E-Ink-Displays könnten künftig Farben darstellen - bei gleichem Energieverbrauch wie bisher

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Die E-Ink-Displays zählen bezüglich ihrer Energieeffizienz zu den stromsparensten Displays der Welt, was sie predestiniert für E-Book-Reader und andere Anzeigegeräte macht, die nicht die schnellsten Bewegungsabläufe darstellen müssen. Jetzt ist ein neues E-Ink-Paper vorgestellt worden, welches bis zu 32.000 Farben darstellen kann, aber dabei nicht mehr Strom als herkömmliche Schwar-Weiß-Modelle verbrauchen soll




Das Unternehmen E-Ink ist dafür bekannt, besonders energieeffiziente Displays herstellen zu können, die dann zum Beispiel in E-Book-Readern zum Einsatz kommen, welche mit einer einzigen Akkuladung über Wochen, wenn nicht sogar Monate auskommen können.

Jetzt ist eine neues Display in Form eines 20-Zoll-Panels mit einer Auflösung von 2.500 x 1.600 Bildpunkten vorgestellt worden, welches statt der bisherigen Schwarz-Weiß-Darstellung inklusive der damit einhergehenden unterschiedlichen Grautöne auch bis zu 32.000 Farben darstellen kann.




Da es sich bei der neuen Technik allerdings noch um einen Prototypen handelt, spricht der Hersteller natürlich auch die aktuellen Nachteile wie die aktuell maximal erreichbare Pixeldichte von 150 ppi oder die Umschaltzeit der auf dem Display darzustellenden Objekte an, die aktuell noch bei zwei Sekunden liegen soll.

Zum Vergleich: aktuelle E-Ink-Displays, wie sie zum Beispiel in Amazons Kindle-Reader verbaut sind, schaffen die doppelte Pixeldichte von 300 ppi und benötigen für die Aktualisierung einer neuen Seite nur einen Wimpernschlag.




Wie in der Darstellung aufzeigt, sollen die Schwierigkeiten mit dem Umschalten der Farben damit zusammenhängen, das der Hersteller bei dem neuen Display auf kontrollierbare Pixel setzt, welche die Grundfarben Cyan, Mangenta, Yellow und Weiß darstellen und daraus auch andere Farben wie Schwarz, Blau, Grün oder Rot erzeugen können. Dieses Vorgehen erweist sich als deutlich komplexer als die bisherige Umschaltung von Schwarz zu Weiß oder umgekehrt.

Absolut neu ist die Technik mit farbigen E-Ink-Displays allerdings nicht. Der Smartwatch-Hersteller Pebble verbaut in seinen Modellen Pebble Time sowie Pebble Time Round bereits farbige Displays, die dem farbigen E-Ink ähnlich sind. Allerdings sind diese deutlich kleiner und können auch nur bis zu 64 Farben darstellen.

E-Ink plant die Technologie noch weiter auszubauen, so dass diese Auftraggeber anlockt, die auf Großdisplays für Anzeige- oder auch Werbetafeln im öffentlichen Raum spezialisiert sind.


Quelle: mashable.com


Meinung des Autors: Die Technik den E-Ink-Displays ist schon sehr interessant. Gerade mobile Geräte können enorm von dieser richtig guten Energieeffizienz profitieren. Da diese Displays in den meisten Fällen allerdings nur Schwarz-Weiß können, ist der bisherige Einsatzzweck allerdings stark eingeschränkt gewesen. Ob und inwieweit sich das mit den farbigen Display ändert, bleibt abzuwarten. Welche Einsatzmöglichkeiten würden euch für farbige E-Ink-Displays so einfallen?
 
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