Europäische Union: Microsoft-Urteil auch schlecht für Intel, Apple und Google?

Diskutiere Europäische Union: Microsoft-Urteil auch schlecht für Intel, Apple und Google? im IT-News Forum im Bereich IT-News; Hallo Wie CNN berichtet, ist das aktuelle Urteil des Europäischen Gerichtshofs vermutlich auch für andere amerikanische Firmen wie Intel...
#1
Pvt.Caparzo

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Hallo



Wie CNN berichtet, ist das aktuelle Urteil des Europäischen Gerichtshofs vermutlich auch für andere amerikanische Firmen wie Intel, Apple und Google wegweisend. Denn auch diese Firmen stehen im Fokus von Untersuchungen der EU-Kommission.

Die Vorwürfe gegen Apple und Intel sind denen von Microsoft sogar sehr ähnlich und beziehen sich auf das Blockieren von Konkurrenzprodukten und Ausnutzen der Marktposition. Bei einem Marktanteil von über 70% bei MP3-Playern könnte Apple wie Microsoft verurteilt werden, Konkurrenten mehr Zugang zu den eigenen Produkten zu erlauben.

Quelle: gamestar.de
 
#2
Bullayer

Bullayer

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Jetzt kriegt wohl jeder von der EU sein Päckchen. ;)
 
#3
K

Killerchicken

Gast
... ein Wink mit dem Zaunspfahl??? Vielleicht gibt es doch noch Hoffnung auf legale Software die den iPod mit anderen Programmen synchronisieren lässt.
Schließlich nutzt Apple genauso wie M$ seine Stellung aus ... Gerechtigkeit für alle ... :-) ... nieder mit iTunes :D
 
#5
D

derdjme

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Ich mein das ist doch ein spannendes Thema. Das regt doch zum Nachdenken an ganz ehrlich. Wenn dies wirklich auch mit anderen Weltfirmen plant, so stellt sich doch die Frage: Welches ist der wahre Grund dieser Urteile. Immer könnte man ja dann auch Öl-Konzerne oder Supermarktketten oder was weiß ich was einen Marktanteil von 70%, im Vergleich zu anderen Unternehmen hat, verklagen.

Ich meine Fakt ist doch, dass die EU damit eine Menge Geld verdient. 486 Million Dollar allein von Mivrosoft. Das ist doch reine Geldmacherrei. Und das ist auch meine Meinung. Die scheint sich nur die Kassen aufbessern zu wollen. Den letztlich wird es doch wie im Fall Microsoft beim Alten bleiben. Schwer Vorstellbar das jetzt jeder Linux oder sonst was nutzt. Insofern, auch wenn ich mich jetzt wiederhole: Totale Abzocke der EU, die damit Geld macht!!!:wut
 
#7
DiableNoir

DiableNoir

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Naja, man muss auch sagen, dass es so wie es zZ ist einfach nicht weitergehen kann. Jeder Hersteller braut seine eigene Suppe und versucht kleinere Konkurrenten auszuboten.

In der Vergangenheit ging das ja noch, aber der Markt hat sich inzwischen stark geändert. ;)

Die US-Regierung tut ja in der Hinsicht selber nichts. (siehe Streit um IE)
 
#8
T

Think different

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Totale Abzocke der EU, die damit Geld macht!!!:wut
Das mag sein, aber der Ursprungsgedanke gefällt mir. Ich mag keine (Quasi)Monopole (wer mag das schon :wacko), da kann die Geldstrafe fast nie hoch genug sein. Wenn das bei Apple z. B. auslöst, dass jeder seine Software für den iPod programmieren darf (sofern er es kann), halte ich so etwas für in ordnung.

Nur Drohungen und keine Taten wäre da die schlechtere Lösung!
 
#9
J.A.M.

J.A.M.

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Ich finde es eigentlich nicht schlecht das die EU versucht die Softwarehersteller zu mehr offenheit bei ihren Produkten zu bewegen.
*** Wenn auch mit eher fragwürdigen Mitteln und Strafen (500 Mille sind schon ziemlich viel Schotter)! ***

Bei Arbeitssoftware ist es schon seit Jahren quasi undenkbar ohne brauchbare Schnittstellen zu arbeiten.
Aber bei Betriebssystemen oder anderer proprietären Anwendungen denken die Hersteller immer noch teilweise das sie das Non-Plus-Ultra sind und kein Anderer sich in diesem jeweiligen Bereich auszubreiten hat. Das ist gerade in der heutigen Zeit ein schwerer Fehler!

Vielleicht sehe ich das ganze auch etwas engstirnig aber so ist meine Meinung!

Greets
JAY
 
#10
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singh

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Hallo Zusammen,

ich finde das richtig ******e. Diese Marktposition haben doch Microsoft, apple, google und Intel doch selber erarbeitet. Und wenn sie ihr überlegenheit ausnutzen finde ich nicht richtig

Mfg
Singh
 
#11
T

Think different

Gast
@singh:

Ok, ein Beispiel für dich:
Mal angenommen, Apple hat 99% Marktanteil an mp3-Playern und wegen dieses Grundes ziehen sich die anderen Hersteller aus dem Markt zurück. Dann musst du dir also den iPod kaufen, wenn du einen neuen Player benötigst. Zustätzlch musst du dann noch iTunes runterladen, weil keine Alternativ-Software iPod-kompatibel ist.

Hinzu kommt auch noch, dass Apple dann den Markt-Preis bestimmen würde. Das heißt, wenn Apple sagt, dass du für einen 160 GB Player 400€ zahlen sollst, musst du das auch zahlen, wenn du auf die portable Musik nicht verzichten möchtest.

So etwas möchte die EU (verständlicherweise) verhindern.
 
#12
MrCharmanti

MrCharmanti

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Möchte ich Dich @wildpix mal sehen, wenn Du ein Unternehmen gründest und nach vorne treibst und dann plötzlich selbst 500 Millis an EU zahlen sollst.

Grad im Fall von MS kann ich nur nochmal darauf hinweisen, dass es z.B. IBM durchaus zu einem wettbewerbsfähigen BS (OS/2) gebracht hatte, aber a) IBM nicht genügend Marketing betrieben hat...u.a. deswegen weil IBM es nie auf der Consumer Kiste gesehen hat und b) weil der KUNDE sich gegen OS/2 entschieden hat.

Apple und er IPod ? Es gibt reichlich Alternativen zu diesem Gerät.

Eingriff in die Marktwirtschaft is noch nie gut gekommen.
Nebenbei: so mancher "kleiner" is durch MS mal satt aus der Kurve gekommen und feiert jetzt irgendwo in der Karibik seine Dollar Millionen.

Greetings Ralf
 
#13
Bullayer

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@MrCharmanti, OS/2 wurde ursprünglich von IBM zusammen mit Microsoft entwickelt. Wir hatten jahrelang an meinem Arbeitsplatz ein BDE-System auf OS/2-Basis laufen, welches Anfang diesen Jahres (Gott sei Dank) durch ein Windows-System abgelöst wurde.
 
#14
T

Think different

Gast
Möchte ich Dich @wildpix mal sehen, wenn Du ein Unternehmen gründest und nach vorne treibst und dann plötzlich selbst 500 Millis an EU zahlen sollst.
Wäre sicherlich nicht schön. Monopole sind 1. aber verboten (zumindest hier in Europa) und 2. dürfen Quasimonopole nicht ausgenutzt werden. Dadurch sollten sich die Firmen im klaren sein.
Grad im Fall von MS kann ich nur nochmal darauf hinweisen, dass es z.B. IBM durchaus zu einem wettbewerbsfähigen BS (OS/2) gebracht hatte, aber a) IBM nicht genügend Marketing betrieben hat...u.a. deswegen weil IBM es nie auf der Consumer Kiste gesehen hat und b) weil der KUNDE sich gegen OS/2 entschieden hat.
Kann ich leider nichts zu sagen, hab die Zeit nicht mitbekommen.
Apple und er IPod ? Es gibt reichlich Alternativen zu diesem Gerät.
Ich hab doch in meinem Beispiel gesagt, was entstehen könnte, wenn man nichts gegen ein Monopol oder die Ausnutzung eines Quasimonopols unternimmt. Dass dies zur Zeit mit Apple noch nicht der Fall ist, dürfte eigentlich jedem klar sein.
Eingriff in die Marktwirtschaft is noch nie gut gekommen.
Nebenbei: so mancher "kleiner" is durch MS mal satt aus der Kurve gekommen und feiert jetzt irgendwo in der Karibik seine Dollar Millionen.

Greetings Ralf
Wenn nicht irgendjemand aufpasst, haben wir irgendwann nur noch eine Firma, die bestimmte Produkte herstellt. Diese Firma kann dann ganz alleine den Preis bestimmen, den Kunden zu anderen Käufen verleiten et cetera.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass du bei jedem Produkt von einer Firma abhängig sein möchtest.

Denn Konkurrenz belebt das Geschäft und treibt die Preise mehr nach unten, ansonsten könnten so manche Firmen glatt das Doppelte an Geld für ihr Produkt nehmen.
 
#15
MrCharmanti

MrCharmanti

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Klar sind Monopole nicht gut für den Verbraucher. Sicher sind dann, wenn nur ein Unternehmen ein Produkt anbietet, die Preise entsprechend höher als bei mehreren Anbietern. Aber Monopole entstehen doch nicht aus dem Nirwana. Die entstehen doch nur wenn die Akzeptanz und Nachfrage nach diesem Produkt entprechend ist. Damit muss theoretisch das Produkt einzigartig gut sein. Potenzielle Wettbewerber lagen im Tiefschlaf oder haben schlicht den Bedarf total unterschätzt.

Wenn wir mal beim gehassliebten Windows als Beispiel bleiben, so bietet IMHO der Markt doch gerade jetzt für einen potenziellen Wettbewerber riesige Chancen. Warum nur kommt keiner aus der Kurve ?
Linux hätte beste Chancen, wenn manns net OpenSource vertreiben würde. Wenn eine Fa. Entwicklung hineinsteckt und damit Geld verdienen könnte.
Es ist nunmal so, dass MS mit seinen Windows BS den derzeitigen Standard bzw. die Messlatte darstellt. Ein Wettbewerbsprodukt müsste folglich mindestens mal gleiches können und eigentlich noch mehr anbieten.
Nur Keiner geht an diese Aufgabe - weil sie sich nicht lohnt. Die Entwicklungs und Einführungskosten wären astronomisch. Weil es jetzt einfach zu spät ist. Den Vorsprung von MS holt doch jetzt keiner mehr ein - außer per Gesetz und Strafbefehl. Sorry aber da bin ich nicht mit einverstanden.

Es gibt in vielen Bereichen von Branchenlösungen de facto Monopole, weil der Markt für ein bestimmtes Produkt einfach zu klein ist für mehr als einen Anbieter .- da kräht kein Hahn nach.

Noch ein kleiner Nachtrag zum Thema Big Blue -> OS/2 und die Zusammenarbeit mit Bill Gathes bzw. MS. Billie wollte von Anfang an ein BS entwickeln welches auf allen PC´s funktioniert. Big Blue wollte ein reines IBM System haben ursprünglich. Technisch gesehen war und ist OS/2 ein Sahnestückchen. Deswegen ist es so schade das IBM es eingemottet hat. Hier könnte übrigens ein gewiefter Typ mit Kohle ein Schnäppchen machen und IBM die Rechte an OS/2 abkaufen und dann selbst weiterentwickeln...das wäre noch was......aber keiner in Sicht.

Greetings Ralf
 
#16
T

Think different

Gast
Damit muss theoretisch das Produkt einzigartig gut sein. Potenzielle Wettbewerber lagen im Tiefschlaf oder haben schlicht den Bedarf total unterschätzt.
Ich weiß nicht, inwiefern du auch in die Mac-Welt blickst, aber da gibt es im Moment auch einen kleinen Aufwärtsschub, klar, auch Apple hat eine Zeit lang geschlafen, aber sie haben sich doch bis jetzt auch auf dem Computer-Markt recht gut gehalten. ;)
Wenn wir mal beim gehassliebten Windows als Beispiel bleiben, so bietet IMHO der Markt doch gerade jetzt für einen potenziellen Wettbewerber riesige Chancen. Warum nur kommt keiner aus der Kurve ?
Linux hätte beste Chancen, wenn manns net OpenSource vertreiben würde. Wenn eine Fa. Entwicklung hineinsteckt und damit Geld verdienen könnte.
Es ist nunmal so, dass MS mit seinen Windows BS den derzeitigen Standard bzw. die Messlatte darstellt. Ein Wettbewerbsprodukt müsste folglich mindestens mal gleiches können und eigentlich noch mehr anbieten.
Nur Keiner geht an diese Aufgabe - weil sie sich nicht lohnt. Die Entwicklungs und Einführungskosten wären astronomisch. Weil es jetzt einfach zu spät ist. Den Vorsprung von MS holt doch jetzt keiner mehr ein - außer per Gesetz und Strafbefehl. Sorry aber da bin ich nicht mit einverstanden.
Ich glaube, Linux hat auch keine Chancen, weil es einfach kein Standard-Fertig-Computer-System ist. Guck dich mal um, wie viele Leute ein Fertigsystem kaufen und wie viele Leute sich einen Computer selber zusammen basteln. Die Fertig-PCs überwiegen. Und auf diesen ist nunmal meistens eine OEM/SB Version von Microsofts Windows installiert. Es gibt sogar einige Leute, die gar nichts anderes kennen, die denken sogar, dass Windows einfach eine art Standard, der sich auf jedem Computer befindet.

Und da könnte eine Firma, wie du es sagtest eingreifen, um Linux zu vermarkten. Sollte in diesem Fall aber frei bleiben, sonst gibt es wohl einige Probleme mit den Distributoren...

Und Apple konzentriert sich zur Zeit auch immer mehr auf den Durchschnitts-User. Das war eine längere Zeit nicht so. Da hat Apple sich besonders im Computer-Markt nur auf exklusive Dinge konzentriert. Aber das schwächt zur Zeit ab (Mac mini, der neue iMac).

Besonders OS X ab 10.3 ist mM nach Windows eher vorraus, als hinterher! Wenn du möchtest, kann ich dir ein kleines Video darüber zeigen! :)
Es gibt in vielen Bereichen von Branchenlösungen de facto Monopole, weil der Markt für ein bestimmtes Produkt einfach zu klein ist für mehr als einen Anbieter .- da kräht kein Hahn nach.
Die mp3-Player- beziehungsweise Betriebssystem"industrie" ist also ein kleiner Markt?? Oder hab ich da was falsch verstanden? Denn, dass Microsoft ein Quasimonopol aufgebaut hat, kann ja wohl niemand bestreiten.
Hier könnte übrigens ein gewiefter Typ mit Kohle ein Schnäppchen machen und IBM die Rechte an OS/2 abkaufen und dann selbst weiterentwickeln...das wäre noch was......aber keiner in Sicht.

Greetings Ralf
Hätte ich das Geld, würde ich das sofort machen und platt gesagt innovative Entwickler anheuern um den Betriebssystem-Markt zu beleben!


PS:

Es freut mich, dass ich hier mit jemanden eine so schöne Diskussion führen kann, meine letze richtige ist leider schon etwas länger her... :)


EDIT:

Man, das ist ja ein Roman geworden :blink
 
#17
MrCharmanti

MrCharmanti

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Auch ich muss sagen, dass mir diese Diskussion sehr viel Spaß macht.

Das Thema ist aber auch trefflich zum "streiten".
In meinem Post meinte ich übrigens nicht den BS oder mp3 Markt. Ich wollte lediglich einmal verdeutlichenh, dass hire nur wegen der hohen Anzahl betroffener Haushalte überhaupt eine Monopoldiskussion geführt wird. In Branchen, in denen es wie schon gesagt für ein Produkt auf dem Erdball nur 10-20 Abnehmer gibt sind Monopole an der Tagesordnung.

Im Fall des BS Marktes würde sicherlich mehr Wettbewerb förderlich und zum Wohle des Konsumenten sein - nicht nur den Preis betreffend. Nur ist es nicht an irgendeiner staatlichen Instutition hier regelnd einzugreifen. Zumindest nicht direkt. Anstatt MS annähernd 500 Mio $ aus der Tasche zu leiern, sollte man mehr in Forschung und Entwicklung investieren...Startups kräftig unter die Arme greifen.

Wie ich ja schon schrieb, sehe ich die größeren Unternehmen in der Pflicht ein geeignetes Wettbewerbsprodukt zu schaffen. Wenn alle heulen MS der böse Monopolist - dann bitte sollen die doch was dagegen unternehmen und nicht der Staat.

Ich denke gerade an den Kindergarten :D - 2 Kinder bauen mit Legosteinen. Der Eine baut in schneller Zeit einen Palast formschön und stabil. Der Andere hat net soviel Bock gehabt und läßt sich Zeit. Er baut sone Art schiefen Turm von Pisa. Als die Erzieherin in fragt, warum er sich keine Mühe gegeben hat jammert er das der andere ihm die besten Klötze ja weggenommen habe und er nur das hatte was übrig blieb...deswegen der traurige Turm. Was jetzt kommt ist wohl klar :D. Der 1. muss dem anderen 500 Mios $ zahlen und Ihm den halben Palast abtreten. Damit der faire Wettbewerb gewahrt ist.

Vom ersten Windows an gab es Alternativen...der Kunde hat sich für MS gegen die Alternativen entschieden. Nicht MS hat das Monopol gebaut, sondern der Kunde. Der Kunde hat es gebaut weil ihm trotz vorhandener Ressourcen kein Unternehmen eine akzeptabele Alternative geboten hat. Theoretisch müsste also nicht MS bestraft werden, sondern der Kunde...vielleicht in Form einer MS Nutzer Gebühr. 7% der Softwarekosten von MS Produkten an die Linuxstiftung hoffnungsvoller Weltverbesserer.

Nein so geht es nicht.

Greetings Ralf
 
#18
T

Think different

Gast
In Branchen, in denen es wie schon gesagt für ein Produkt auf dem Erdball nur 10-20 Abnehmer gibt sind Monopole an der Tagesordnung.
Naja, um die geht es aber hier ja nicht, die werden ja auch nicht von der EU zur Kasse gebeten...
Im Fall des BS Marktes würde sicherlich mehr Wettbewerb förderlich und zum Wohle des Konsumenten sein - nicht nur den Preis betreffend. Nur ist es nicht an irgendeiner staatlichen Instutition hier regelnd einzugreifen. Zumindest nicht direkt. Anstatt MS annähernd 500 Mio $ aus der Tasche zu leiern, sollte man mehr in Forschung und Entwicklung investieren...Startups kräftig unter die Arme greifen.
Aber wer kann das Geld für so etwas aufbringen? Wie du schon geschrieben hast, hat MS einen großen Vorsprung, den evtl. Neueinsteiger erst mal erreichen müssen.

Ich finde auch MS könnte ein bißchen mehr für kompatibilität sorgen, dann käme es erst gar nicht zu solchen Strafen. Wie wäre es mit einem richtigen Offenen Format für Textdokumente? Oder wie wäre es endlich mal mit EFI-Unterstüzung? Windows ist eines der wengies Betriebssystemen, die das noch nicht unterstüzen, dadurch könnten Treiber viel einfacher Plattformunabhängig programmiert werden.

Mir würde spontan kein Grund einfallen (außer eben Ausnutzung des Quasimonopols), warum MS so eine Unterstüzung nicht in Windows VI integriert hat.
Wie ich ja schon schrieb, sehe ich die größeren Unternehmen in der Pflicht ein geeignetes Wettbewerbsprodukt zu schaffen. Wenn alle heulen MS der böse Monopolist - dann bitte sollen die doch was dagegen unternehmen und nicht der Staat.
Naja, nur wenn jetzt jemand ankommt und programmiert ein OS, wird sich keiner dafür interessieren, weil es einfach keine Hardwareunterstüzung dafür gibt.

Auch hier sollte EFI genutzt werden. Das BIOS hat schließlich schon einige Jahre auf dem Buckel.
Ich denke gerade an den Kindergarten :D - 2 Kinder bauen mit Legosteinen. Der Eine baut in schneller Zeit einen Palast formschön und stabil. Der Andere hat net soviel Bock gehabt und läßt sich Zeit. Er baut sone Art schiefen Turm von Pisa. Als die Erzieherin in fragt, warum er sich keine Mühe gegeben hat jammert er das der andere ihm die besten Klötze ja weggenommen habe und er nur das hatte was übrig blieb...deswegen der traurige Turm. Was jetzt kommt ist wohl klar :D. Der 1. muss dem anderen 500 Mios $ zahlen und Ihm den halben Palast abtreten. Damit der faire Wettbewerb gewahrt ist.
Gegenbeispiel: Ein Kind (5 Jahre) haut das andere (4 Jahre), wird das 5-Jährige Kind nun bestraft??
Vom ersten Windows an gab es Alternativen...der Kunde hat sich für MS gegen die Alternativen entschieden. Nicht MS hat das Monopol gebaut, sondern der Kunde. Der Kunde hat es gebaut weil ihm trotz vorhandener Ressourcen kein Unternehmen eine akzeptabele Alternative geboten hat. Theoretisch müsste also nicht MS bestraft werden, sondern der Kunde...vielleicht in Form einer MS Nutzer Gebühr. 7% der Softwarekosten von MS Produkten an die Linuxstiftung hoffnungsvoller Weltverbesserer.

Nein so geht es nicht.

Greetings Ralf
Hätte ich kein Problem mit, habe Windows mittlerweile den Rücken gekehrt :D
 
Thema:

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