Die lebende Brezel

Diskutiere Die lebende Brezel im Off Topic / Small Talk Forum im Bereich Sonstiges; Ich habe nur ein kleines Grundstück, weis aber das da zumindest eine Blindschleiche lebt. Heute hab ich dann diese lebende Brezel gefunden^^.
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borusse

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Ich habe nur ein kleines Grundstück, weis aber das da zumindest eine Blindschleiche lebt. Heute hab ich dann diese lebende Brezel gefunden^^.blind2.JPG
 
Hups

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Katzennarr
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Die zwei mögen sich aber, oder auch nicht.
Ich hoffe, du hast nicht reingebissen :D
 
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borusse

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Ich mag nicht wenn das essen noch zappelt. :D Frau hatte ich schonmal erzählt was hier so lebt, fand sie eher suboptimal. Die Bilder wollte sie gleich gar nicht sehn. :D
 
automatthias

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Bei meinem Elternhaus fand ich das früher immer blöde, wenn man die beim Rasenmähen überfahren hat.
 
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Limbo

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Hier gibt es Blindschleichen, Ringelnattern und Kreuzottern, wobei die Blindschleiche keine Schlange ist.
Dass es hier sehr viele Eidechsen gibt, merkt man normalerweise nicht. Aber als hier mal im Sommer dicke Wasserrogre verlegt wurden, hat man in fast jedem Rohrstück die Eidechsen gesehen, die sich mittags genüsslich gesonnt haben.
Seit einigen Jahren gibt es hier auch Nandu´s. Zuerst habe ich geglaubt, ich spinne, als ich die Schreie im Wald und in Waldnähe gehört habe. Dann habe ich aber gelesen, dass die Tiere aus einem Privatzoo entkommen sind. Hier bei und zwischen dichten Naturwäldern, unzugänglichen Mooren und vielen Maisfeldern haben die Laufvögel einen neuen Lebensraum gefunden und müssen nur als Jungtiere den Fuchs fürchten. Die Großen können schmerzhaft treten.
 
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borusse

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Das mit den Nandus hab ich auch mal aufm TV gesehn. Ist schon Wahnsinn wieviele Tierarten sich überhaupt hier angesiedelt haben, nachdem sie aus privater Haltung ausgebüxt sind oder zum Teil ja auch angesiedelt wurden. Hoffe nur das es mal hier keine extremen Gift- oder Würgeschlangen gibt. Dann würde ich wohl kein Auge mehr zu machen :beten2:shock
 
Alfiator

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Der Waschbär wurde auch nur aus Amerika eingeschleppt;sonst hätte der sich hier nicht breit gemacht....
 
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borusse

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Jo. Zum Glück hab ich den nicht unterm Dach. Dafür ab und an den Marder.
 
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Limbo

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Der Waschbär wurde vom Reichsjägermeister Hermann Göring eingeführt und absichtlich bei Schloss Berlepsch (da war ich mal essen) ausgewildert. Der Waschbär sollte das jagdbare Wild in Deutschland bereichern. Leider ist der Waschbär im Gegensatz zur Jägerschaft nachtaktiv und richtet häufig Schaden an. Die Tiere sind klug und können Prima in unseren Städten leben. Sie plündern gern Gartenanlagen, Kleintierställe und Mülltonnen. In Kassel ist die Plage besonders groß, obwohl Göttingen näher zum Schloss Berlepsch liegt. Bis nach Hannover sind die Kleinbären längst vorgedrungen. Der Mittellandkanal hat die Ausbreitung weiter nach Norden einige Jahre verhindert, aber letztendlich nur gehemmt. Deshalb ist der nördlichste Teil Deutschlands von der Plage weniger betroffen.

Was wir hier auch mal hatten, ist eine bunte Nilgans (kam aus Privatzoo bei Gifhorn), die sich nicht wieder einfangen lies. Die Zoologen gingen Davon aus, dass die Nilgans den hiesigen Winter in freier Natur nicht überleben könnte. Das mag sein, aber die Nilgans hat sich hier scheinbar mit den Wildgänsen gekreuzt, und man sieht jetzt hier diese Mischlinge in Schwärmen von 20 - 60 Tieren.
 
automatthias

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Waschbären sind m.E. Ungeziefer, weil die sich ungehindert ausbreiten und hier keine natürlichen Feinde haben.
Bei uns in der Nähe gibt es einen unter Naturschutz stehenden ehem. Steinbruch, in dem z.B. auch Uhus leben.
Aber auch seltene Kröten udgl., und die sind von den Waschbären fast ausgerottet worden.
 
Alfiator

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Der Waschbär wurde vom Reichsjägermeister Hermann Göring eingeführt und absichtlich bei Schloss Berlepsch (da war ich mal essen) ausgewildert.
Dass das zur Nazi Zeit war wusste ich,aber das der WB vom Göring höchstpersönlich und noch dazu absichtlich eingeschleppt wurde nicht.Wieder was gelernt...
 
automatthias

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Ich kannte immer nur die Geschichte, dass die Waschbären aus Pelztierfarmen entkommen seien bzw. erstmalig absichtlich am Edersee in Nordhessen ausgesetzt wurden, welhalb die Stadt Kassel heute als "Waschbärhauptstadt" am meisten dagegen zu kämpfen hat.
 
Alfiator

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Wiki sagt:

Das für die Verbreitung des Waschbären in Europa wichtigste Ereignis war das Aussetzen von zwei Waschbärpaaren am 12. April 1934 am hessischen Edersee.[75][76] Die vier Waschbären wurden vom Forstmeister Wilhelm Freiherr Sittich von Berlepsch auf Wunsch des Besitzers, des Geflügelzüchters Rolf Haag, ausgesetzt,
 
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Limbo

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Wie der Waschbär nach Deutschland kam.
Sorry, war tatsächlich nicht der Hermann Göring persönlich .
Die Geschichte mit dem Reichsjägermeister Hermann Göring wurde vom obersten niedersächsischen Jagdausbilder dem Wildmeister Ehrhard Brütt in den 1980er Jahren im Jagdschloss Springe, dem angesehenen Jägerlehrhof, höchst persönlich so "gelehrt".
Ehrhard Brütt war sehr hoch angesehen und hat auch einige Bücher und Lehrbücher über die Jagd geschrieben. Er war der oberste nieders. Lehrer für die Jagdscheinausbilder. Ich bin aber selber kein Jäger, habe aber trotzdem Bücher von Ehrhard Brütt gelesen und besessen.
 
automatthias

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(Hehe. Den in dem Artikel erwähnten Forstamtsleiter kenne ich. Der stammt aus demselben Ort wie ich und war am Gymnasium eine Klasse unter mir. Unsere Väter waren beim selben Arbeitgeber)
 
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