Battlefield 3 - EA-Stellungnahme zu Polizisten-Beschuss

Diskutiere Battlefield 3 - EA-Stellungnahme zu Polizisten-Beschuss im Games-News Forum im Bereich Games-News; Hallo. Droht nach dem Modern Warfare 2-Flughafen jetzt die nächste Shooter-Kontroverse? Laut einer Alterseinstufung wird in Battlefield 3 auf...
#1
Meschugges

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Hallo.

Droht nach dem Modern Warfare 2-Flughafen jetzt die nächste Shooter-Kontroverse? Laut einer Alterseinstufung wird in Battlefield 3 auf Polizisten geschossen. EA verteidigt das in einem Statement.

News.jpg

Im Verlauf der Solo-Kampagne von Battlefield 3 soll es nach dem Ergebnis der US-Alterseinstufungsbehörde ESRB nicht zimperlich zugehen: So verlieren Figuren »große Mengen Blut wenn sie getroffen werden«, »schreien« und einem Charakter wird außerhalb der Sicht des Spielers »die Kehle durchgeschnitten«. Zudem soll es in einem Auftrag in Paris zwingend erforderlich sein, Polizisten zu erschießen, um das Missionsziel zu erfüllen.........weiterlesen





 
#2
Hoschi347

Hoschi347

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Es ist ein Spiel, menschenskinder, und keine Anleitung es in Echtzeit durchzuführen, wann verstehen die Kritiker das endlich?

Hat irgendjemand ein Massaker auf einem Flughafen veranstaltet, seitdem das Flughafenmassakerlevel von Modern Warfare 2 publik gemacht wurde?
 
#3
oele3110

oele3110

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Vielleicht sind das ja böse Terroristen, die sich als Polizei verkleidet haben....
Wer weiß....
 
#5
Bullayer

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Ein Spiel ist ein Spiel, das sollte man von der Realität trennen können.
 
#8
Schard

Schard

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Sollte es nun dort wirklich auch noch nötig sein, virtuell Gesetzeshüterzu töten, fände ich diese Entwicklung in der Spieleindustrie sehr bedenklich.
Ich verstehe nicht, wie manche Leute das simulierte Töten und die in diesem Spielen dargestellte Brutalität als "nur ein Spiel" abtuen können.
Ich warte auf den Tag, an dem die Perversität der Gewaltspieleentwickler und -konsumenten so weit gesunken ist, dass Titel wie "Child Rape III" erscheinen.
Gewaltspiele? Nein Danke!
 
#9
Jann F

Jann F

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Ich denke wer Realität und Spielwelt nicht auseinander halten kann sollte einfach auf diese Art von Spielen verzichten.
Ich meine, hallooo es sind Polygone mit Texturen, da is nix real dran, ich würde nie auch nur auf die Idee kommen nen Menschen Grundlos so zu behandeln wie ich das schon mit manch einem Polygon gemacht hab :D
 
#10
DarkspyLady

DarkspyLady

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Sollte es nun dort wirklich auch noch nötig sein, virtuell Gesetzeshüterzu töten, fände ich diese Entwicklung in der Spieleindustrie sehr bedenklich.
Ich verstehe nicht, wie manche Leute das simulierte Töten und die in diesem Spielen dargestellte Brutalität als "nur ein Spiel" abtuen können.
Ich warte auf den Tag, an dem die Perversität der Gewaltspieleentwickler und -konsumenten so weit gesunken ist, dass Titel wie "Child Rape III" erscheinen.
Gewaltspiele? Nein Danke!
Lange habe ich überlegt, wie ich auf diesen Kommentarent sprechend reagiere, da ich denke, das diese Aussage völlig übertrieben ist.

Ich finde es weit weniger schlimm einen virtuellen Polizisten zu töten, als die gefühlten tausend Mücken, die ich nacht für nacht töte, weil sie mich nerven.

Entgegen dem virtuellen Polizisten, haben Mücken einen Sinn, das es sie gibt, und ich gehe stark davon aus, das du sicherlich schon viele dieser Culicidae getötet hast.
 
#11
E

EvilMoe

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Komisch, bei dem so bekannten CS Teilen hat sich noch niemand beschwert das man als Terrorist Polizisten "abknallt". Dort ist auch Blut zu sehen.
 
#12
Schard

Schard

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Leute,

ich wollte hier nicht rumtrollen, o.ä.:flenn
Ich halte es aber für die Überschreitung eines Tabus.
Wenn das Tabu nicht dort beginnt, kann ich dann auch Computerspiele spielen, in denen ich virtuell kleine Kinder vergewaltige? :thumbdown
Wo beginnt das virtuelle No-go? Meiner Meinung nach beim Töten von Menschen!:sneaky
 
#13
Hoschi347

Hoschi347

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Ich denke darüber, das es doch schön ist, das man einige Tabus brechen kann, sich quasi in Rollen hineinversetzen kann, die man im realen Leben nicht spielen kann, beispielsweise als einen Niko Bellic in GTA IV.-

Ich weiss nicht, wie Du darauf kommst, in einem Spiel virtuell kleine Kinder zu vergewaltigen, denke aber, das man beides nicht direkt miteinander vergleichen kann.
Kinder sind immer Opfer und können sich ihr Schicksal leider nicht aussuchen, ein Polizist kann das schon, er wird ja nicht gezwungen seinen Job zu machen, zum ersten, und zu zweiten ist er sich ja das Riskio bewusst, das er eingeht, wenn er den Job ausübt, ob nun virtuell oder real.
 
#14
Schard

Schard

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Das, Hoschi347, ist der größte Mist, den ich je gehört habe und entbehrt jedem Respekt gegenüber dem Beruf des Polizisten. :wut
Diese Menschen sorgen (sich) dafür, damit Du ein sorgenfreies Leben führen kannst und steigern Deine Überlebenswahrscheinlichkeit in dieser Welt. :up
Ein Mord an einem Polizisten und die Vergewaltigung eines Kindes sind beides Kapitalverbrechen, daher mein Vergleich. Wieso ist es erstrebenswert, das eine virtuell zu vollziehen, das andere hingegen nicht. Ich halte beides für gleichermaßen pervers und abstoßend.:thumbdown

Das waren auch meine Letzten Worte zu dem Thema, ich sollte davon in solchen Foren wohl eher meine Finger lassen. Hoffentlich wird dieser menschenverachtende Mist von Gewaltspielen bald verboten! :mad

Beste Grüße

Richard
 
#15
JumpingJohn

JumpingJohn

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Also man sollte hier sich nicht zusehr auch die Polizisten einschießen, schließlich weiß man ja garnicht aus welchem Hintergrund diese Polizisten zur Zielscheibe werden, vielleicht sind die ja wirklich auf die Seite der Terroristen gewechselt oder haben die virtuelle Kinder misshandelt. Im Endeffekt kannst du in jedem Computerspiel auch alle Gegner gegen Zielscheiben austuaschen, das würde sicher trotzdem funktionieren, aber das würde nun mal das Designe der Spielwelt zerstören.

Allerdings auf die Idee zu kommen das es wohl möglich irgendwann Kinder Vergewaltigungsspiele veröffentlicht werden ist mir persönlich schon zu pervers, die Kinder könnte man schließlich nicht einfach gegen ein Stofftier austauschen, dort würde das eigentlich Spielprinzip dann meiner Ansicht nicht mehr funktionieren. Leute die so etwas Spielen würden, würden wohl versuchen ihre geheimen Gelüste in der Spielwelt auszuleben anstatt im realen Leben.

Wenn du dieses Argument genauso als lächerlich darstellst, dann willst du wohl behaupten das digitale Gegener nur abgeschossen werden weil wir Spieler sonst mit echten Waffen in die Fussgängerzone gehen würden.
 
#16
T

teddy4you

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immer diese Diskussionen ...

ich bin zwar kein Spieler, aber mich nerven die Diskussionen trotzdem. Mein Sohn spielt jahrelang solche Spiele und er ist ein ganz normaler Mensch, der einen sozialen Job hat, weis wie man sich gegenüber anderer Menschen benimmt und ist ein liebevoller Vater.
Ist es nicht viel mehr die gesamte Gesellschaft, die sich immer negativer entwickelt? Aber das zuzugeben, daß unser ganzes Lebensumfeld die Menschen krank und aggressiv macht, das kann doch nicht sein ... dann müßten die Politiker doch zugeben, daß die ganze Politik nicht den Menschen dient sondern dem Kapital ...
 
Zuletzt bearbeitet:
#17
Hoschi347

Hoschi347

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Das, Hoschi347, ist der größte Mist, den ich je gehört habe und entbehrt jedem Respekt gegenüber dem Beruf des Polizisten. :wut
Diese Menschen sorgen (sich) dafür, damit Du ein sorgenfreies Leben führen kannst und steigern Deine Überlebenswahrscheinlichkeit in dieser Welt. :up
Ein Mord an einem Polizisten und die Vergewaltigung eines Kindes sind beides Kapitalverbrechen, daher mein Vergleich. Wieso ist es erstrebenswert, das eine virtuell zu vollziehen, das andere hingegen nicht. Ich halte beides für gleichermaßen pervers und abstoßend.:thumbdown

Das waren auch meine Letzten Worte zu dem Thema, ich sollte davon in solchen Foren wohl eher meine Finger lassen. Hoffentlich wird dieser menschenverachtende Mist von Gewaltspielen bald verboten! :mad

Beste Grüße

Richard
Ich weiss jetzt nicht, ob Du wirklich liest und verstehst, was Du schreibst und scheinbar denkst. Das Polizisten überflüssig sind, habe ich keinem Satz geschrieben und ist auch nicht meine Denkweise. Natürlich macht die Polizei unser Leben wesentlich sicherer, gar keine Frage, und ohne Polizei und Bundeswehr, naja, wer weiss, wie es dann in Deutschland zugehen würde.

Trotzdem sollte jeder Bürger, der sich entschliesst zur Polizei zu gehen und diesen Berufsweg wählt, der Risiken bewusst sein, die er eingeht, da es jederzeit sein kann, das man zu einem Notfall gerufen wird, indem halt nicht nur ein Verkehrsunfall aufzunehmen ist. Wenn ich da an diverse Amokläufe erinnere, bei denen Polizisten zum Opfer geworden sind. HIer aber hat sich die Person frei entschieden zur Polizei zu gehen und ist nicht gezwungen worden.

Bei einem Kindesmissbrauch kann von vor die Wahl stellen wohl keine Rede sein, und deshalb bin ich der Meinung, das man beides nicht miteinander vergleichen kann.
 
#18
S

Snohomish

Gast
Hi zusammen, bin auch da!:D

Ich sag' jetzt mal was, weil mir die Debatte etwas zu polarisierend ist.
Ich schreib mal als einer, der zockt, aber auch gerne kritische Gedanken zu dem Thema hat.

1. Ich zocke Spiele aller Couleur...auch Ego-Shooter.
2. Ich finde schon, daß auch Gewaltspiele an eine Grenze des Geschmacks stoßen können. Ich tue mich aber damit schwer eine zu setzen. Das kann ich nur für mich persönlich. Ist wie so oft, auch bei der Kunst im Allgemeinen (Musik, Aktionskunst, Theater, etc.).
3. Es kommt nicht von ungefähr, was für Spiele gespielt werden.

Schauen wir uns mal den gesamten Spielemarkt an:
Wieviele Spiele haben im Endeffekt damit zu tun, daß man einen virtuellen Gegner töten, zerstören, vernichten muss?

Eigentlich fast alle. Sind ja nicht nur Ego-Shooter. Fast jedes Aufbauspiel das noch so schnuckelig daherkommt hat im Endeffekt damit zu tun, einen Gegner meist bis zum letzten Menschen und Ziegelstein zu vernichten.
Und so kann man sich durch die Genres arbeiten und feststellen, daß bestimmt mindestens 80% der Spiele mit dem Ausüben von direkter oder indirekter Gewalt zu tun haben.

Das bedeutet für mich: Es werden solche Spiele produziert, weil wir Menschen nunmal so sind. Bißchen Gott spielen...
Also: WIR SIND schon vorher so, dann kommen die Spiele dazu.

Hätten wir Menschen eine andere Art des Umgangs, wäre auch der Spielemarkt ein ganz anderer...
 
#19
M

MadMaster

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Ein Mord an einem Polizisten und die Vergewaltigung eines Kindes sind beides Kapitalverbrechen, daher mein Vergleich.

Nur zur Info. Mord ist generell ein Kapitalverbrechen. Vergewaltigung auch. Da ist es egal, ob es Polizisten sind oder Kinder. :blink

Ich mag es nicht, wenn der Mord an normalen Menschen als okay dargestellt wird, der Mord an Polizisten aber nicht. Mord bleibt Mord.

Selbe mit Vergewaltigung (wobei ich da wiederum dir recht gebe, dass Kinder sich nicht wehren können, aber trotzdem ist es für beide schlimm).



Was ich damit sagen wollte, für mich sind alle Menschen gleich. Man kann von mir aus diskutieren, dass Egoshoter unethisch sind, dass würde ich ja noch verstehen. Aber da sage ich doch gerne wieder. Es ist und bleibt ein Spiel. Im Fernsehen sieht man auch Morde und in Büchern wird auch gemordet. Und Kinder spielen Cowboy und Indianer.
 
#20
P

Pseiko

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Das geile an Battlefield 3 ist ja, dass niemand gezwungen ist es zu spielen.

Im Endeffekt gewinnen doch alle:
1. Wer es spielen will, spielt es.
2. Wer nicht der nicht.
3. Die Medien können bei einem Mord an einem Polizisten mal wieder Computerspiele in den Mittelpunkt rücken.

Quasi eine Win-Win-Win-Situation.
---
Ich geh mich jetzt weiter wundern über was für einen absurden Müll man sich aufregen kann.

Auch ein schönes Beispiel wie Krieg verherrlicht wird: Klick. Und das ist weder FSK 16, noch 18

Edit: Die Ironietags setzt einfach dort, wo es euch gerade beliebt.
 
Thema:

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