Apple-Chef Jobs: Der Apfel viel grüner als gedacht

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Eric-Cartman

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In seinem zweiten offenen Brief dieses Jahr hat Apple-Chef Steve Jobs Stellung zu den Vorwürfen genommen, seine Firma sei nicht umweltfreundlich genug.

Speziell die Umweltorganisation Greenpeace hatte Apple im Laufe des letztes Jahres scharf angegriffen und dem Mac- und iPod-Hersteller vorgeworfen, er unternehme zu wenig, um giftige Stoffe aus seinen Produkten zu verbannen. Im diesbezüglichen Ranking von Hightech-Herstellern bei Greenpeace rangierte Apple zuletzt gar auf dem letzten Platz.

Jobs will das nicht länger auf sich sitzen lassen. In seinem Brief "A Greener Apple" ( PDF ) behauptet er: "Apple liegt in diesem Bereich entweder schon jetzt oder bald vor den meisten seiner Wettbewerber." Dazu soll zum Beispiel Quecksilber aus den Bildschirmen verbannt werden. Röhrenmonitore (die speziell bleibelastet sind) bietet Apple schon seit Mitte 2006 nicht mehr an. Bei seinen LCDs will das Unternehmen noch in diesem Jahr erste Rechner mit LED-Hintergrundbeleuchtung auf den Markt bringen. Wie schnell sich damit die bisher verwendeten Leuchtstoffröhren vollständig ersetzen ließen, hänge davon ab, wie schnell die Zulieferer bei größeren Displays auf LED-Beleuchtung umstellen könnten, so Jobs.

Der Apple-Chef räumt ein, dass Apple seine Umweltschutzbemühungen bis dato nicht ausreichend kommuniziert habe. Generell posaune das Unternehmen seine Pläne für die Zukunft nicht aus, sondern tendiere dazu, nur über das bereits Erreichte zu sprechen. "Leider hat dieser Grundsatz unsere Kunden, Aktionäre, Mitarbeiter und die Branche über unsere Bestrebungen und Pläne im Dunkeln gelassen, grüner zu werden." Die Investoren verdienten und erwarteten hier mehr von Apple, und das zu Recht. Deswegen breche Apple nun sein bisheriges Schweigen und ändere seine Kommunikationspolitik.

Apple betreibe in Ländern, wo mehr als 82 Prozent aller Macs und iPods verkauft werden, Recycling-Programme. Damit liege das Unternehmen aus Cupertino schon jetzt auf Augenhöhe mit Konkurrenten wie Dell oder Hewlett-Packard. Bis Ende des Jahres solle die Abdeckung sogar auf mehr als 93 Prozent steigen. Aller in den USA eingesammelte Elektronikschrott werde zudem im Lande aufgearbeitet und nicht zur Entsorgung ins Ausland verbracht.

Vorbildlich sei Apple auch bei seinen verbauten Materialien wie Flugzeug-Aluminium, rostfreier Stahl oder hochwertige Kunststoffe, die allesamt von Recyclern stark nachgefragt würden.

Beim iPod werde Apple sein Entsorgungsprogramm für Altgeräte noch in diesem Sommer auf alle Apple-Store-Ladengeschäfte ausdehnen. Außerdem könne man ausgediente Player von überall in den Vereinigten Staaten aus portofrei an den Hersteller zurücksenden, und zwar unabhängig von etwaigen Folgekäufen. Beim Kauf eines neuen iPod in einem Store bekommen Kunden zudem zehn Prozent Rabatt, wenn sie ihren älteren zur Entsorgung abgeben. Das "A-Greener-Apple"-Schreiben führt darüber hinaus detailliert aus, wie Apple die Verwendung weiterer gefährlicher Inhaltsstoffe wie Arsen, Quecksilber, PVC oder bromierte Flammenhemmer abschaffen oder reduzieren will.

Quelle: IDG Magazine Media GmbH/PC-WELT Online
 
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Michel

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Ist doch wie überall: Es gibt nur noch Umweltengel, ob das Autobauer, Stahlproduzenten oder Elektronikriesen sind. :blush
 
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Bullayer

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Ist doch wie überall: Es gibt nur noch Umweltengel, ob das Autobauer, Stahlproduzenten oder Elektronikriesen sind. :blush
Genau wie die Artikel mit dem Grünen Punkt. Hauptsache ne Plakette drauf, egal ob's wirklich umweltschonend ist oder nicht. :thumbdown
 
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Der Grüne Punkt ist die größte Abzocke. :thumbdown
 
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