GELÖST Freie Presse - Wunsch und Wirklichkeit

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#1
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Lenny

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Wem ist es bisher noch nicht aufgefallen, das bestimmte Presseorgane eher Parteiblättchen denn informative/unabhängige Presse sind. Am Beispiel "Spiegel" wird deutlich wie wir hinters Licht geführt werden..man muß sich wirklich fragen, welchen Presseberichten man überhaupt noch vertrauen kann.

Immer noch wird der „Spiegel“ in manchen Kreisen als Nachrichtenmagazin und als ein relativ kritisches Organ betrachtet. Tatsächlich ist der Spiegel heute wirtschaftspolitisch zu einem einseitig ideologisch ausgerichteten Kampforgan geworden. Ausgeklügelte Kampagnen der Meinungsbeeinflussung zu Gunsten zum Beispiel der Versicherungswirtschaft und der Banken bestimmen über weite Strecken die Berichte und Kommentare zu Demographie und Altersvorsorge. Genauso engagiert sich der Spiegel seit Jahren für die so genannte Reformpolitik. Das Blatt hat ausführlich daran mitgearbeitet, unser Land und seine sozialen Strukturen in einem schlechten Licht erscheinen zu lassen. Dramatisierung war und ist an der Tagesordnung. Dafür steht schon der Leiter des Berliner Büros des Spiegel, Gabor Steingart, mit seinen Büchern über den angeblichen „Abstieg des Superstars“ Deutschland und den angeblich ausbrechenden Wirtschafts-Weltkrieg. Und jetzt entdeckt der Spiegel plötzlich ein leibhaftiges Wirtschaftswunder.
Der ganze Artikel hier Nachdenkseiten
 
#2
Michel

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# Schlussbemerkung:
Der Spiegel hat jahrelang die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft runtergeschrieben. Das war sachlich nicht begründet, aber erklärbar, weil der Spiegel Strukturreformen befürwortet, die an den Kern der Sozialstaatlichkeit gehen. Deshalb musste man das Land schlechtreden. Jetzt beginnt man bei einem geringen Wachstum von 2 bis 2,5% offenbar das gegenteilige Spiel und stellt die Entwicklung als Boom und Wunder dar. Das ist genauso unsinnig. Aber auch das ist erklärbar. Der Spiegel befürwortet die Fortsetzung der so genannten Reformpolitik und setzt dabei wie schon vor der Wahl auf Angela Merkel als Bundeskanzlerin. Keine Spur vom einstmals vorhandenen Charakter eines kritischen Nachrichtenmagazins. Dafür um so mehr vom Charakter eines plump agitierenden Kampfblattes.
Und was macht der Verfasser des Artikels auf der Seite jetzt anders als der Spiegel? :confused
 
#4
Michel

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Er liefert genauso seine Interpretation der Wirklichkeit, wie das ein SPIEGEL-Redakteur und jeder andere Autor auch tut.

Ich finde ja auch, dass die Qualität des SPIEGELs (bin Abonnent) in der letzten Zeit etwas abgenommen hat. Die Zeiten in denen das Blatt unter Augstein immer 51% Opposition sein wollte, sind leider längst vorbei.

Natürlich kann der Autor von den Nachdenkseiten den SPIEGEL als kapitalistisch ausgerichtetes Kampfblatt bezeichnen, wenn er das will. Ich nenne das dann sozialistische Agitation.
 
#5
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Lenny

Gast
Er liefert genauso seine Interpretation der Wirklichkeit, wie das ein SPIEGEL-Redakteur und jeder andere Autor auch tut.
Es ist ein Unterschied ob ich eine Meinung vertrete, oder Tatsachen im Sinne bestimmter Unternehmen,bestimmter Parteien verdrehe und schöne.


Natürlich kann der Autor von den Nachdenkseiten den SPIEGEL als kapitalistisch ausgerichtetes Kampfblatt bezeichnen, wenn er das will. Ich nenne das dann sozialistische Agitation.
Schau bitte ins Impressum der Nachdenkseiten, dann wirst Du sehen das dort keine sozialistischen - scheint bei dir einen negative Touch zu haben - Kampfgenossen am Werke sind.
 
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