Android, Apple und Windows: Rufumleitung am Smartphone einrichten - so geht es

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Es gibt Situationen, da kann oder will man keine Anrufe annehmen. Damit Telefonate nicht ins Leere laufen, können diese auf die Mobilbox oder eine andere Rufnummer weitergeleitet werden. Bei modernen Smartphones ist das aber unter Umständen gar nicht so einfach, denn im verschachtelten Menü sind oftmals nur rudimentäre Einstellmöglichkeiten zu finden. Doch es gibt noch andere Wege der Einrichtung, wie wir nachfolgend erläutern

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In den erwähnten Menüs fehlen oftmals die Möglichkeiten, mit denen Rufumleitungen in bestimmten Situationen festgelegt werden können. Wer hier etwas Individualität zeigen will, muss daher auf einen Umweg zurückgreifen, nämlich den über die sogenannten GSM Steuercodes. Diese Codes ermöglichen die Verwaltung von Funktionen unabhängig vom Endgerät, dem Netzbetreiber und auch dem Standort. Über den Ziffernblock des jeweiligen Telefons müssen dafür folgende Codes eingegeben und mit der Gesprächstaste ausgeführt werden:

  • Rufumleitung bei Besetzt: *67(Rufnummer)#
  • Rufumleitung bei Nichterreichbarkeit: *62(Rufnummer)#
  • Rufumleitung bei Nichtannahme: *61(Rufnummer)# (Standard liegt bei 15 Sekunden)
  • Rufumleitung bei Nichtannahme: 61*(Rufnummer)(Zeitraum)# (zwischen 5 und 30 Sekunden in 5er-Schritten)

Mit dem letztgenanntem Schritt kann die Dauer eingestellt werden, wie lange das Smartphone vor der Umleitung klingeln soll. Bei E-Plus wird unabhängig von der eingetragenen Zeit immer 15 Sekunden eingestellt.

Sofern die Rufumleitung nicht an ein anderes Telefon, sondern an die eigene Mobilbox erfolgen soll, müssen folgende Rufnummern verwendet werden

  • E-Plus: eigene Rufnummer, jedoch mit einer 99 zwischen Vorwahl und Rufnummer
  • O2: 333
  • Telekom / T-Mobile: 3311
  • Vodafone: 5500

Um die so eingerichteten Rufumleitung(en) einzeln oder komplett abzuschalten, können ebenfalls Steuercodes genutzt werden. Diese werden in diesem Ratgeber vorgestellt.

Meinung des Autors: Moderne Smartphones bieten nahezu unzählige Einstellmöglichkeiten. Doch bei der Verwaltung von Rufumleitungen sind sie oftmals schlechter aufgestellt als die klassischen Handys aus der "Steinzeit der Mobiltelefonie". Aus dieser Zeit stammen jedoch einige nützliche Hilfsmittel, die auch heute noch gute Dienste leisten.
 
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