[DE] Telekom-Chef will mit neuer Strategie auf Wettbewerb reagieren

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#1
Eric-Cartman

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Die Deutsche Telekom wappnet sich nach dem Führungswechsel mit einer neuen Strategie für den harten Wettbewerb in Deutschland. Laut René Obermann, dem neuen Vorstandschef, müsse die Telekom eine langfristig ausgerichtete Markt- und Wettbewerbsstrategie formulieren. „Diese werden wir in den kommenden Wochen und Monaten erarbeiten.“

Wie Konzernkreise berichteten, will Obermann am 5. Dezember dem Aufsichtsrat der Telekom Teile seiner neuen Strategie präsentieren. Um besser auf die Nachfrage von Privatkunden reagieren zu können ist auch eine engere Zusammenarbeit der Festnetz- und Mobilfunksparte im Gespräch. Dem Vernehmen nach sollen in der Aufsichtsratssitzung auch Veränderungen im Vorstand beschlossen werden. Als Wackelkandidat gilt T-Com-Chef Walter Raizner, dem der massive Rückgang bei den Kundenzahlen angelastet wird. Außerdem wolle Personalvorstand Heinz Klinkhammer freiwillig sein Amt vor Ablauf seines Vertrags niederlegen. Diese Personalie sei jedoch bereits vor dem Rücktritt von Kai-Uwe Ricke als Telekom-Chef geplant gewesen.

Obermann wies vor allem auf die Bedeutung des deutschen Markts für den Bonner Konzern hin. Ohne einen starken Heimatmarkt sei kein internationaler Spieler erfolgreich. Bereits jeder zweite Euro wird von der Telekom im Ausland erwirtschaftet. Den größten Umsatzanteil macht dabei die amerikanische Mobilfunktochter T-Mobile USA aus. Neben Einsparungen sei auch ein besserer Service nötig, betonte Obermann. Konkrete Angaben gab es hierzu jedoch noch nicht. Obermanns Amtsvorgänger Ricke hatte bereits Einsparungen in Höhe von fünf Milliarden Euro jährlich angekündigt.

In Deutschland steht der Bonner Konzern in allen drei Sparten (Festnetz, Mobilfunk, Geschäftskunden) unter immensem Konkurrenzdruck. In den ersten neun Monaten dieses Jahres verlor die Festnetzsparte T-Com 1,5 Millionen Kunden. Nach Einschätzung der Beratungsgesellschaft Solon werden im laufenden Quartal weitere 500 000 Menschen ihren Anschluss bei der Telekom kündigen und zur Konkurrenz wechseln.

Quelle:IDG Magazine Verlag GmbH/PC-WELT Online
 
#2
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desertfox

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Kein Wunder das die Kunden davon laufen,bei diesen Preisen und Leistungen,habe DSL 2000 und wollte auf 6000 wechseln,Antwort es geht nicht.
Bin bei der Telekom und denke auch an einen wechsel!
 
#3
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Scungman

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"Neue Besen kehren gut". Erst mal abwarten was Obermann bewirken kann.
 
#4
Bullayer

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Ich glaube, daß Herr Obermann den Anspruch hat, aus diesem Unternehmen den Schlendrian zu vertreiben. Wir sollten ihm vielleicht mal ein paar Wochen und Monate Zeit geben und dann die Veränderungen analysieren, anstatt direkt auf ihm herumzuhacken.
 
#5
Eric-Cartman

Eric-Cartman

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Ich glaube, daß Herr Obermann den Anspruch hat, aus diesem Unternehmen den Schlendrian zu vertreiben. Wir sollten ihm vielleicht mal ein paar Wochen und Monate Zeit geben und dann die Veränderungen analysieren, anstatt direkt auf ihm herumzuhacken.
Da bin ich der gleichen meinung! :up
 
#6
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imaetz70

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wenn es was bringen würde, dass nun wieder ein neuer Mann da ist da oben.

beim letzten wechsel hat sich auch nichts geändert für den endverbraucher.

wenn ich überlege, was ich damals an die telekom gezahlt habe monatlich. nach dem wechsel gabs ne satte 50% ersparnis monatlich durch den wechsel.

wenn die telekom nicht langsam beginnt ihre preispolitik an die anderen anzupassen, wird sie bald alle kunden verlieren, die die möglichkeit auch haben, denn die telekom ist einfach zu teuer für den endverbraucher. beweis ist ja der verlust von 1,5 millionen kunden allein in diesem jahr. die ruhen sich zu sehr auf den kunden aus, die nicht wechseln können, weil es keine anderen anbieter gibt in ihren bereichen.

Ob der neue etwas daran ändert wird, wage ich mal zu bezweifeln, zumindest denke ich nicht, dass es für die endverbraucher besser wird.

erstens zu viele tarife, wo keiner mehr durch blickt und zweitens einfach zu teuer, nur merkt das der endkunde erst an der rechnung meistens, da einiges nicht offen gelegt wird sondern im klein gedruckten steht.

schauen wir mal was die zukunft bringt.
 
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