Für 4 Euro als Raubkopie: Windows 7 in China bereits gesichtet

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Eric-Cartman

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Offiziell erscheint Windows 7 weltweit am 22. Oktober. In chinesischen Elektronik-Geschäften ist das Betriebssystem allerdings bereits erhältlich. Die - natürlich - illegalen Versionen werden zu niedrigen Preisen verscherbelt.

Wer in Peking kleine PC-Händler und Elektronik-Geschäfte besucht, dem wird bereits die finale Version von Windows 7 offeriert. Über zwei Monate bevor das Betriebssystem offiziell an den Start geht.

Die illegalen Raubkopien von Windows 7 werden für um die 40 Yuan angeboten, was einem Preis von knapp 4 Euro entspricht. Wie unsere US-Schwesterpublikation Computerworld berichtet, befindet sich auf den DVDs eine 1,8 GB große Datei, die die Bezeichnung Win7.gho (Ghost Image Datei) trägt.

Die Piraten scheinen die Aktivierung mittels einer Image-Datei zu umgehen, deren Inhalt komplett auf die Festplatte kopiert werden muss.

Bereits vor Tagen waren die ersten illegalen Versionen von Windows 7 im Internet aufgetaucht. Dabei kam ein von einem großen PC-Hersteller gestohlener OEM-Produktschlüssel zum Einsatz, der zuerst in einem chinesischen Hacker-Forum veröffentlicht worden war. Microsoft hatte bereits angekündigt, gegen diese Raubkopien vorgehen und den betreffenden Produktschlüssel ungültig machen zu wollen.

Microsoft und andere Software-Hersteller warnen immer wieder vor der Nutzung derartiger Raubkopien. Oft sind diese Versionen infiziert mit Schädlingen. Das gilt auch im Falle der in China verkauften illegalen Kopien von Windows 7. Ein Test ergab, dass die Anwender nach der Installation aufgefordert werden, eine konkrete chinesische Website aufzurufen. Diese Website ist bekannt dafür, eine Malware-Schleuder zu sein, die unter anderem 25 Trojaner verbreitet. Eventuell haben die Raubkopierer aber auch Windows 7 selbst mit Malware infiziert. Analysen von Sicherheitsexperten haben in der Vergangenheit ergeben, dass in den Raubkopien oft Malware versteckt sind, die die Daten der Anwender ausspionieren.

Die in China gesichtete Raubkopie von Windows 7 trägt die Aufschrift "Standard Version 1.0". Auf der DVD befindet sich das Windows-Logo plus das Bild eines Pinguins und einer Weltkugel. Das Betriebssystem stammt angeblich von einem Unternehmen namens "Loxon Soft Studio".

Seitens der chinesischen Behörden wird aber auch verstärkt gegen den Verkauf von Raubkopien vorgegangen. Viele Händler trauen sich daher gar nicht mehr, Raubkopien anzubieten.

 

DiableNoir

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Muhahahaha...Ein Ghost-Image, ein völlig paradoxes Cover mit Pinguin und "Standard Version 1.0"....also wer sich sowas kauft muss schon ziemlich dämlich sein. Wer sich da Schädlinge einfängt, hat es auch nicht anders verdient. :D

Ich finde die Sache mit der Website aber etwas konfus. Wenn den Leuten schon ein Festplatten-Image angedreht wird, dann kann man die Malware doch auch gleich "vorinstallieren", oder nicht? :wacko:
 

Haengdichweg

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Das Vorinstallieren hat die EU vielleicht verboten!
Man soll ja schließlich selbst entscheiden dürfen welche Trojaner/Viren man installieren möchte. :-)
 
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Gast261112

Gast
Man darf das ganze aber auch als eine Marketing Kampagne für Microsoft sehen. Microsoft hat ein Problem. Keiner will Windows 7 kaufen. Ich beobachte immer wieder im Geschäft das gerade die ältere Generation aus der Zeit von Windows 95-98-Me-XP einen wechseln zu VISTA und ein wechseln zu Windows 7 ablehnen. Mit Windows 7, "da muss ich ja alles wieder neu lernen". Das gleiche betrifft die Firmen. Die Schulungen der Mitarbeiter auf Windows 7 kostet sehr viel Geld.
Da sich nun auch bei den Firmen herum gesprochen hat, das Linux sicherer ist, denken viele über einen Umstieg auf Linux nach.
Im privaten Bereich macht Apple so einiges gut. Auch dank von iPod und iPhone. Auch verweise ich einmal auf diesen Link im Mobilen Bereich mit der "Gartner Analyse" da hat Microsoft im mobilen Bereich nur einen Marktanteil von 9% bei Smartphones.

Diese Raubkopien gibt es nicht nur in China sondern Weltweit verbreitet. Da passt es doch sehr gut für Microsoft. Die Raubkopien von Microsoft Windows 7 sind nicht nur eine gute Marketing Strategie sondern auch eine Möglichkeit diese Kunden an sich zu binden.
 

Sascha_R

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Keiner will Windows 7 kaufen....

Wenn ich mir den Run beim Vorverkauf anschaue scheint das so nicht zu stimmen,

Da sich nun auch bei den Firmen herum gesprochen hat, das Linux sicherer ist, denken viele über einen Umstieg auf Linux nach.

Ich persönlich kenne keine Firma die darüber nachdenkt jetzt plötzlich umzusteigen. Weder im Client noch im Server Bereich. Viele unserer Kunden, wir im übrigen auch setzen schon länger Linuxserver ein. Meistens als Proxy oder Firewall eventuell auch noch als Fileserver etc.

Linux ist als Client nur sehr bedingt firmentauglich da die wenigsten Programme da zum Laufen zu bringen sind.

Zur Zeit sitze ich übrigens bei einem nicht gerade kleinen Kunden und rolle Vista aus.... auf Wunsch des Kunden.
 

sw_fcb

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Ich beobachte immer wieder im Geschäft das gerade die ältere Generation aus der Zeit von Windows 95-98-Me-XP einen wechseln zu VISTA und ein wechseln zu Windows 7 ablehnen. Mit Windows 7, "da muss ich ja alles wieder neu lernen".

Das kann ich bestätigen. Bei mir in der Schule (Gymnasium) läuft auf allen PCs nur Windows 2000, auf allen Laptops Windows XP. Die bisherigen Lehrer waren alle eher "älteres Semester", aber nun kommen die jüngeren und die würden gerne alles modernisieren. Nur das geht nicht, auf Pentium-2 PCs läuft nun mal kein Win7/WinVista. Und neue PCs? Kein Geld. Die jetztigen stammen bereits alle aus Spender der VHS und sonstigen Firmen, die ihre alten Rechner bei uns abgeben.

Immer kann ich jedes mal schmunzeln, wenn ich auf dem Rechner lese "Designed for Microsoft Windows 95" :D
 
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