Festplatte nach Datenrettung Bootfähig machen

Diskutiere Festplatte nach Datenrettung Bootfähig machen im Massenspeicher Forum Forum im Bereich Hardware Forum; Hallo Gemeinde Ich habe ein sehr altes Notebook mit wichtigen Daten und Programmen bei dem die Festplatte keine Daten mehr anzeigt, der belegte...
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sawosch85

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Hallo Gemeinde

Ich habe ein sehr altes Notebook mit wichtigen Daten und Programmen bei dem die Festplatte keine Daten mehr anzeigt, der belegte Speicher wird allerdings richtig dargestellt.

Nun konnte ich die Daten mit Get data back auf eine neue Festplatte kopieren. Das Betriebssystem und die Daten sind nun also auf der neuen, nicht bootfähigen HD. Wie kann ich, resp kann ich überhaupt, die Festplatte wieder Bootfähig machen sodass die Programme und das Windows wieder läuft?
Falls ja, was ich schwer bezweifle, was kann ich dafür tun?
 
Alfiator

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Um welches Betriebssystem geht es denn?
 
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sawosch85

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Oh entschuldigung, das habe ich völlig vergessen...
Es handelt sich um WindowsXP Media Center Edition 2005, so steht es zumindest auf dem Serial-Key-Kleber auf der Rückseite des Notebooks.
 
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sawosch85

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Erster Versuch hat leider nicht funktioniert. Ich kopier die Daten nun noch einmal auf die andere Platte, hab bei den Einstellungen etwas geändert. Vielleicht hilft das was.... Vielen Dank einmal für den Tipp.
 
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Dambo

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Nun konnte ich die Daten mit Get data back auf eine neue Festplatte kopieren.
Hast Du Dateien gerettet/kopiert oder die Festplatte/Partition (Image)? Ich sehe auf die Schnelle beim Programm "Get data back" nicht sicher, wie es die Daten rettet/kopiert - scheint mir aber eher ein Rettungsprogramm für Dateien als für Partitionen zu sein.
Wenn es Image kopiert hat, dann müßte Problem mit MBR/Bootsektor lösbar sein, siehe Tipps von Alfiator.
Wenn es Datei für Datei kopiert hat, dann wird es ziemlich schwierig, Windows zum Laufen zu bringen bzw. daß Windows "sicher" läuft, Stichwort NTFS-Rechte.
Davon abgesehen mag es Windows XP im allgemeinen nicht, auf eine andere Hardware verpflanzt zu werden.

Also die 2 Fragen an dich:
Kopierst du Daten/Dateien oder Festplatte/Partition/Image?
Hast du die neue Festplatte mit den geretten Daten in den selben alten Rechner eingebaut, oder willst du einen anderen Rechner damit starten?

Windows XP wieder zum Laufen zu bringen halte ich für schwierig, eine Neuinstallation geht da ziemlich sicher schneller.
Soweit du schreibst, kannst du zumindest auf die geretteten Datein zugreifen und der Datenverlust hält sich in Grenzen, zumindest etwas beruhigend.
 
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sawosch85

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Nein ich habe die Daten bisher nur kopiert da das Programm kein Image machen kann. Kennst du ein Programm das gleichzeitig Daten retten und ein Image erzeugen kann? Oder reicht unter Umständen schon ein Image? Mir kommt es so vor als ob die Platte einfach den Index oder die Zuordnung verloren hat. Die defekte HD ist weder langsam noch klackt irgendwas....

Die neue HD sollte dann wieder ins alte Notebook rein. Eine Neuinstallation wär sicherlich schneller, wäre ich auch schon lange durch, aber da dass Gerät und die Programme darin relativ alt sind bin ich mir nicht sicher ob alle Installationsträger noch vorhanden sind. Zudem denke ich das ich bei dem wichtigsten Programm die Daten hätte exportieren müssen und diese nicht einfach unter Dokumente und Einstellungen liegen und diese dann einfach in der Neuinstallation einfügen kann... Deshalb gehe ich den etwas steinigeren Weg...

Edit: Unter "Werkzeuge" gibt es bei get data back doch die Möglichkeit ein Image zu erzeugen. Es sieht allerdings so aus als ob er einfach eine grosse Datei mit der Endung *.img macht. Eine Solche Datei habe ich bisher nur auf DVDs gebrannt, mal schauen ob ich dass dann als Bootfähiges Medium auf eine HD kriege...
 
WillyV

WillyV

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Mir kommt es so vor als ob die Platte einfach den Index oder die Zuordnung verloren hat. Die defekte HD ist weder langsam noch klackt irgendwas....
Wenn GetDataBack die Daten so reibungslos gerettet hat, kannst Du davon ausgehen, dass es nur ein Zuordnungsfehler auf der Platte ist. Allerdings hilft Dir in dem Fall ein Image leider garnichts, weil dort ja die Platte im derzeitigen Zustand gespiegelt wird, also mitsamt dem Fehler.

Aber wenn die Daten jetzt in Sicherheit sind, kannst Du ja mit anderen Tools gefahrlos experimentieren. TestDisk wäre da eine Möglichkeit.
 
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Dambo

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Nein ich habe die Daten bisher nur kopiert
Bei Windows 98 funktionierte das so, Windows startete dann - bei Windows XP nicht.

Kennst du ein Programm das gleichzeitig Daten retten und ein Image erzeugen kann?
Hier im Forum werden immer wieder u.a. Acronis und Paragon empfohlen, siehe z.B.
hier. Ich selbst arbeite mit Clonezilla (auf WinBoard); iso-Datei herunterladen, auf CD brennen, PC mit dieser CD starten. Clonezilla ist kostenlose freie Software, von den anderen gibt es z.T. kostenlose Versionen.
Falls die Festplatte einen Knacks hat, dann bei den Optionen im Backup-Programm "Bei Fehler fortsetzen" (oder so ähnlich) aktivieren (diese Option ist eventuell nur im Expertenmodus vorhanden).

Aber vielleicht geht es viel einfacher:
Mir kommt es so vor als ob die Platte einfach den Index oder die Zuordnung verloren hat. Die defekte HD ist weder langsam noch klackt irgendwas....
... macht Hoffnung, daß der Fehler vielleicht doch nicht so gravierend und einfacher behebbar ist.
Hast du schon das Windows-eigene Programm chkdsk versucht? Damit hab ich schon halbe Wunder erlebt!
Dazu den PC mit der "defekten" Festplatte entweder mit einer Windows-Live-CD (z.B. BartPE) starten oder die Festplatte über einen USB-Adapter an einen funktionierenden Windows-PC anhängen, dann in einem Befehlszeilenfenster ("DOS-Fenster") eingeben:
chkdsk d: /v /f
Für "d:" mußt du den richtigen Laufwerksbuchstaben einsetzen, /v ergibt mehr Meldungen, /f schreibt die Änderungen auf die Platte (/f kannst du bei einem ersten Testdurchlauf weglassen). Für chkdsk sind Administratorrechte erforderlich.
Wenn du mit einem Image-Backup-Programm die alte Festplatte auf die neue Festplatte geklont hast, hast du ja ein Sicherheitsnetz. Ich wünsch dir alles Gute. :up
 
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sawosch85

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chkdsk hat leider nix gebracht, die Daten werden immer noch nicht angezeigt. :( Mit dem Image erzeugen lief es wie WillyV gesagt hat, der Fehler wurde mit kopiert und das Image ist unbrauchbar. Mit Testdisk bin ich noch am ausprobieren. Interessant ist das TestDisk die Daten erkennt (siehe Anhang). TestDisk hat auch einen Fehler gefunden, diesen zu beheben bringt allerdings auch nichts. Er meldet dann in einem anderen Bereich das man das mit den Heads (siehe Anhang) wieder Rückgängig machen soll
Also die Daten sind vorhanden, jemand noch ne Idee wie man die wieder angezeigt bekommt? Dann wär das Problem ja behoben...
 

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Alfiator

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Also wenn Du ein komplettes Image hast kannst Du ja im Prinzip nach Herzenslust experimentieren denke ich.Hast Du mal versucht die Plattengeometrie zu verändern wie von Testdisk vorgeschlagen?
 
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Dambo

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chkdsk hat leider nix gebracht, die Daten werden immer noch nicht angezeigt.
1. Was hat chkdsk gemeldet?
2. Hast du überhaupt irgendeinen Zugriff auf die Festplatte erhalten (Laufwerksbuchstabe, ...)? Auf Befehlszeile ("DOS-Fenster"), in der Datenträgerverwaltung, ...?
3. Wie hast du die Festplatte angesprochen? Mit Windows-Live-CD im PC gestartet? Oder Festplatte via USB-Adapter an einen anderen Windows-PC angeschlossen?
 
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sawosch85

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1. chkdsk hat schon gemeldet das er Fehler beheben konnte, welche genau konnte ich nicht heraus lesen. chkdsk habe ich unter Windows ausgeführt, ging relativ schnell, vielleicht zu schnell? chkdsk beim Systemstart dauert auf jedenfall immer viel länger.
2. Ja, der Laufwerksbuchstabe wurde vergeben, auch sieht man den Balken ganz gut das 60 von 120GB belegt sind. Demnach kann ich es selbstverständlich auch über DOS und die Datenträgerverwaltung erkennen.
3. Ich habe die Festplatte mittels USB Adapter an einen anderen Computer gehängt.
 
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Dambo

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1. chkdsk hat schon gemeldet das er Fehler beheben konnte, welche genau konnte ich nicht heraus lesen. chkdsk habe ich unter Windows ausgeführt, ging relativ schnell, vielleicht zu schnell?
Es wäre schon sehr hilfreich, die Meldungen von chkdsk zu wissen. Denn dann könnte man (hoffentlich) sehen, was der/die Fehler ist/sind und was man als nächstes tun kann oder soll.
Kannst du bitte nocheinmal chkdsk in einem Befehlszeilenfenster ausführen und das Ergebnis hier reinladen? Entweder Screenshot vom Fenster (eventuell mußt du dabei das Fenster mit der Maus oben oder unten größer ziehen, damit alle Ausgaben dargestellt werden). Oder mit Ausgabeumleitung in eine Datei, z.B.
chkdsk d: /v /f >chklog.txt
wobei du d: durch den richtigen Laufwerksbuchstaben ersetzen mußt. chkdsk benötigt Administratorrechte.
Probier das aber zuerst ohne die Umleitung in eine Datei aus: eventuell wirst du gefragt, ob die Bereitstellung aufgehoben werden soll - dies mit Ja und Eingabetaste beantworten. Beim folgenden Ausführen mit Ausgabeumleitung siehst du dann die Frage nicht und mußt quasi blind das "j" und Eingabetaste eintippen. Diese Datei dann hier hochladen.
 
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sawosch85

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Hallo Dambo

Leider, oder wie man das nennen mag, gibt chdsk keine Fehler mehr aus. Es scheint nun alles in Ordnung zu sein. Ich gehe davon aus das du die File demnach nicht unbedingt benötigst...?!
chkdsk konnte dann auch einige Fehler beheben...

Mit TestDrive komm ich leider auch nicht weiter. Kann mir jemand sagen was die mit "undelete" meinen? Ist doch kein richtiges englisches Wort und auf meine Interpretation mag ich mich da nicht wirklich verlassen. :)
 
Alfiator

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Undelete?Ist quasi das Gegenteil von löschen bzw wieder herstellen....
 
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Dambo

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Ehrlich gesagt hab ich den Durchblick verloren, welcher Zustand jetzt vorliegt. Ich versuche zusamenzufassen:

chkdsk hat Fehler behoben. Welche Fehler ist unbekannt, da die chkdsk-Meldungen nicht aufgezeichnet wurden.

chkdsk meldet derzeit keine Fehler.

Welches Problem besteht jetzt noch?

Falls die neue Platte nicht bootet: Wie hast du sie erzeugt: durch einfaches Kopieren der Dateien? Oder mit Backup-Programm (Image, klonen)? Und wie lauten die Fehlermeldungen??
 
lajoe

lajoe

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LL
die Festplattenüberprüfung würde ich aber eher mit den Parametern: chkdsk d: /f /r ausführen.
der Laufwerksbuchstabe muss natürlich auch passen...
CHKDSK [Volume[[Pfad]Dateiname]]] [/F] [/V] [/R] [/X] [/I] [/C]
[/L[:Größe]] [/B]


Volume Gibt den Laufwerkbuchstaben (gefolgt von einem
Doppelpunkt), den Bereitstellungspunkt oder das
Volume an.
filename Nur FAT/FAT32: Gibt die zu überprüfenden Dateien an.
/F Behebt Fehler auf dem Datenträger.
/V Nur FAT/FAT32: Zeigt den vollständigen Pfad und Namen
jeder Datei auf dem Datenträger an.
Nur NTFS: Zeigt zusätzlich Bereinigungsmeldungen an
(falls vorhanden).
/R Findet fehlerhafte Sektoren und stellt lesbare Daten
wieder her (bedingt /F).

/L:Größe Nur NTFS: Ändert die Größe der Protokolldatei (KB).
Fehlt die Größenangabe, wird die aktuelle Größe angezeigt.
/X Erzwingt das Aufheben der Bereitstellung des Volumes
(falls vorhanden). Alle geöffneten Handles auf
dem Volume werden dann ungültig (bedingt /F).
/I Nur NTFS: Überspringt das Prüfen von Indexeinträgen.
/C Nur NTFS: Überspringt das Prüfen von Zyklen innerhalb
der Ordnerstruktur.
/B Nur NTFS: Evaluiert fehlerhafte Cluster erneut auf dem
Volume (bedingt /R).
 
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Festplatte nach Datenrettung Bootfähig machen

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