Acer Aspire TimelineX 4830TG, Testbericht in Post #16

Diskutiere Acer Aspire TimelineX 4830TG, Testbericht in Post #16 im weitere Hardware Forum im Bereich Hardware Forum; Hallo, bei meiner Suche nach einem preisgünstigen Allround-Notebook (13,3"-15,6") bin ich auf dieses Gerät gestoßen...
Michel

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Hallo,

bei meiner Suche nach einem preisgünstigen Allround-Notebook (13,3"-15,6") bin ich auf dieses Gerät gestoßen:

http://www.amazon.de/gp/product/B005IXKLE4/ref=noref?ie=UTF8&s=computers&psc=1

Kann ich damit überhaupt viel falsch machen? Eingesetz wird es hauptsächlich am Arbeitsplatz sowie zu Hause, seltener draußen. Einsatzgebiete sind v.a. Office, Präsentationen und Internet, seltener DVDs, noch seltener Gaming (für Team Fortress 2 sollte es reichen).

Kennt jemand noch eine ähnlich preisgünstige Alternative für mich oder hat Erfahrungen mit dem Gerät?
 
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duesso

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Acer travelmate finde ich ok-habe ich selber.
Die Qualität der Aspire-Geräte finde ich weniger top.
 
Hoschi347

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AlienJoker hat vor kurzer Zeit ein gutes Notebook erstanden......

Wird wohl ganz gut sein, wenn sogar STALKER - Call of Pripyat darauf läuft
 
Michel

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Habe nochmal weitergeguckt - Hardware steht jetzt - iCore 5 + nVidia GT540M werden es werden - aber die Verarbeitungsqualität der Aspires lässt wohl etwas zu wünschen übrig (auch das Display meines Vorschlags), so dass es jetzt ein Timeline X von Acer wird (14 Zoll, 2 kg):

Acer Aspire TimelineX 4830TG
 
Erli

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Alternative mit 2,4kg und 15,6" von Lenovo

Erli :cool
 
Hoschi347

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Was hat das Timeline was das Lenovo ThinkPad E525 nicht hat?

Ich meine nur, weil das, was sich AlienJoker geholt hat um einiges günstiger ist....:unsure
 
Michel

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Das Thinkpad hat die AMD-Fusion-Architektur, die insgesamt leistungsschwächer ist als die Core i5 + Nvidia-Kombination. Außerdem bei der AMD-Architektur durch eine höhere Grundlast die Akkulaufzeit etwas kürzer.

Mehr Leistung + längere Akkulaufzeit = 160 € Mehrpreis

Soll aber nicht heißen, dass das Lenovo ein schlechtes Gerät ist.
 
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AlienJoker

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AlienJoker hat vor kurzer Zeit ein gutes Notebook erstanden......

Wird wohl ganz gut sein, wenn sogar STALKER - Call of Pripyat darauf läuft
Lüpt. Auch Risen ist auf Maximaleinstellungen kein Thema und es kostet weniger, hat ein mattes Display und einen Akku der bis zu 6,5 Stunden schafft (Acer 4,5). Mit dem Core i5 kann der A4-3300 natürlich nicht mithalten, aber er reicht absolut aus.
Bei den meisten Spielen dachte ich, ich fange mal bei Mittel an und habe die Einstellungen peu a peu auf maximal geschoben und was soll ich sagen. Die Mühle rennt mit der Radeon HD6480G schneller als erwartet. Den leistungsindex hatte ich ja gepostet. Mit 6,5 bei der Spieleleistung kann ich prima leben.
 
AndreasBloechl

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Ich würde ein Dell oder ThinkPad immer vor jedem anderen vorziehen. Alleine schon weil man eine Anleitung bekommt wie man das Ding komplett zerlegen und wieder zusammen bauen kann.
Denken wir einfach nur mal an den Schmutz und das verrecken von den Notebooklüftern. So einfach geht das bei anderen Hersteller nicht die Teile zu wechseln bzw. zu säubern.
 
Michel

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Nun ja, die Entscheidung hatte bei mir am Ende auch was mit dem Formfaktor und dem Gewicht zu tun. Da ich das Teil täglich in meinem Rucksack mit an die Arbeit nehmen werde, war mir ein 14-Zöller mit 2 kg am Ende mehr wert als ein 15,6-Zöller mit 2,6 kg. Je näher man an die Subnotebook-Klasse ran kommt, desto teurer werden die Geräte wieder.
 
Michel

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Er ist da. Und er ist beim Auspacken schon mal so schick wie auf dem Werbefoto:

 
Erli

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Glückwunsch :aah und viel Spass beim einrichten :up

Erli :cool
 
Michel

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Vielen Dank.

Hier mal der Leistungsindex nach Inbetriebnahme und Routine-Update des Systems.

Acer TimelineX.PNG
 
Michel

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So, wie versprochen hier mal ein kleiner Testbericht:

Auspacken & Verarbeitung
Das Acer TimelineX 4830TG kommt in einem dreifach gesicherten Karton, wobei Acer die Präsentationsbox in einen neutralen Karton steckt, der dann nochmal in einer gepolsterten Box des Zustellers steckt. Sehr gut!

Die Verarbeitung lässt nichts zu wünschen übrig. Kein Knarzen, kein Klappern, kein überlappenden Kanten. Die Scharniere des Displays könnten ebenso für einen schwereren Multimedia-Laptop jenseits der 16 oder sogar 17 Zoll ausgelegt sein und machen nicht den Eindruck, als könnten Sie jemals ausleiern oder brechen. Das verbaute Plastik wirkt nicht billig und hat eine gute Haptik, da alle Oberflächen außer dem Displayrahmen matt und nicht hochglänzend sind, kommt es auch nicht schnell zu unansehnlichen Gebrauchsspuren. Die Kombination aus blau, silber und schwarz wirkt dezent und trotzdem modern, vor allem die Aluoberfläche des Deckels kommt schön zur Geltung.

Ein Highlight ist die Tastatur mit freistehenden Einzeltasten, die beim Schreiben ein sehr gutes Feedback gibt und sehr gut zum Vielschreiben geeignet ist.

Spezifikationen & Anschlüsse, Leistung


Das Gerät klotzt nicht mit unendlich vielen Anschlüssen, hat aber alles was man braucht: 3 x USB (davon 1x USB3.0), LAN, HDMI 1.4, VGA, AudioIn+Out sowie einen Multi-CardReader.

Die Leistung bezieht es aus einem iCore5 der zweiten Generation (2430M mit 2,4 GHz, Turbo Boost 3,0 GHz) mit INTEL HD3000 Grafik und einer Nvidia Geforce 540M, die selektiv anspringt. Das ganze funktioniert über die sog. Nvidia Optimus-Technologie, die den Einsatz der dezidierten Grafikkarte sowohl vollautomatisch als auch anwendergesteuert kontrollieren kann. Alles in allem soll so eine möglichst lange Akku-Laufzeit in Relation zur gerade benötigten Leistung erreicht werden.

Die 750 GB Platte ist für ein Mittelklasse-Laptop recht groß ausgefallen und subjektiv recht schnell, was Dateioperationen und Kopier-/Verschiebeaktionen angeht (Windows 7 HP).

Die verbauten 4 GB DDR3-RAM reichen für die übrigen Hardwarespezifikationen völlig aus. Der Leistungsindex ist im vorherigen Post oder über mein SysProfile einzusehen.

In der Praxis

Das Notebook ist im Alltagsbetrieb sehr flott unterwegs, die verbauten Komponenten scheinen wirklich sehr gut aufeinander abgestimmt zu sein.

Alle Desktop-, Office-, Browsing- und Videoaufgaben vollführt das Gerät auch im Akkubetrieb ohne Ladezeiten und Ruckler, ist diesbezüglich sowohl für gegenwart als auch für zukünftige Aufgaben gut gerüstet.

Mit der GeForce 540M ist das Notebook zudem spieletauglich. ich habe keine aktuellen Grafikreferenztitel getestet, da ich diese ohnehin nicht spiele. Die beiden Valve-Games Portal 2 und Team Fortress 2 laufen mit Bildnachbearbeitung und allen Effekten in der nativen Auflösung des Laptops (1366 x 768) absolut flüssig, auch nach zwei Stunden Spielzeit konnte ich kein Throttling-Problem bezüglich des iCore feststellen.

Bei genügsameren Spielen wie Adventures etc. braucht man die Geforce gar nicht erst zu zu schalten, diese schafft auch die HD3000-Intelgrafik, was die Akkulaufzeit signifikant erhöht.

Neben der Tastatur ist der Akku ohnehin das zweite Highlight. Bei intensiver Desktopnutzung ohne lange Idle-Pausen reicht der Akku ca. 7,5 bis 8 Stunden aus, bei Spielen senkt sich die Dauer logischerweise auf ein Minimum von ca. 1,5 Stunden ab. Realistisch sollten im Alltagsbetrieb für jeden Nutzer Nutzungszeiten von 6-7 Stunden möglich sein, das Notebook muss danach für ca. 3 Stunden zurück an die Dose.

Ein Minus zum Schluss

Das größte Minus des Gerätes habe ich mir mit dem leider nur mittelmäßigen Glare-Display bis zum Schluss aufgehoben. Es liefert zwar ein ordentliches Bild, das aber einen sehr eingeschränkten Betrachtungswinkel hat, bei starker Sonneneinstrahlung ist es wie andere Glare-Displays so gut wie gar nicht mehr zu gebrauchen, aber hier ermöglichen die schlanken zwei Kilo Gewicht, des Notebooks einen einfachen Positionswechsel.

Ich denke, dass das mittelmäßige Display der Kompromiss ist, den die großen Firmen eingehen, wenn sie ein Bundle leistungsfähiger Hardware zu einem sehr günstigen Preis von 679 € bereitstellen, das obendrein noch sehr gut verarbeitet ist und schick aussieht. Für ein hervorragendes Display muss man dann eher in die Profiklasse wechseln, in der die Geräte 1000 € aufwärts kosten und häufig mit für mich weniger relevanten Wartungsverträgen ausgeliefert werden. Da kann ich mit dem Kompromiss ganz gut leben.

Insgesamt ist das Notebook eine wirkliche Preisempfehlung, wenn man sich nicht zu sehr am Display stört.
 
AndreasBloechl

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Na ja, ein Notebookdisplay ist ja auch kein Monitordisplay ala Eizo,NEC. Da denke ich brauchen wir erst gar nicht zu diskutieren. Ist bei allen Herstellern nicht der bringer und meist sehr Blickwinckelabhängig.
 
A

AlienJoker

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Die Blickwinkelabhängigkeit ist oft auch mal ganz sinnvoll, denn unterwegs muss mir gar nicht der ganze Zug zugucken ;)
 
AndreasBloechl

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Na ja, das ist aber bestimmt der einzigste Punkt wo man einen Vorteil hat.
 
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Acer Aspire TimelineX 4830TG, Testbericht in Post #16

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