Facebook kauft WhatsApp für 19 Milliarden Dollar - ein fragender Blick in die Zukunft

Diskutiere Facebook kauft WhatsApp für 19 Milliarden Dollar - ein fragender Blick in die Zukunft im Software News Forum im Bereich Software News; Gerüchte über einen Verkauf des größten Instant-Massaging-Dienstes WhatsApp an einen Konkurrenten hatte es bereits öfters gegeben, als mögliche...
#1
G

Geronimo

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Gerüchte über einen Verkauf des größten Instant-Massaging-Dienstes WhatsApp an einen Konkurrenten hatte es bereits öfters gegeben, als mögliche Käufer wurden unter anderem Facebook und Google gehandelt. Nun ist es soweit, doch was eher verblüfft als der eigentliche Deal ist der Preis von 19 Milliarden Dollar, den Facebook den beiden Gründern und ihrem Geldgeber überweist WhatsApp...

Zum Artikel: Facebook kauft WhatsApp für 19 Milliarden Dollar - ein fragender Blick in die Zukunft
 
#2
WalterB

WalterB

Internet die Zukunft
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Dann geht es nicht lange und die Daten von WhatsApp und Facebook werden zusammengeführt. Bin schon lange von Facebook weg und werde jetzt auch WhatsApp löschen.
 
#3
JumpingJohn

JumpingJohn

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Dann geht es nicht lange und die Daten von WhatsApp und Facebook werden zusammengeführt. Bin schon lange von Facebook weg und werde jetzt auch WhatsApp löschen.
Fratzenbuch hatte ich nie und damit ich da auch nicht über umwege lande habe ich mich vorhin auch von WhatsApp wieder abgemeldet.
 
#4
C

Castle

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Einige Kollegen meiner Fau haben sich bei Facebook zurückgezogen um soziale Kontakte über whatsapp zu Pflegen. So frei nach dem Motto weg von der Datenkrake.
Jetzt kann meine Frau sich Popcorn kaufen und sich den Film ansehen wie diese Pseudo Hipsters sich das ganze schönreden weil die meisten ohne whatsapp nicht mehr können. :D

Guter Deal für Zuckerberg.
 
#6
jerrymaus

jerrymaus

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Irgendwo im "Grünem Herzen" Deutschlands
Das war es bei mir jetzt auch für WhatsUp, mit Facebook will ich mich nun mal nicht "verbrüdern"!
Egal was da an "D.....endiskusionen" hier noch aufschlagen, jeder muß für sich selber entscheiden was er will und was nicht!
Wenn einer Facebook nutzen will, na gut, seine Sache, nichts dagegen. Es sind seine Daten mit denen er hausieren geht, bei WhatsUp konnte ich mit simplen Mitteln einstellen was es darf und was nicht, nun ist es mir aber zu unsicher geworden. Ich habe es bisher nur genutzt um mit meiner Tochter in Verbindung zu bleiben, nun wird sich dafür eine Alternative finden müssen.
Keinesfalls werde ich zulassen das meine bisherigen Daten an Facebook übertragen werden. Nachher geht ein Schreiben an Facebook Deutschland und International raus, nach dem Informationsfreiheitsgesetz, in dem ich die Bestandsdaten anfordere und deren restlose Löschung verlangen werde.
Ich werde mich nicht der Masse beugen, ich bin Individualist!


gruß


jerrymaus
 
#7
M

MadMaster

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Wobei ich die Begründung, dass Facebook jetzt die Daten bekommt, überhaupt nicht nachvollziehen kann.
Whatsapp ist zur Zeit wahrscheinlich eins der unsichersten Dienste, die es gibt. Zumindesten bei der Anzahl der Sicherheitslücken. Da ist es mir doch lieber, dass FB meine Daten bekommt, als irgendjemand kriminelles. Bei FB bin ich mir immerhin bewusst wofür Sie eingesetzt werden.
Mit FB als Eigentümer kann Whatsapp nur sicherer werden. Also in diesem Sinne keine Verschlechterung.

Wenn jemand wegen den Sicherheitslücken wechselt, kann ich es nachvollziehen. Aber wer wegen FB als Eigentümer wechselt, dass kann ich nicht nachvollziehen.

EDIT:
Davon abgesehen, wer ein Smartphone nutzt, gerade Android, aber vermutlich auch WindowsPhone und iOS, sollte sich bewusst sein, dass er dauernd ausspioniert wird. :-)
 
#8
Micha45

Micha45

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Ich habe soeben sowohl meinen WA-, als auch meinen privaten FB-Account gelöscht.
Man muss in diesen Zeiten einfach ein Zeichen setzen, ansonsten wird sich nie mehr etwas zum Positiven ändern.
Ich kann einfach nicht länger ruhigen Gewissens solche Dienste nutzen, die mit den Daten der Nutzer Geschäfte machen.

Durch die Übernahme von WA durch FB verschärft sich die Situation ungemein, da man davon ausgehen muss, dass irgendwann in naher Zukunft die Kontaktlisten der Nutzer von den WA-Servern auf die von FB wandern.
Da können die Verantwortlichen dieser Dienste öffentlich noch so dementieren und beruhigen, wie sie wollen.
 
#9
S

Schnick-Schnack

Gast
...Durch die Übernahme von WA durch FB verschärft sich die Situation ungemein, da man davon ausgehen muss, dass irgendwann in naher Zukunft die Kontaktlisten der Nutzer von den WA-Servern auf die von FB wandern.
Da können die Verantwortlichen dieser Dienste öffentlich noch so dementieren und beruhigen, wie sie wollen.
Sehe ich genau so ... :up
 
#10
JumpingJohn

JumpingJohn

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Mir geht es weniger darum das meine Daten abgefangen werden (mit dem Müll kann eh keiner was anfangen), aber FB dürfte es bei WA ja quasi offiziell und ohne Hintertürchen und gerade die Datenkrake FB, die alle möglichen ******dreck in irgendwelche Timelines oder Gott weiß was integriert, soll meinen Mist nicht bekommen.
 
#11
Micha45

Micha45

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Genau das ist der Punkt. Die Daten der meisten Nutzer sind im Grunde ehe belanglos und, vor allem für Geheimdienste oder Verfolgungsbehörden, nicht vewertbar.

Es geht vielmehr darum, dass aus den gesammelten Daten Profile über die Nutzer erstellt werden und diese Erkenntnisse dann gewinnbringend an Dritte veräußert werden. Und das alles, ohne die betroffenen Nutzer im Detail darüber zu informieren und ohne vorher ihre Einverständniserklärung einzzuholen.

Das ist rechtlich äußerst bedenklich und keine Sau geht dagegen vor.
In Europa hört und liest man immer nur darüber, dass die Sache nicht sauber sei. Datenschutzrechtler ganz vorne mit ihren Äußerungen. Und was passiert? Nichts!

Im Idealfall bekommen diese Unternehmen Konventionalstrafen aufgebrummt, die sie dann allerdings, wenn überhaupt, aus der "Portokasse" bezahlen. Und danach geht alles weiter wie zuvor.
 
#12
Luk
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Mit der bisherigen Strategie von whatsapp würde sich der Kauf für Facebook erst nach rund 19 Jahre lohnen. Facebook muss also was machen um mehr Geld zu verdienen. Und egal was es wird schlecht für uns Nutzer....
 
#13
S

Snohomish

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In Europa hört und liest man immer nur darüber, dass die Sache nicht sauber sei. Datenschutzrechtler ganz vorne mit ihren Äußerungen. Und was passiert? Nichts!

Im Idealfall bekommen diese Unternehmen Konventionalstrafen aufgebrummt, die sie dann allerdings, wenn überhaupt, aus der "Portokasse" bezahlen. Und danach geht alles weiter wie zuvor.
Dazu passend: Die überaus effiziente EU-Dateschutzkommission, beheimatet in einem kleinen irischen Städtchen:

http://gutjahr.biz/2012/07/facebook-eu-datenschutz/

2. Bild:

Anhang anzeigen 70915
 
#14
P

Prometheus

Gast
Bin auch am überlegen, was nun. Habe mich ja lange überreden lassen. Ein paar wochen erst dabei, und nun das. Es stinkt ...
 
#15
S

Schnick-Schnack

Gast
Das unsere Datenschutzrechte min. mit Füßen getreten werden , ist doch schon lange bekannt .

Es gibt aber auch immer wieder welche (auch hier auf WB) , die sind derart verblendet und Politik hörig , das die alles Glauben was die Politik propagiert , bzw. "vorgibt" , was die Bürger/innen glauben sollen .

Und da sind d ann noch die Extremisten , die sich auf dem Altar eines nicht vorhanden Datenschutzes , aber im verblendeten Glauben einen zu haben selbst auspeitschen ,

mit der Begründung : Die Politiker haben doch gesagt .... , oder laut Gesetz .... , oder dazu braucht man einen richerliche Beschluss .... etc. .

Fakt ist , das unsere Politik von der Macht des Geldes kontrolliert und teils korrupiert ist .

Und die EU mischt sich überall ein , und verschlimmbessert vieles doch nur noch .

Einen wirklichen Datenschutz gibt es doch garnicht .

Und @Micha45 hatte da absolut Recht .....

Zitat: ...Durch die Übernahme von WA durch FB verschärft sich die Situation ungemein, da man davon ausgehen muss, dass irgendwann in naher Zukunft die Kontaktlisten der Nutzer von den WA-Servern auf die von FB wandern.
Da können die Verantwortlichen dieser Dienste öffentlich noch so dementieren und beruhigen, wie sie wollen
. Zitat Ende.

Einen wirklichen oder effizienten Datenschutz nach EU Recht gibt es nicht , und wird es wohl auch nie geben .

Und wer was anders glaubt , sollte nach meiner Meinung die "Scheuklappen" mal abnehmen , und über den Tellerand hinaus blicken ,

bzw. den tatsachen ins Auge blicken , und das was dann zu sehen ist auch akzeptieren , und nicht immer wieder schön-reden .

Wir werden ausspioniert ....... von der Haarspitze bis zur Fußsohle ..... und das ist Fakt .

Und die "gewonnenen" Daten werden zu allem möglichen verwendet .

Leider lässt es sich in der heutigen Zeit nicht ganz verhindern , aber dennoch wohl etwas einbremsen ....

Und hier gebe ich @Micha45 wieder Recht .

Zitat: Man muss in diesen Zeiten einfach ein Zeichen setzen, ansonsten wird sich nie mehr etwas zum Positiven ändern.
Ich kann einfach nicht länger ruhigen Gewissens solche Dienste nutzen, die mit den Daten der Nutzer Geschäfte machen
. Zitat Ende .

Sowas muss jeder für sich selbst entscheiden .... nur sollte allen klar sein ........ "BIG BROTHER IST WATCHING YOU" .

Und die Datensammelwut (Von wem oder durch wen auch immer) wird auf jeden Fall noch schlimmer und effizienter .

Das heist im Umkehrschluss: Wir werden immer weiter und effektiever ausspioniert , und die dabei gewonnen Daten werden immer effizienter u. V. gegen uns verwendet ,

bzw. um uns besser zu kontrollieren , bzw. "gefügiger" zu machen , oder das Geld aus den Taschen zu ziehen .

Und wer das nicht begreifen will oder kann , ist in meinen Augen , bzw. nach meiner Meinung ein Verblendeter , und erkennt nicht die "Zeichen" der Zeit , oder nicht willens diese zu erkennen .

Und das hat absolut nichts mit einem paranoiden Verhalten zu tun .

Leider können wir es aber nicht komplett verhindern .

Wie sehr man es verhindern kann , steht in den Sternen .

Auf jden Fall sollten wir begreuifen , das es wichtig ist , so wenig wie möglich an Informationen nach außen dringen zu lassen ,

bzw. best möglich "filtern" was nach außen dringen kann , insofern man das auch wieder wenn überhaupt dahingehend kontrollieren oder beeinflussen kann .

Auf jeden Fall macht Facebook seiner Betitelung als "Datenkrake" alle Ehre .

Und daran wird sich nach derzeitiger Lage auch nichts ändern .

Zitat aus www.freenet.de :

Sobald Sie am PC oder Notebook surfen, Software, soziale Netze und Online-Dienste nutzen, Ihr Smartphone oder Tablet einschalten, liefern Sie Unternehmen in aller Welt wertvolle Daten ¿ über sich selbst, über Ihren Aufenthaltsort, Ihr Kaufverhalten und Ihre täglichen Nutzungsgewohnheiten. Sie geben Konto- und Kreditkartendaten preis, verraten Ihren Freundeskreis und erlauben in Kombination mit Angaben über Ihren Wohnort und die Bankverbindung Rückschlüsse auf Kaufkraft, sozialen Status und Solvenz. Und Sie liefern durch die Nutzung von Online-Diensten aller Art Informationen über Ihre besonderen Interessen und Vorlieben ¿ von denen möglicherweise nicht mal die Menschen Ihrer nächsten Umgebung etwas wissen. Das systematische Auswerten solcher Informationen heißt Big Data.

Das alles geschieht mehr oder minder legal, weil Sie entweder Ihre explizite Zustimmung dazu erteilt haben ¿ etwa in den Nutzungsbedingungen des jeweiligen Dienstes oder einer Software ¿ oder weil Anwendungen und Apps entsprechende Daten unbemerkt oder sogar unerlaubt an die dahinter stehenden Firmen weitergeben. Für Datenschützer ist es ein Horrorszenario ¿ der Werbeindustrie und dem Handel erlauben die neuen Möglichkeiten zielgruppengenaues Marketing. Einzige Schutzmaßnahme vor Big Data: Geben Sie prinzipiell so wenig persönliche Daten wie mögich preis!


Zitat Ende.
 
#16
Micha45

Micha45

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Sehr schön und sehr treffend dargestellt, Schnick-Schnack.

Die Datensammelwut im digitalen Zeitalter ist wie die Pest des 5. Jahrhunderts.
Die Pest verschwand nach ca. 200 Jahren wieder. Hoffentlich verschwindet diese digitale Pest auf dem schnellsten Weg wieder.

Es geht schlicht und ergreifend nicht darum, dass die Daten der Nutzer eingesammelt werden, sondern nur darum, dass aus diesen Daten Profile erstellt werden. Und das mit hochprofessioneller Methode.
Es ist ein lukratives Geschäft für die "Jäger und Sammler", allerdings mit unter Umständen verheerenden Folgen für die "Opfer".

Und jetzt, durch die Übernahme von WA, wird die Zuckerberg-Krake zusätzlich mit Daten gefüttert, die von unschätzbaren Wert zu sein scheinen. Denn für diese Möglichkeit, an weitere Nutzerdaten zu kommen, zahlt der FB-Macher 16 Milliarden Dollar.

Da müssen doch bei jedem alle Alarmglocken schrillen.
 
#17
S

Schnick-Schnack

Gast
Sehr schön und sehr treffend dargestellt, Schnick-Schnack.

Die Datensammelwut im digitalen Zeitalter ist wie die Pest des 5. Jahrhunderts.
Die Pest verschwand nach ca. 200 Jahren wieder. Hoffentlich verschwindet diese digitale Pest auf dem schnellsten Weg wieder.

Es geht schlicht und ergreifend nicht darum, dass die Daten der Nutzer eingesammelt werden, sondern nur darum, dass aus diesen Daten Profile erstellt werden. Und das mit hochprofessioneller Methode.
Es ist ein lukratives Geschäft für die "Jäger und Sammler", allerdings mit unter Umständen verheerenden Folgen für die "Opfer".

Und jetzt, durch die Übernahme von WA, wird die Zuckerberg-Krake zusätzlich mit Daten gefüttert, die von unschätzbaren Wert zu sein scheinen. Denn für diese Möglichkeit, an weitere Nutzerdaten zu kommen, zahlt der FB-Macher 16 Milliarden Dollar.

Da müssen doch bei jedem alle Alarmglocken schrillen.
Nicht 16 sondern 19 Milliarden US $ .
 
#19
Alfiator

Alfiator

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Ach Jungs,auf die 3 Milliarden mehr oder weniger kommt es nun wirklich nicht mehr an....:sing
 
#20
S

Schnick-Schnack

Gast
Die drei Milliarden US$ hätte ich dann gerne , wenn es auf die nicht wirklich ankommt .

Dann können wir die unter uns (WB) aufteilen .

Bleibt genug für jeden übrig ..... :D
 
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