundfunkempfangsgeräte mehr sei und damit auch die Gebührenpflicht entfalle.

Derzeit ist die Software noch nicht verfügbar, sondern sie soll erst Anfang Dezember erscheinen. Zur Auswahl sollen dann folgende drei Versionen stehen: g-e-zfilter 2007 Professional Edition für bis zu 5 Rechner (29,90 Euro), g-e-zfilter 2007 Enterprise Edition für bis zu 20 Rechner (59,90 Euro) und eine werbefinanzierte kostenlose Private Edition. Die beiden kostenpflichtigen Varianten enthalten zusätzlich eine Zwei-Jahre-Service-Garantie, bei der die URL-Listen der Rundfunkgebührenpflichtigen Inhalte im Internet regelmäßig aktualisiert werden. Die genannten Preise sind Einführungspreise, die endgültigen Preise erhöhen sich nach dem 1. Dezember auf 39,90 Euro (Professional Edition) beziehungsweise 79,90 Euro (Enterprise Edition).

Derzeit gibt es nur die drei Rechtsgutachten für die Software. Zusätzlich soll sie noch von einem technischen Überwachungsunternehmen getestet werden, "damit Sie als Kunde ein vertrauenswürdiges und stabiles Softwareprodukt erhalten", betonen die Entwickler.

Ob sich die GEZ von der Software überzeugen lässt und von der Eintreibung der Rundfunkgebühren abbringen lässt, bleibt allerdings offen. Laut einem Bericht von Spiegel.de will die GEZ die Software noch überprüfen. Bisher konnte man das nicht, weil sie noch nicht existiert. Von der drohenden GEZ-Gebühr für Internet-PCs wären nicht die PCs von Privatanwendern betroffen, weil diese bereits jetzt die Gebühr für ihr Empfangsgerät entrichten müssen.

Quelle:IDG Magazine Verlag GmbH/PC-WELT Online
 
#2
G

Gearfried

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Toll die Software, ganz toll :thumbdown
Deswegen bleibt der PC auch weiterhin grundsätzlich empfangsbereit, einfach Windows neu aufsetzten, fertig. :wut
 
#3
S

SuperTux

Gast
Und wenn ich denn dann von einer Linux-Live-CD boote?
 
#4
BrandyJr

BrandyJr

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Eben, ich halte das für ganz großen Blödsinn um Geld zu machen!
Ich hab schon mal von Typen gelesen, die Ihren Fernseher so modifiiert haben, dass sie keine Öffentlich rechtlichen mehr empfangen konnten (mit Gutachten und so...).
Die sind dann vor Gericht gegangen und zahlen heute noch GEZ.:wut
Was soll da an einer Software, die man mit Linux sowas von einfach umgehen kann besser sein? Ausserdem würde sich die GEZ dadurch Geld entgehen lassen. *IronischesLachenDassImHalsSteckenBleibt*
 
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