Apple verbietet Medienberichte über neues Betriebssystem

Diskutiere Apple verbietet Medienberichte über neues Betriebssystem im IT-News Forum im Bereich IT-News; Australische Redakteure von Anwälten abgemahnt Apple versucht, ausführliche Medienberichte über sein neues Betriebssystem Leopard zu...
#1
Eric-Cartman

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Australische Redakteure von Anwälten abgemahnt

Apple versucht, ausführliche Medienberichte über sein neues Betriebssystem Leopard zu unterbinden. Nachdem das australische Magazin APC vor wenigen Tagen Informationen und Screenshots der Entwickler-Vorabversion veröffentlicht hatte, traf bei den Redakteuren ein Brief der Apple-Rechtsabteilung ein. Darin forderten die Anwälte das Magazin auf, den betreffenden Bericht wieder von der Webseite zu entfernen. Apple habe die Software streng vertraulich nur an Entwickler weitergegeben.

Es sei Medien nicht erlaubt, eigene Screenshots oder Detailinformationen über Mac OS X 10.5 Leopard zu publizieren, hieß es in dem Schreiben. Die Software unterliege dem Copyright von Apple, und das Gesetz verbiete eine unautorisierte Verbreitung. Das APC-Magazin wiederum rechtfertigte sich damit, kein Entwickler zu sein und sich daher nicht an die Vorgaben gebunden zu fühlen. Dennoch wurden die Screenshots aus dem kritisierten Artikel entfernt.

Den Apple-Anwälten war das nicht genug, sie verlangten die komplette Löschung des Artikels. APC habe sich einer Veruntreuung von Betriebsgeheimnissen schuldig gemacht. "Apple ist darauf vorbereitet weitere rechtliche Schritte einzuleiten", so die Anwälte aus Cupertino. Schließlich fügte sich das australische Magazin auch der zweiten Forderung und nahm den gesamten Artikel aus dem Netz.

Die Aufregung seitens Apple wirkt verwunderlich, zumal die APC-Redakteure durchaus positiv über die neue Systemversion berichtet hatten. Sie lobten unter anderem die Verbesserungen der Benutzeroberfläche. Außerdem seien nur Informationen veröffentlicht worden, die Steve Jobs bereits selbst in aller Öffentlichkeit präsentiert hatte, rechtfertigt sich das Magazin in einem Onlineartikel. Laut APC habe Apple die Absicht, Medienberichte zu unterbinden, um möglichst viele Leser auf die eigene Homepage zu locken, um sich über Leopard zu informieren.

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#2
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milchschnitte

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wer ist schlimmer als microsoft? apple und google :blush
 
#4
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Digifrag

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naja ich find es nich schlimm vllt wollen die ja nicht das microsoft wieder irgentwas kopiert:D oder es soll eine "überraschung" werden:aah man weiß es nicht aber schlimm ist es trozdem nicht wie ich meine:blush
 
#5
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milchschnitte

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naja ich find es nich schlimm vllt wollen die ja nicht das microsoft wieder irgentwas kopiert:D oder es soll eine "überraschung" werden:aah
in dem artikel wurde ja gesagt das keine anderen features vorgestellt wurden als die die es auf der apple-seite auch einzusehen gibt. und mehr als das wird leo auch nicht bieten (womit ich nicht sagen will das das nicht reicht, ist schon nett was die da gezaubert haben). but still ... i prefer windows XP, m.e. das beste system auf dem markt, auch wenns nicht so hübsch ist.
 
#7
Bullayer

Bullayer

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naja ich find es nich schlimm vllt wollen die ja nicht das microsoft wieder irgentwas kopiert:D oder es soll eine "überraschung" werden:aah man weiß es nicht aber schlimm ist es trozdem nicht wie ich meine:blush
Die zweite Möglichkeit wäre, dass das neue BS noch voller Fehler und Bugs ist... ;)
 
#8
MountWalker

MountWalker

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In der Automobilbranche sind "Erlkönig-Fotos" zwar wenig beliebt, in der Fachpresse aber Gang und Gebe - schlussendlich ist das Pressefreiheit. Dass ein Softwarekonzern hier Berichterstattung verbieten will ist aberwitzig, auch in Australien gibt es eine Pressefreiheit und es hat niemand allein aus wirtschaftlichen Gründen der Presse irgendeine Veröffentlichung zu verbieten. Selbst geheimdienstinformationen hat die presse, wenn sie Wind davon bekommt, veröffentlichen zu dürfen, dürfte sie das nicht, wären Sachen wie Watergate nie aufgeklärt worden. Sie dürfen ihren Mitarbeitern ja gern verbieten, der Presse irgendwas mitzuteilen, aber der presse haben sie nichts zu verbieten, sofern durch die Veröffentlichung kein höher wertiges Gut als die Pressefreiheit verletzt wird - wäre der Artikel eine ausdrückliche Beleidigung oder üble Nachrede mit Vortäuschung falscher Tatsachen wäre ein Verbot denkbar, aber nur dann.

Es ist absolut zum Kotzen, dass sich die alteingesessenen Rechtsstaaten mittlerweile immer mehr von den Kapitalextremisten aufweichen lassen.
 
#9
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emmert

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MMMMM, darf man dann auch alle nur erdenlichen Informationen über Dich veröffentlichen?
 
#10
MountWalker

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Das natürlich nicht, aber da gibt es auch rechtlich relevantee Unterschiede, 1. allgemeines öffentliches Interesse, siehe Promi-Presse und 2. wird durch die Veröffentlichung von Material über ein zukünftiges kommerzielles Produkt niemandes Privatsphäre bedrängt.
 
#11
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milchschnitte

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naja ich find es nich schlimm vllt wollen die ja nicht das microsoft wieder irgentwas kopiert:D
was hat MS denn kopiert von apple? glaubst du auch der marketingkapagne von apple? hier mal ein paar fakten:

- das "dashboard" und die damit verbundenen "widgets" für desktops gabs vorher schon von einem drittanbieter ("konfabulator", mittlerweile von yahoo aufgekauft)

- flip3d ist nur ein schickes TABswitch, KEIN exposè klon wie manche nicht müde werden zu behaupten

- exposè ist nichts anderes als eine animierte version der funktion "fenster/anordnen/horizontal verteilen" die es seit jahren z.b. in photoshop gibt. innovation sehe ich da nicht.

- bis zum erscheinen von osx hatte der dateimanager im mac os keine symbolleiste. windows hatte diese von anfang an

- eine live-suche wie die in osx gab es vorher schon von drittanbietern für windows (google live search)

- die im neuen finder integrierte dateiansicht "coverflow" ist ehemals das produkt eines studenten gewesen das apple aufkaufte und zuerst in iTunes zu bewundern war. (ich hatte damals die beta dieses programms installiert, als es noch nicht von apple kam).

- der finder in osx könnte sich mal einiges bei windows abschauen, z.b. das ausschneiden von dateien, FTP mit schreibrechten, refresh der ansicht...

- die erste osx version ist mit dem internet explorer (!) ab werk ausgeliefert worden da apple keinen eigenen browser hatte (siehe bild vom dock unter "puma":


- der apple-eigene browser safari beruht auf dem konqueror von linux und ist mitnichten von apple von grundauf selbst programmiert. dazu: "Safari verwendet zum Rendern von HTML-Seiten Apples WebKit, ein Cocoa-Framework, das auf der KHTML-Bibliothek des KDE-Projekts basiert." (quelle: wikipedia)

- iTunes basiert auf dem programm "soundjam mp" der firma "Casady & Greene". dazu: "iTunes basiert weitgehend auf der kommerziellen MP3-Applikation SoundJam MP, die vom Software-Verlag Casady & Greene entwickelt wurde. Letztendlich übernahm Apple die Entwickler mitsamt der Software. Die erste Version von iTunes im Januar 2001 war daher SoundJam MP sehr ähnlich." (quelle: wikipedia)

neue "features" aus leopard (das neue osx) wie die pfadleiste:


erinnert mich doch sehr stark an das vor einem jahr erschienene windows vista. ebenso die transparente menüleiste:




ich werde diese liste beizeiten fortführen...
 
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