EU-Kommissarin: Angriff auf Telekom-Konzerne

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Eric-Cartman

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Die EU-Medienkommissarin Viviane Reding will die Konkurrenz unter Telekommunikations-Anbietern weiter vorantreiben. Sollte der aktuell gegebene Rahmen dafür nicht ausreichen, so bliebe nur der Schritt zu neuen Gesetzen.

Niedrigere Preise im europäischen Telekommunikations-Markt lassen sich nach Meinung von EU-Medienkommissarin Viviane Reding nur mit mehr Konkurrenz realisieren. Mit einer EU-Regulierungsbehörde und eine Aufteilung der großen Konzerne in Netz-Betreiber und Dienste-Anbieter ließe sich dies am einfachsten realisieren. Reding fordert eine Kontrollabgabe über die Netze, die Unternehmen sollen jedoch weiterhin die Eigentümer bleiben. Die detaillierten Pläne zur Netzliberalisierung will Reding am 13. November vorstellen.

Derart radikale Vorschläge rufen bereits jetzt Kritik in der Branche sowie der Kommission selbst hervor. Industriekommissar Günter Verheugen und Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes gaben gegenüber der britischen Tageszeitung Financial Times zu bedenken, dass lediglich mehr Bürokratie und eine teure Behörde entstünden. Was den grundlegenden Gedanken der Preisliberalisierung angehe, so bestehe laut Kommission ohne Frage Handlungsbedarf. Die Niederländerin Kroes zwang den spanischen Telefonkonzern Telefónica erst im vergangenen Juli zur Zahlung eines Bußgelds von 151,9 Millionen Euro. Der Anbieter habe laut EU beim Weiterkauf schneller Internetverbindungen zu hohe Forderungen an seine Konkurrenten gestellt: „In Spanien ist ein Breitbandanschluss um ein Fünftel teurer als im Schnitt der 15 alten EU-Länder“, erklärte Kroes abschließend.

Der Verband europäischer Telekom-Anbieter (ETNO) wehrt sich schon jetzt gegen jegliche Regulierungen der EU. Eine bei der London School of Business und der Beraterfirma LECG in Auftrag gegebene Studie gibt den Kritikern recht. Zwar würden die Preise kurzfristig sinken, die Investitionen in die Netze könnten jedoch massiv zurückgefahren werden. Bei einer Preissenkung von nur zehn Prozent, würden die Investitionen in Europa um 12 Milliarden Euro zurückgehen, prophezeit die Studie.

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#2
Bullayer

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Warum halten sich die Politiker nicht einfach aus der Wirtschaft raus?
 
#3
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DarkLord01

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Weil die Wirtschaft dann anscheinend mit den Normalbürgern machen können, was sie wollen und denen völlig überteuerte Ware andrehen könnten, auch wohl Ware, die zu den Grundbedürfnissen zählen könnte wie z. B. Nahrungsmittel.
 
#4
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Killerchicken

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@ Bullayer ... na dmait sie die nächste Diätenerhöhung auch gerechtfertigen können ...

btw ... warum bekommen eigentlich auch dünne Politiker Diäten *witzvorbei*
 
#6
K

Killerchicken

Gast
das stimmt ... Aufsichtsräte sind die besten Arbeitsplätze der Welt ... zumindest um mit dem geringsten Aufwand das meiste Geld zu verdienen
 
#8
Eric-Cartman

Eric-Cartman

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Aber was die EU-Medienkommissarin Viviane Reding da vor hat das ist echt total :knall
 
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