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Pascal Rebsamen

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Ein analoges Modem an einer normalen analogen Telefonleitung
schafft eine Datenübertragungsrate von maximal 56 kBit pro Sekunde. Ein ISDN-Zugang ist hier mit 64 kBit schon ein wenig schneller. Nutzt man nun noch die sogenannte Kanalbündelung, verdoppelt sich die Geschwindigkeit auf 128 kBit pro Sekunde, aber leider auch die Kosten.

Das Tempolimit von 56 kBit für Analoganschlüsse ist aber nicht die wirkliche Grenze der Analogen Technik.
Vielmehr werden die Analogsignale in der Vermittlungsstelle
ebenfalls in 64-kBit-ISDN umgesetzt. Diese Umsetzer geben
schliesslich die maximale Datenrate vor. Verwendet man
bessere Umsetzer, lässt sich die Transferrate von Daten
deutlich steigern. Das Stichwort heißt DSL.

Die Übertragungstechnik von DSL ( "Digital Subscriber Line")
benötigt zwei Modems, eins in der Vermittlungsstelle des
Anbieters und eins beim Kunden. Durch die Verwendung
hochwertiger "Umsetzer" kommen so Übertragungsraten bis zu
8 MBit in der Sekunde zustande.
Damit es nicht zu Störungen bei der Transferrate kommt, wird
diese Geschwindigkeit jedoch um einiges reduziert. Der Nutzer von DSL ist aber trotzdem noch immer vier mal schneller als mit einer normalen ISDN Verbindung im Netz "unterwegs".

Es gibt ADSL- und SDSL-Anschlüsse, wobei A für
"asymmetrisch" und S für "symmetrisch" steht.
Asymmetrisch deswegen, weil die Geschwindigkeit für den
Datenstrom zum ADSL-Nutzer deutlich höher ist als
andersherum. Downloads gehen dann schneller als Uploads.
Bei symmetrischen Anschlüssen sind "Up-" und "Download"
hingegen gleich schnell.

Aber auch wenn die meisten Anbieter zur Zeit "nur"
asymmetrische DSL-Anschlüsse zur Verfügung stellen, sind die
Vorteile von DSL eindeutig an schnellerem Seitenaufbau und
besseren Downloadraten messbar. Multimedia-Daten, wie
Flash-Animationen und Videostreams, lassen sich mit DSL erst
so richtig geniessen.

Vorweg. Die Kosten für DSL-Leitungen variieren stark. Manche
Anbieter nehmen geringe Leitungsmieten, schlagen aber bei
den Preisen pro Gigabyte zu, andere wiederum nehmen höhere
Mieten inklusive einer Pauschale für den Datentransfer.
Die meisten DSL-Verbindungen sind Standleitungen, also
Dauerverbindungen, für die man einen Pauschalpreis zahlt,
quasi eine Leitungsmiete (Flatrate).
 
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