GELÖST Backup mit Vista

Diskutiere Backup mit Vista im Vista - Allgemeines Forum im Bereich Windows Vista Forum; Hallo, ich bin neu hier, mit keinen allzu tiefschürfenden Kenntnissen, sondern eher nur Oberflächenbenutzer (wie ich aus einer Korrespondenz in...
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zarathustra256

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Hallo,

ich bin neu hier, mit keinen allzu tiefschürfenden Kenntnissen, sondern eher nur Oberflächenbenutzer (wie ich aus einer Korrespondenz in diesem Forum ersehen habe, ist es sinnvoll, das anzumerken!).

Ich sichere meine Daten mit der Datensicherung, die in der Systemsteuerung von Vista integriert ist.
Bei dieser Datensicherung wird bei der ersten Sicherung ein "Backup Set" erzeugt, bei den weiteren Sicherungen jeweils nur Unterordner ("Backup Files") mit weiteren (gezippten) Unterordnern ("Backup files_.zip"). So entsteht eine lange Kaskade von Ordnern, die jeweils nur die geänderten oder neuen Dateien beinhalten. Bei täglicher Sicherung wird diese Kette mit der Zeit ziemlich lang.

Meine Frage: weiß jemand, wie lange sinnvollerweise ein "Backup Set" auf diese Art und Weise verwendet werden kann (sicher doch nicht bis ins Unendliche) und wann ist es sinnvoll, wieder mit einem neuen "Backup Set" eine neue Sicherungskette zu beginnen??? In der "Hilfe" von Vista habe hierüber keinerlei Infos gefunden.

Danke für entsprechende Infos.

VG zarathustra256
 
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mody

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Hi,

Erst mal willkommen ins Board ;)

Die Antwort könnte ganz unterschiedlich ausfallen, die Frage ist, was beinhalten diese Images oder die Wiederherstellungspunkte?

Ich sichere immer nur das System und nie meine Daten, meine Daten liegen auch niemals mit dem System zusammen auf eine Partition und ganz wichtige werden auf jeden Fall auf DVD gebrannt.

Kurz gesagt, so lange das System stabil läuft kann man einen neuen Image erstellen und die ältere löschen, da muss man aber tot sicher sein das es wirklich so ist, deswegen kann man nicht einfach so pauschal irgendwas empfehlen.
Was ich empfehlen kann ist, die eigene Daten nicht auf Partition C speichern.

Um die Images klein wie möglich zu halten ist es auch besser wenn man den Windows-Installation-Verzeichnis ändert damit die Programme,Spiele usw. nicht automatisch auf C: installiert werden.
Start-->ausführen-->regedit-->(rechtsklick)suchen-->programfilesdir->ändern z.B. "D:\MY-Programme".Diesen Ordner (MY-Programme) muss man natürlich auf D: selber erstellen, ich weiss nicht ob das automatisch erstellt wird, das habe ich noch nie ausprobiert.

Für Systemwiederherstellung empfehle ich "Acronis True Image", kostet 50 € aber kann mehr und zuverlässiger als Windows eigene.Ganz ohne Windows kannst du von der Acronis CD oder von der Securezone starten und das System wiederherstellen.

Gruss
mody
 
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zarathustra256

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Hallo mody,

zuerst einmal besten Dank für deine prompte Antwort.

Ich spreche in diesem Fall nur von meinen persönlichen Daten, die ich auf einer externen Festplatte sichere. Soweit ich weiß, werden dabei auch die PST-Dateien mit gesichert (d.h. OUTLOOK mit eMail-Adressen, eMail-Ordnern, Kalender, Aufgaben etc.). Von den Wiederherstellungspunkten für die Systemwiederherstellung rede ich hier nicht.

Wenn ich das Prinzip dieser Vista-Sicherung richtig verstehe, baut jede Sicherung auf allen vorhergehenden Sicherungen auf, d.h. sowohl auf dem ersten "Backup Set" als auch auf allen darauf folgenden "Backup Files" mit den jeweiligen Unterordnern "Backup files_.zip". Das bedeutet, dass z.B. nach einem halben Jahr mit täglicher Sicherung die Sicherung zum letzten Tag auf fast 200 Datensätzen basiert (wobei man die Wiederherstellung zu jedem beliebigen Datum durchführen kann, an dem eine Sicherung durchgeführt wurde).

Meine Bedenken sind dahingehend, dass bei einer derart langen Datenkette doch bei der Wiederherstellung Fehler auftreten könnten (was natürlich bei einer Datensicherung nicht akzeptabel ist). Aus genannten Gründen vertraue ich der Vista-Sicherung nicht vollständig und sichere daher etwa im Wochenabstand die wichtigsten Dateien im Klartext (= einfach hinüber kopiert) auf einer zweiten externen Festplatte.

Sind meine Bedenken unbegründet oder ist doch Vorsicht geboten??? Und ist es doch vielleicht besser nach z.B. 100 Sicherungen (oder schon früher?) mit einem neuen Backup zu starten???

VG zarathustra256
 
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mody

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Hi,

Um ehrlich zu sein, ich habe von Windows eigene so viele schlechtes gehört das ich nie benutze, nach der Installation erste was ich deaktiviere ist diese Funktion.

Aber ich kann mir gut vorstellen das mehrere Teile empfindlicher sind als eine einzige.


Gruss
mody
 
msueper

msueper

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Hallo,
die Windows-Sicherung ist diesbezgl. so klug, dass sie sich einigermassen optimiert. Es werden keine Differenzen an Dateien, sondern immer die ganze Datei gesichert, sofern sie sich seit dem letzten Backupzeitpunkt geändert hat. Deshalb ist auch nur Zugriff auf den letzten Backup-Set nötig, wo das File drin ist im Restorefall.
Du darfst aber nicht manuell einfach Files in der Sicherung löschen. Vista löscht selbst was weg, wenn der Platz knapp wird.
Viel schlimmer ist, dass die Windows Sicherung nur Files bestimmter Typen sichert. Das ist keineswegs alles! Ich würde dringend zu einem Imaging-Tool raten, damit kann man dann den Rechner auch restoren (ein solches Tool ist nur bei Vista Ultimate dabei).
Martin

Links:
Übersicht und Anwendung:
http://www.netzwerktotal.de/vistabackup.htm
http://www.microsoft.com/windows/products/windowsvista/features/details/backup.mspx
http://www.petri.co.il/using_backup_status_and_configuration_in_vista.htm
 
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zarathustra256

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Hallo,

danke für eure Meinungen und Hinweise - auch für die Links von Martin. Werde mir diese Infos genauer durchlesen - momemtan bin ich noch etwas verwirrt.

Du sagst, dass nicht alle Dateitypen gesichert werden - welche sind das??? Ich möchte in erster Linie folgende Dateien sichern: Word, Excel, Access, Outlook, Fotos und Grafiken, Webdateien (z.B. htm) sowie mit dem Web zusammenhängende versteckte Dateien, wie z.B. "_vti_cnf".

Was bedeutet "Vista löscht selbst was weg, wenn der Platz knapp wird" - heißt das, wenn der Platz auf der externen Festplatte nicht mehr ausreicht ??? Ich habe bei (fast) täglicher Sicherung seit Anfang Oktober 2007 noch etwa 160 GB von 250 GB frei - da sollte aus dieser Sicht noch einiges Platz haben). Oder bedeutet das etwas anderes???

Jedenfalls habe ich euch beide so verstanden, dass die Sicherung mittels Vista (auch die Komplettsicherung des gesamten Systems) nicht unbedingt zu empfehlen ist und besser eine Imagesicherung z.B. mit "Acronis" durchgeführt werden sollte. Obwohl auch mit Vista (ich habe die Version "Business") eine komplette PC-Sicherung möglich ist - nennt sich dort "WindowsImageBackup".

Ist z.B. "Acronis" auch für die tägliche Sicherung geeignet??? Mit Vista dauert die Sicherung lediglich ein paar Minuten und außerdem kann man auf dem PC während der Datensicherung weiterarbeiten (diese Dateien werden dann natürlich nicht mitgesichert). Wie sieht das bei "Acronis" aus???

VG zarathustra256, vulgo ERICH
 
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mody

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Hallo,

Ist z.B. "Acronis" auch für die tägliche Sicherung geeignet??? Mit Vista dauert die Sicherung lediglich ein paar Minuten und außerdem kann man auf dem PC während der Datensicherung weiterarbeiten (diese Dateien werden dann natürlich nicht mitgesichert). Wie sieht das bei "Acronis" aus???

VG zarathustra256, vulgo ERICH
Hallo,

Beim Acronis kann man einstellen (Task) das die Sicherung automatisch startet, die Zeit legt man fest, man kann ebenfalls festlegen was man alles sichern möchte oder welche Dateien rausbleiben sollen etc.

Mit PC weiter arbeiten natürlich kein Problem, auch nicht wenn man ein volles Image erstellen lässt.

Wegen Vista Backups, hat er glaube ich eher Automatisierte Systemwiederherstellung gemeint, ich kann mir nicht vorstellen das Windows ein Manuell erstelltes Image irgendwie löschen tut.

Über Acronis Task Manager paar Screens:



Was beim Acronis noch sehr nützlich ist, die so genannte "Acronis SecureZone", das ist eine von Acronis erstellbare,versteckte FAT32 Partition, darin kann man seine Images speichern, selbst wenn irgendwann Windows gar nicht mehr hochfährt, kann man von dieser Partition den Acronis starten und Alles wiederherstellen.

In dem Fall muss "Acronis Recovery Manager" aktiviert sein, beim booten bekommt man dann die Meldung "Drücken Sie "F11" um Acronis Recovery Manager zu starten" und das geschieht vorm Windows.

SecureZone ist auch auf C: erstellbar (neu start erforderlich), beim bedarf kann man diese Partition mit Acronis löschen und den Freienplatz kann man je nach Wunsch auf C: oder D: hinzufügen.
So gesehen dient Acronis hier als ein kostenlose Disk Manager und arbeitet zuverlässig, ich habe diese Funktion schon sehr oft benutzt.

Nur für persönliche Daten lohnt sich das allerdings nicht unbedingt, wenn du aber neben Daten auch auf dein System wert legst dann schon, so kannst du dir auch mehr erlauben als ohne,sonst probiert man nicht immer alles, obwohl man von seinem System vielleicht mehr rausholen könnte.

Wenn du SeaGate oder Maxtor Platte drinne hast, dann kannst du Disk Wizard (kostenlos) auch benutzen, das ist in wirklichkeit "Acronis", ich habe bloss nie getestet, so viel ich weiss es sind nur paar kleine Funktionen ausgeblendet.
Wie oben schon gesagt, es funktioniert nur mit einer von 2 diese Festplatten.




Gruss
mody
 
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zarathustra256

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Danke für eure Hinweise. Werde versuchen, damit klar zu kommen.

VG ERICH
 
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Gerasan

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Vista Sicherung funktioniert einwandfrei

Hallo zarathustra256,
ich benutze Windows Vista Datensicherung und komplette PC-Sicerung. Beides funktioniert absolut zuverlässig und einwandfrei. Zu deiner Frage: die komplette PC-Sicherung löscht immer den ältesten Image, falls kein Platz mehr vorliegt. Bei Dateisicherung bin ich mir nicht ganz sicher, aber glaube das es genau so gelöscht wird. Hier auf meiner Seite habe ich einiges zu diesem Thema zusammengeschrieben.
http://gerasan.de --> Computer --> Windows Vista Datensicherung und Wiederherstellung

Gruß Gerasan :sing
gerasan.de
 
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zarathustra256

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Vista-datensicherung

Lieber Gerasan,

danke für deine Nachricht und den Link zu deiner Website - sind interessante Dinge drinnen. In die "Innereien" meines PCs werde ich aber sicher nicht hineingehen (so versiert bin ich nicht)!!!

Dass Löschen von älteren Sicherungsdateien ist (noch) nicht mein Problem, da ich auf meiner externen Festplatte für die Datensicherung noch ca. 150 GB frei habe.
Der Speicherbedarf für eine (Tages-)Datensicherung = 1 Backup File beträgt zwischen 2 MB und 200 MB.
Für 1 komplettes Backup Set (in diesem einem Fall bestehend aus 84 Tagessicherungen = Backup Files) beträgt der gesamte Speicherbedarf etwa 12 GB. Ich habe also noch einige Zeit bis zum Volllaufen der Festplatte.

Was ich aber immer noch nicht weiß: wie viele Tagessicherungen (Backup Files) kann ich bei einem Backup Set verwenden (diesmal habe ich nach 84 Backup Files die Datensicherung neu begonnen (mit einem neuen Backup Set).

Wie weit hätte ich diese 84 Backup Files noch fortsetzen können - 100 Files - 500 Files - kann das so weit fortgesetzt werden, bis die Kapazität der Festplatte erschöpft ist??? Oder soll ich nach einer gewissen Anzahl von Backup Files (z.B. 100) die Sicherung neu mit einem neuen Backup Set beginnen???

Wenn ich beispielsweise nach 100 Sicherungen (100 Backup Files in einem Backup Set) eine Wiederherstellung zum letzten Sicherungsdatum vornehme, dann benötigt das Wiederherstellungsprogramm ja alle 100 Backup Files, da ja jedes Mal nur die Änderungen (bzw. neue Dateien) gesichert werden. Und ich habe so meine Zweifel, ob die Wiederherstellung bei so endlos langen Kaskaden auch wirklich funktioniert!!! Gibt es da Limits in der Länge dieser Sicheringskaskade (außer der Festplattenkapazität) - bestehend aus sehr vielen Backup Files??? Wenn ältere Sicherungen gelöscht werden, dann kann das ja sicher nicht im selben Backup Set erfolgen, denn dann wäre diese Sicherungskette ja unvollständig und eine Wiederherstellung (meiner Meinung nach) nicht mehr möglich!!!

Na ja, bis auf Weiteres werde ich sicherheitshalber nach etwa 100 Backup Files ein neues Backup Set beginnen.

Viele Grüße
ERICH
(zarathustra256)
 
Thema:

Backup mit Vista

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