Digitale Musik-Verkäufe steigen rasant

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#1
the doctor

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Mit dem Lamentieren der Musikindustrie über illegale Downloads und Raubkopien als begleitenden Soundtrack gingen die CD-Verkäufe im Vorjahr in Österreich weiter zurück: Bei den CD-Alben um drei Prozent, bei den Singles um 17 Prozent. Dem entgegen standen stark steigende Absätze bei Handy-Klingeltönen und (legalen) Musik-Downloads.

Digital gekaufte Alben konnten den dreiprozentigen Rückgang bei den CDs fast auffangen. Dies geht aus den nun veröffentlichten Daten des Verbands der österreichischen Musikwirtschaft (IFPI Austria) hervor.

Der Anteil digital verkaufter Musik ist im Vorjahr um 50 Prozent gestiegen, die digital verkaufte Musik stieg auf 5,5 Prozent vom Gesamtmarkt an. Gefragt waren dabei nicht so sehr Lieder für den MP3-Player, sondern Klingeltöne und sonstige akustische Aufpeppungen fürs Handy. Von den insgesamt 6,2 Millionen Songs, die auf digitalem Wege verkauft wurden, waren fast 2,5 Millionen Klingeltöne von Originalaufnahmen - so genannte Master Ringtones. 900.000 Einheiten wurden von Grußbotschaften von Künstlern, Ringback-Tönen (die dem Anrufer während des Wartens vorgespielt werden), Hintergrundgrafiken und Logos auf Handys verkauft.

Downloads auf Handys nehmen zu

Aber auch das Herunterladen von ganzen Songs oder Musikvideos auf die Mobiltelefone ist im Kommen und wird als Zukunftsmarkt angesehen: Im Vorjahr sahen bzw. hörten sich die Österreicher 300.000 Songs und Videos auf ihren Handys an. Mit den zunehmenden Absätzen von auf Musik-Wiedergabe spezialisierten Mobiltelefonen wird dem Herunterladen ganzer Songs aufs Handy das größte Zukunftspotenzial beigemessen, heißt es in der IFPI-Aussendung.

Über legale Download-Plattformen im Internet wurden 1,4 Millionen Songs geladen, ganze Alben gingen 150.000 Mal über den virtuellen Ladentisch. Besonders stark verlagert sich der Verkauf von Singles ins digitale Segment.

Während bei den handfesten Tonträgern die CD weiter Einbußen hinnehmen musste (minus drei Prozent), wird die Musik-DVD immer beliebter: Mehr als 700.000 Stück, das ist ein Plus von 15 Prozent, wurden im Vorjahr verkauft.

Angesichts der ersten drei Plätze in der Album-Verkaufshitparade des Jahres 2006 ist offenbar in Österreich produzierte Musik hier zu Lande besonders gefragt, und die jüngsten Hörer sind auch die fleißigsten: Platz eins ging an die zwölfte "Kiddy Contest"-CD, Platz drei nach den Red Hot Chili Peppers ("Stadium Arcadium") erklomm Christina Stürmer mit "Lebe Lauter". Bei den Single-Charts führen Gnarls Barkley ("Crazy") vor Bob Sinclar ("Love Generation") und Shakira ("Hips Don't Lie").

<-Quelle
 
#13
D

Dodge

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Oder woanders :D :junp :junp :junp
Nein mal ehrlich DRM das is mir zu kompliziert mit dem ganzen Rechtskram, wenn ich die Musik gekauft hab will ich auch damit machen können was ich will ausser weitergeben versteht sich.
 
#15
Fireblade

Fireblade

Grüßt die Winboarder
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Die meisten Onlineshops wie Napster und Musicload, aber auch „Video-on-Demand“-Dienste verwenden vornehmlich das DRM-System von Microsoft. Das OMA DRM wird in fast jedem Mobiltelefon für Klingeltöne, Bilder, aber auch für mobile Musik- und Fernsehübertragungen (mobile TV) z. B. von Vodafone oder T-Mobile eingesetzt. Häufig werden die Systeme des OMA DRM und des Windows Media DRM kombiniert, um eine Interoperabilität zwischen Mobiltelefonen und PCs zu ermöglichen. Beispiele sind hier Musicload und Vodafone.

In Zukunft könnten DRMS auch in vielen anderen Bereichen, wie im Automobilbereich (Softwareschutz, Online-Navigation) oder im Bereich eingebetteter Systeme, eine größere Rolle spielen.
Was soll man dazu noch schreiben...
Früher war das alles viel schöner ohne DRM. :flenn
 
#18
L

Lenny

Gast
Schön das Provkationen hier noch klappen :D
 
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