Alle Details: Ratgeber: Windows XP SP3 - Alle Neuerungen im Überblick (Update)

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Eric-Cartman

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Mit dem Service Pack 3 für Windows XP liefert Microsoft voraussichtlich das letzte große Update für das knapp sieben Jahre alte Betriebssystem aus. Wir werfen einen Blick darauf, welche Verbesserungen und Neuerungen das Service Pack 3 für Windows XP an Bord hat. Außerdem nutzen wir die Gelegenheit, um auch einen Blick auf die (bewegte) Geschichte von Windows XP zu werfen.

Microsoft hat offiziell die Fertigstellung des Service Pack 3 für Windows XP verkündet. Ab dem 29. April wird das voraussichtlich letzte große Service Pack für Windows XP erscheinen. Wir werfen in diesem Artikel einen Blick zurück auf die ersten Service-Packs und erläutern Ihnen anschließend, welche Neuerungen und Verbesserungen das Service Pack 3 zu bieten hat.

Rückblick: Windows XP kommt auf den Markt

Im Oktober 2001 kam Windows XP auf den Markt und löste seinerzeit im Heim-Bereich das wenig erfolgreiche Windows ME ab. Erstmalig lieferte Microsoft ein Client-Betriebssystem aus, dass auf der bewährten NT-Kernellinie basierte. Damit war Windows XP (NT 5.1) auch der Nachfolger von Windows 2000 (NT 4.0) und beendete die MS-DOS-Ära der Windows-Betriebssysteme.

Mit Windows XP führte Microsoft neben der neuen Oberfläche "Luna" auch das Prinzip der Produktaktivierung ein, um seine Betriebssysteme vor Raubkopien zu schützen. Besonders erfolgreich war diese Methode allerdings nicht und es kursierten bereits kurz vor Veröffentlichung diverse Mechanismen, um die Produktaktivierung zu umgehen.

Knapp sieben Jahre später hat Windows XP weiterhin eine enorm große Anhängerschaft und dominiert den PC-Markt. Und dass obwohl mit Windows Vista bereits ein Nachfolger erschienen ist, der vieles besser macht als Windows XP und für das ebenfalls bereits ein erstes Service Pack erschienen ist.

Für Kritik sorgte bei Windows XP aber auch "Luna": Die Oberfläche empfanden viele Anwender seinerzeit als viel zu bunt. Mittlerweile dürfte sich auch der letzte XP-Anwender daran gewöhnt haben und sich die Kritik auf Vistas "Aero"-Oberfläche verlagert haben.

Microsoft wird am 30. Juni die Auslieferung von Windows XP stoppen. Nach diesem Zeitpunkt wird das Betriebssystem nur noch an Hardware-Hersteller ausliefern, die Billig-Notebooks herstellen, deren Hardware für Windows Vista zu schwach ist. Microsoft wurde dazu gezwungen, um diesen Bereich nicht kampflos Linux zu überlassen.

Für Endanwender besteht aber auch nach dem 30. Juni kein zwingender Grund auf Windows Vista zu wechseln. Nach Erscheinen des Service Pack 3 für Windows XP werden noch bis 2014 Sicherheitsupdates für das Betriebssystem ausgeliefert werden. Mehr als ein Jahrzehnt wird dann das Betriebssystem alt sein und Windows Vista wird bereits durch Windows 7 abgelöst worden sein.


Update vom 22.04.2008 13:45 Uhr:

Windows XP Service Pack 1: Erste Verbesserungen

Im Oktober 2001 erschienen, folgte bereits im September 2002 das Service Pack 1 für Windows XP, das eine Downloadgröße von 140 MB hatte und zunächst einmal alle bis dahin erschienenen Sicherheitsupdates enthielt.

Das Service Pack 1 brachte aber auch eine neue Funktion mit, mit der Microsoft seinerzeit versuchte, die Kritiker zu beschwichtigen und Kartellauflagen zu erfüllen: Die Funktion "Programmzugriff und -standards" mit der der Anwender festlegen kann, welchen Browser, Mailprogramm, Mediaplayer und Instant-Messenger er verwenden möchte. Zwar blieb der Internet Explorer eng mit dem Betriebssystem verflochten und ließ sich nicht deinstallieren, aber immerhin war es neuerdings möglich, den Windows Media Player und/oder den Windows Messenger vom System zu entfernen.

Microsoft hatte Windows XP ursprünglich ohne eine Java-Unterstützung ausgeliefert. Mit dem Service Pack 1 wurde dies durch die darin enthaltene "Microsoft Virtual Machine" geändert. Ebenfalls neu war die Unterstützung von USB 2.0-Geräten, für die vor dem Service Pack 1 noch Hardware-Treiber von Herstellern erforderlich waren. Außerdem wurden nach der Installation des SP1 standardmäßig auch Festplatten unterstützt, die eine Speicherkapazität von über 137 GB besaßen.

Windows XP Service Pack 2: Das große Sicherheits-Update

Fast drei Jahre nahm sich Microsoft Zeit mit der Entwicklung des Service Pack 2 für Windows XP. Windows XP war in der Zeit enorm in die Kritik geraten, weil die Sicherheit des Betriebssystems zu wünschen übrig ließ. Schließlich sorgte diese Kritik für ein Umdenken bei Microsoft und das Unternehmen beschloss, das Thema Sicherheit offensiver anzupacken und mit dem Service Pack 2 für Windows XP für mehr Sicherheit zu sorgen.

Das Ergebnis dieser Bemühungen erschien in Form des Service Pack 2 Anfang August 2004. Das zweite Service Pack war vollgepackt mit Neuerungen und Verbesserungen im Bereich Sicherheit.

So wurde dem Betriebssystem das neue Sicherheitscenter hinzugefügt, dass dem Anwender eine kompakte Oberfläche bot, über die er die Sicherheitseinstellungen des Betriebssystems überprüfen konnte. Seitdem kann mit einem Blick der Status des Antiviren-Programms und der in Windows integrierten Firewall überprüft werden.

Letztere, die "Windows Firewall", war ebenfalls neu und nach der Installation des Service Pack 2 standardmäßig aktiviert. Die neue Firewall sollte Angriffe von außen abwehren und sicherte die Ports ab. Dennoch gab es auch Kritik an dieser neuen Sicherheitsfunktion, weil installierte Programme ungehindert nach außen kommunizieren konnten. Außerdem sorgte die neue Funktion bei diversen Programmen zunächst für Kompatibilitätsprobleme, die die Entwickler der Applikationen mit Updates aus der Welt schaffen mussten.

Verbessert wurde auch Windows Update, das in der neuen Version eine neue Übertragungstechnologie (Bit-zu-Bit-Vergleichsverfahren) und dadurch die Downloadgröße der Patches verringert werden konnte. Microsoft fügte dem Betriebssystem außerdem die neue Funktion "Automatische Updates" hinzu, durch die Anwender bequemer an neue Updates gelangen konnten.

Dem Internet Explorer spendierte Microsoft einen Popup-Blocker und eine verbesserte Verwaltung von IE-Addons. Zugleich wurde auch eine neue, kontrovers diskutierte Funktion integriert: Ausführbare Dateien, die als Download über den Internet Explorer, oder als Anhang auf die (NTFS-)Festplatte gelangten, wurden fortan markiert und beim Aufruf dieser Dateien erschien ein Warnhinweis.

Windows XP Service Pack 2: Mehr Sicherheit überall

Zu den weiteren Verbesserungen im Bereich Sicherheit gehörten der Schutz vor Pufferüberläufen über "NX" (No Execution). Bei Veröffentlichung des SP2 unterstützten nur Athlon-64-CPUs diese Sicherheitsfunktion. "NX" sorgte dafür, dass potentiell schädliche Programme nicht mehr auf einen ihnen nicht zugewiesenen Arbeitsspeicherbereich zugreifen konnten und automatisch beendet wurden. Innerhalb von Windows wurde diese Sicherheitsfunktion "Dateiausführungsverhinderung" genannt und Microsoft schützte damit wichtige Windows-Programme, -Dienste und Systembibliotheken.

Neue Versionen von Teilapplikationen liefert Microsoft in der Regel nicht mit einem Service Pack aus. Beim SP2 für Windows XP wurde allerdings eine Ausnahme gemacht: Das SP2 installierte nicht nur die neue Version 9.0 des Windows Media Player, sondern auch DirectX in der damals neuen Version 9.0. Ebenfalls hinzu kamen das "Wireless Network Connection"-Applet und der Bluetooth Client 2.0.

Im Nachhinein betrachtet kam das Service Pack 2 mit seinen Sicherheitsfunktionen genau zum richtigen Zeitpunkt und sorgte für eine verbesserte Sicherheit unter Windows XP. Auch nach dem Service Pack 2 gab es zwar Sicherheitslücken und Angriffe. Massive Angriffe, wie in der Zeit vor dem Service Pack 2, blieben aber eher die Ausnahme.

Windows XP Service Pack 3: Ein letztes großes Update

Fast vier Jahre nach dem SP2 wird Microsoft ab dem 29. April 2008 mit der Auslieferung des Service Pack 3 für Windows XP beginnen. Aller Voraussicht nach, wird es sich um das letzte Service Pack für Windows XP handeln. Zwar wird es auch in Zukunft Updates geben, allerdings wohl kaum mehr große Update-Pakete.

Bei der Entwicklung des Service Pack 3 hat Microsoft nicht nur Beta-Tester beteiligt, sondern hat auch der Öffentlichkeit Vorabversionen des Service Pack zur Verfügung gestellt, um durch das Feedback Verbesserungen einfließen zu lassen.

Das Service Pack 3 enthält zunächst einmal alle Sicherheitsupdates, die seit dem Service Pack 2 erschienen sind. Im Bereich Sicherheit kommt die Entdeckung von so genannten "Black Hole Routers" (Router, die heimlich Pakete ablegen) hinzu. Außerdem wird dem Betriebssystem die bereits in Vista und Server 2008 enthaltene Network Access Protection hinzugefügt. Diese Funktion überwacht ständig die Sicherheit des Clients und sichert im Notfall den Netzzugriff.

Dem normalen XP-Anwender dürften diese Neuerungen kaum auffallen. Aber das SP3 verändert auch den Installationsprozess des Betriebssystems und gleich diesen an Windows Vista an. So ist künftig bei der Installation von Windows XP keine Eingabe eines Produktschlüssels mehr notwendig. Nach der Installation von XP bleiben 30 Tage Zeit, um einen gültigen Produktschlüssel einzugeben und das Betriebssystem zu aktivieren.

Windows XP Service Pack 3: Weitere Verbesserungen & Neuerungen

Das SP3 fügt dem Betriebssystem außerdem vier neue Windows-Dienste hinzu, die die Namen Dot3svc, Eaphost, Hkmsvc und Napagent tragen. Diese Dienste sorgen dafür, dass Windows XP zu einer vollkompatiblen Netzwerk-Workstation in einem Server-2008-Umfeld wird und vereinfachen die Netzkonfiguration. Dafür sorgt auch die neue Netzwerkdiagnose Xpnetdiag, die Vista-Anwender aus dem Netzwerk- und Freigabecenter kennen.

Auch bei Remote Desktop sorgt das SP3 dafür, dass Windows XP auf einen Stand wie Windows Vista kommt. Hier werden erweiterte Optionen mit der Registerkarte "Leistung" und dedizierte Einstellungen der Remote-Laufwerke hinzugefügt.

Die Management-Console (MMC) erhält ein Update auf die Version 3.0. Außerdem erlaubt das neue Tool "Tzchange" das Umschalten zwischen Zeitzonen zu automatisieren.

Die Vorabversionen haben außerdem gezeigt, dass Windows XP nach der Installation des SP3 bei der Performance zulegt. Tests haben gezeigt, dass der Performanceschub bei bis zu 10 Prozent liegt.

Microsoft nutzt das SP3 für Windows XP nicht, um aktuelle Versionen von Teil-Applikationen mitzuliefern. Es werden also beispielsweise weder der Internet Explorer noch Windows Media Player aktualisiert. Anwender, die Wert auf mehr Sicherheit legen, sollten daher den Internet Explorer 7 manuell installieren, auch wenn sie überwiegend mit einem anderen Browser surfen.

Windows XP Service Pack 3: Die Aktualisierungen im Überblick

Neben allen sicherheitsrelevanten und nicht-sicherheitsrelevanten Updates vor Erscheinen des SP3 enthält das Service Pack 3 folgende Aktualisierungen:

* Microsoft Management Console (MMC) 3.0: Ein Framework, das tägliche Systemmanagement-Aufgaben in verschiedenen Tools durch gemeinsame Navigation, Menüs, Toolbars und Workflows vereinheitlicht und vereinfacht.
* Microsoft Core XML Services 6.0 (MSXML6): Im Vergleich zur Vorgängerversion bietet MSXML 6 eine höhere Zuverlässigkeit, Sicherheit und Konformität mit XML 1.0 und XML Schema 1.0 W3C-Empfehlungen sowie Kompatibilität mit System.XML 2.0.
* Microsoft Windows Installer 3.1 v2: Ein Update zur Version 3.1 mit neuer und verbesserter Funktionalität.
* Background Intelligent Transfer Service (BITS) 2.5: Wird von Microsoft System Center Configuration Manager 2007 sowie Windows Live OneCare benötigt und verbessert die Sicherheit.
* IPSec Simple Policy Update für Windows Server 2003 und Windows XP: Erleichtert die Erzeugung und Verwaltung von IPSec-Filtern.
* Digital Identity Management Service (DIMS): Ermöglicht Nutzern einen verdeckten Zugang zu allen Zertifikaten und privaten Schlüsseln für Anwendungen und Services.
* Peer Name Resolution Protocol (PNRP) 2.1: Ermöglicht Windows XP SP3-basierten Programmen, die PNRP nutzen, die Kommunikation mit Windows Vista-Programmen, die ebenfalls PNRP nutzen.
* WiFi Protected Access 2 (WPA2): Bietet Support für die aktuelle Wireless-Sicherheitslösung WPA2, die sich vom Standard IEEE 802.11i ableitet.

Windows XP Service Pack 3: Die neuen Funktionen im Überblick

* "Black Hole" Router Detection: Verbessert und aktiviert standardmäßig die Entdeckung von Routern, die heimlich Pakete ablegen.
* Netzwerkzugriffsschutz: Eine Plattform für die Durchsetzung von Richtlinien in Windows Vista, Windows Server 2008 und Windows XP SP3, die Netzwerk-Zugang und -Kommunikation kontrolliert, automatisch konforme Computer aktualisiert und optional den Zugriff nicht-konformer Computer einschränkt.
* Descriptive Security Options User Interface: Bietet ein überarbeitetes Kontrollfenster für die Sicherheitsoptionen mit mehr Text zur Erklärung von Einstellungen und zur Verhinderung falscher Konfigurationen.
* Verbesserte Sicherheit für Administrator- und Service-Policy-Einträge in System Center Essentials für Windows XP SP3: zeigt standardmäßig jede neue Richtlinien-Instanz an.
* Microsoft Kernel Mode Cryptographic Module: Ist ein FIPS 140-1 Level 1-kompatibles, software-basiertes Verschlüsselungsmodul im Kernel Mode Level des Windows Betriebssystems.
* Windows Produktaktivierung wird so geändert, dass wie in Windows Server 2003 SP2 und Windows Vista kein Produktschlüssel mehr bei der Installation einzugeben ist, sondern erst bei der WGA-Prüfung. Bei einer Aktualisierung über Microsoft Update ist keine Eingabe des Produktschlüssels nötig.

Windows XP Service Pack 3: Per Windows Update oder als Download

Microsoft wird das Service Pack 3 für Windows XP (ausschließlich für die 32-Bit-Version) ab dem 29. April wahlweise über Windows Update oder als Download-Version anbieten. Wer sich für die Windows-Update-Version entscheidet, der muss rund 70 MB herunterladen, wenn er ein aktuell gehaltenes Windows-XP-System besitzt.

Die Download-Version des Service Pack 3 enthält alle jemals für Windows XP veröffentlichten Updates und Service Packs. Dadurch wird die Download-Größe der Komplett-Version bei um die 580 MB liegen. Mit der Download-Version können Sie auch eine Slipstream-CD erstellen. Wie das geht, erfahren Sie auf der folgenden Seite.

Windows XP Service Pack 3: Installations-CD bequem erstellen

Wer Windows XP neu installiert, der kann direkt das Service Pack 3 aufspielen, um auf einen neuen Stand zu kommen. Wer es noch bequemer mag, der kann gleich eine Slipstream-CD von Windows XP inklusive Service Pack 3 erstellen und diese künftig für die Installation von Windows XP unterstützen. Hierzu unterstützt die Download-Version des SP3 den Schalter "/integrate".

Um eine Slipstream-CD erstellen zu können, müssen Sie zunächst den gesamten Inhalt der Setup-CD von Windows XP auf die Festplatte kopieren. Anschließend starten Sie die Download-Version des SP3 mit dem befehl:

<SP3-Dateiname> /integrate:<Pfad WindowsXP-Installationsdateien>

Anschließend können Sie eine bootbare Setup-CD brennen, mit der sich künftig Windows XP inklusive dem Service Pack 3 installiert.

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imaetz70

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genau @Erli, es steht unter dem posting ein Inhaltsverzeichnis, in dem alle SP's mal durch gekaut werden, einschließlich dem SP3. ;)
 
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jerrymaus

jerrymaus

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Irgendwo im "Grünem Herzen" Deutschlands
:D Wenn XP dann wirklich bis zu 10% mehr an Performence zulegt, wer braucht dann noch Vista?:D
Aber mal im Ernst, Vista mit seiner Flip3D - Oberfläche, "AERO" genannt, bietet aus meiner Sicht nichts grundlegendes was man mit einem ordentlich konfiguriertem XP nicht auch haben kann. AERO ist zwar eine nette Spielerei, brauchen tue ich die aber nicht unbedingt! Die Sicherheitsabfrage ist, so wie M$ erst letztlich zugab, nur dazu gedacht den Anwender zu "ärgern" oder besser gesagt zum Nachdenken an zu regen. Leider erreicht M$ damit das Gegenteil davon, die erste Frage von Neuanwendern bezieht sich zu fast 99% darauf dieses "Feature" ab zu stellen!
XP in seiner jetzigen Form und dann mit dem SP3, wird wohl für die meisten Maschinen immer noch die bessere Wahl darstellen und da es auch weiterhin zu kaufen sein wird und bis zum Nachfolger von Vista, Windows7, auch noch mit Sicherheitsupdates versorgt werden wird, sehe ich die Notwendigkeit nicht unbedingt Vista ein zu setzen!
Wer sich eine neue Maschine kauft, der wird i.d.R. auch Vista dazu kaufen, dagegen ist auch nichts zu sagen da diese Maschinen dann auch die Leistungswerte haben welche Vista sinnvoll einsetzbar machen. Wenn ich allerdings so lese auf was für Maschinen Vista schon installiert worden ist, nur um Intel einen "Gefallen" zu tun, so frage ich mich doch, wozu!?
Dieses Vorgehen hat M$ mehr geschadet als die ganze Sicherheitsdebatte!
Viele Anwender haben dadurch so lahme Systeme gehabt, daß sie Vista als erstes wieder deinstallierten und XP wieder auf den PC kam!
Jetzt kamen noch die vielfälltigen Probleme mit dem SP1 von Vista, das hat manchem endgültig von der "Neugier" auf Vista "geheilt".
Nicht zu vergessen sind auch die seit dem auftretenden Stabilitätsprobleme, nie hatte ich seit XP ohne SP so oft einen BSOD!
Ohne erkennbaren Grund, ist plötzlich der Bluescreen da, beim Spielen, Mailen und Surfen!
Bei XP hatte ich dies zum letztem Mal als ein RAM defekt ging, bei Vista kommt es seit SP1 regelmäßig und ohne erkennbaren Grund!
Die Fehlermeldung: "Less tan your ........." ist bekanntlich meist auf Treiber oder den Ram zu beziehen, beim Ram kann ich den Fehler ausschließen, bei den Treibern leider nicht und das nach mehr als einem Jahr!
M$ muß hier noch viel tun, damit Vista ähnlich gut läuft wie es bei XP war, die Zwangssignatur von Treibern wird es aber nicht voran bringen!
Zur Zeit ist XP klar das "bessere" BS, kein Wunder nach solch langer "Entwicklungszeit":D, Vista hat da noch einen enormen Aufholebedarf und wird deshalb bei mir auch in Zukunft noch eine eher untergeordnete Rolle "spielen"!



gruß


jerrymaus:sing
 
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