Anti-Spyware-Branche: Fragwürdige Vertriebspraktiken

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Eric-Cartman

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Newsmeldung von Michel1980

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Die Vermarktungsstrategien einiger angesehener Hersteller von Anti-Spyware nähern sich denen unseriöser Anbieter an, um die Verkaufszahlen zu verbessern. Dies jedenfalls meint ein prominenter Mitbewerber.

Die unter immer neuen Namen vermarkteten Pseudoschutzprogramme aus der Winfixer-Familie, etwa " ErrorSafe ", verfolgen schon lange eine Strategie, die Sunbelt-Chef Alex Eckelberry treffend als "scan and scare" beschreibt. Prüfen und Erschrecken heißt, es wird zunächst eine kostenlose Testversion der jeweiligen Software zum Download angeboten - zum Teil mit sehr aggressiven Methoden. Diese prüft den Rechner, findet dabei allerlei vorgeblich Gefährliches, kann es jedoch nicht entfernen. Dazu soll der verschreckte Anwender die Vollversion kaufen.

Alex Eckelberry kritisiert in seinem Blog wiederholt einige seiner Mitbewerber dafür, dass sie sich ähnlichen Vermarktungsstrategien zugewandt haben. Auch seriöse Hersteller bieten mittlerweile kastrierte Versionen zum kostenlosen Download an, die nur scannen und nicht reparieren können. Sunbelt macht das natürlich nicht.

Eckelberry erklärt seinen Lesern auch, wie es seiner Meinung nach dazu kommt. Verschiedene Download-Portale bieten kostenlose Software an, oft limitierte Testversionen. Innerhalb einer Produktkategorie (etwa Anti-Spyware) gebe es eine Rangliste, die keineswegs immer auf unabhängigen Testergebnissen basiere. Vielmehr hänge die Rangfolge davon ab, wie viel Geld der Portalbetreiber von den Herstellern oder Anbieter pro verkauftem Produkt erhalte.

Weiter führt Eckelberry aus, dass die Verkaufsquote bei der "Scan-and-Scare"-Taktik um einen Faktor 10 über denen klassischer Vermarktungsstrategien liege. Er räumt allerdings auch ein, dass er außer seinem eigenen ethischen Anspruch nicht viel gegen diese Vertriebsmasche sagen könne. In den Kommentaren seiner Leser finden sich denn auch sowohl unterstützende wie kritische Anmerkungen. Eckelberrys Ausführungen sollten schließlich auch als das gesehen werden, was sie sind: moralische Kritik eines Anti-Spyware-Herstellers an der direkten Konkurrenz.

Problematisch bleibt dennoch, dass sich seriöse Hersteller hochwertiger Anti-Spyware-Lösungen auf diese Weise in die Nähe fadenscheiniger Pseudoprodukte rücken und so auf lange Sicht ihre Reputation gefährden könnten. Es gibt allerdings klare Unterschiede zwischen den Strategien beider Software-Klassen. Seriöse Anbieter versuchen nicht die Trefferlisten von Suchmaschinen zu manipulieren und Besuchern der so gefundenen Web-Seiten ihre Produkte mit aggressiven Pop-ups aufzunötigen. Die Pseudoprodukte hingegen finden sich in aller Regel nicht auf renommierten Download-Portalen.

Quelle:IDG Magazine Verlag GmbH/PC-WELT Online
 

Fireblade

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Diese prüft den Rechner, findet dabei allerlei vorgeblich Gefährliches, kann es jedoch nicht entfernen. Dazu soll der verschreckte Anwender die Vollversion kaufen.

Das trifft für sehr viele Produkte im Internet zu.Alles nur Lockmittel...die Dummen kaufen ja. :thumbdown
 
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