Energieeffizienz: Energie-Label für PCs und Zubehör soll Pflicht werden

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Eric-Cartman

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Geht es nach der Fraktion der Linken im Deutschen Bundestag, sollen Computer-Hersteller und Importeure den Energieverbrauch aller Geräte angeben und in Form eines einheitlichen Labels auf Geräte und Kartons drucken.

Der Antrag der Fraktion Die Linke zielt vor allem auf den PC-Markt für Endverbraucher ab. Während Green IT in Unternehmen und Rechenzentren ein heißes Thema ist, scheint Energieeffizienz in anderen Bereichen noch ein Fremdwort zu sein. "Die bisherigen Bemühungen der Industrie zur Senkung des Energieverbrauchs sind unzureichend", heißt es im Antrag der Fraktion Die Linke. Dabei werden von Herstellern energieeffizientere Technologien vielfach betont. "Bei den Herstellern ist auf der CeBIT die Energieeffizienz im Fokus", bestätigt Ulrike Kallee, Chemie-Expertin von Greenpeace. In einer Greenpeace-Studie wird speziell Dell bescheinigt, wesentlich energieeffizientere Geräte auf den Markt gebracht zu haben. In den letzten Monaten betonten die Chipriesen AMD und Intel immer wieder die Energieeffizienz neuer Prozessoren. Gerade im Server-Bereich gilt diese als gleichbedeutend mit Kostenreduktion. Deutliche Bemühungen besonders bei CPUs und im Großkundensegment bestätigt auch Ingo Schäfer von der Fraktion.

Bei Heimanwendern sei die Situation anders. "Dramatisch ist die Frage der Grafikkarten", meint Schäfer im Interview. Hier sei der Leistungsverbrauch sehr hoch und in modernen Spiele-PCs würden mehrere Grafikkarten selbst bei einfachen, eigentlich nicht grafiklastigen Anwendungen massiv Strom verbrauchen. Auch in der Billigsparte mangle es oft an Energieeffizienz. Das Energieverbrauchslabel soll dem durch Information entgegenwirken.

"Ziel ist ein verbindliches Siegel, wie hoch der tatsächliche Verbrauch ist", erklärt Schäfer. Dabei soll aber der tatsächliche Energiebedarf nicht für den Vollbetrieb, sondern auch für verschiedene andere Betriebszustände wie den Standby-Modus ausgezeichnet werden. Gerade hier gäbe es vielfach Nachholbedarf. Vielfach würde noch Leistungen von zehn Watt und auch mehr aufgenommen. Dabei gibt Greenpeace an, dass inzwischen unter einem Watt technisch möglich ist. Für den Standby-Modus und den Leerlaufbetrieb sollten dem Bundestags-Antrag nach auch Höchstverbrauchsgrenzen eingeführt werden, die regelmäßig zu evaluieren und korrigieren wären.

Das vorgeschlagene Label-System ginge im Informationsgehalt deutlich über das amerikanische Energy-Star-Label hinaus. Ziel des Antrags ist es, das Energieverbrauchslabel ab dem 1. Oktober 2010 in Deutschland verpflichtend für den Verkauf von Geräten zu machen. Darüber hinaus solle sich die Bundesregierung auch auf europäischer Ebene für entsprechende Kennzeichnungen einsetzen. Ferner solle geprüft werden, wie Bestimmungen des Labels auf Nachhaltigkeit in Hinsicht Rohstoffeinsatz, Produktion, Transport und Entsorgung ausgeweitet werden könnten.

Geringer Stromverbrauch alleine ergibt noch lange keine "Green IT", warnt auch Greenpeace. "Wir berücksichtigen die Energieeffizienz, Chemikalien und das Design", betont Kallee. Eine Greenpeace-Studie mit entsprechendem Untersuchungsumfang wurde zur CeBIT veröffentlicht. Dabei war Dell sowohl bei Desktops als auch Notebooks im Bereich Energieeffizienz - gemessen am Energy-Star-Label - führend. Die höchste Gesamtpunktezahl unter elf Computersystemen und als einziges davon mehr als die Hälfte der Gesamtpunktezahl konnte aber das Notebook Sony Vaio TZ11 erreichen. Viele andere Hersteller, darunter Apple, Asus und Sharp, hatten sich allerdings gar nicht zur freiwilligen Teilnahme entschieden.

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#2
P

Phraser

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Wenns granatiert und kontrolliert wird, finde ich das in Ordnung!:up
 
#3
E

emmert

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Wenns granatiert und kontrolliert wird, finde ich das in Ordnung!:up
Jo, lasst uns noch den Rest der Welt regeln :blush.

Jeder Anwender weiss doch selber, daß wenn er ein derartiges Spiel spielen will und mehrer Grafikkarten verknüpft, er nebenbei noch einen kleinen Atommeiler im Garten braucht, um den Stromverbrauch abdecken zu können. ;)
 
#4
M

MoZ

Gast
Also ich achte trotz Gamingabsichten auf den Stromverbrauch. Daher hab ich meinem CRT unter anderem den laufpass gegeben , und überlege mir nun , einen neuen CPU zu nutzen der in 45nm technik produziert wurde. Finde das Label schon sinnvoll.
 
#5
Rebecca M.

Rebecca M.

...wird behandelt...
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...noch ein "Bapperl"

Viele reden sich die Köpfe heiß, über Klimaschutz, und alles was den Herrschaften dazu einfällt, ist ein neues "Bapperl".

Was bringt es dem User?
Wer einen KraftProtz braucht, wird ihn sich auch besorgen, und an das Netz hängen.

Allein der Umweltschutz Gedanke wird vielleicht ein paar Leute im Promille Bereich davon abhalten, sich stromhungrige Hardware zu besorgen.

Warum auch nicht :pfeifen ? Wenn es benötigt wird. Letztendlich entscheidet der Preis.

Durch den "Bapperl", der natürlich mehr kostet, zahlen die Kunden dann schon richtig mehr, als nötig wäre.
Wenn dadurch wirklich Energie gespart werden würde, und die Konzerne das merken, werden die Energiepreise hochgeschraubt.

Dann sitzen sie in Ihren Sesseln, und lachen über uns "scheckig", weil wir die "Bapperl", die Gewinne der Konzerne und natürlich die ganzen Umweltorganisationen finanzieren :beten2.

Bin ein wenig enttäuscht von den Linken, ausgerechnet dieses Thema zu populisieren.

Am Ende zahlen wir alle für unsere Ignoranz, obwohl die Verursacher :madganz woanders sitzen.


Gruß


Rebecca :sing
 
#6
T

Think different

Gast
Und obwohl Apple auf eine freiwillige Teilnahme verzichtet beseht mein Computer die EnergyStar 4.0 Richtlininien.

Mit dem Stromverbrauch in Watt bin ich auch ohne den Aufkleber zufrieden ;)

Anhang anzeigen energie.pdf
(On/Off = Bildschirmzustand)
 
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