[DE] Neue Überweisungsverfahren sollen Online-Banking sicherer machen

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#1
Eric-Cartman

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TAN via SMS oder mobiles Kartenlesegerät geplant

Das Online-Banking könnte durch neue Überweisungsverfahren sicherer werden. Mehrere Banken prüfen derzeit die Einführung von mobilen Kartenlesegeräten und alternativen Verfahren für die Vergabe von Transaktionsnummern (TAN), die beim Internet-Banking benötigt werden. In den vergangenen Jahren häuften sich die Fälle des Datenklaus im Internet, dem so genannten "Phishing". Dabei spionieren Betrüger die Kontodaten durch gefälschte Internetseiten aus. Immer mehr kommen aber auch Trojaner zum Einsatz, die sich auf dem PC installieren und beim Überweisungsvorgang in Sekundenschnelle den Geldbetrag und die Empfängerdaten ändern.

Die Essener Nationalbank hat bereits vor einigen Monaten reagiert: Künftig müssen die Kunden beim Online-Banking wählen, ob sie per SMS eine auftragsbezogene TAN beziehen oder diese lieber über ein mobiles Kartenlesegerät generieren wollen. Wie ein Sprecher der Bank sagte, hätten die Kunden auf das neue Verfahren positiv reagiert. Einen konkreten Anlass für das neue System habe es allerdings nicht gegeben. Auch vor der Einführung des neuen Verfahrens habe es bei den rund 100.000 Kunden keinen einzigen Phishing-Fall gegeben.

Für das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sind mobile Kartenlesegeräte und die Mitteilung der TAN per SMS (m-TAN) ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings müssten die Finanzinstitute ihre Bemühungen fortsetzen, die Sicherheit beim Geldtransfer über das Internet zu steigern. Schließlich würden die Betrüger auch versuchen, die neuen Systeme zu knacken. Der Schaden, der jedes Jahr durch den Datenklau entsteht, ist aus Sicht des BSI nur schwer zu schätzen. Man gehe von einem "einstelligen Millionenbetrag im höheren Bereich" aus. Im Durchschnitt verlieren Kunden etwa 4000 Euro bei einer erfolgreichen Phishing-Attacke. Meist erstatten die Banken das Geld allerdings zurück, sofern der Kunde nicht grob fahrlässig gehandelt hat.

Trotz der Sicherheitsanstrengungen der Banken sollten Nutzer des Online-Bankings aber auch selber Vorsicht walten lassen. "Sie sollten unbedingt aktuellen Virenschutz vorhalten", sagt Georg Borges von der Bochumer "Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet". Jeden Tag erhalten Borges und seine Kollegen etwa 600 bis 800 Phishing-Mails. Kunden sollten niemals auf solche Mails reagieren und schon gar nicht Kontozugangsdaten herausgeben.

Wie bekannt wurde, laufen die Attacken inzwischen auch über verschlüsselte und somit vermeintlich sichere Internetseiten. Es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis die Betrüger "die Illusion gefälschter Webseiten von Banken oder Auktionshäusern perfektionieren", teilte die Arbeitsgruppe mit. Dennoch ist laut Borges das Online-Banking ein "gutes und hinreichend sicheres Verfahren, wenn die Sicherheitshinweise beachtet werden. Vollständigen Schutz gegen Internet-Betrug kann es, wie immer, nicht geben."

Quelle: CNET Networks Deutschland GmbH/ZDNet.de und CNET.de
 
#2
Fireblade

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Die Essener Nationalbank hat bereits vor einigen Monaten reagiert: Künftig müssen die Kunden beim Online-Banking wählen, ob sie per SMS eine auftragsbezogene TAN beziehen oder diese lieber über ein mobiles Kartenlesegerät generieren wollen.
Stimmt,kenne die Bank,na dann sollten andere Banken mal nachziehen!
 
#3
Bullayer

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Werden diese mobilen Kartenlesegeräte von der Bank kostenlos zur Verfügung gestellt?
 
#5
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Mir ist das ganze Onlinebanking nicht geheuer..ich bleibe bei der normalen Bank, zudem brauch ich keine 5 Minuten zu der hin :D
 
#7
Mike

Mike

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Ich fühl mich hier (in Ö) eigentlich recht sicher, seit der Umstellung auf das neue TAN-System.

Diejenigen die Schäden aufgrund von Beantwortung von gefakten Mails haben, sind in meinen Augen selbst schuld, da man von Banken keine Mails bekommt !
 
#9
Mike

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@mike40

meinst du das i-TAN system?
Kann jetzt auf Anhieb (bin nicht zu Hause zum Nachschauen) nicht sagen wie es heißt. Nur soviel. Es funktioniert so:

- Bank schickt per RSa-Brief (zu eigenen Handen) TAN-Liste
- TANs schauen jetzt so aus 000-00000000
- Wenn ich eine Überweisung im i-Banking machen will brauche ich
- Benutzername
- Zugangscode
- Berechtigungsnummer
- TAN (wobei die ersten 3 Stellen vorgegeben werden)

Das heißt ich kann nicht mehr willkürlich meine TAN's verwenden, sondern muss innerhalb von 5 Minuten GENAU DEN EINGEBEN, der mit diesen 3 Stellen anfängt. Danach ist er ungültig (für diese Transaktion)

Mike
 
#10
Fireblade

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Bei manchen Banken ist aber nur noch Onlinebanking möglich, wenn man Onlinebanking einmal gentuzt hat.
Genau das ist das Problem,hab ich auch schon gehört.
 
#13
Bullayer

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Das Problem ist doch nicht die Sicherheit des Systems, sondern die Sicherheit des Rechners. Ich denke, daß auf vielen PC's, die momentan für das Online-Banking benutzt werden, Viren und Trojaner drauf sind. Und solange die Anwender nicht dafür sorgen, daß das nicht vorkommt, ist kein Online-Banking-System sicher, auch nicht i-TAN.
 
#14
Mike

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Das Problem ist doch nicht die Sicherheit des Systems, sondern die Sicherheit des Rechners. Ich denke, daß auf vielen PC's, die momentan für das Online-Banking benutzt werden, Viren und Trojaner drauf sind. Und solange die Anwender nicht dafür sorgen, daß das nicht vorkommt, ist kein Online-Banking-System sicher, auch nicht i-TAN.
Siehe sinngemäß meine Antwort #7 -- Da hilft auch Virenschutz nix mehr :D
 
#15
Fireblade

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Ich denke, daß auf vielen PC's, die momentan für das Online-Banking benutzt werden, Viren und Trojaner drauf sind. Und solange die Anwender nicht dafür sorgen, daß das nicht vorkommt, ist kein Online-Banking-System sicher, auch nicht i-TAN.
Kann man auch so sehen,es wird niemals 100% sicher sein und ich glaube die wollen das auch nicht,weils schweineteuer für die wäre.
 
#16
frankbier

frankbier

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Wer Onlinebanking macht muss seinen Rechner sauber halten, dass ist doch hoffentlich jedem klar.:blush
 
#17
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nich noch so ein zahlungsverfahren ...

haben wir nicht schon genug ? Ich meine wer nutzt denn Paypal ? Ich kenne niemanden ...
 
#18
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Ich meine wer nutzt denn Paypal ? Ich kenne niemanden ...
Hier gibt es einige die damit schon was zu tun hatten,Paypal soll aber kostenpflichtig werden habe ich gehört.
 
#19
Eric-Cartman

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Kann jetzt auf Anhieb (bin nicht zu Hause zum Nachschauen) nicht sagen wie es heißt. Nur soviel. Es funktioniert so:

- Bank schickt per RSa-Brief (zu eigenen Handen) TAN-Liste
- TANs schauen jetzt so aus 000-00000000
- Wenn ich eine Überweisung im i-Banking machen will brauche ich
- Benutzername
- Zugangscode
- Berechtigungsnummer
- TAN (wobei die ersten 3 Stellen vorgegeben werden)

Das heißt ich kann nicht mehr willkürlich meine TAN's verwenden, sondern muss innerhalb von 5 Minuten GENAU DEN EINGEBEN, der mit diesen 3 Stellen anfängt. Danach ist er ungültig (für diese Transaktion)

Mike

Jo Mike genau das selbe habe ich auch bei der PB auch! das nennt sich das i-TAN verfahren!
 
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