[DE] Deutsche Telekom: Änderung des iPhone-Vertriebsmodells wird überprüft

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Eric-Cartman

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Die Deutsche Telekom prüft nach Protesten von Konkurrenten eine Abkehr von der bestehenden iPhone- Verkaufspraxis.

Das bisherige Vertriebsmodell könnte geändert und das Apple-Handy ohne Vertragsbindung und elektronische Sperre angeboten werden, sagte ein Sprecher der Mobilfunktochter T-Mobile. Eine Entscheidung soll am Mittwoch fallen. Zuvor hatten Konkurrenten den Druck auf Apple und T-Mobile erhöht.

Nach Vodafone D2 geht nun auch debitel juristisch gegen den Exklusivvertrag der beiden Unternehmen vor. Die Koppelung des Apple-Handys an das Mobilfunknetz von T-Mobile verstoße gegen die Mobilfunklizenzvereinbarung und sei damit rechtswidrig, sagte eine debitel-Sprecherin. Bei der Bundesnetzagentur sei daher ein Lizenzverstoß anzeigt worden. Ein Behördensprecher bestätigte den
Eingang der debitel-Beschwerde. T-Mobile sei nun um Stellungnahme gebeten worden, sagte er.

Nach Ansicht von debitel verlangen die Lizenzbestimmungen, dass Teilnehmern der Wechsel zu Mobilfunknetzen anderer Betreiber und zu Diensteanbietern ermöglicht werden muss. Das Apple-Handy iPhone wird nur in Verbindung mit einem Zweijahresvertrag von T-Mobile verkauft und ist durch eine elektronische Sperre nur im Telekom-Netz verwendbar.

Auch Vodafone-Deutschlandchef Friedrich Joussen hatte das iPhone-Vertriebsmodell kritisiert. Sein Unternehmen hatte am Montag beim Landgericht Hamburg eine Einstweilige Verfügung gegen den exklusiven Vertrieb des Apple-Handys erwirkt. "Ich will mit der Einstweiligen Verfügung geklärt haben, ob diese Koppelgeschäfte erlaubt sind." Einen Verkaufsstopp verlangt Vodafone nach eigenen Angaben nicht. Apple äußerte sich nicht zu den Auseinandersetzungen.

Die Telekom will sich gegen das juristische Vorgehen von Vodafone D2 wehren. T-Mobile werde Widerspruch gegen die Einstweilige Verfügung einlegen, um die Rechtsgrundlage gerichtlich klären zu lassen, sagte der Sprecher. Bis zur endgültigen Klärung der Rechtslage will sich T-Mobile an die Auflagen der Verfügung halten.

Joussen begründete sein Vorgehen mit der Vertriebspraxis in anderen Ländern. In Frankreich kommt das Multimedia-Handy auch ohne exklusive Bindung an den Apple-Partner Orange auf den Markt, da das
in Deutschland angewendete Vertriebsmodell gesetzlich untersagt ist. Nach Einschätzung von Vodafone-Manager Joussen könnten andere Handy-Hersteller wie Nokia oder Motorola dem Beispiel von Apple folgen und ebenfalls Mobiltelefone nur noch mit einem Netzbetreiber anbieten. Dies würde den Markt massiv verändern, weswegen er über den gerichtlichen Weg Klarheit erhalten wolle.

Philipp Humm, Chef von T-Mobile Deutschland, verteidigte das Vertriebsmodell, weil die Telekom-Kunden darüber zu maßgeschneiderten Tarifen kämen. "Wir haben keinen Zweifel daran, dass die Erfolgsgeschichte des iPhone in Deutschland von Apple und T-Mobile fortgeschrieben wird." Seit Verkaufsstart vor anderthalb Wochen haben die Bonner dem Vernehmen nach mehrere zehntausend Apple-Geräte verkauft.

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#2
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duesso

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T-Mobile verkauft das IPhone ab sofort für 999€ ohne Simlock !!!
Toll - wer 999€ dafür zahlt muss echt "beknackt" sein ! ;):wacko
 
#4
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Killerchicken

Gast
LOL ... kann ich mir doch noch legal ein iPhone für meine Prepaid Karte kaufen ... *lol* ... ne mal im ernst, da wird sich noch einiges tun, da bin ich mir sicher
 
#5
Fireblade

Fireblade

Grüßt die Winboarder
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Was ist so besonders an so einem iPhone?
Und den Preis von 999 € finde ich vollkommen überzogen.
Wer sich das käuft hat echt zuviel Geld.
 
#6
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Rambó.Ò

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1. bezhalt man dann 999€ für das iPhone
2. das Teil ist ständig im Internet und dann bezahlt man sich dumm & dämlich mit einer Prepaid-Karte und einem Vertrag. Wozu gibt's denn wohl den Volumentarif beim iPhone dazu bei T-Mobile.:sleepy

Ich halte nichts von der "Prepaid"-Version!:thumbdown
 
#7
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Ronny

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2. das Teil ist ständig im Internet und dann bezahlt man sich dumm & dämlich mit einer Prepaid-Karte und einem Vertrag.
Also als Handyinhaber bestimme ich aber immer noch selbst, ob, und wenn ja, wann mein Handy ins Internet geht, oder?

Wenn ich einen automatischen Internetzugriff bei einem Handy nicht ausschalten kann, dann handelt es sich um ein "gebrandetes" Handy, und hierüber muss der Kunde vor dem Kauf deutlich hingewiesen werden! Ansonsten kann er den Vertrag rückgängig machen.

Dass es sich bei dem iPhone in der "freien" Variante allerdings um ein gebrandetes Handy handeln sollte, kann ich mir - noch dazu bei dem Preis - nicht wirklich vorstellen.
 
#8
K

Killerchicken

Gast
Ich schließe mich da völlig Ronny2 an ... Kein Handy darf "ohne zu fragen" ins Internet/WAP gehen. Was ist denn so schlecht an dem Model Prepaid. Man ist vertraglich frei und bezahlt NICHTS wenn man nichts macht. Im Gegensatz zu einem Vertrag wo ich eine monatliche Grundgebühr bzw. einen Mindestumsatz habe ...

okay wenn ich jeden Monat genug übrig hätte würde es mich nicht jucken ... aber die rund 20 Euro jeden Monat kann und will nicht jeder ausgeben
 
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