ASUS N3050M-E und 3150M-E: zwei Braswell-Mainboards mit passiv gekühlter CPU vorgestellt

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maniacu22

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Der Hardwarespezialist ASUS zeigt erstmals zwei Mainboards im Micro-ATX-Format, die jeweils einen im 14-nm-Fertigungsprozess gefertigten Prozessoren der Braswell-Baureihe integriert haben und durch ihre Leistungsaufnahme von gerade einmal 6 Watt mit einer vollkommen passiven Kühlung auskommen




Die beiden Maniboard-Modelle N3050M-E sowie N3150M-E aus dem Hause ASUS sind im mATX-Formfaktor gefertigt und beinhalten bereits im Auslieferungszustand eine der neuen Braswell-CPUs, die im 14-nm-Fertigungsprozess hergestellt werden. Durch ihren geringen Stromverbrauch von gerade einmal 6 Watt reicht hier auch eine komplett passive Kühlung aus, was die Bundles für kleine Office-PCs oder auch HTPCs prädestiniert.

Allerdings muss der Kunde aufgrund der kleinen Maße Abstriche hinsichtlich der Steckplätze machen. zwei PCI-Express 2.0 x1 sowie ein PCI-Express 2.0 x16 sind alles, was für zusätzliche Steckkarten zur Verfügung gestellt werden kann, wobei der große PCI-Express 2.0 x16-Steckplatz auch nur mit einer Lane angebunden ist. Der Arbeitsspeicher darf bei beiden Boards jeweils nur 8 Gigabyte DDR3 mit 1066 oder 1600 Megahertz betragen, welcher allerdings über zwei Slots im Dual-Channel-Betrieb angesprochen werden kann.




Das man mit den Board-Prozessor-Bundles zu keinen großen Sprüngen ansetzen darf, beweist auch die Anzahl der SATA-III-Ports (6 GBit/s), von denen gerade einmal zwei Stück zur Verfügung stehen. Für die Konnektivität stehen an der rückwärtigen I/O-Blende noch jeweils zwei USB-2.0 sowie zwei USB-3.0-Anschlüsse, Gigabit-LAN, ein HDMI- sowie ein VGA-Ausgang zur Verfügung, die durch einen Parallel-Port (für alters Peripherie wie Drucker, Scanner etc) und zwei PS/2-Ports für Maus und Tastatur ergänzt werden.

Die beiden Mainboards unterscheiden sich in der Bestückung der Broadwell-CPU. Während das kleinere Modell N3050M-E auf einen Dual-Core-Celeron mit einem Grundtakt von 1,6 Gigahertz, welcher im Turbo-Modus bis zu 2,16 Gigahertz ansteigen darf. Das größere Modell, welches ASUS als N3150M-E bezeichnet, beherbergt dann schon einen Quad-Core-Celeron, welcher zwar ebenfalls einen Grundtakt von 1,6 Gigahertz aufweist, aber im Turbo-Modus maximal 2,08 Gigahertz zu leisten vermag, das aber auf allen vier Kernen.

Beide Mainboard-Bundles sind bislang noch nicht auf der deutschen ASUS-Seite gelistet. Laut Hersteller sollen beide Modelle aber noch Ende Juni im Handel erscheinen, also auch in Deutschland.

Meinung des Autors: Wer seinen Computer ausschließlich für Office-Aufgaben, Surfen oder auch als HTPC verwendet, sollte sich einmal die beiden Neuvorstellungen ansehen. Nichts ist einfacher als so ein Paket, Ram einbauen, Festplatte oder SSD dran, notfalls noch eine passive Grafikkarte und man hat ein absolut lautloses System, welches hinsichtlich seiner Leistungsaufnahme einfach unschlagbar ist.
 
maniacu22

maniacu22

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oha, danke

und der :schlagen ist für mich


ist korrigiert
 
C

Castle

Gast
Ich Amüsiere mich immer über die LPT Ports. Außer in der Industrie werden die doch kaum mehr benötigt.
Aber als ITX könnte so Board in meinen htpc kommen.
 
D

Daniel85

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ist da der Prozessor fest auf dem Board verlötet? Wenn ja scheidet das wegen fehlender Reparierbarkeit und aus Gründen der Abfallvermeidung dan leider aus...
 
maniacu22

maniacu22

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ist da der Prozessor fest auf dem Board verlötet? Wenn ja scheidet das wegen fehlender Reparierbarkeit und aus Gründen der Abfallvermeidung dan leider aus...
ja ist er, aber ein Notebook oder Tablet (welches ähnliche Prozessorleistung bringt) hat den Prozessor ebenfalls verlötet.....schmeißt man nach dem Ableben auch bloß wech -> da sind aber viele (unverständlicherweise) scharf drauf??? :knall
 
G

G-SezZ

Gast
Und das ist noch milde ausgedrückt. Tragbare Geräte wandern ja schon in den Schrott wenn nur der Akku platt ist, oder das verkümmerte Ego das neueste Modell unabdingbar macht.

IMO eignet sich dieses Board in erster Linie für industrielle Schnittstellen und einfache Office Arbeitsplätze. Hier macht es auch keinen Sinn zwischen CPU und Board einen Sockel zu bauen. Intel Chipsätze lassen sowieso keine langfristige Aufrüstung zu, daher werden CPU und Mainboard in der Regel eh nur gemeinsam getauscht. Defekte deckt in den ersten Jahren die Garantie, und später ist eine Aufrüstung dann die sinnvollere und meist auch kosteneffizientere Alternative zum Austausch einer einzelnen, mittlerweile veralteter Komponente.

IMO ist das aber kein gutes Board für ein NAS oder HTPC:
Zu wenige SATA Ports, neben System-SSD und Daten-HDD bleibt keiner mehr für ein optisches Laufwerk und/oder eine Aufrüstmöglichkeit.
Zudem ist der Celeron etwas schwach auf der Brust. Ein heutiger HTPC sollte mit 4k(evtl. sogar 60Hz) Material klar kommen. Ich habe schon Zweifel ob er das überhaupt abspielen könnte, auf jeden Fall würde ich nicht warten wollen bis er einen kompletten Film transcodiert hat. Mit maximal 8GB RAM sind gerade die Mindestanforderungen für solche Aufgaben erfüllt, was keine rosigen Zukunftsaussichten lässt.

Als Arbeitsplatz könnte mir dieses Board aber wirklich gefallen. Passives Netzteil, Flash Speicher, 4GB RAM und fertig ist ein platzsparender und völlig geräuschloser Rechner.
 
C

Castle

Gast
Und das ist noch milde ausgedrückt. Tragbare Geräte wandern ja schon in den Schrott wenn nur der Akku platt ist, oder das verkümmerte Ego das neueste Modell unabdingbar macht.

IMO eignet sich dieses Board in erster Linie für industrielle Schnittstellen und einfache Office Arbeitsplätze. Hier macht es auch keinen Sinn zwischen CPU und Board einen Sockel zu bauen. Intel Chipsätze lassen sowieso keine langfristige Aufrüstung zu, daher werden CPU und Mainboard in der Regel eh nur gemeinsam getauscht. Defekte deckt in den ersten Jahren die Garantie, und später ist eine Aufrüstung dann die sinnvollere und meist auch kosteneffizientere Alternative zum Austausch einer einzelnen, mittlerweile veralteter Komponente.

IMO ist das aber kein gutes Board für ein NAS oder HTPC:
Zu wenige SATA Ports, neben System-SSD und Daten-HDD bleibt keiner mehr für ein optisches Laufwerk und/oder eine Aufrüstmöglichkeit.
Zudem ist der Celeron etwas schwach auf der Brust. Ein heutiger HTPC sollte mit 4k(evtl. sogar 60Hz) Material klar kommen. Ich habe schon Zweifel ob er das überhaupt abspielen könnte, auf jeden Fall würde ich nicht warten wollen bis er einen kompletten Film transcodiert hat. Mit maximal 8GB RAM sind gerade die Mindestanforderungen für solche Aufgaben erfüllt, was keine rosigen Zukunftsaussichten lässt.

Als Arbeitsplatz könnte mir dieses Board aber wirklich gefallen. Passives Netzteil, Flash Speicher, 4GB RAM und fertig ist ein platzsparender und völlig geräuschloser Rechner.
Diversen quellen in Netz zufolge Schafft der SoC 4k@30hz inkl. h.265.

http://www.notebookcheck.com/Intel-Celeron-N3150-Notebook-Prozessor.141743.0.html

Transkodieren kommt im meinem Fall nicht mehr vor. Ich packe meine Filme als Komplettbackup auf mein NAS.
Mir gefällt der Stromsparaspekt. Es ist ja nun mal leider so das man so richtig Stromsparende Chips (wie der hier halt mit 6 Watt tdp) nicht gesockelt bekommt (AMDs AM1 ist la mal ein Anfang, aber 25 Watt tdp sind natürlich auch etwas mehr). Also entweder mehr Strom verbrauchen oder verlötet Kaufen.
 
H

Herr Mütze

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Es gab mal ne Zeit, da war eine Prozessorgeneration einheitlich und haltbar. Sowohl im elektronischen Sinne als auch zeitlich.
Da fiele mir z.B. der 486er und die Sockel 7-Architektur ein.
Bei beiden war ein 350 Watt-Netzteil bereits Verschwendung, bei einem 386er war ein 250 Watt-NT schon viel. Jetzt schmieden sich einige schon bis einen KW in den Rechner. Eine TDP von 130 Watt, zwei SSDs und zusätzlich drei Festplatten und nach Möglichkeit drei Grafikkarten machen das auch notwendig.
Ich hatte mal einen Mac Mini. I5 3. Generation, 4 GB RAM, auf CPU integrierte Grafikkarte, Notebook-Festplatte und kein Grund für die CPU oder andere Bauteile, den Dienst zu quittieren. Wurde ja auch nicht warm.
Da reichte dann auch ein 80 Watt-Netzteil. Das ist glaube auch die Richtung, die ein PC in Zukunft gehen wird.
Analog zu... eigentlich allem. Weg von riesigen Kühlern und Kilowatt-Netzteilen, hin zum Downsizing und zur Effektivierung.
 
Thema:

ASUS N3050M-E und 3150M-E: zwei Braswell-Mainboards mit passiv gekühlter CPU vorgestellt

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