Computeranwender sind größte PC-Gefahr

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#1
Eric-Cartman

Eric-Cartman

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Unwissen führt zu Sicherheitslücken trotz ausreichendem Virenschutz

Ahnungslose Computernutzer sind eines der größten Sicherheitsrisikos für PCs. Vor allem die immer weiter verbreiteten WLAN-Netzwerke sind eine Lücke, durch die Eindringlinge leicht Zugang zum PC erhalten, wie die "Welt am Sonntag" berichtet. Knapp zwei Drittel aller WLANs sind unverschlüsselt, schätzt das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die Verschlüsselung überfordere Laien oft. So hätten alle im Umkreis von bis zu 40 Metern Zugang zum Computer. Inzwischen gebe es Hacker, die Stadtpläne ins Internet stellten, auf denen Standorte unverschlüsselter WLANs eingezeichnet sind.

Doch nicht nur Privatanwender, sondern vor allem auch Unternehmen sollten sich gut vor Hackerangriffen schützen. "In letzter Zeit haben wir verstärkt chinesische Hackerangriffe festgestellt", sagt Hans Elmar Remberg, der Vizepräsident des deutschen Bundesamts für Verfassungsschutz. Auch aus der Russischen Föderation sowie Iran und Nordkorea kommen viele Angriffe mit dem Ziel, ihr militärisches Potenzial sowie ihre Wirtschaftskraft zu stärken, erklärt Remberg. Vor allem mittelständische Unternehmen seien aufgrund großer Sicherheitslücken ein leichtes Ziel für Angreifer.

Die besten Sicherheitsvorrichtungen helfen jedoch nicht, solange die Mitarbeiter ihre Verwendung nicht beherrschen. Menschliche Irrtümer und Nachlässigkeit sind laut einer Erhebung des Branchendienstes kes und Microsofts die häufigsten Ursachen für IT-Sicherheitsprobleme. Häufig bleibt das Eindringen eines Hackers jedoch vollkommen unbemerkt. Manchmal hinterlassen sie aber auch Botschaften oder versuchen, den Computerbesitzer zu erpressen. Mit Hilfe von Schädlingsprogrammen, sogenannter Malware, verschlüsseln Hacker die Computerfestplatte und zwingen den Besitzer, Geld auf ein Konto zu überweisen, damit er wieder Zugriff auf seine Daten erhält.

Quelle: CNET Networks Deutschland GmbH/ZDNet.de und CNET.de
 
#2
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Lenny

Gast
Ahnungslose Computernutzer sind eines der größten Sicherheitsrisikos für PCs.

Wer hätte das gedacht ;) ...es ist doch allgemein bekannt...das Problem sitzt meist vor dem PC...

Es ist wirklich unbegreiflich, das in den Unternehmen so wenig Sicherheitsbewustsein herrscht.Es muß Pflicht werden, das Unternehmen ihre Mitarbeiter besser ausbilden, falls Sie es überhaupt tun.
 
#3
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emmert

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Wozu sollte man sie verpflichten? Damit noch ein zusätzliches Verwaltungsungetüm geschaffen werden kann, das das dann überprüft?
 
#4
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Lenny

Gast
Wozu sollte man sie verpflichten? Damit noch ein zusätzliches Verwaltungsungetüm geschaffen werden kann, das das dann überprüft?
Was hat das mit Verwaltungsaufwand zu tun ? ...ich rede nicht von gesetzlicher Kontrolle, oder überhaupt von Politik (automatischer FDPler Beissreflex?) ...sondern vielleicht von den Verbänden, eine Art Selbstverpflichtung installieren.

Kann doch nicht so schwer sein, Unternehmen klar zu machen, wie wichtig nunmal Datenschutz ist.Nur muß daran permanent erinnern. Dazu gehört eben auch die Ausbildung der Mitarbeiter.
 
#5
M

MadMaster

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Man muss die Mitarbeiter dazu bringen, nicht alles zu öffen, so ist das aber nun mal glaube ich, alles was durch die Betriebsfirewall durchgeht und nicht eindeutig Spam ist, wird geöffnet, die interessiert es noch nichtmal, ob das nun ein zip oder ne exe ist. Nun gut, viele wissen mit den Endungen immernoch nichts anzufangen.
Aber trotzdem sollte man auch in der Firma nicht immer alles öffen, zu Hause machen es ja auch die wenigsten.
 
#6
StonedUser

StonedUser

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Man muss die Mitarbeiter dazu bringen, nicht alles zu öffen, so ist das aber nun mal glaube ich, alles was durch die Betriebsfirewall durchgeht und nicht eindeutig Spam ist, wird geöffnet, die interessiert es noch nichtmal, ob das nun ein zip oder ne exe ist. Nun gut, viele wissen mit den Endungen immernoch nichts anzufangen.
Aber trotzdem sollte man auch in der Firma nicht immer alles öffen, zu Hause machen es ja auch die wenigsten.
Ich studiere Informatik im 4ten Semester, und einer, der mit mir zusammen studiert, versucht immer alles mit word zu öffnen, egal ob es quelltext oder ne excel tabelle ist. und wenns nicht geht (weil word die datei nicht anzeigt, etc.), wird er immer böse und schimpft auf ms :flenn
 
#8
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GehtDichNichtsAn

Gast
sicherheit bei firmen !!! ???
klingt echt toll , nur leider sieht die realität anders aus . wie schon angesprochen , interessier es die wenigsten was sie da "öffnen" oder der gleichen . aber ... in den meisten firmen sind doch SYSTEMADMINISTRATOREN , ich bin der meinung , die sollen dann auch bitte ihr geld "wert" sein , und was dafür tun . es gibt geügend netzwerkfähige sicherheitsprogramme , oder netzwerkfähige tools zum aufspüren von schädlingen oder der gleichen . fakt ist doch , das sowas einfach oder meist nicht angewendet oder installiert wird . natürlich ist es einfach die schuld auf den "kleinen" angestellten zu schieben . wird doch wohl eher mal zeit , das die verantwortlichen auch mehr in die verantwortung genommen werden . natürlich gibt es keine 100%ige sicherheit , das thema steht ausser frage , aber man kann es doch den angreifern oder schädlingen oder der gleichen so schwer wie möglich machen .
thema WLAN: seien wir doch mal ehrlich , wer eine gebrauchsanweisung nicht lesen will oder kann sollte auch gefälligst die fingen vom PC lassen . nichts ist einfacher als ein WLAN zu verschlüsseln . ok ... ok , es gibt genügend tools um den "schlüssel" zu knacken (beispiel: [URL="http://www.a......k.org[/URL] ) . in fachkreisen ist das bekannt und nichts neues . einige werden sich wohl aufregen wegen dem link , aber etwas fachwissen ist und bleibt voraussetzung bei sowas . jede firma hat doch ihren systemadmin oder sicherheitsbeauftragten , die sollen gefälligst besser geschult und ausgebildet werden , und auch unangemeldet getestet werden , ob die ihre arbeit auch gewissenhaft verrichten . da sollte der gesetzgeber und die firmen oder verbände ansetzen , denn da steht die türe (port) offen . und vorallem ist es auch eine finanzielle frage , denn oft sparen firmen oder privat anwender an der falschen stelle , und wundern sich dann wenn sie "besuch" hatten , bzw . mehrfach ungewollten besuch hatten . leider werden aus unkenntniss über die drohenden risiken und gefahren kostengünstige und teils minderwertige sicherheitssoftware installiert , die den trügerischen eindruck von "sicherheit" oder "unangreifbarkeit" vermittelt . wie schon anfangs erwähnt gibt es keinen 100%igen schutz , aber das motto heißt: es dem angreifer oder schädling so schwer wie möglich zu machen , und ..... in kurzen abständen scanner zu benutzen (adaware , spybot , a-sqaured , pestpatrol , AVG antispyware , oder ähnliches) . faszinierend finde ich auch , das die hardware firewalls immer besser und leistungsstärker werden , nutze selbst seit geraumer zeit eine von NETGEAR , und seit deren einsatz nahm die anzahl der schädlinge spürbar ab . aber die beste firewall oder schutz ist immer noch BRAIN.exe , nichts geht über einen gesunden menschen-verstand , und ..... nicht immer alles unbekannte öffnen und nicht immer auf jeden link klicken !!!

soooooooooo , nun habe ich euch genug zugetextet , aber das ist meinen meinung zu dem thema . :up


mfg

gehtdichnichtsan
 
Zuletzt bearbeitet:
#10
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GehtDichNichtsAn

Gast
das tool ist ja noch nicht einmal illegal und ist bestandteil oder als erweiterung von obuntu erhältlich , soll wohl auch in absehbarer zeit für windows erhältlich sein !!! das ist ja der witz an der ganzen sache , das das thema selbst bei wickipedia ausführlich , mit anleitung behandelt wird , und somit eh öffentlich ist . und ein großes geheimnis war das auch nicht . aber ok ..... recht haste , man soll keine schlafenden möchtegern hacker wecken .

daher wurde der link unkenntlich gemacht . :D ;)

mfg

gehtdichnichtsan
 
#11
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Lenny

Gast
man soll keine schlafenden möchtegern hacker wecken .
Das denke ich auch, es gibt leider zu Viele, die meinen, das gleich mal ausprobieren zu müssen...ebenso ist ja leider die Rechtslage in Deutschland was solche Tools angeht, ziemlich unklar...wäre ja auch möglich das ein übereifriger Anwalt das als Aufforderung zum hacken ansieht. Lieber auf Nummer sicher gehen ;)
 
#12
automatthias

automatthias

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Nicht zuletzt liegt das zum einen an der "Bevormundung" der Benutzer durch moderne Software, insbes. Windows selber, wo selbst Admins nicht mehr klar erkennen können, was wo wie im System abläuft; und MS betreibt hier bewusstes "Information hiding".
Und zweitens redet MS ja seit Jahren den Managern, die die EDV ja nur unter Kostenaspekten betrachten, ein, dass Windows mit seiner "Zero-Administration" ja auch von jedem gemanaged werden kann, und in einigen Betrieben haben denn auch tatsächlich Vorzimmerdamen oder andere Mitarbeiter die "Nebenaufgabe", den Server zu betreuen.
 
#13
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emmert

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Was hat das mit Verwaltungsaufwand zu tun ? ...ich rede nicht von gesetzlicher Kontrolle, oder überhaupt von Politik (automatischer FDPler Beissreflex?) ...sondern vielleicht von den Verbänden, eine Art Selbstverpflichtung installieren.
Ne, Lebenserfahrung :D . Jede Selbstverpflichtung ist ohne strafbewehrten Hintergrund relativ nutzlos, da sie im Zeifel nicht verbindlich ist. Und bei den Verbänden gibt es dann wieder jemanden, der sie sich ausdenken muß, ihre Einhaltung überwacht und sich mit sich selbst beschäftigt...... :wut
 
#14
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Lenny

Gast
Ne, Lebenserfahrung :D . Jede Selbstverpflichtung ist ohne strafbewehrten Hintergrund relativ nutzlos, da sie im Zeifel nicht verbindlich ist.
Meine Lebenserfahrung sagt mir was anderes, das man nicht immer einen strafbewehrten Hintergrund haben muß, das Menschen auch ohne Strafandrohung einsichtig sind/werden.Deine These redet den Stoiber/Becksteins dieser Welt zum Munde, nur Strafe und Regress bewirkt beim dummen Bürger etwas...na danke, tolle Auffassung..

Und bei den Verbänden gibt es dann wieder jemanden, der sie sich ausdenken muß, ihre Einhaltung überwacht und sich mit sich selbst beschäftigt...... :wut
Es gibt immer, irgendwo Jemanden der sich etwas ausdenkt, ist ja auch gut so, nur sollten manche Leute, auf jeden Fall die sog, Führungskräfte, die nötige Intelligenz und das notwendige Wissen mitbringen...was leider selten der Fall ist.

Wie sagt man so schön, der Fisch stinkt vom Kopf her..
 
#15
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emmert

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Lenny, in Deinen jungen Jahren kannst Du die nötige Lebenserfahrung ja noch sammeln :-). Nicht immer ist der Mensch einsichtig, aber es hilft ihm, schneller zu der Einsicht zu gelangen. Daß hat auch weniger mit dummen Bürgern zu tun, es soll doch gerade die sog. Führungskräfte anhalten, den Datenschutz ernster zu nehmen.

Ne, das hast Du falsch verstanden, weil ich es unklar formulierte, sich etwas ausdenkt, um seine eigene Arbeitsberechtigung zu zementieren.
 
#17
Michel

Michel

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Ich denke, mit 58 habe ich davon eigentlich schon genug gesammelt, aber man lernt ja nie aus ;)

Verantwortung muß auch gelernt/gelehrt werden, Strafen sind da ein untaugliches Mittel...
Wie alt ist emmert eigentlich? Kennt ihr noch die uralte Morla aus der unendlichen Geschichte...:D
 
#19
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emmert

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Ich denke, mit 58 habe ich davon eigentlich schon genug gesammelt, aber man lernt ja nie aus ;)

Verantwortung muß auch gelernt/gelehrt werden, Strafen sind da ein untaugliches Mittel...
Sicher muß Verantwortung gelehrt und gelernt sein, nur wo es um die Rechte Dritte geht, reicht das nicht immer aus.

An Lebenserfahrung kann man nie genug bekommen, denn wer meint schon alle zu haben, der bleibt stehen.
 
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