Alte Hardware - Woher nehmen?

Diskutiere Alte Hardware - Woher nehmen? im Off Topic / Small Talk Forum im Bereich Sonstiges; Hey Leute! Ich hab grad die verrückte Idee in meinem Kopf, meinen Keller in eine Art "Computermuseum" umzuwandeln. :D Amiga 500, Atari & C64 hab...
DonJean

DonJean

Threadstarter
Dabei seit
30.09.2008
Beiträge
416
Alter
32
Ort
Ost-Westfalen
Hey Leute!

Ich hab grad die verrückte Idee in meinem Kopf, meinen Keller in eine Art "Computermuseum" umzuwandeln. :D

Amiga 500, Atari & C64 hab ich ja schon.

Und nun wollte Ich aus alter Hardware PCs mit möglichst vielen verschiedenen Slots und CPUs aufbauen.

Dank eBay ist das Erwerben von alten CPUs, RAM und Grafikkarten heutzutage kein Problem mehr.
Aber Ich habe einfach kein Glück bei alten Mainboards. Es gibt z.B. für Sockel 5 kein Mainboard zum Verkauf, zumindest momentan nicht bei eBay.

Wollte euch mal fragen, ob es irgendwelche Alternativen gibt, woher Ich diese Teile bekommen kann und ob sowas überhaupt noch bei eBay verkauft wird?

Danke im Vorraus !
 
D

dlonra

Dabei seit
19.10.2005
Beiträge
1.149
Pass auf deinen c64 auf!!!

Das öffentliche Stromnetz hat keine 220Volt mehr sondern 230Volt.
Der C64 ist sehr empfindlich.
Meinen Orginalen Mitte 90er gekauf hat den Geist aufgegeben und den nachgekauften auch.

Da muss man einen 5 Volt Spannungsregler einbauen (3 Füße IC), aber dazu muss man auch Ahnung haben. Dieser Spannungsregler verbratet die zu hohe Spannung vom Netzteil.

So erkläre ich es mir zumindest warum die C64'er immer kaputt gehen ;)
 
P

Pater Born

Dabei seit
19.03.2007
Beiträge
1.163
Pass auf deinen c64 auf!!!

Das öffentliche Stromnetz hat keine 220Volt mehr sondern 230Volt.
Der C64 ist sehr empfindlich.
Meinen Orginalen Mitte 90er gekauf hat den Geist aufgegeben und den nachgekauften auch.

Da muss man einen 5 Volt Spannungsregler einbauen (3 Füße IC), aber dazu muss man auch Ahnung haben. Dieser Spannungsregler verbratet die zu hohe Spannung vom Netzteil.

So erkläre ich es mir zumindest warum die C64'er immer kaputt gehen ;)

Hallo dlonra,

danke für den Hinweis - ich höre von dieser Problematik heute das erste Mal. Mein Original C64 kommt in der Regel nur noch ein- bis zweimal pro Jahr zum Einsatz, z.B. zu einem gemütlichen Retro-Spiele-Abend mit Freunden. Ansonsten nutze ich auch mal einen der gängigen Emulatoren.

Gibt es für das Problem auch noch eine benutzerfreundlichere Lösung, z.B. einen Spannungsfilter, den man zwischen Steckdose und Netzteil stecken kann bzw. wer kann einen solchen Eingriff durchführen?

Wie sieht es mit den anderen alten "Kollegen" vom C64 aus? Sind Amiga, Atari, ZX, etc. auch davon betroffen?

Viele Grüße

Pater Born
 
G

GaxOely

Gast
Pass auf deinen c64 auf!!!

Das öffentliche Stromnetz hat keine 220Volt mehr sondern 230Volt.
Der C64 ist sehr empfindlich.
Meinen Orginalen Mitte 90er gekauf hat den Geist aufgegeben und den nachgekauften auch.

Da muss man einen 5 Volt Spannungsregler einbauen (3 Füße IC), aber dazu muss man auch Ahnung haben. Dieser Spannungsregler verbratet die zu hohe Spannung vom Netzteil.

So erkläre ich es mir zumindest warum die C64'er immer kaputt gehen ;)



Bis 1987 war ja die Norm in Deutschland 220Vac mit 10% Toleranz (242V)
Bis 2009 230V mit 6% Toleranz (243,8)
Ab 2009 230V mit 10% Toleranz (253Volt)

Ist schon heftig... aber erst seit diesem Jahr ......
 
D

dlonra

Dabei seit
19.10.2005
Beiträge
1.149
Hi GaxOely,

von der Toleranz her hätte es dieser C64 ja packen müssen :D
Ich hab den 2.ten nur ein paar mal ganz normal ein und ausgeschaltet um ein paar Basic Programme zu probieren.
Wenn er gelaufen ist gabs keine Problem, bloss beim letzten mal einschalten gab es den Geist auf.

Ich hab den dann aufgeschaubt und geschaut ob es eine Sicherung gibt.
NATÜRLICH vom Netz und Netzteil ausgesteckt.
Dabei ist bei einer Sichtkontrolle aufgefallen das kein wie üblich aussehender Spannungsregler drin verbaut ist.
Vielleicht hatten die damals eine Zenerdiode drin, aber auch eine solche konnte ich nicht finden.
Da ich kein Oszi habe konnte ich nicht messen welches Bauteil kaputt ist.
Also ob er überhaupt noch tacktet.
Der steht jetzt auf dem Dachboden :D:D

Ist eben Elektronik drin von 1980 +/- 3 Jahre :blink

*edit* eine Tunneldiode ist es nicht, damit könnte man einen Schwinkreis machen und die gibt es auch gar nicht mehr
Es ist eine Zenerdiode, damit hat man früher Spannungstabilisiert und eingestellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
D

dlonra

Dabei seit
19.10.2005
Beiträge
1.149
Hallo dlonra,

danke für den Hinweis - ich höre von dieser Problematik heute das erste Mal. Mein Original C64 kommt in der Regel nur noch ein- bis zweimal pro Jahr zum Einsatz, z.B. zu einem gemütlichen Retro-Spiele-Abend mit Freunden. Ansonsten nutze ich auch mal einen der gängigen Emulatoren.

Gibt es für das Problem auch noch eine benutzerfreundlichere Lösung, z.B. einen Spannungsfilter, den man zwischen Steckdose und Netzteil stecken kann bzw. wer kann einen solchen Eingriff durchführen?

Wie sieht es mit den anderen alten "Kollegen" vom C64 aus? Sind Amiga, Atari, ZX, etc. auch davon betroffen?

Viele Grüße

Pater Born

Heute sind überall Spannungsregler drin die, die Spannung exakt auf dem Wert halten komme was wolle. Ich hatte sogar mal ein altes CD Romlaufwerk an einer Autobatterie mit so einem Spannungsregler mit 5 Volt :blink

Ich glaub damals gabs noch keine oder nicht so spotbillige Regler in IC Form.
Um so etwas zusammenlöten braucht man ein Messgerät und die genaue Voltangabe und baut den direkt in den C64 ein wo Platz ist. Hab ich aber nicht gemacht und da muss man wissen was man macht :D :D

Ich will aber keine Pferde scheu machen ich denke mir es eben nur :D
 
Zuletzt bearbeitet:
D

dlonra

Dabei seit
19.10.2005
Beiträge
1.149
Vielleicht ist es besser den Netzstecker zu ziehen, wie direkt am Gerät ausschalten. Wenn der C64 gelaufen ist dann lief er durch.
Beim Netzsteckerziehen könnte es nicht zu einer apprupten Spannungsspitze kommen.
Oder hatte der C64 gar kein Schalter??
Das Flopplaufwerk hatte auf jeden Fall einen Schalter
(512 KB Flopps :D)
 
DonJean

DonJean

Threadstarter
Dabei seit
30.09.2008
Beiträge
416
Alter
32
Ort
Ost-Westfalen
Ich habe jetzt irgendwie ein wenig Angst, das mein C64 oder der ATARI kaputt geht. Wollen wir es mal nicht hoffen, aber Ich lasse Ihn trotzdem lieber aus, auch so ist er nett anzuschauen, wenn man den ideelen Wert betrachtet.
 
D

dlonra

Dabei seit
19.10.2005
Beiträge
1.149
Ich habe jetzt irgendwie ein wenig Angst, das mein C64 oder der ATARI kaputt geht. Wollen wir es mal nicht hoffen, aber Ich lasse Ihn trotzdem lieber aus, auch so ist er nett anzuschauen, wenn man den ideelen Wert betrachtet.

Du kannst mal einen Elektriker fragen, ob der dir da was einbaut.
Ich hab 1998 den Zweiten, auf einem Flohmarkt gekauf :D
Ich glaube am besten wäre es, den Schalter am C64'er ausschalten und dann das Netzteil anschließen und dann den C64 einschalten.
Ich glaub ich hatte immer nur den Stecker rausgezogen und wieder eingesteckt und der Schalter war immer "ON". So kam vielleicht eine Spannungspitze rein und es hat den Quarz zerstört. Ich kann es aber nicht nachmessen da ich kein Oszi hab und weiß nicht ober der Quarz noch taktet.

Die Fernseher sterben ja auch langsam aus, wo man sie noch anschließen könnte. (analog eben)

Obwohl ich hab einen Fersehstick für den PC mit Analogeingang Antenne :rofl1
 
P

Pater Born

Dabei seit
19.03.2007
Beiträge
1.163
Ich habe jetzt irgendwie ein wenig Angst, das mein C64 oder der ATARI kaputt geht. Wollen wir es mal nicht hoffen, aber Ich lasse Ihn trotzdem lieber aus, auch so ist er nett anzuschauen, wenn man den ideelen Wert betrachtet.

Hallo DonJean,

was hast Du denn so mit Deinem "Museum" vor.

Soll Dein Keller ein rein privater Ausstellungsraum "nur zum Anschauen der Geräte" werden oder sollen die Geräte einsatzfähig und vorführbereit und ggf. auch in Absprache dann für Freunde/interessierte Leute zugänglich sein?

@dlonra,

ich bin beim Surfen auf eine Beschreibung einer Belkin-USV gestoßen.

http://www.gimahhot.de/m900-92757-0...usv-notstromversorgung-ueber-akku-1000va.html

Darin heißt es u.a.:

- Ein automatischer Spannungsregler AVR (Automatic Volt Regulation) erhöht niedrige oder verringert hohe Spannung auf sichere 220 bis 230 Volt
- Ausgestattet mit einer Garantie für angeschlossene Geräte von € 225.000

Würde so ein Gerät das von Dir angesprochene Problem lösen? Gibt es so etwas auch billiger, also ohne "Notstromversorgung/Akku" drumherum?

Meinen Atari habe ich deutlich öfter in Betrieb als meinen C64. Bisher ist glücklicherweise noch nichts passiert. Da man für die Geräte allerdings immer schwerer Ersatz bekommt, sollte man da wohl vorsichtiger sein.

Viele Grüße

Pater Born
 
D

dlonra

Dabei seit
19.10.2005
Beiträge
1.149
Hallo DonJean,

was hast Du denn so mit Deinem "Museum" vor.

Soll Dein Keller ein rein privater Ausstellungsraum "nur zum Anschauen der Geräte" werden oder sollen die Geräte einsatzfähig und vorführbereit und ggf. auch in Absprache dann für Freunde/interessierte Leute zugänglich sein?

@dlonra,

ich bin beim Surfen auf eine Beschreibung einer Belkin-USV gestoßen.

http://www.gimahhot.de/m900-92757-0...usv-notstromversorgung-ueber-akku-1000va.html

Darin heißt es u.a.:



Würde so ein Gerät das von Dir angesprochene Problem lösen? Gibt es so etwas auch billiger, also ohne "Notstromversorgung/Akku" drumherum?

Meinen Atari habe ich deutlich öfter in Betrieb als meinen C64. Bisher ist glücklicherweise noch nichts passiert. Da man für die Geräte allerdings immer schwerer Ersatz bekommt, sollte man da wohl vorsichtiger sein.

Viele Grüße

Pater Born


Solche USV hab ich auch schon gesehen in Internet,Webserver Kisten also die Kisten mit 4 Xeon-prozessoren jeweils Quadcore und 32 GB Ram.
Auf solchen Kisten laufen Virtualisierungssysteme wie VMware (veraltet) oder Xen für die einzelnen Webspace's die der Kunde mieten kann.
Dort werden USV eingesetzt um die Ausfallsicherheit zu erhöhen.
Für eine Privatpersonen nicht nötig.

Jeder Trafo (wie im Netzteil vorhanden) setzt beim Einstecken eine kurze Spannungspitze frei. Statt z.B 5 Volt kurze 10 Volt geht aber wieder zurück. Sagen wir mal, so ein Netzteil ist für 220 Volt ausgelegt und es kommt 5 Volt raus. Der Faktor ist also 220/5 = 44
Steigt die Netzspannung auf 230 Volt 230/44 =5,2 Volt am Ausgang.

Auf Grund des alter der Elektronikteile könnte es noch was anderes sein aber da schreib ich nichts weil das zu gefährlich ist (Wuuummm :D) hier zu schreiben. Ich denke als Hobbybastler nicht an ein fertiges Gerät was es verhindert, sondern an ein neues Beuteil das man dazwischen lötet.
Ein fertiges Gerät kenne ich nicht die Lebensdauer bestimmter Bauteile ist auch keine 30 Jahre und wird nicht besser. :D
 
DonJean

DonJean

Threadstarter
Dabei seit
30.09.2008
Beiträge
416
Alter
32
Ort
Ost-Westfalen
Hallo DonJean,

was hast Du denn so mit Deinem "Museum" vor.

Soll Dein Keller ein rein privater Ausstellungsraum "nur zum Anschauen der Geräte" werden oder sollen die Geräte einsatzfähig und vorführbereit und ggf. auch in Absprache dann für Freunde/interessierte Leute zugänglich sein?

Naja, also Ich würde sie gerne einsatzfähig haben, soweit dies eben möglich ist.
Natürlich ist es auch okay, wenn manche einfach nur in einem Glaskasten aufgebaut sind als "Deko".
Also Ich stelle mir das so vor, das Ich auch mal mit ein paar Freunden dort unten sitzen kann und wir einfach mal so testen, mit was man/wir vor 10 oder mehr Jahren noch zufrieden war bzw. was Standart war.
 
Thema:

Alte Hardware - Woher nehmen?

Alte Hardware - Woher nehmen? - Ähnliche Themen

ASRock plant demnächst ins Grafikkarten-Geschäft einzusteigen - UPDATE: Wirft man einen Blick auf die großen Boardpartner ASUS, Gigabyte und MSI, haben diese neben ihrem Haupt-Bereich der Mainboards noch viele weitere...
Bestes Upgrade-Bundle bestehend aus Mainboard, RAM & CPU in den Preisklassen 200, 300, 400, 500 und 1000 Euro: Wenn der eigene PC nur noch sehr langsam startet und das Arbeiten damit auch keinen Spaß mehr macht, muss man sich nicht immer gleich einen...
GELÖST Brauche 1gb DDR-Ram, kannst du was empfehlen ?: hi Leute, ich brauche unbedingt 1gb ram riegel. hab mich etwas umgehört und war in einigen Shops in der nähe und die meinten ddr-ram wären schon...
Oben