Auslagerungsdatei defragmentieren?

Diskutiere Auslagerungsdatei defragmentieren? im WinXP - Allgemeines Forum im Bereich Windows XP Forum; Hallo! Ich habe mal ne Frage zur Auslagerungsdatei: Stimmt es, dass man diese nicht sicher defragmentieren kann und somit fragmentiert lassen sollte?
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OleBe

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Hallo!
Ich habe mal ne Frage zur Auslagerungsdatei:
Stimmt es, dass man diese nicht sicher defragmentieren kann und somit fragmentiert lassen sollte?
 
I

imaetz70

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während des Betriebes von Windows geht die fragmentierung dieser datei eh nicht und wenn du das beim systemstart machen lässt, wirst ansich keine verbesserung spüren. hab das mal mit diskeeper getestet und nichts besseres feststellen können..

ansich bringt nur die defragmentierung der ganzen platte etwas. hab diskepper runter gehauen und das mal mit O&O defrag gemacht. das war viel besser. lass die auslagerungsdatei wie sie ist und nicht dran rum spielen. bringt nicht mehr als und schneller wirds auch nicht ansich. zumindest wars bei mir so.
 
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fireball85

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soweit ich weiß:

arbeitsplatz->rechtsklick... da kann man irgendwo die auslagerungsdatei ausschalten. aber nur ratsam, wenn man mindestens 1gb ram installiert hat, hab ich gelesen.

dann nach neustart, wieder anschalten und dann müsste die eigentlich neu geschrieben werden bzw. ihr wird irgendwo ein leerer bereich auf der angegebenen partition zugewiesen.
 
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Ronny

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Ich habe früher mal die Auslagerungsdatei mit einem Trick "defragmentiert".

1. Auslagerungsdatei (natürlich über die Systemeinstellung!) löschen

2. Rechner neu starten

3. Laufwerk(e) defragmentieren

4. Auslagerungsdatei wieder einrichten.

Hatte das irgendwo mal gelesen. Fragt mich aber bitte nicht ob das nun wirklich sinnvoll ist oder nicht. :nixweis


_____

Nachtrag:

Huch! Fireball85 hatte wohl den gleichen Gedanken... ;-)
 
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fireball85

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das meinte ich ja. hab das defragmentieren vergessen.
 
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singh

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%windir%
Hallo OleBe,

hab mal ein Artikel aus dem PC Professional Magizine vom 4/2006 was gefunden:

Die Auslagerungsdatei von Windows umfasst schnell mehrere 100 MByte und fragmentiert. Das verlangsamt die Zugriffe, wenn Windows Daten aus dem virtuellen RAM lädt. Sie können die Datei aber nicht defragmentieren, da das System den Zugriff unterbindet. Page Defrag hingegen kann und defragmentiert die Registry sowie die Hibernation- Dateien, die Windows anlegt, wenn es in den Tiefschlafmodus wechselt. Damit läuft Windows wieder etwas schneller.
Quelle:http://www.testticker.de/tipps/article20061109062.aspx

Vll hilft es dir weiter!!

Mfg
Singh
 
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APFEL 2c

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Hallo!
Ich habe mal ne Frage zur Auslagerungsdatei:
Stimmt es, dass man diese nicht sicher defragmentieren kann und somit fragmentiert lassen sollte?

Hallo OleBe!

Sieh dir einmal den Diskeeper Professional ab Version 9 an.

Der Diskeeper Professional hat in den Einstellungen/Settings einen Programmpunkt mit dem man im sicheren Boot-Modus ohne das Betriebssystem zusätzlich auch den Pagefile und den Master File Table (MFT) fragmentieren kann.

Und dies läuft im wirklich 100% sicheren Boot-Modus ohne das Betriebssystem hervorragend stabil und sicher.

Alles was man "nur" bei laufendem Betriebssystem fragmentieren kann, ob im abgesicherten oder im normalen Modus ist leider immer eine etwas heikle Angelegenheit auf Grund der vielen störenden Schreib- und Lese-Zugriffe, was sich dann auch noch durch ein mehr oder minder instabiles System verschlechtern (Schreibfehler und mehr!) kann.

Die Option der Boot-Time-Defragmentierung bietet allerdings NUR die Pro Version des Diskeeper! (Jedenfalls bei meiner älteren Version Pro 9)

MfG
 
M

mody

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Fragt mich aber bitte nicht ob das nun wirklich sinnvoll ist oder nicht. :nixweis
Ich kann mir das nur so erklären:
HDD ist voll und arg fragmentiert,genau da wird eine Auslagerungsdatei erstellt wo die Datei nur fragmentiert (mehrere Teile) erstellt werden kann, dann ist es sinnvoller wenn man vorher die Festplatte defragmentiert.

Was anderes kann ich mir nicht vorstellen, es gibt vielleicht irgendwas, was ich noch nicht weiss.
 
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Ronny

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Ich kann mir das nur so erklären:
HDD ist voll und arg fragmentiert,genau da wird eine Auslagerungsdatei erstellt wo die Datei nur fragmentiert (mehrere Teile) erstellt werden kann, dann ist es sinnvoller wenn man vorher die Festplatte defragmentiert.

Was anderes kann ich mir nicht vorstellen, es gibt vielleicht irgendwas, was ich noch nicht weiss.
Also hiermit...
Fragt mich aber bitte nicht ob das nun wirklich sinnvoll ist oder nicht.
...meinte ich jetzt, dass ich nicht weiß, ob das Defragmentieren der Auslagerungsdatei wirklich sinnvoll ist. Daran, dass diese im Laufe der Zeit - genau wie die anderen Daten - fragmentiert, habe ich eigentlich keinen Zweifel.


Was Du hier schreibst...
HDD ist voll und arg fragmentiert,genau da wird eine Auslagerungsdatei erstellt
...stimmt so sicher nicht. Die Auslagerungsdatei ist von Anfang an vorhanden, da sie bei der Windows-Installation mit eingerichtet wird, und zwar, was ihre Größe anbetrifft, in Abhängigkeit vom vorhandenen Arbeitsspeicher.
 
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mody

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Also hiermit...
1-...meinte ich jetzt, dass ich nicht weiß, ob das Defragmentieren der Auslagerungsdatei wirklich sinnvoll ist. Daran, dass diese im Laufe der Zeit - genau wie die anderen Daten - fragmentiert, habe ich eigentlich keinen Zweifel.


2-Was Du hier schreibst...
...stimmt so sicher nicht. Die Auslagerungsdatei ist von Anfang an vorhanden, da sie bei der Windows-Installation mit eingerichtet wird, und zwar, was ihre Größe anbetrifft, in Abhängigkeit vom vorhandenen Arbeitsspeicher.
1-OK dann habe ich dich wohl falsch verstanden, sorry dafür

2- Da ich Auslagerungsdatei gleich nach XP Installation deaktiviere (2GB ram) kann ich schon so denken das auch manche (wie ich z.B. auch) erst später wieder mal Virtuellen Speicher ausprobieren möchten, das die automatisch erstellt wird ist ja sowieso klar, da kann auch die Festplatte kaum voll oder fragmentiert sein.
 
Hups

Hups

Katzennarr
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1. Auslagerungsdatei (natürlich über die Systemeinstellung!) löschen

2. Rechner neu starten

3. Laufwerk(e) defragmentieren

4. Auslagerungsdatei wieder einrichten.
Das ist das einzig sinnvolle, was man machen kann.
Natürlich sollte man der Auslagerungsdatei dann eine feste Größe zuweisen (was bei den heutigen Festplattengrössen ja kein Problem darstellt) und man hat keine Probleme mehr mit einer verteilten Auslagerungsdatei.
Und wie MikeK schreibt, sollte man sich sowas auf jeden Fall anlegen (und wenn es nur 1GB sind).
 
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mody

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Egal wieviel man RAM hat ..... die Auslagerungsdatei sollte man NICHT deaktivieren.
Also, so viel ich weiss:
Ist nur interessant wenn man möchte das bei einem Absturtz eine Dump Datei "memory.dmp" erstellt wird, was ja für den normalen User meistens uninteressant ist.

Ich arbeite schon sehr lange ohne Auslagerungsdatei und noch keine Nachteile feststellen können, was andere sagen oder empfehlen ist für mich nur dann relevant wenn ich das teste und einen Vorteil sehe.
 
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Katzennarr
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Das ist richtig (mit der Dump-Datei).
Ich hatte auch keinen Unterschied bemerkt ob eine Auslagerungsdatei vorhanden ist, oder nicht. Aber je nach dem, was man so treibt, könnte es durchaus mal nötig sein.
Daher hat mein XP-Rechner eine 2GB-Auslagerungsdatei bekommen.
Ob die benötigt wird, oder nicht, ist mir erstmal schnuppe - das kann XP dann selber entscheiden. Bei den heutigen Festplatten ist es ja nicht so, das man auf jede GB angewiesen wäre.

Diese Dump-Datei wird meines Wissens nach auch nicht angelegt, wenn man die Auslagerungsdatei in einer anderen Partition anlegt. Hier hilft es dann, in der Systempartition eine kleine Auslagerungsdatei anzulegen und in einer anderen Partition eine größere anzulegen. Windows nutzt automatisch die Auslagerungsdatei, die in einer "ruhigen" Partition liegt.
 
Dirk

Dirk

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Das ist das einzig sinnvolle, was man machen kann.
Natürlich sollte man der Auslagerungsdatei dann eine feste Größe zuweisen (was bei den heutigen Festplattengrössen ja kein Problem darstellt) und man hat keine Probleme mehr mit einer verteilten Auslagerungsdatei.
Und wie MikeK schreibt, sollte man sich sowas auf jeden Fall anlegen (und wenn es nur 1GB sind).
Zur Vermeidung der Vermischung von Normal-Dateien und Swap-Datei nutze ich
- eine eigene Partition und
- eine festgelegte Größe ( Anfangs- und Endwert identisch ) für die Auslagerungsdatei.

Zur "Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit" :blush liegt diese Swap-Datei dazu noch auf einer anderen Festplatte wie das Betriebssystem.

Somit habe ich für Lese- bzw. Schreibvorgänge zwischen Betriebssystem und Auslagerungsdatei eine direktere Abarbeitung, weil nicht der gleiche ( selbe ? ) Lese-/Schreibkopf der Platte die Vorgänge bearbeiten muss.

Gemessen habe ich die Unterschiede zwischen den verschiedenen Möglichkeiten nicht, bin aber für mich der Meinung, dass es "logisch" nachvollziehbar ist. :D

Wirklich defragmentiert habe ich meine Swap-Datei nie, aber auch dieses wäre meines Erachtens mit meinem System durch aus- und einschalten derselben nicht wirklich aufwändig.

Gruß vom
FaulenBaer
 
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mody

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Zur "Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit" :blush liegt diese Swap-Datei dazu noch auf einer anderen Festplatte wie das Betriebssystem.



Gemessen habe ich die Unterschiede zwischen den verschiedenen Möglichkeiten nicht, bin aber für mich der Meinung, dass es "logisch" nachvollziehbar ist. :D



Gruß vom
FaulenBaer
So wird dies auch von Microsoft selbst empfohlen, das habe ich mal vor ca. 2 Jahre direkt beim Microsoft gründlich gelesen.
Wenn man aber keine 2. HDD hat sollte man dafür lieber D: einstellen, da ja Partition D: bei der Installation nicht automatisch erstellt wird musste Microsoft dafür C: (System Partition) als standart Partition nehmen, ist ja auch logisch, wie soll es sonst anders gehen.
 
Dirk

Dirk

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So wird dies auch von Microsoft selbst empfohlen, das habe ich mal vor ca. 2 Jahre direkt beim Microsoft gründlich gelesen.
Wenn man aber keine 2. HDD hat sollte man dafür lieber D: einstellen, da ja Partition D: bei der Installation nicht automatisch erstellt wird musste Microsoft dafür C: (System Partition) als standart Partition nehmen, ist ja auch logisch, wie soll es sonst anders gehen.
;) Eine der Gründe warum ich bei PCs von Bekannten / Freunden ( schau doch mal eben ! ) immer mal wieder die Hand anlege und aus einer 160 GB-Partition ( oder noch größer ) "mal eben" das System so aufbaue, dass gleich mehrere Partitionen angelegt werden um Betriebssystem und Programme / Daten voneinander zu trennen. Und dann halt aus den von mir genannten Gründen auch ne eigene Partition für die Swap-Datei.
 
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Ronny

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... Und dann halt aus den von mir genannten Gründen auch ne eigene Partition für die Swap-Datei.
Solange sich die Swap-Datei immer noch auf der selben physikalischen Festplatte befindet, macht es aber aus meiner Sicht wenig Sinn, diese auf eine andere Partition zu legen. Erst, wenn sie sich auf einer anderen Festplatte befindet, wäre auch ein schnellerer Zugriff darauf möglich, da ja auf beiden Platten gleichzeitig und parallel gelesen und geschrieben werden kann.
 
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