MSI: EFI statt BIOS

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  1. MSI: EFI statt BIOS #11
    ich find die nachricht richtig gut obwohl ich nicht alle vorteile kenne vllt könnte es jemad aufzählen und ist NEO die High-end reihe so wie von asus die striker?

  2. Hi,

    schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Hilfestellungen.
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  3. MSI: EFI statt BIOS #12
    Zitat Zitat von Michel1980 Beitrag anzeigen
    Auf meinem 286er hätte man während des Bootens mühelos die Monkey Island-Reihe durchspielen können.
    Musst ja auch nicht windows xp drauf betreiben

  4. MSI: EFI statt BIOS #13
    Hier mal paar Infos zum neuen EFI ( Extensible Firmware Interface )

    Das Extensible Firmware Interface (EFI, deutsch: Erweiterbare Firmware-Schnittstelle), bzw. dessen Nachfolgeversion Unified EFI (UEFI, deutsch: Vereinheitlichte erweiterbare Firmware-Schnittstelle) beschreibt die zentrale Schnittstelle zwischen der Firmware, den einzelnen Komponenten eines Computers und dem Betriebssystem. Es sitzt logisch gesehen unterhalb des Betriebssystems und stellt den Nachfolger des PC-BIOS dar, mit Fokus auf 64-Bit-Systemen.

    Zielsetzung [Bearbeiten]

    EFI soll einfacher zu bedienen sein als herkömmliche BIOS-Implementationen. Zudem sollen die Anwender beim Systemstart auswählen können, welche Bestandteile des verwendeten Betriebssystems geladen werden sollen, beispielsweise könnten fehlerhafte Treiber deaktiviert werden.

    Auch soll von den grafischen Möglichkeiten moderner Hardware endlich Gebrauch gemacht werden. Ein Schwerpunkt liegt auf der Netzwerkfähigkeit. Es soll möglich werden, Fehler über Remote-Verbindungen zu diagnostizieren.

    Geschichte [Bearbeiten]

    Das ursprüngliche PC-BIOS erschien 1981 mit dem ersten IBM-PC und kann trotz vieler späterer Erweiterungen den Anforderungen moderner Hardware und Betriebssysteme schon seit einiger Zeit nicht mehr gerecht werden. Insbesondere ist es nicht 64-bit-tauglich, und weitere „Flickschustereien“ in dieser Richtung erschienen Hardware-Herstellern (wie Intel) nicht mehr tragbar.

    Maßgeblich für die Neu-Entwicklung EFI war eine Initiative von Intel, um einen Ersatz für das klar veraltete BIOS zur Verwendung in der IA64-Architektur zu finden. In dem 1998 gegründeten Intel Boot Initiative (IBI)-Programm wurde die Idee spezifiziert.

    Den eigentlichen Nachfolger für das BIOS stellt der Firmware Foundation Code dar, der zu den Bedingungen der CPL (Common Public License) freigegeben wird und das Extensible Firmware Interface implementiert. Ein handelsübliches BIOS verwendet ausschließlich den Real Mode.

    Unified EFI (UEFI) [Bearbeiten]

    Zur Werbung und Weiterentwicklung von EFI wurde 2005 das Unified EFI Forum gegründet. Hieran sind außer Intel auch AMD, Microsoft, sowie viele PC- und BIOS-Hersteller beteiligt, so dass die nun als Unified EFI (UEFI) bezeichnete Schnittstelle nicht mehr allein von Intel festgelegt wird. Im Januar 2006 wurde die EFI-Version 2.0 freigegeben

    Alternativen [Bearbeiten]

    Für PowerPC-und SPARC-Rechner wurde vor geraumer Zeit bei Unix-Workstations und Servern der plattform- und Prozessor-unabhängige Forth-basierte Industriestandard Open Firmware (IEEE-1275) spezifiziert. Wesentliche technische Vorteile von Intels Eigenentwicklung EFI gegenüber Open Firmware sind nicht bekannt.

    Eine weitere Alternative stellt die unter der GPL-Lizenz stehende Firmware LinuxBIOS dar. LinuxBIOS ist ein Minimalsystem das lediglich die Hardware soweit initialisiert, dass ein anderes Programm (eine so genannte Payload) aufgerufen werden kann, etwa ein Linux-Kernel, ein Bootloader wie etwa GRUB, Open Firmware oder diverse andere.

    Techniken und Möglichkeiten [Bearbeiten]
    Ablauf eines System-Boots mit EFI
    Ablauf eines System-Boots mit EFI

    Die EFI-Schnittstelle soll die Nachteile des BIOS beseitigen und neue Möglichkeiten eröffnen. Dazu gehören laut EFI-Spezifikationen:

    * Einfache Erweiterbarkeit (z. B. für Digital Rights Management)
    * Eingebettetes Netzwerkmodul (zur Fernwartung)
    * Preboot Execution Environment (universelles Netzwerkbootsystem)
    * Unterstützung für hochauflösende Grafikkarten schon beim Start des Computers
    * BIOS-Emulation (also Kompatibilität zu vorhandenen BIOS) durch ein „Compatibility Support Module“ (CSM)[1]
    * eine Shell, über die beispielsweise EFI-Applikationen (*.efi) aufgerufen werden können
    * Treiber können als Modul in das EFI integriert werden, so dass sie nicht mehr vom Betriebssystem geladen werden müssen. Damit sind, wie bei Open Firmware, systemunabhängige Treiber möglich.
    * Das System kann in einem Sandbox-Modus betrieben werden, bei dem Netzwerk- und Speicherverwaltung auf der Firmware laufen anstatt auf dem Betriebssystem.
    * Das EFI bietet eine Auswahlmöglichkeit für die auf dem System installierten Betriebssysteme und startet diese; damit sind (den Betriebssystemen vorgeschaltete) Boot-Loader überflüssig.

    Marktdurchdringung [Bearbeiten]

    Die Etablierung des Extensible Firmware Interface als zukünftiger Ersatz für das BIOS scheiterte bisher im PC-Bereich am Widerstand einiger Computer- und BIOS-Hersteller. Mit dem Einstieg von Apple in den x86-Markt scheint sich dies jedoch langsam zu ändern – die neuen Macs auf Intel-Basis verwenden ausschließlich EFI.

    Inzwischen hat auch der Mainboard-Hersteller MSI damit begonnen, seine Produkte auf EFI umzustellen. Im Februar 2008 soll das erste Mainboard (P35 Neo3), welches auf dem P35-Chipsatz von Intel basiert, mit EFI erscheinen.

    EFI wird hauptsächlich von Intel gefördert und, mit Einschränkungen, auch von Microsoft. Intels Itanium-Systeme liefen von Anfang an ausschließlich mit EFI, und dank der Hilfe von Intel konnte auch Apple EFI bereits einsetzen. Windows-Versionen für Itaniumsysteme mit EFI gibt es bereits seit Windows 2000. Microsoft hat also bereits einige Jahre Praxiserfahrung mit dem EFI, weswegen „Kinderkrankheiten“ bei der EFI-Unterstützung in Windows Vista nicht zu erwarten gewesen wären. Trotzdem kündigte Microsoft im März 2006 an, dass Vista EFI vorerst nicht unterstützen wird. Am 29. August 2007 kündigte Microsoft öffentlich das Service Pack 1 für Windows Vista an. Damit soll das Betriebssystem komplette EFI-Unterstützung bekommen. Die Veröffentlichung des Service Packs ist für das erste Quartal 2008 vorgesehen.

    Betriebssysteme [Bearbeiten]

    x86 [Bearbeiten]

    Windows [Bearbeiten]

    Weder Microsofts Betriebssystem Windows XP noch der Nachfolger Vista machen derzeit vom EFI Gebrauch[2]. Die Unterstützung des Standards ist jedoch für Windows Vista auch für 32-Bit-Systeme durch das Service Pack 1 geplant, das im ersten Quartal 2008 erscheinen soll.[3] Als Grund für die bisher fehlende Unterstützung von EFI in Vista gibt Microsoft an, dass während der Entwicklung von Windows Vista noch keine Computer mit UEFI auf dem Markt gewesen seien, so dass es keine ausreichenden Testmöglichkeiten gebe. Außerdem gebe es Probleme, das ISO-Abbild für die Installations-DVD sowohl kompatibel zu BIOS als auch zu EFI zu machen.

    Linux [Bearbeiten]

    EFI wird auch von Linux unterstützt werden: Präsentationen über EFI anlässlich des „Intel Entwicklerforums, Herbst 2004“ (engl.: „Intel Developers Forum, Fall 2004“) gab es mit etwa gleicher Dauer sowohl von Microsoft als auch von Vertretern des Linux-Betriebssystems.

    Seit dem Erscheinen der ersten Itanium-Systeme entwickelt HP den Bootloader elilo. Dieser ist zwar für IA-64 ausgelegt, lässt sich aber ebenfalls auf IA-32 verwenden.

    Mac OS X [Bearbeiten]

    Die ab dem Januar 2006 vorgestellten Apple Macintosh Rechner mit Mac OS X, die auf Intel-CPUs und Chipsätzen basieren, verwenden ebenfalls EFI als Firmware.[4] Sie sind damit zusammen mit einigen Media-Center-PCs (z. B. Gateway 610 aus dem Jahre 2003) die ersten EFI-basierten Massenmarktcomputer. Die ausschließliche Nutzung des EFI (zunächst ohne den optionalen BIOS-Kompatibilitätslayer) verhinderte zunächst auch das Booten von Windows XP auf Intel-basierten Macintosh-Rechnern. Bald wurde aber durch das Projekt rEFIt eine BIOS-Emulation nachgerüstet, die das Starten von Windows ermöglichte. Apple rüstete nach einigen Monaten durch eine Firmware-Aktualisierung den BIOS-Layer nach und bot bis mitte Oktober 2007 eine kostenlose, "Boot Camp" genannte Lösung an, die es ermöglicht, Mac OS X und Windows XP auf zwei Partitionen desselben Rechners zu installieren und durch Neustart (Booten) zwischen den Betriebssystem hin und her zu wechseln („Dualboot-Lösung“). Seit erscheinen von Mac OS X 10.5 (Leopard) ist Boot Camp standardmäßig auf allen Macs vorinstalliert. Die Beta-Version von Boot Camp, die auch auf Mac OS X 10.4 lief, ist inzwischen nicht mehr lauffähig.

    IA64 [Bearbeiten]

    Andere [Bearbeiten]

    Da EFI auf IA64-Rechnern standardmäßig integriert ist, unterstützen Betriebssysteme, die auf diesen Rechnern laufen sollen, zumindest den Teil, der zum Laden des Betriebssystems selbst zum Einsatz kommt. Darunter fallen die entsprechenden Versionen von FreeBSD, HP-UX, Linux, NetBSD, OpenVMS und Microsoft Windows.

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8d/Efi_flowchart_extended.jpg/320px-Efi_flowchart_extended.jpg

  5. MSI: EFI statt BIOS #14
    das ist doch aus wikipedia ein link hätte doch gereicht oder?

  6. MSI: EFI statt BIOS #15
    Insgesamt hört sich das schonmal ganz gut und vor allem sehr interessant an.

    Aber eine bessere Grafikleistung beim booten ist für mich nicht wirklich wichtig. Ich kenne auch bisher keinen der sich bisher beschwert hat, dass sein Bioslogo keine Auflösung von 1600x1200 oder so unterstüzt

  7. Hallo,
    schau mal hier: Windows Wartungs Tool. Viele Probleme lassen sich damit einfach beheben. Oftmals ist der PC dann auch schneller!
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  8. MSI: EFI statt BIOS #16
    Zitat Zitat von Stöckchen Beitrag anzeigen
    Insgesamt hört sich das schonmal ganz gut und vor allem sehr interessant an.

    Aber eine bessere Grafikleistung beim booten ist für mich nicht wirklich wichtig. Ich kenne auch bisher keinen der sich bisher beschwert hat, dass sein Bioslogo keine Auflösung von 1600x1200 oder so unterstüzt
    Das schon, aber ein Vista Install sieht auch besser aus als der von XP.
    Wenn ein EFI auch nur annähernd so gut aussehen und so gut bedienbar werden wird ist das doch eine erfreuliche Sache.
    Eine Maus+Tastatur anstatt einer Tastatur zum Bedienen wäre auch schöner.

    Hocke

  9. MSI: EFI statt BIOS #17

    Idee

    Moin,

    im prinzip ist der Grundgedanke nicht schlecht b.z.w nicht neu.
    1987 AD waren bereits im 192 Kbyte großen ROM (TOS) auf dem Atari ST die Unterstützung für z.b.s Tastatur, Maus, FDD u.s.w. integriert - es mußte also kein extra Treiber von Diskette oder Festplatte nachgeladen werden für den reibungslosen Betrieb.
    Da es bereits seid einigen Jahren standart ist, allerlei Systemkomponente gleich mit auf's Board zu "nageln" (USB-, LPT-, COM1-, PS2-Anschluss), frage ich mir: Warum wird sowas nicht "einfach so" unterstütz, sondern für die Funktionalität extra noch Treiber nachgeladen ?

    MfG
    Secula

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