[DE] Telekom-Umbau: Neuer Konflikt mit Gewerkschaften

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Eric-Cartman

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Aufgrund des laufenden Konzernumbaus droht der Deutschen Telekom ein neuer Konflikt mit den Arbeitnehmern. Das Bonner Unternehmen will sich von einer Reihe von Randbeteiligungen trennen und damit von knapp einem Viertel seiner rund 150 000 inländischen Mitarbeiter.

Die Telekom entziehe sich mit den Verkäufen aus der beschäftigungspolitischen Verantwortung, sagte ver.di-Bundesvorstand Lothar Schröder heute auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa. „Wir werden uns dagegen wehren.“ Schröder forderte die Bundesregierung als größten Telekom-Aktionär zum Eingreifen ein. „Der Bund darf nicht länger tatenlos zusehen“, mahnte Schröder, der auch im Aufsichtsrat der Telekom sitzt. Telekom-Chef René Obermann verteidigte hingegen die seit Frühjahr bekannten Umbaupläne. „Wenn wir das nicht angehen, ist das Unternehmen insgesamt immer weniger wettbewerbsfähig“, sagte Obermann dem „Spiegel“.

In Deutschland setzt dem Bonner Konzern der harte Wettbewerb zu, der vor allem die Margen im Festnetzgeschäft schmälert. Allein im vergangenen Jahr kündigten rund zwei Millionen Kunden ihren Festnetzanschluss und wechselten zur Konkurrenz. Obermann will nun mit dem Ausbau des DSL-Geschäfts gegensteuern.

Um das Ergebnis zu sichern hatte Obermann Anfang März seine neue Strategie vorgestellt, die den Verkauf von Randbeteiligungen umfasst. Dabei will sich die Telekom unter anderem von den Funktürmen sowie Teilen der Geschäftskundensparte T-Systems trennen. Die Auslandstöchter in Spanien und Frankreich wurden bereits verkauft. Bei den zum Verkauf stehenden Gesellschaften sind insgesamt rund 35 000 Mitarbeiter beschäftigt.

Bereits im Frühjahr hatte es in Bonn heftige Auseinandersetzungen zwischen der Telekom-Führung und den Gewerkschaften gegeben. Stein des Anstoßes war die Auslagerung von rund 50 000 Stellen in konzerneigene Servicegesellschaften unter dem Dach von T-Service. Im Juni kam es zu einem Kompromiss, der Gehaltskürzungen, längere Arbeitszeiten, aber auch einen Kündigungsschutz bis Ende 2012 vorsieht.

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#2
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duesso

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Der Mann macht es absolut korrekt !
Die T-Com schleppt zu viel Ballast mit ! Wenn er jetzt das nicht tut - gibt es bald gar keine Arbeitsplätze mehr dort ! Er muss was tun um die T-Com am "kacken" zu halten !:up
 
#3
Bullayer

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@duesso: Obermann sollte zuerst mal seine Management-Ebene ausmisten.
 
#6
Fireblade

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Das Bonner Unternehmen will sich von einer Reihe von Randbeteiligungen trennen und damit von knapp einem Viertel seiner rund 150 000 inländischen Mitarbeiter.
Das sind Zahlen,35000 Köpfe werden dann rollen,au weia. :blink
 
#8
Fireblade

Fireblade

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Ach was,meist eh nur die kleinen Leute und kein anderer. :flenn
 
#10
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MadMaster

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Trotzdem werden wohl einige von den 35.000 Beschäftigend ihren Arbeitsplatz räumen müssen. Die Telekom ist meiner Meinung zu sehr aufgesplittet. Es ist sicherlich sinnvoll, wenn die dort ein bisschen ausmisten und das Geschäft neusortieren.
 
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