[AT] Österreich: Mobiles Internet deutlich langsamer als beworben

Diskutiere [AT] Österreich: Mobiles Internet deutlich langsamer als beworben im IT-News Forum im Bereich IT-News; Eine Studie über die Verbindungsqualitäten der österreichischen HSDPA-Netze zeigt ernüchternde Ergebnisse. Die in der Praxis erreichten...
#1
Eric-Cartman

Eric-Cartman

Moderator
Threadstarter
Team
Dabei seit
22.06.2005
Beiträge
8.628
Alter
38
Ort
In Windows Nr. 10




Eine Studie über die Verbindungsqualitäten der österreichischen HSDPA-Netze zeigt ernüchternde Ergebnisse. Die in der Praxis erreichten Geschwindigkeiten kommen österreichweit nicht annähernd an die von den Mobilfunkanbietern versprochenen Werte heran. Dabei trifft es die ländlichen Gebiete schlimmer als die Städte. Doch auch die zunehmende Nutzung der HSDPA-Netze führt zu einer drastischen Verringerung der Downloadraten. Das Ergebnis lässt sich in groben Zügen auch auf deutsche HSDPA-Netze übertragen.

Die HSDPA-Geschwindigkeiten 3,6 und 7,2 MBit/s haben vor allem für das Markting große Bedeutung, für den Kunden handelt es sich dabei lediglich um theoretische Werte, die in der Realität nicht erreicht werden können. Wie weit die Geschwindigkeiten hinter den Werbeversprechen der Mobilfunk-Unternehmen liegen, ergab eine Studie des Österreichischen Insitut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) in Zusammenarbeit mit der Kammer für Arbeiter und Angestellte Wien (AK Wien), die am Donnerstag vorgestellt wurde und ernüchternde Ergebnisse präsentierte - die so ähnlich auch auf Deutschland zutreffen werden.

Das ÖIAT hat zwischen Mai und Juni insgesamt 690 Einzeltests an 13 Standorten in ganz Österreich durchgeführt und dabei die HSDPA-Netze aller österreichischen Mobilfunkanbieter (Mobilkom Austria, T-Mobile Austria, One, 3) überprüft. Zum Vergleich der einzelnen Netzbetreiber nutzten die Tester ein Datenmodem, dass von allen Anbietern baugleich verkauft wird. Dabei wurde deutlich, dass die Datenraten im Praxistest teils massiv hinter den beworbenen "maximalen" Transferangaben lagen.

Die in der Werbung angepriesenen Downloadgeschwindigkeiten von 3.600 kbit/s und 7.200 kbit/s wurden in keiner Messung erreicht - selbst bei Sichtkontakt und einer Entfernung von nur 50 Metern zum nächsten Sendemast. Die schnellsten Einzelmessungen wurden bei Mobilkom 3.490 kBit/s (Wien 1. Bezirk), T-Mobile 2.610 kBit/s (Jois), One 1.720 kBit/s (Innsbruck) und "3" 1.740 kBit/s (St. Pölten) festgestellt.

Im Durchschnitt wurde mit 868 kbit/s in Landeshauptstädten nicht einmal ein Fünftel, in ländlichen Gemeinden mit 499 kbit/s nur ein Siebtel der beworbenen "maximalen" Geschwindigkeit von 3.600 kbit/s erreichbar. Die durchschnittlich höchsten Raten erzielten die Forscher in den Vororten, wo ein relativ guter Ausbau und eine geringe Nutzerdichte bis zu 1002 kbit/s möglich machten.

Die Tests in Gebäuden, wo in der Realität die hauptsächliche Nutzung stattfindet, ergaben durchschnittliche Geschwindigkeiten von 868 Kbit/s, außerhalb der Gebäude stieg sie um etwa fünf Prozent auf 908 Kbit/s. Wie beim Download blieben die Anbieter auch beim Upload hinter den Erwartungen zurück. Österreichweit betrug die durchschnittliche Uploadgeschwindigkeit nur 241 kbit/s, wobei in den Landgemeinden nur 115 kbit/s erreicht wurden. Die Studie zeigt, wie stark die Verbindungsqualität von der Anzahl der Nutzer abhängt. Im 5. Wiener Gemeindebezirk wurden bei einer Verbindung noch 1.880 kBit/s erreicht, bei drei gleichzeitigen Verbindungen sank der Wert auf 810 kBit/s und bei sechs auf 502 kBit/s.

Die Messung der durchschnittlichen Verzögerungszeiten bei der Datenübermittlung ergab bei den mobilen Breitbandangeboten eine Verzögerung von 422 Millisekunden. Damit werden die Grenzwerte für sehr gute Sprachqualität (200 Millisekunden) sowie für akzeptable Sprachqualität (Grenzwert 400 Millisekunden) bei VoIP deutlich überschritten. Internet-Anwendungen, die kurze Verzögerungszeiten benötigen, sind in der Praxis an vielen Orten nur eingeschränkt oder gar nicht nutzbar.

Zudem bemängeln die Forscher die hohen Kosten bei Überschreitung des gebuchten Datenvolumens und die langen Vertragslaufzeiten. Fazit von Harald Glatz, Leiter der Konsumentenschutzabteilung der AK Wien: "Die aktuellen Werbebotschaften der Mobilfunkbetreiber stellen die mit mobilem Internet in der Praxis erzielbaren Werte nicht realistisch dar. Die Zahlen der Werbung sind reine Laborzahlen, die dem Konsumenten bei der Produktentscheidung nicht weiterhelfen und falsche Erwartungen wecken. [...] Die Mobilfunkanbieter müssen ihre Fehlinformation beenden und ihre Werbeaussagen der Realität anpassen."

powered by AreaMobile

Quelle: IDG Magazine Media Verlag GmbH/PC-Welt Online
 
#2
Fireblade

Fireblade

Grüßt die Winboarder
Dabei seit
10.12.2004
Beiträge
19.623
Na dann sollten die Jungs mal schleunigst nachbessern,oder mit anderen Worten...so wird den Kunden aus das Geld aus der Tasche gezogen,zahlen für ne Leistung die nicht erbracht wird. :thumbdown
 
#3
Mike

Mike

i7-6700HQ
Team
Dabei seit
21.09.2006
Beiträge
24.351
Ort
in der Nähe eines Rechners
Die in der Werbung angepriesenen Downloadgeschwindigkeiten von 3.600 kbit/s und 7.200 kbit/s wurden in keiner Messung erreicht - selbst bei Sichtkontakt und einer Entfernung von nur 50 Metern zum nächsten Sendemast.
Das stimmt, es ist eben NICHTS besser als KABEL !! :D

Das Mobile Zeugs brauche ich zu Hause nicht
 
#4
I

imaetz70

Dabei seit
07.12.2005
Beiträge
9.246
Alter
48
Ort
Hamburg
naja vielleicht haben die direkt neben dem funkmast gestanden beim testen und alle störquellen (handys, funkgeräte etc.) verboten und abgeschaltet.. ;)

denn wie wollen sie denn sonst schöne speedwerbung hin bekommen.. :)


PS: im kleingedruckten (für sehbehinderte garnicht zu lesen) steht bestimmt ".. in abhängigkeit der funkqualität und entfernung zum nächsten funkturm (evtl. Wien..) bis zu.... "
 
#5
Mike

Mike

i7-6700HQ
Team
Dabei seit
21.09.2006
Beiträge
24.351
Ort
in der Nähe eines Rechners
@imaetz70
so klein gedruckt ist das gar nicht, aber die meisten 08/15-User (DAU) glauben der Werbung.
Vor allem, wenn man unsere Preis-Leistungsangebote vergleicht.

MOBIL: 3 GB 20 EURO
FESTANSCHLUSS: 19,90 EURO, KEIN LIMIT

irgendwas ist da faul, oder ^^
 
#6
Fireblade

Fireblade

Grüßt die Winboarder
Dabei seit
10.12.2004
Beiträge
19.623
Da ist aber wirklich sehr schwer was faul. :D
 
#7
S

schnydra

Dabei seit
21.06.2005
Beiträge
1.329
Da es in den meisten Städten WLANs gibt die unverschlüsselt sind erübrigt sich dieses HSDPA. Sowohl in Geschwindigkeit als auch beim Punkt Kosten schneidet HSDPA schlecht ab, wobei WLANs von Privaten gratis sind und praktisch immer eine Breitbandverbindung bieten.

Da dies in der Schweiz nicht unter Strafe steht (keine Regelung im Gesetz) sehe ich da keine Bedenken einen solchen offenen Anschluss zu nutzen. Volumentarife gibt es bei uns auch nicht, nur Flatrates. (Meine Meinung, muss jeder für sich entscheiden)
 
#8
Mike

Mike

i7-6700HQ
Team
Dabei seit
21.09.2006
Beiträge
24.351
Ort
in der Nähe eines Rechners
Da dies in der Schweiz nicht unter Strafe steht (keine Regelung im Gesetz) sehe ich da keine Bedenken einen solchen offenen Anschluss zu nutzen.
Du solltest dich besser einlesen. DAS SIND KEINE OFFENEN ANSCHLÜSSE.
Das sind unverschlüsselte Privat-Anschlüsse.
Und auch in der Schweiz ist ein Eingriff in die Privat-Sphäre strafbar.

Man darf nicht immer die IT-Gesetze lesen etc. sondern auch an andere Sachen denken.

Mit solchen Aussagen würde ich an deiner Stelle vorsichtig sein. Braucht nur der falsche zu Lesen und du hast riesen Probleme

Auch in der EU ist das mitsurfen NICHT ERLAUBT. Allerdings muss der Betreiber sein Netz schützen.
Sollte man aber den TÄTER finden, geht der in den Bau .... und das ist richtig so.
 
#9
Fireblade

Fireblade

Grüßt die Winboarder
Dabei seit
10.12.2004
Beiträge
19.623
Auch in der EU ist das mitsurfen NICHT ERLAUBT. Allerdings muss der Betreiber sein Netz schützen.
Sollte man aber den TÄTER finden, geht der in den Bau .... und das ist richtig so.
Stimmt.Und das machen dennoch viele und die es nicht schützen sind dumm dran wenn dort strafbare Handlungen geschehen.
 
#10
D

Darmstadtium

Dabei seit
12.03.2007
Beiträge
898
Ort
Darmstadt
Sollte man aber den TÄTER finden, geht der in den Bau .... und das ist richtig so.
Na Klar; und vorher wird er in Guantanamo nochmal ordentlich durchgefoltert, bla bla bla... Das ganze wird erst straffällig wen man das Netz das dahintersteht angreift, sonst ist das ganze ne Ordnungswiedrigkeit, wenn überhaupt. Es gibt sehr wohl leute die so Sozial sind andere mitsurfen zu lassen (ich z.B.), das höchste das man (wenn überhaupt) erwarten kann ist ne Geldstrafe. Eigentlich sollte derjenige der so Blöd war seinen zugang unabsichtlich offen zu lassen glich mit auf der Anklagebank sitzen, das sind nämlich die diejenigen denen wir die Viren und Spamflut zu verdanken haben ! Wer keinen PC sichern kann sollte sich jemanden holen der dies für ihn erledigt, ansonsten soll mans bleiben lassen.
 
#11
Erli

Erli

WB-TEAM / MOD
Team
Dabei seit
16.08.2005
Beiträge
9.621
Ort
GB
....
Eigentlich sollte derjenige der so Blöd war seinen zugang unabsichtlich offen zu lassen glich mit auf der Anklagebank sitzen, das sind nämlich die diejenigen denen wir die Viren und Spamflut zu verdanken haben ! Wer keinen PC sichern kann sollte sich jemanden holen der dies für ihn erledigt, ansonsten soll mans bleiben lassen.
Da muß ich dir recht geben.
(Den Rest hab ich eh rausgenommen)

Erli :cool
 
#12
Mike

Mike

i7-6700HQ
Team
Dabei seit
21.09.2006
Beiträge
24.351
Ort
in der Nähe eines Rechners
Das ganze wird erst straffällig wen man das Netz das dahintersteht angreift, sonst ist das ganze ne Ordnungswiedrigkeit, wenn überhaupt.
Wenn du meinst ... Tatsache ist das bereits das Eindringen in ein Netz (wenn nachgewiesen) strafbar ist und nicht eine Ordnungswidrigkeit sondern nach Strafgesetz

Es gibt sehr wohl leute die so Sozial sind andere mitsurfen zu lassen (ich z.B.),
Das ist eine andere Ausgangssituation - und - sorry, aber nicht klug von dir, denn DU BIST VERANTWORTLICH, wenn jemand an deinem Anschluss illegales macht und du dessen Schuld nicht nachweisen kannst.
Es gibt schon genügend Urteile in diese Richtung.

ABER NOCHMALS (schon oft erwähnt im Board):
Es sind eure Leitungen und eure PC's ... persönlich ist es mir komplett egal was ihr damit macht. Ich gebe nur gutgemeinte und den Tatsachen entsprechende Ratschläge :)
 
#13
Fireblade

Fireblade

Grüßt die Winboarder
Dabei seit
10.12.2004
Beiträge
19.623
Das ist eine andere Ausgangssituation - und - sorry, aber nicht klug von dir, denn DU BIST VERANTWORTLICH, wenn jemand an deinem Anschluss illegales macht und du dessen Schuld nicht nachweisen kannst.
Es gibt schon genügend Urteile in diese Richtung.
Wer nicht hören will muß fühlen.
 
#14
D

Darmstadtium

Dabei seit
12.03.2007
Beiträge
898
Ort
Darmstadt
Wenn du meinst ... Tatsache ist das bereits das Eindringen in ein Netz (wenn nachgewiesen) strafbar ist und nicht eine Ordnungswidrigkeit sondern nach Strafgesetz


Das ist eine andere Ausgangssituation - und - sorry, aber nicht klug von dir, denn DU BIST VERANTWORTLICH, wenn jemand an deinem Anschluss illegales macht und du dessen Schuld nicht nachweisen kannst.
Es gibt schon genügend Urteile in diese Richtung.

ABER NOCHMALS (schon oft erwähnt im Board):
Es sind eure Leitungen und eure PC's ... persönlich ist es mir komplett egal was ihr damit macht. Ich gebe nur gutgemeinte und den Tatsachen entsprechende Ratschläge :)
1. Es ist Strafbar wenn du eine Sicherheitsbariere, auch wenn sie unwirksam ist (WEP) knackst oder Daten veränderst, vernichrest oder sonstigen Schaden anrichtest.

2. Ich hab mich informiert, wenn du ABSICHTLICH dein Netz nach außen offen läßt (intern WPA Verschlüsselung) bist du nicht verantwortlich (Quelle Ct 7/2007), es gab ein Urteil in dem es jemand "angeblich" unbeabsichtigt offen gelassen hat, der wurde zu ner Geldstrafe veruteilt da er sein Netz hätte sichern müssen (die Richter ließen jedoch durchblichen das sie die Sache ihm nicht glauben).
 
#16
Fireblade

Fireblade

Grüßt die Winboarder
Dabei seit
10.12.2004
Beiträge
19.623
Das musst du mir erklären.
mit WPA-Verschlüsselung nach außen offen. Also Passwort auf die Haustür kleben
Sorry jetzt kann ich nicht mehr :rofl1

Mike:D
 
#17
D

Darmstadtium

Dabei seit
12.03.2007
Beiträge
898
Ort
Darmstadt
Das musst du mir erklären.
mit WPA-Verschlüsselung nach außen offen. Also Passwort auf die Haustür kleben :D *gg*
Mit gescheiten Gerätschaften gehts, meine 3 Rechner sind über eine WPA verschlüsselte Verbindung angebunden, alle anderen bekommen eine unverschlüsselte Verbindung, haben allerdings nur zugriff aufs I-net
 
#18
B

Bohnenjim

Dabei seit
18.07.2006
Beiträge
1.309
Alter
27
Ort
Österreich
also ich versteh das ganze hier nicht
jeder der im umkreis von 20 m einen nachbar hat, der soll sein netzwerk verschlüsseln.
bei mir ist es unnötig
das nächste haus ist ca. 50 m entfernt (wir haben einen sehr großen garten)
und ich habe mein wlan nicht verschlüsselt weil wenn jemand sich einhacken will, dann müsste er schon in meinem garten stehn

mfg
 
#19
D

dlonra

Dabei seit
19.10.2005
Beiträge
1.149
Also..... mal abgesehen das es nicht i.O ist wenn man Schabernack treibt.
Ich hätte hier locker ein paar Leute die mir Geld zahlen würden wenn sie bei mir mit surfen könnten. (wäre sogar noch ein Geschäft :aah ).
Nur hab ich bewusst eine FritzBox bestellt die kein WLAN hat.
Im nach hinein schlecht aber schon ok.
Wenn die noch eine Weile betteln werd ich mich erweichen und ein WLAN FritzBox holen. :up
 
Thema:

[AT] Österreich: Mobiles Internet deutlich langsamer als beworben

[AT] Österreich: Mobiles Internet deutlich langsamer als beworben - Ähnliche Themen

  • Cortana Österreich

    Cortana Österreich: Wird Cortana für Österreich verfügbar werden?
  • Zifferngruppierungs-Trennzeichen Deutsch (Österreich) seit letztem Win10 Update anders

    Zifferngruppierungs-Trennzeichen Deutsch (Österreich) seit letztem Win10 Update anders: Hallo Liebe Community, ist es beabsichtigt gewesen dass seit einem der letzten Updates in den letzten Tagen das Trennzeichen bei 1.000 von Punkt...
  • Wolfenstein 2: The New Colossus - nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich ohne Nazi-Symbolik

    Wolfenstein 2: The New Colossus - nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich ohne Nazi-Symbolik: Wie schon seine Vorgänger "Wolfenstein: The New Order", "Wolfenstein: Old Blood" und auch die davor veröffentlichten Versionen wird auch das für...
  • wann kommt Cortana nach Österreich?

    wann kommt Cortana nach Österreich?: Ich bin Österreich zu Hause und habe Windows.10 auf meinen Notbook. Die Einstellung Land und Sprache Deutschland/Deutsch kann Ich nicht verwenden...
  • News: Samsung Ativ S ab sofort bei T-Mobile Österreich erhältlich

    News: Samsung Ativ S ab sofort bei T-Mobile Österreich erhältlich: Artikel lesen
  • Ähnliche Themen

    Oben