Coronatalk

Diskutiere Coronatalk im Off Topic / Small Talk Forum im Bereich Sonstiges; Ich bin einen interessanten Artikel gestoßen der zeigt, wie sich schnell sich bei uns Menschen die Wahrnehmungen und Bewertungen verschieben...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
L

Limbo

Threadstarter
Dabei seit
31.05.2004
Beiträge
779
Ich bin einen interessanten Artikel gestoßen der zeigt, wie sich schnell sich bei uns Menschen die Wahrnehmungen und Bewertungen verschieben. Haben uns gestern etwa die Kostensteigerungen bei der Elbphilharmonie fassungslos gemacht? Die Kostenexplosion beim BER oder Stuttgart 21? Gab es da nicht Streit um die Grundrente, die Mütterrente? Alles Peanuts. Selbst die Bankenrettung der Finanzkrise, die mit 59 Mrd. Euro zu Buche schlug, löst nun angesichts der Ausgabendimensionen der Coronakrise bestenfalls noch ein müdes Schulterzucken aus. Wir haben unsere Banken durch die Corona-Maßnahmen im 1. Halbjahr 2020 glatte 23 Mal „gerettet“. 16.000 Euro pro Nase hat die Bundesregierung an Direkthilfen, Stundungen und Bürgschaften bisher locker gemacht, um den Folgen des Virus beizukommen, mehr als 1,3 Billionen – eine Zahl mit zwölf Nullen – in Summe. 3.418 Euro allein aus den Direkthilfen – sie ergeben in Summe 218 Mrd. Euro –, hat nun jeder Bürger als zusätzliches Soll auf seinem fiktiven Gesellschaftskonto stehen. Nimmt man allein die Direkthilfen, hätte der Bund sieben Jahre lang den Verteidigungsetat finanzieren können; alle Hilfen, Stundungen und Zusagen zusammen genommen sogar 32 Jahre lang. Die Grundrente ließe sich (ohne Steigerungen) 219 Jahre lang finanzieren; nimmt man alle Zusagen zusammen, unvorstellbare 1.052 Jahre. Und legen wir allein die direkten Corona-Ausgaben zugrunde, Stuttgart 21 ließe sich achtmal bauen und wir könnten in jeder der 81 Großstädte in Deutschland vier Elbphilharmonien hochziehen. Nachfolgende Tabelle zeigt teilweise umstrittene Prestigeprojekte in einzelnen Ländern und wie oft sie allein von den direkten Coronahilfen finanziert werden könnten.
Corona-Kosten.png

Wenn man sich die Dimension der Kosten verinnerlicht, und bedenkt, dass die Bürger der Länder diesen Schuldenberg künftig abtragen müssen, sieht man den Sinn und die Notwendigkeit der Maßnahmen vielleicht in einem anderen Licht.
Wer immer noch an eine "harmlose Grippe" glaubt, der sollte mal nach Zahlen suchen, wie viele Menschen bereits stationär wg Corona behandelt werden mussten, und wie viele Menschen nach der Behandlung langfristige oder dauerhafte Folgeschäden behalten werden. Auch diese Kosten werden wir mit höheren Krankenkassenbeiträgen bezahlen müssen. Solche Auswirkungen hat noch keine Grippewelle verursacht.
Es hat also jeder Einzelne in der Hand, wie er sich und seine Familie schützt.
 
automatthias

automatthias

vernunftgeplagt
Dabei seit
21.04.2006
Beiträge
10.296
Quelle?
 
AndreasBloechl

AndreasBloechl

Dabei seit
11.06.2005
Beiträge
6.433
Ort
FCNiederbayern
Oha, es wachen welche auf. Wollte eigentlich nie mehr posten hier.
Aber mal ganz kurz. Rechnet euch mal die Falschpositiven aus bei 1,2 Millionen Tests wöchentlich. Nehmt die Spezifität von 98,6 die auch ein Herr Drosten angibt bei seinen Tests. Ihr kommt dann auf Falschpositive von etwa 2500, täglich infizieren sich so in etwa 2350. Fällt euch da was auf???????????? Aber es ist schon mal gut wenn einige jetzt doch mal vom Sofa hoch kommen und hinterfragen.
 
L

Limbo

Threadstarter
Dabei seit
31.05.2004
Beiträge
779
Da wir "nur" 2000 neue positiv Getestet pro Tag haben, können nicht täglich 2500 Falschpositive anfallen.
Die Tests haben eine Fehlerquote, wie jedes Test- und Zählverfahren. Deshalb werden alle mit Antikörper-Tests positiv Getesteten auch mit dem erheblich zuverlässigen PCR-Test getestet.
Inzwischen hat man so viele Tests gemacht und ausgewertet, dass mehrere Quellen eine Spezifität von mehr als 99,9%, bzw. 99,99% errechnet haben.
Und nochmals: Wenn jemand die Covid19 Viren in sich trägt, und die Krankheit bei Ihm nicht ausbricht, so kann er doch die Viren auf Andere Übertragen und der Test ist auch nicht falsch.
Zitat:
Seit Monaten kursiert in Sozialen Netzwerken die Behauptung, Corona-Tests seien unzuverlässig und produzieren massenweise falsch-positive Ergebnisse - weisen also bei gesunden Menschen fälschlicherweise eine Infektion nach.
Doch diese Behauptung ist so pauschal falsch. Zwar ist kein Test perfekt, es gibt durchaus falsch-positive Tests. Aber die Fehlerquote ist gerade bei den Abstrich-Tests, den sogenannten PCR-Tests, gering.
Ein Rechenbeispiel: Einhunderttausend gesunde Menschen werden getestet, der Test hat eine Spezifität von 99,99 Prozent. Dann bekommen immer noch 10 ein falsch-positives Ergebnis.
So gehen Versuchsreihen aus:
Peter Bauer vom Testlabor Centogene, das nach eigenen Angaben zwei Mal pro Woche alle 500 Mitarbeiter auf das Coronavirus testen lässt. Bei über 20.000 durchgeführten Tests habe es keinen einzigen falsch-positiven gegeben. Die drei einzigen positiven Tests hatten Mitarbeiter, die tatsächlich infiziert gewesen seien.
Quelle ZDF
So zuverlässig sind Corona-Tests
 
AndreasBloechl

AndreasBloechl

Dabei seit
11.06.2005
Beiträge
6.433
Ort
FCNiederbayern
Was haben positive Tests mit falschpositiv zu tun bei 1,2Millionen Tests?
Und du bist immer noch der Meinung ARD/ZDF sagt nur die Wahrheit? :D

 
HerrAbisZ

HerrAbisZ

Dabei seit
09.08.2014
Beiträge
3.562
Ort
Noch Wien
Zuletzt bearbeitet:
L

Limbo

Threadstarter
Dabei seit
31.05.2004
Beiträge
779
Was sagt der Dr Bodo Blödmann da?
"Das zweite Kind ist gestorben, weil es eine Maske getragen hat"
"Das Obduktionsergebnis steht noch nicht fest" Also Hellseher und gleich als Tatsache verbreitet.
"Diese Information hat mir ein Kollege gegeben" Also mein Schwager kennt da einen, dessen Onkel soll eine Nachbarin mit einem toten Kind gehabt haben. Hörensagen was kein Richter als Beweis zulassen würde. Nur der typische Deutsche Michel rennt damit gleich durch das ganze Internet.

Für mich ist da ein Kind tot, das eine Maske getragen haben soll. Die Kinder sterben mit Maske keinesfalls wie die Eintagsfliegen. Natürlich kann man auch eine falsche Maske tragen oder mit der Maske etwas falsch machen.
Wenn ich ein Kind eine Maske tragen lasse, dann achte ich darauf, dass es dem Kind trotzdem gut geht. Geht es dem Kind mit der Maske schlecht, kommt zuerst die Maske weg. geht es dem Kind ohne Maske nicht besser, hole ich ärztliche Hilfe.

Also ehrlich, sollte man nicht mal gelegentlich sein eigenes Gehirn einschalten, bevor man jede Horrormeldung als Tatsache weiterverbreitet ???
 
B

borusse

Dabei seit
11.11.2007
Beiträge
643

Er sagt es gibt kein Corona und
Maske tragen kann tödlich enden.
 
HerrAbisZ

HerrAbisZ

Dabei seit
09.08.2014
Beiträge
3.562
Ort
Noch Wien
Na geh - ich habe ja noch den anderen erklärenden Link, warum das hier Was mich gerade total aufregt - Thread gelöscht wurde, gefunden

Weil ich mir die Arbeit schon gemacht habe: Kla.TV erneut auf Youtube gesperrt (vom 21.08 - 27.08.2020)

@Limbo : Welche Informationen hast du zum ersten Todesfall eines Kindes im Zusammenhang mit einer Maske ?

Und hat Dr. Schiffmann noch etwas anderes gesagt: Bauchschmerzen - zuerst positiver Corona Test - dann doch negativ ?

Zuletzt : kommt in die Gänge etc. ?
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Coronatalk

Oben