Festplattenüberprüfungstool - Festplattencheck

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Gast23511

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Hi,

ich habe den verdacht, dass meine eine Festplatte etwas kaputt ist, da manchmal manche Dateien nicht mehr gelesen werden können etc.

Welche Programme gibt es, die mir den Zustand meiner Festplatte prüfen können? Ob das Dateisystem noch intakt ist etc. und ggf. es wiederherstellen können.


Danke


Grüße
 
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Gast23511

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Achja am besten wäre es, wenn ich das von einer Boot-CD aus starten könnte oder irgendwie ausführen könnte ohne Betriebssystem!

- Ist kein muss, wäre aber besser -
 

heru

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AndreasBloechl

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Was haltet ihr von O&O DriveLED? Dieses Toll soll z.B. erkennen wie lange in etwa die HD noch gehen soll. Ich kann mir das zwar schwer vorstellen denn wie soll den ein Tool z.B. die Mechanik testen können, liest sich aber nicht schlecht und werde es vielleicht mal antesten. Ansonsten verwende ich immer das DataLifeGuard Toll für WD Platten und HD-Tune.
 

Mike

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Automatische Überwachung mittels S.M.A.R.T.
Warnungen bei drohender Fehlfunktion von Festplattenlaufwerken
S.M.A.R.T. Selbsttests
Anzeige der aktuellen Temperatur pro Festplattenlaufwerk
Prognose für restliche Lebensdauer pro Festplattenlaufwerk
Anzeige von Schreib/Lesezugriffen pro logischem Laufwerk

Das alles macht mein BIOS auch inkl. Warnung und kostet keinen Cent mehr :D

Ich finde solche Tools als Abzockerei, da die meisten modernen Motherboards einen SMART-Check haben beim Einschalten und sofort warnen wenn was daneben geht.
Wieso also zusätzlich Software installieren die noch dazu immer läuft. Für den SMART-Status gibt es auch Freeware.

Den LED-Zugriff kann ich mir sparen, da es uninteressant ist zu wissen wann ein Platte zugreift (speziell unter Windows - die Platte greift immer auf was zu - leuchtet also auch dann, wenn ich nichts mache - natürlich nicht immer)

Also: mM ist einfach dass solche Plattentools nichts bringen, außer die Zugriffe zu erhöhen :(
 

AndreasBloechl

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Wo kann man den die Prognose der Lebensdauer finden im Bios?
Ich betreibe auch ein Notebook wo es die ganzen Einstellungen im Bios gar nicht gibt, da ist man dann ja auf solche Tools angewiesen oder?
 

Mike

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Wo kann man den die Prognose der Lebensdauer finden im Bios?

Ich habe in meinem BIOS (ASUS P5LD2-Deluxe) einen Eintrag S.M.A.R.T.-Status.
Der läuft solange der Computer läuft (logisch) und macht bei jedem Start eine Festplatten-Schnellprüfung. Sollte was nicht in Ordnung sein (getestet mit einer fast defekten Platte) bleibt er vor dem Booten stehen und schreibt es auf den Bildschirm, dass die Platte den Geist aufgeben wird und ich sie auswechseln sollte ....

Auch die Notebooks haben einen solchen Test meist eingebaut - allerdings ohne Eintrag im BIOS. Erst wenn eine Platte anfängt zu "spinnen" melden sich diese Funktionen.

Aber selbst, wenn man KEINE Bios-Funktion dafür hat finde ich es übertrieben dafür Software zu installieren.
Es reicht, wenn man 1 x im Monat einen Check mit einem Offline-Tool wie z.B. Everest, Sandra, SIW, Aida (alt) etc. etc. macht.
Eine Software die ständig auf die Platte greift kann nicht gut sein (gleich wie eine Hintergrunddefragmentierung nicht gut ist)
 

AndreasBloechl

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Mike, ich hatte mal einen Fall wo meine Systemplatte im InternetPC nicht mehr defragmentiert werden konnte weil fehlerhafte Sektoren waren. Beim hochfahren hat sich da gar nichts getan (Mainboard AK73a AOpen, Phoenix Bios) erst als ich das Hitachi Tool mit der BootDiskette gestartet habe wurden diese Fehler behoben. Ich bin mir nicht sicher ob man sich auf das Bios alleine Verlassen kann, aber mit dem SMART von Everest denke ich ist man schon einigermassen auf der sicheren Seite.
 

Mike

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Mike, ich hatte mal einen Fall wo meine Systemplatte im InternetPC nicht mehr defragmentiert werden konnte weil fehlerhafte Sektoren waren.

Fehlerhafte Sektoren müssen ja kein Festplattendefekt sein, sondern kann auch eine fehlerhafte Speicherung sein. Die behebt man mit chkdsk /f in der Eingabeaufforderung.
Die Frage ist auch, welches Defrag-Programm du genommen hast. Diskeeper 1.0 (XP-Standard) ist hoffnungslos veraltet.
Die modernen Defrag-Tools haben die Sektorenprüfung bereits selbst drinnen.

Der S.M.A.R.T.-Status hat mit solchen fehlerhaften Speicherungen in Sektoren wenig zu tun.

Außerdem:
Aussagekraft [Bearbeiten]

S.M.A.R.T. bleibt dabei auf die Festplatte beschränkt und liefert keine Aussage zur Gesamtzuverlässigkeit des Computers. Auch findet keine Vernetzung der gewonnenen Daten mehrerer Festplatten statt. Des Weiteren stellt das System keine Norm dar. Es bleibt den Festplattenherstellern überlassen, welche Parameter sie überwachen und in welche Grenzen sie diese einbetten. Unter Anwendern wird auch die Genauigkeit der Überwachung diskutiert. So gelten manche Temperatursensoren als zu optimistisch eingestellt oder platziert, da sie beim Start des Systems deutlich unter Raumtemperatur liegen. Noch schwieriger zu entdecken sind Überlaufe einzelner Parameter. Ähnlich der PKW-Laufleistung wird etwa die Betriebszeit der Festplatten mitgezählt. Die Null-Durchläufe dieser Zähler werden weder protokolliert, noch sind sie durch Sichtprüfung erkennbar.

Eine unabhängige Google-Studie über neun Monate, alle Hersteller und insgesamt 100.000 Festplatten brachte 2006 folgendes Ergebnis: Unter Einbeziehung aller relevanten Parameter sind 64% aller Ausfälle mit S.M.A.R.T. vorhersagbar. Hierbei würden alle anderen, also akustisch oder als Datenfehler bemerkbaren Warnsignale ignoriert. Im übrigen Drittel aller Ausfälle meldet sich die Festplatte selbst zu unrecht als problemfrei.

Die Beanspruchung der Festplatte hatte dabei einen weit geringeren Einfluß auf ihre Haltbarkeit als bisher angenommen. Übersteht ein Laufwerk das erste Jahr, spielt der Leerlaufanteil bis zu seinem turnusmäßigen Austausch nach vier Jahren keine Rolle mehr. Nur im ersten und nach dem vierten Jahr verdoppelt permanentes Lesen/Schreiben die Ausfallrate.
das ist echt wenig ;)
 

AndreasBloechl

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Danke für diese super Info.
Ich werde diese Trial einfach mal testen und dann wieder deinstallieren wenn sie mir nicht zusagt. Ich wurde in einem anderen Forum darauf aufmerksam gemacht auf dieses Tool, da geht es aber mehr um Archivierung der Filme weil ich sehr viele avi Files auf zwei ext. Platten sichern möchte und diese sind mir sehr sehr wichtig.

Also du denkst es reicht wenn ich ab und zu mal die SMART mit Everest auslesen lasse? Übrigens ich verwende kein extra Tool für Defragmentierung sonder nur das Systemeigene von MS das auch ausreichend ist wie ich denke.
 

Mike

i7-6700HQ
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Also du denkst es reicht wenn ich ab und zu mal die SMART mit Everest auslesen lasse? Übrigens ich verwende kein extra Tool für Defragmentierung sonder nur das Systemeigene von MS das auch ausreichend ist wie ich denke.

Das reicht sicher und ist besser als ein andauernde Überprüfung (Ausnahme Serverplatten, sind aber andere "Tools").
Statt M$-Defrag kann ich dir
http://download.winboard.org/details.php?file=1064
wärmstens empfehlen. Schnell, Gratis, Einfach und bietet mehr Info als das Standard-M$-Teilchen (was außerdem recht alt ist)
 

Mike

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Ist eine Install-EXE. Wenn du willst, kannst du aber aus dem Installations-Verzeichnis nach der Installation eine Portable-Version machen

- installieren
- Installationsverzeichnis KOPIEREN und SICHERN
- deinstallieren
- die selbstgemachte "portable" Version verwenden

das geht auch ;)
 

AndreasBloechl

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Mike, mir ist gerade noch was aufgefallen. Bei ext. Platten funktioniert ja der SAMART nicht, reicht da vielleicht HD-Tune alleine wenn ich das des öffteren durchlaufen lasse?
 
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