Desktopvirtualisierung

Diskutiere Desktopvirtualisierung im Server Based Computing Forum im Bereich Server Systeme; Hallo zusammen. Ich bin auf der Suche nach Erfahrungen zum Thema Desktopvirtualisierung. Eine Schule möchte einen neuen EDV-Raum für ca. 20...
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Tronde

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Hallo zusammen.

Ich bin auf der Suche nach Erfahrungen zum Thema Desktopvirtualisierung. Eine Schule möchte einen neuen EDV-Raum für ca. 20 Schüler einrichten. Neben der Ausstattung mit Standard-PCs und einer Terminalserver Lösung soll auch die Desktopvirtualisierung in Betracht gezogen werden.

Dabei sollen die 20 Client-PCs mit VMware Server oder HyperV virtualisiert werden. Hat von euch schonmal jemand ein ähnliches Projekt gemacht und hat Erfahrungen damit?

Wie muss z.B. ein Server dimensioniert sein, um 20 Client-PCs hosten zu können.

Gruß
Tronde
 
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cobi

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Moin,

vergiss die Geschichte mit den VMwares - du müsstest 20 WindowsXP-Gäste laufen lassen, damit alle Kinder gleichzeitig "arbeiten" können.

Rein theoretisch (aber wirklich auch nur rein theoretisch) könntest du nun hochrechnen was du bräuchtest um 20 XPs laufen zu lassen.

20x 512 (besser 1GB) Speicher
15 GB HDD pro Maschine


Prozessoren ... eine Menge...am besten 4 QuadCores.

Ich denke nicht, dass die Schule soviel Geld ausgeben möchte :)


Die Terminalserver-Variante + Thin Clients wäre natürlich optimal und bei 20 Verbindungen, auch was die Hardware angeht, erschwinglich.

Pro Terminalsitzung (hängt natürlich auch von den verwendeten Applikationen ab) solltest du 50-100 MB Arbeitsspeicher einplanen.


Viele Grüße

Cobi
 
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Tronde

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Hallo.

Die Terminalserver-Variante + Thin Clients wäre natürlich optimal und bei 20 Verbindungen, auch was die Hardware angeht, erschwinglich.
Es ist noch nicht geklärt welche Software zum Einsatz kommen wird. Es besteht die Möglichkeit dass einige der eingesetzten Programme nicht terminalserverfähig sind. In diesem Fall scheidet diese Lösung dann aus.

Ich denke nicht, dass die Schule soviel Geld ausgeben möchtei
Bisher spielt der Kostenfaktor noch keine Rolle. Ich suche lediglich nach Informationen und Erfahrungen wie man an die Sache herangehen muss. Gibt es Erfahrungen was die Hardwareausstattung betrifft? Wie kann man soetwas überhaupt mit VMware realisieren. Geht es auch mit HyperV, welches beim Server 2008 mit dabei ist.

So enorm sind die Hardwareanforderungen ja evtl. gar nicht. Bei Wikipedia heisst es:
So wäre zum Beispiel ein Midrange-Server mit vier Dual-Core-Prozessoren und 32 GByte RAM für ein Unternehmen mit bis zu 65 angeschlossenen Thin-Client-Arbeitsplätzen geeignet.
Und ich möchte ja nur 20 Clients virtualisieren.

Gruß
Jörg

Link zum Wikipedia Artikel
 
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cobi

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Hi,

das habe ich bereits erwähnt. Bei einer Terminalserver/Client Umgebung musst du 50-100 MB Speicher pro Thin-Client einrechnen (natürlich abhängig von den Applikationen)

20x100 = 2GB für 20 Thin-Clients ...planst du hier ein wenig Puffer nach oben spendierst du dem server 8 und du bist auf der sicheren Seite.


Virtualisierung ist (so denke ich)nicht möglich. Schau dir das doch erstmal in einer kleinen Testumgebung an...???!!! Installiere dir den neuesten VMware Server und schau, ob es für die Kinder nutzbar wäre ( in meinen Augen nicht, da du auf den VMWare - Wirt über einen Webbrowser zugreifst , dich anmelden musst, ggf. die VMware darüber hochfahren musst , etc. pp. )

Die Kinder müssen den PC mechanisch einschalten, wenn es hoch kommt noch "schüler1" als passwort angeben und fertig ist die laube.
Das sind noch keine Profis ;-)

Viele Grüße

Cobi
 
T

Tronde

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Hi,

ich habe vergessen zu erwähnen, dass es sich um eine Schule für Erwachsenenbildung handelt. Aber denen ist auch nicht viel mehr zuzutrauen. ;-)

Was den Ansatz der Virtualisierung betrifft. Ich denke auf klassischem Wege 20 VMware Maschinen zu erstellen und auf einem VMware Server zu hosten ist der falsche Weg.

Momentan informiere ich mich über VMwareView. Dies schein genau das Prokukt zu sein welches ich suche. Kann aber erst mehr darüber berichten wenn ich mich eingelesen habe. Zwar braucht man auch dort einen starken Server aber z.B. habe ich die Möglichkeit über die Aktualisierung eines Masterimages auch alle Clients automatisch zu aktualisieren, was bei der klassischen Virtualisierung ja auch nicht möglich ist.

Gruß
Tronde
 
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texas3110

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Hey

Weshalb willst Du die gesamten VMs auf einem Server hosten? Macht in meinen Augen wenig Sinn.
Wenn Du die Rechner kaufst solltest Du drauf achten das sie alle dieselbe Hardware besitzen. Auf einem Rechner installierst Du komplett und erstellst ein Image. Dieses kannst Du dann auf die anderen übertragen.
Zusätzlich kaufst Du noch einen Server und spielst hier Windows Server 2008 oder bald kommend 2008 R2 drauf. Auf dem Server fungiert dann als DC. Du kannst auf ihm auch die Terminalservices installieren und so sehen was die andren Rechner machen.
Wichtig ist aber das Du per Gruppenrichtlinien die anderen Rechner (Clients) so weit absicherst das die Benutzer nichts könne außer das was sie sollen.
Bekommst Du doch mal Probleme kannst Du das Image immer wieder aufspielen und hast ein sauberes System.

Wenn Du alle Clients auf einem Server als VMs hostetes must Du mit der doppelten Anzahl von Windowslizenzen rechnen. Eine für die VM und eine für die ThinClients. Weiterhin musst Du Dir überlegen wo das schwächste Glied der Kette sein wird. Und ich denke nicht dass es an der Server CPU (4 Quadcore wie schon gesagt) oder an dem Arbeitsspeicher (mindestens 20GB plus Server) liegen wird, sondern an den Festplatten und an der Netzinfrastruktur. Stell Dir mal vor der Unterricht beginnt und alle booten fast gleichzeitig ihre ThinClients welche Netzlast und Plattentrasfer auf dem Server da entsteht. Abzufangen über ein gutes SAN und mehrere schnelle Anbindungen des Servers ans Netz.

Ich würde Dir empfehlen was ich oben sagte. Falls Du noch Serverprodukte (SQL oder Exchange oder SharePoint) brauchst reicht dafür die Serverkapazität auch aus.

Viele Grüße
Stefan
 
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